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Freitag, 8. Februar 2019

Was wurde aus der Tafeltüte Februar 2?

Ihr habt sicher mitbekommen, dass ich wieder nur ein Rezept zwischen den Zusammenfassungen verbloggt habe, nicht wahr? Mich hat in der letzten Woche die Mitteilung, dass Google+ gelöscht wird, völlig aus der Bahn geworfen. Mein Blog läuft über blogspot, ebenfalls ein Unternehmen von Google. Und mit der Löschung von Google + werden alle Kommentare die jemals in meinem Blog mit einem solchen Konto erstellt wurden, mit gelöscht. Das dürften mehr als 3/4 aller Kommentare im Blog sein. Mich ärgert das. Aus diesem Grund bin ich aktuell am gucken, wie ich am besten meinen Blog auf einen eigenen Server umziehen kann und mit Wordpress statt Blogspot neu durchstarte. Der Server steht schon, die Domain ist gesichert, an der Umsetzung werde ich aber wohl noch etwas sitzen, weil ich ein absoluter Technik-Noob bin und von Programmieren, Hosten und Co. überhaupt keine Ahnung habe *seufz* Es kann aber nur besser werden - und dann bin ich deutlich unabhängiger 😁

Die letzte Tafeltüte war wieder schön bunt gemischt:


Weiter gegeben habe ich einen Großteil vom Süßkram (ich habe ihn an 3 verschiedene Leute verteilt und noch was bei meiner Schwester auf Arbeit gelassen 🙈), behalten hab ich nur die Chips, das Studentenfutter, einmal Spekulatius und die Weihnachtskalender. Außerdem durften der fertige Kartoffelsalat und die Wurst weiter. Für die Cremes habe ich liebe Menschen gefunden, die sich darüber gefreut haben und ein Großteil vom Obst habe ich an meinen Kumpel weiter gegeben (Mandarinen und Orangen werden hier echt selten gegessen, weil man die ja schälen muss 😯, Apfel geht da schon deutlich besser). 

Die Bananen habe ich behalten, weil unsere Jüngste die momentan sehr gern isst. Allerdings lagen sie dann doch nur rum und wurden dunkler und dunkler... Im Endeffekt habe ich sie - zusammen mit ein paar selbst gekauften Bananen - ganz knapp vor der Mülltonne gerettet. Der Mann hatte sie schon in der Hand!! Glücklicherweise hatte ich total Bock auf Bananenbrot. Verarbeitet habe ich dann gleich noch ein paar Spekulatiuskekse und schwupps - plötzlich essen alle braune Bananen. In Kuchenform sind die einfach viel attraktiver 😏

Aus dem Spinat habe ich für mich und meine Schwester den leckeren Quinao-Spinat-Topf gemacht. Dazu ein leckeres weiches Ei - perfekt. Leider waren die Eier etwas lange im Wasser und sie waren mit Augen zudrücken vielleicht gerade noch wachsweich ... 🙈


Wo wir schon bei Eiern sind: ein Teil der Eier ist auch in diesen fluffigen Pancakes mit Ahornsirup gelandet. Was man halt so macht, wenn man Sonntags aufsteht, kein Brot im Haus hat, niemand Lust hat zum Bäcker zu laufen und alles für Pancakes im Haus ist. Macht doch jeder so, nicht wahr?

Dieses Bild hat einige Diskussionen bei Instagram ausgelöst - gehört in Chili con Carne Möhre oder nicht? Ich hab damit mal angefangen, weil ich im Chili sin Carne auch gerne Möhren verwende. Es gibt günstig mehr Masse und gibt dem Gericht eine angenehme Süße die toll mit der leichten Schärfe und dem Salz harmoniert. Probiert es unbedingt mal aus und gönnt Eurem Chili auch Möhren 💕 (im Chili sind übrigens die Tomaten aus der Tafeltüte gelandet!).


Einmal süß habe ich noch - es gab wieder leckeren Milchreis! Dieses Mal im Frühlingslook an Osterglocken (meine Lieblingsblumen). Dazu ordentlich Zimt-Zucker und eine große Menge Apfelmus (selbstgekocht, nicht im Bild 😛) und fertig ist das leckere Mittagessen mit dem ich meine Schwester garantiert glücklich mache 💕

Rosenkohl spaltet ja die Gesellschaft (gefühlt). Es gibt nur Rosenkohlliebhaber oder Rosenkohlhasser - nichts dazwischen. Dementsprechend konnte ich mit diesem Rosenkohlragout mit Kartoffelrösti nur ungefähr bei der Hälfte meiner Familie positive Reaktionen hervorlocken... Wenigstens wurden die Rösti gerne vernichtet.




Und dann waren da noch diese wahnsinnig leckeren Burger Brötchen. Im Dezember habe ich sie schon einmal gebacken und war begeistert wie schön fluffig und weich die Buns geworden sind. Allerdings hatte ich es versäumt sie zu fotografieren. 

Da mein Tiefkühlschrank gleichzeitig aus allen Nähten platzt, habe ich die Gunst der Stunde genutzt, die eine Packung marinierte Schweinesteaks zu verarbeiten. 

Die Marinade habe ich abgewaschen, dann die Steaks abgetrocknet, selbst mariniert und Pulled Pork draus gekocht. Dazu die tollen Burgerbrötchen gebacken und Schwupp - zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen 😏


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 3. Februar 2019

Grünkohl

Zur Winterzeit gehört für mich fest der Grünkohl. Zwar könnte ich den eigentlich das ganze Jahr über machen, weil ich sowieso zu 99 % gefrorenen Grünkohl dafür verwende, aber nur im Winter schmecken herzhafte seelenwärmende Kohlgerichte so gut! Als Kind habe ich Grünkohl übrigens verabscheut! Erst in meinen Teenie-Jahren habe ich Grünkohl (von Mutti gekocht!) probiert und festgestellt, dass der echt mega lecker ist. In meiner Blauäugigkeit bin ich dann davon ausgegangen, dass Grünkohl also immer gut schmeckt. Ein festliches Weihnachtsessen bei einem meiner Ex-Freunde belehrte mich eines besseren... Stolz erzählte der Koch, wie viel Schmalz er verarbeitet hat. Das Ergebnis war eine mindestens 2 cm dicke Fettschicht auf dem Grünkohl 😶. Dieses Essen hat mich nachhaltig geprägt in Bezug auf Grünkohl, es gibt nur noch selbst gekochten von mir oder Mutti 😀



Für ungefähr 6 Portionen:

1 1/2 kg TK-Grünkohl
6 Zwiebeln
1 kg Kassler
5 EL Senf
1/2 Stück Schmalz
Gemüsebrühe n. B. ca. 1 - 1 1/2 Liter 

1 Handvoll Perlgraupen

Die Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Das Schmalz im Topf schmelzen, die gewürfelten Zwiebeln zugeben und glasig andünsten. Den Grünkohl zugeben und mit der Brühe soweit aufgießen, dass der Kohl gerade so bedeckt ist. 

Den Senf unterrühren und den Kassler reinlegen. Einmal aufkochen lassen, dann runterschalten und für 2-3 Stunden auf niedriger Stufe köcheln lassen. Lasst unbedingt den Deckel drauf - Grünkohl neigt zum spritzen. Zwischendurch ab und zu umrühren. 

Eine Hand voll Perlgraupen zugeben und mit kochen bis diese weich sind. Abschließend noch einmal mit Salz und Senf abschmecken. Optional kann man auch noch ein paar Mettenden zum Ende zu hin zugeben und warm werden lassen. 




Grünkohl schmeckt aufgewärmt übrigens noch besser als direkt gegessen. Dann ist er richtig schön durchgezogen und perfekt. Meist koche ich ihn daher schon am Abend vorher. Beim aufwärmen muss man nur aufpassen, dass der ganze Spaß nicht anbrennt. Also am besten daneben stehen bleiben und regelmäßig umrühren.