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Dienstag, 15. Januar 2019

Pulled Meat (aus dem Slowcooker)

Momentan stehe ich total auf Pulled Meat - egal ob Schwein, Rind oder Gans - es schmeckt immer großartig. Für mich ist es eine optimale Verwertung von Fleisch, dass ich so nicht zubereiten würde, weil es hier niemand isst. Ich habe schon einiges ausprobiert in der Hinsicht. Natürlich ganz klassisch den Schweinenacken (mit und ohne Knochen) am Stück. Das geht super. Aber beispielsweise auch schon eingefrorene marinierte Schweinenackensteaks aus meiner Tafeltüte. Ich habe die Steaks auftauen lassen, die Marinade abgewaschen, die Steaks abgetrocknet und aufeinander gelegt, dann mit Rub eingerieben und am nächsten Tag in den Slowcooker gehauen. Und es hat nicht nur funktioniert, es hat genauso gut geschmeckt wie mit dem Schweinenacken! 

Ein anderes Experiment war übrig gebliebenes Gänsefleisch, die ich mit BBQ-Sauce vermischt und nochmal aufgekocht habe. Auch das war lecker! Und Bulled Beef (also Rindfleisch) habe ich auch schon getestet. Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass man mit diesem Grundrezept von Gabi fast alles in leckeres Bulled Meat verwandeln kann 😉 .




Ich nutze für dieses Rezept meinen 3,5 l Slowcooker. Ich habe auch schon problemlos die doppelte Menge (also knapp über 2 kg Fleisch) darin zubereitet. Die Menge reicht für etwa 8-10 Burger.

1,2 kg Fleisch (Schweinenacken oder ähnliches)

Für den Rub

1 EL geräuchertes Paprikapulver (alternativ Paprika edelsüß)
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Zwiebelgranulat
1/2 TL Pfeffer
1/4 TL getrockneter Oregano
1 TL Salz
1 EL Zucker (am besten brauner)
1/2 TL Chilipulver (optional!!)

Außerdem

150 ml Apfelsaft
25 ml Apfelessig
300-400 ml Barbecuesauce

Die Zubereitung beginnt schon einen Tag vorher, Ihr solltet also genau planen, wann Ihr Pulled Meat essen wollt!

Zuerst die Zutaten für den Rub vermischen und das Fleisch damit gründlich einreiben. In eine verschließbare Box geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Am nächsten Tag das Fleisch in den Keramikeinsatz vom Slowcooker legen, Apfelessig und Apfelsaft dazu gießen und mindestens 7 Stunden auf HIGH garen. Länger ist hier überhaupt kein Problem, das längste was mein Fleisch mal gegart hat waren glaube 10 Stunden... Gabi empfiehlt übrigens, das Fleisch zwischendurch mal zu wenden. Das habe ich noch nie gemacht und trotzdem hatte ich immer butterzartes Fleisch.  

Das Fleisch aus dem Slowcooker nehmen und abgedeckt etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Es empfiehlt sich hier Alufolie oder eine verschließbare Schüssel. Mit zwei Gabeln das Fleisch auseinander zupfen und mit der Barbecuesauce vermischen. 

Fertig ist das Pulled Meat. Ganz fantastisch schmeckt es natürlich mit selbst gemachten Burger Buns (Rezept folgt) und frischem Cole Slaw (also Kohlsalat), aber im Zweifel reichen auch frische Brötchen und ein bißchen Salat, Zwiebel und Tomate 😏. 



Für mich war es anfangs schwierig, für das Rub Knoblauch und Zwiebel als Granulat zu nutzen. Ich bin ein Fan von frischem Knoblauch/Zwiebel. Ich habe allerdings eingesehen, dass sich das schlecht macht bei einem Rub und ausschließlich für Pulled Meat Granulat angeschafft. Ich lagere es in einem Schraubdeckelglas, weil es schnell Wasser zieht und dann verklumpt. Ich werde bald welches nachkaufen müssen .... 😉

Eine Bemerkung noch zum Schluss: Wichtig ist natürlich eine gute Barbecuesauce. Empfehlenswert wäre natürlich eine schöne selbstgemachte Sauce, aber auch gekaufte ist super. Allerdings ist die Auswahl natürlich riesig. Eine Kaufempfehlung kann ich Euch leider nicht geben, ich habe bereits die günstigste verwendet wo 400 g unter 1 € kosten und ich hab auch schon hochpreisige verwendet, wo man bei 5 € für 400 g ist. Letzteres schmeckt natürlich etwas besser, aber es ist kein gravierender Unterschied. Nehmt einfach eine Barbecuesauce die Ihr mögt. 

Und ein Satz noch zum Schluss, weil es mich immer wieder fasziniert - mein Mann mag weder Schweinefleisch (als Steak oder Braten ein Graus für ihn!) noch Barbecuesauce (dieses Raucharoma findet er schrecklich), aber bei Pulled Pork gibts kein Halten mehr für ihn!









Freitag, 11. Januar 2019

Was wurde aus der Tafeltüte Januar 1?

Puh - die dritte Tafelzusammenfassung hintereinander ohne dass ich zwischenzeitlich ein Rezept gebloggt habe... Ich merke, das mit der Neuorganisation läuft noch nicht so ganz. Ihr habt es vielleicht in der letzten Tafelzusammenfassung gelesen - mein Arbeitsvertrag wurde für das gesamte Jahr 2019 verlängert 💃 Ich freue mich riesig, die Arbeit macht mir Spaß und ich komme mal raus. Das ganze mit den Kindern, dem Haushalt und dem Blog unter einen Hut zu bekommen, erfordert allerdings momentan noch einiges Ausprobieren bei mir. Aber ich bin optimistisch, dass wir hier bald unseren Rhythmus finden und ich dann auch wieder meinen Blog mit frischen Rezepten versorge. Die obermegaleckeren Burger Buns zum Beispiel MÜSSEN so langsam gebloggt werden! Sonst könnt Ihr die ja gar nicht nach backen 😉

Doch nun zur letzten Tafeltüte: 


Die war voll! So richtig richtig voll!! Man merkte die Feiertage eindeutig. An meine Freunde habe ich eine prall gefüllte Tüte weiter gegeben, weil ich gar nicht wusste, wie ich diese Menge verarbeiten soll 😆 Gefreut haben sie sich unter anderem über Brot, Schokolade, Wurst, grüne Bohnen, Kuchen, Joghurt und Kartoffelpufferteig. 

Das allerbeste an dieser Tüte waren ja eindeutig die Erdnussflips, die waren ungefähr 15 Minuten nach Erstellen dieses Fotos bereits leer... Von der Milch hingegen habe ich immer noch 2 Packungen im Kühlschrank stehen. Glücklicherweise hält die sich ja deutlich länger als angegeben. Auch von dem Joghurt den ich behalten habe, ist noch etwas da. Und auch die Backmischung für Käse-Streusel-Kuchen liegt noch im Vorrat. Eigentlich doof die zu behalten, sowas klappt bestimmt auch ohne Backmischung. Ich gehe da nochmal in mich, ob die nicht doch vielleicht zu meiner Schwester darf.

Die Ananas und das Toastbrot haben wir zum Jahreswechsel vernichtet. Während andere Raclette, Fondue und was weiß ich nicht hatten, haben wir ganz entspannt Hawaii-Toasts vernichtet und Passengers geschaut (sehr zu empfehlen der Film). Ein ganz unaufgeregter Silvesterabend, den wir alle sehr genossen haben. 

Die Hotdog-Brötchen haben die Kids übrigens so gar nicht losgelassen. Sie wollten U N B E D I N G T Hotdogs!!! Also haben wir Hotdogs gegessen - eigentlich mit Brötchen, warmem Würstchen, Ketchup, Hotdogsauce, selbst eingelegtem dänischen Gurkensalat und Röstzwiebeln. Die Kids hatten Brötchen mit Wurst und Ketchup. Seufz... Banausen!! Allesamt 😯


Besser kam da meine Gnocchi-Verwertung an. Diese Variante mit Weißkohl, Paprika und polnischer saurer Sahne (alles aus der Tafeltüte) war allerdings nur so semi-erfolgreich. Die Gnocchis wurden rausgepickt, die Sauce gelöffelt, das Gemüse liegen gelassen... 

Besser fanden sie eindeutig diese Gnocchi-Version mit Mischgemüse, Sahne (Tafeltüte) und Fischstäbchen dazu 😏 Das Gericht war total einfach zu machen und ich überlege noch, ob es in den Blog kommt. Die Kombination mit Fischstäbchen war super. 




Anfang Januar (am 06.01. um genau zu sein), war es wieder Zeit für einen Dreikönigskuchen. Ich hab ihn bereits das 5. Jahr in Folge gebacken und das zweite (oder dritte?) Jahr haben DynamiteCakes und ich mit Euch zusammen auf Instagram gebacken. Nächstes Jahr wird natürlich wieder gebacken 💕 Mein verwendetes Ei war übrigens aus der Tafeltüte. 

Eine große Freude habe ich meinem Mann mit seinem Lieblingsessen gemacht. Leckeren Djuvecreis mit Cevapcici (gerettet von der Fleischtheke mit 50 % Rabatt). Im Djuvecreis habe ich auch gleich einige der Tafelpaprikas verarbeitet. Und natürlich mein selbst gemachtes Ajvar verwendet!.


Überhaupt hatten wir in der letzten Zeit relativ viel Fleisch, fällt mir grad so auf. Ich sammel dass ja gern raus und überlasse Hackbällchen und Co gern dem Mann und den Kids, aber auf dem Foto sind die Sachen dann doch zu sehen... Bei diesen Köttbullar habe ich die Packung Pilze aus der Tafeltüte verarbeitet. Der Mann war nicht traurig drüber 😏

Für mich gab es an diesem Tag (na gut an zwei Tagen) leckere Möhrencreme für die ich die letzten Gummelmöhrchen aus dem Kühlschrank und den Rest Sahne verwendet habe. Mir war von vornherein klar, dass mein Liebster diese Version nicht essen wird, deshalb die Köttbullar als Alternative. Die Kinder hatten nackte Nudeln (bzw. Ketchup und Hackbällchen dazu) und so waren am Ende alle glücklich 😁


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.