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Sonntag, 28. Oktober 2018

Rote Bete Pesto

So langsam aber sicher wird es Zeit hier im Blog den Herbst zu begrüßen. Letztes Wochenende habe ich im Gewächshaus Kahlschlag gemacht. Alle grünen Tomaten abgeerntet, die Pflanzen raus, die Chili komplett abgeerntet, kräftig "geschoren" und umgepflanzt in einen Topf. Sie steht jetzt im Wohnzimmer und ich hoffe wirklich, dass ich sie über den Winter bekomme - ich mag die Zitronenchili wirklich sehr! Im Zuge dieses Garten-Rundumschlag habe ich auch meine kleinen Knollen rote Bete geerntet. Da lagen sie nun 3 Tage und ich wusste nicht, was ich damit machen soll. Ofengemüse mit Kartoffeln und Roter Bete gab es nämlich erst (davon lag auch noch eine weitere Knolle im Gemüsekorb). Schließlich wünschte sich mein Sohn Nudeln mit Tomatensauce (kein Problem, Vorräte und so 😁), aber ich hatte keine Lust drauf. So kam ich auf die Idee, die rote Bete zu einer Art Nudelsauce zu verarbeiten und das Ergebnis war spitze!!!


3 große Kugeln frische rote Bete (ich hatte 4 kleine und eine große)
2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 TL Thymian
Salz und Pfeffer
2 EL Olivenöl
200 ml Schlagsahne

optional 50 g Fetakäse

Die rote Bete schälen, waschen und in etwa 2x2 cm große Würfel schneiden. Die Würfel in eine kleine gefettete Auflaufform geben. Die Zwiebeln schälen und achteln. Die Knoblauchzehen schälen und halbieren. Zwiebeln und Knoblauch zu der roten Bete in die Auflaufform geben. Den Thymian darüber streuen, Salz und Pfeffer dazu geben und das Olivenöl darüber geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 30 Minuten backen, zwischendurch einmal umrühren. Probiert ob die rote Bete durch ist, falls nicht, noch etwas länger drin lassen. 

Einen Becher Sahne in ein hohes Gefäß geben. Den Inhalt der Auflaufform dazu geben und alles gut durchpürieren. Noch einmal abschmecken und zu gekochten Nudeln servieren. Den Fetakäse darüber bröckeln und genießen. 

Ich weiß, ein wirkliches Pesto ist das nicht, aber es hat die Konsistenz von Pesto und mir fiel keine bessere Beschreibung ein. Wer die Sauce etwas dünner haben möchte, kann 200-300 ml vom Nudelwasser auffangen und die Sauce damit strecken. 

Mir schmeckte das Ganze unglaublich lecker!Und obwohl ich dieses "Pesto" allein esse, wird es das garantiert nicht zum letzten Mal bei uns gegeben haben. Glücklicherweise habe ich heute nämlich festgestellt, dass sich das Pesto auch ganz wunderbar als Brotaufstrich eignet. Mehr zubereiten ist also durchaus sinnvoll, um am nächsten Tag noch lecker Stulle genießen zu können 😏


Ach ja ein kleiner Hinweis noch am Rande: Ich persönlich mochte Rote Bete jahrelang überhaupt nicht. Für mich standen die auf einer Stufe mit grünen Bohnen... Aber dann habe ich frische rote Bete probiert (davor nur vakuumierte oder eingelegte im Glas) und das war meine Versöhnung mit der roten Knolle 💕! 
Freitag, 19. Oktober 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 1?

Ich muss zugeben, heute bin ich etwas matschig im Kopf. Ich entschuldige mich deshalb im Vorfeld schon mal für eventuelle Rechtschreibfehler oder Formulierungsdopplungen 🙈 Ich bin in den letzten zwei Wochen nämlich kaum voran gekommen... Ohne diese Unterlage kann ich das nicht beantragen, ohne die Nachricht von der Stelle, geht es bei der nächsten nicht weiter. Ein Teufelskreis, der aktuell ziemlich zermürbend ist. Ich habe deshalb die Gelegenheit genutzt und habe eine kleine Auszeit genommen. Die Kinder blieben zu Hause und ich verbrachte einen wundervollen Abend in Berlin mit den Leuten von Sir Plus, Allyouneedfresh, Koawach und vielen weiteren. Neben Networking war es einfach schön mal über andere Sachen nachzudenken als Kinder und Geldsorgen - aber ich musste heute morgen wieder hier sein. Und deshalb nach der Veranstaltung noch heim fahren. Und deshalb hatte ich heute Nacht nur ungefähr 5 Stunden Schlaf XD Ich würde es sofort wieder hinfahren! 

So und jetzt zum Essen der letzten zwei Wochen 😏 


Das in den Tüten vorne sind Blätterteigtaschen mit verschiedenen Füllungen, Zimtschnecken und Oreo-Donuts (war alles sehr lecker 😋). Die Aufbackbaguettes gab es einfach so zwischen durch, die Yogurette hat sich der Mann allein einverleibt und weiter gegeben habe ich diesmal die Sojamilch, ein wenig Joghurt, Obst, den Brunch, die Pilze, den Tortenboden, die Bohnen und den Chicoree. Die Kinder haben sich wieder über die Schokoküsse hergemacht - es war also wieder für jeden was dabei! 

Der Mini-Mozzarella wurde übrigens auch recht fix vom Mann erspäht - und die Bitte um Tomate-Mozzarella ließ nicht lange auf sich warten. Es kann so einfach sein, ihn glücklich zu machen 😏 

Ähnlich einfach war es übrigens mit diesem Brot: Tomate und (großer) Mozzarella war aus dem Vorrat, Salat abends reduziert gekauft und das Brot aus der Tafeltüte (einfach nass gemacht und aufgebacken). Ein schöneres Foto habe ich leider nicht hinbekommen - dafür war es einfach zu fix aufgegessen ...




Eine andere schöne Möglichkeit nicht mehr taufrisches Brot/Brötchen zu verarbeiten, ist die Kombination mit Ofenkäse. Weil Ofenkäse einfach geil ist! Und ich mich mega über den (verdammt leckeren!!) Rougette-Käse in der Tüte gefreut habe! Und ich jetzt eine leichte Ofenkäse-Sucht entwickelt habe 😆 Kommt auch gut, wenn man das Brot anröstet in der Pfanne oder im Ofen...

Aufgebacken habe ich auch die Milchbrötchen aus der Tafeltüte - belegt mit Gyros (30 % Rabatt, Frischetheke), Salat (50 % Rabatt), Tomate und Paprika (Tafeltüte) war das ein sehr geiler "Burger". 



Diese Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne war eine spontane Eingebung. Einfach alles gekocht und dann gebraten. Und weil mir das etwas trocken vorkam, gabs noch eine Sauce aus dem Kochwasser und einer Mehlschwitze aus Kräuterbutter (Tafeltüte) dazu. Wollt Ihr hierfür ein Rezept haben? Ich überlege noch ob Ihr das mögen würdet 😔

Ein optisches (und geschmackliches) Highlight sind meiner Meinung nach ja diese Pulled Pork Burger mit Kartoffelbrötchen als Buns. Als Fleisch hatte ich Schweinesteaks in Kräutermarinade - 10 Stück in einer Verpackung, tiefgefroren. Das isst hier definitiv keiner... Also hab ich die Marinade abgewaschen und Pulled Pork im Slowcooker draus gemacht. Das war viel geiler als das Steak jemals hätte sein können!


In den letzten zwei Wochen habe ich übrigens auch gelernt, dass Zucchini bitter sein kann und dann in den Mülleimer gehört, weil sie in diesem Fall giftig ist. Glücklicherweise gab es noch eine zweite Zucchini die in Ordnung war. In die Sauce durften außerdem Knoblauch, Zwiebel, Tomaten und der Sud vom Pulled Pork. Eine feine spontane Nudelsauce!

Mir fällt grad auf, dass die letzte Zeit relativ fleischlastig war. Einen großen Topf Bolognese habe ich nämlich auch noch zubereitet. Mitspielen durften hier die Möhrchen die ich noch da hatte, ein Knollensellerie, Hofladenhack und Wochenmarkttomaten. Und ein Gläschen selbstgekochtes Tomatenmark 💕


Und auch Nudeln spielten eine große Rolle wie man sieht. Unter dem ganzen Käse verstecken sich übrig gebliebene Nudeln, Tomaten, Paprika und ein Guss aus Schmand und Eiern. Ein ähnliches Rezept habe ich mal als Spaghetti-Frittata mit Tomaten verbloggt. 

Zum Abschluss gibts noch mal Ofengemüse - ich liebe es einfach! Diesmal in einer Kombination aus roter Bete, dem anderen Knollensellerie, Möhren und Kartoffeln. Dazu gab es einen Dip aus Schmand, Quark, Zwiebelchen und etwas Salz. Das war unerwartet lecker (ich hatte meine Bedenken bzgl. des Selleries...). Das größte Problem war eigentlich, dass es richtig krass satt gemacht hat 😅


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 17. Oktober 2018

Mal wieder Ofengemüse - mit Gurken-Schmand-Dip

Ja ich weiß - Ofengemüse habe ich schon ein paar Mal in den unterschiedlichsten Mischungen verbloggt. Aber es ist soooo einfach und dabei immer so was von lecker! Das muss einfach immer wieder betont werden. Warum nun also noch ein Post dazu? Weil ich was Neues ausprobiert habe und finde, das gehört festgehalten. In diesem Ofengemüse ist nämlich Blumenkohl verarbeitet. Zuerst dachte ich, das wird nichts. Die Kartoffeln brauchen ja relativ lang auf dem Blech und die zarten Röschen vom Blumenkohl sind bis dahin sicherlich total verkohlt. Aber dank Umrühren (eher Umschichten 😁) war das überhaupt kein Problem.



1 Blumenkohl
1 kg Kartoffeln
6-8 Möhren

Salz, Pfeffer, evtl. Chilipulver
Olivenöl

Für den Dip: 

1 Becher Schmand
1 Becher Hüttenkäse
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Gurke
Salz, Pfeffer
etwas Dill

Die Kartoffeln und die Möhren schälen, beides vierteln. Falls die Stücke zu groß sind noch einmal halbieren. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und waschen. Alles auf ein gefettetes Backblech geben, mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Chilipulver vermischen und mit Olivenöl übergießen. Etwa 40 Minuten bei 180°C im Ofen backen, nach der Hälfte der Zeit einmal umrühren. 

Für den Dip den Schmand mit dem Hüttenkäse verrühren. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden, die Gurken schälen und klein raspeln. Beides unter den Schmand-Hüttenkäse-Mix rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Dill nach Geschmack unterrühren. 

Dieses Ofengemüse ist genauso fix gemacht, wie jedes andere, aber die Kombination mit dem Blumenkohl ist das wirklich besondere. Zusammen mit dem Gurkendip (der aus der Not heraus entstanden ist - Ihr erinnert Euch vielleicht an die Tafeltüte mit den 6 Gurken drin? 😏) ist das wirklich ein Gericht, was ich Euch absolut ans Herz legen möchte. Das Aufwändigste ist noch das Gemüse schälen, der Rest macht sich quasi von allein. 

Das war übrigens so lecker, dass es das innerhalb von kürzester Zeit gleich zweimal gab 😋



Sonntag, 14. Oktober 2018

Pflaumenkompottkuchen

Letzte Woche kam meine Mum vorbei. Schließlich hatte ihr allerliebster Lieblingsenkelsohn Geburtstag gehabt, während sie im Ausland war - da musste ganz ganz dringend noch ein Geburtstagsgeschenk übergeben werden. Und was wäre ein Geburtstags-nachhol-Kaffeetrinken ohne Kuchen? Zumindest ein kleiner Kuchen sollte also her. Nur woraus? So wirklich was da hatte ich nicht, zu trocken sollte er auch nicht werden und extra einkaufen wollte ich nicht. 

Dann fiel mir das Pflaumenkompott ein. Das Kompott hatte ich gekocht um die Tafelpflaumen zu retten. Die mussten schnellstmöglich weg (einen Großteil habe ich eingefroren, aber irgendwann ist halt auch der größte Tiefkühler voll...). Den Rest habe ich zu Kompott verarbeitet und in den Kühlschrank gestellt. Und nun sollte sein großer Auftritt kommen. Kombiniert mit Mürbeteig und Streusel könnte das durchaus was werden - so mein Gedanke...



Für das Kompott:
1,5 kg Pflaumen
2 EL Zucker

Für den Mürbeteig: 
100 g Zucker
200 g kalte Butter
300 g Mehl (hier T550)
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Streusel:
300 g Mehl (hier T550)
150 g kalte Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Für das Kompott die Pflaumen waschen, halbieren, den Kern entfernen und in einen großen Topf geben. Den Zucker dazu geben und auf niedriger Stufe anstellen. Regelmäßig umrühren, damit nichts ansetzt. Flüssigkeit muss nicht zugegeben werden, weil die Pflaumen genug Saft enthalten. Ungefähr 20-30 Minuten unter regelmäßigem Umrühren köcheln lassen. Wenn Ihr es fein mögt, dann alles noch durchpürieren. 

Das Kompott kann man gut 1-2 Tage vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren oder einkochen. 

Das Mehl auf eine glatte Arbeitsfläche geben, eine Mulde in die Mitte drücken und das Ei hinein setzen. Die Butter in Flöckchen dazu geben, den Zucker und das Salz darüber streuen. Alle Zutaten schnell zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Eine Form fetten - ich nutze eine rechteckige Springform mit 24 x 35 cm* . Den Teig nun entweder auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ausrollen und in die Form heben oder die faule Version - direkt in die Form geben und mit den Händen glatt drücken. Für 30 Minuten kalt stellen. 

Zwischenzeitlich Mehl, Butter, Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel wiegen und mit den Händen zu Streuseln verkneten. 

Den Ofen auf 180°C vorheizen. 

Das Blech mit dem Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, mehrmals mit einer Gabel einstechen. Das Kompott darauf verteilen. Es sollte den kompletten Teig etwa 1-1,5 cm hoch bedecken. Dann die Streusel darauf verteilen und in den Ofen schieben. Für ca. 25 Minuten backen. 



Ich war mir tatsächlich nicht sicher, ob das was wird. Aber das Ergebnis war umwerfend. Ein richtig schön matschiger, nicht zu süßer Kuchen. Ich fands echt lecker (und habe viel zuviel davon gegessen 😆). Aber auch alle anderen die probiert haben, fanden ihn sehr gut. Vielleicht ist diese Version ja auch für Euch mal eine Abwechslung beim Thema Pflaumenkuchen!

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Freitag, 5. Oktober 2018

Was wurde aus der Tafeltüte September 2?

In den letzten zwei Wochen ist bei uns einiges los gewesen. Der Mini hat seine ersten Ferien (er ist begeistert!), unsere Mittlere hat den Kindergarten gewechselt (und ist ebenfalls begeistert 💕) und mein Mann hatte drei Einarbeitungstage - nächsten Montag geht es los mit der festen Stelle als Physiotherapeut 💥 In dem Zusammenhang ergaben sich einige zu klärende Sachen - unter anderem fallen wir wohl aus dem ALG 2 Bezug heraus, weil mit Kinderzuschlag und Wohngeld unser Bedarf gedeckt ist (Anträge sind gestellt), daraus folgt, dass ich nicht mehr krankenversichert bin bzw. meine Krankenversicherung ab November selbst zahlen muss... Ich hoffe alles klärt sich zeitnah zum Positiven. Dieses Warten auf Rückmeldung von den verschiedenen Stellen macht mich echt mürbe 😶

So - genug gejammert. Auf gehts in die Tafelzusammenfassung: 


Vor ungefähr 3 Wochen habe ich übrigens noch angemerkt, dass ich erstaunlich wenig Pflaumen gesehen habe bisher. Und zack - da sind die Pflaumen/Zwetschgen. Und ich hatte keine Gläser mehr!! Also habe ich den Großteil sauber gemacht und eingefroren (und noch mal Gläser bestellt - für Pflaumenmus!). Die Chips haben keine 2 Tage überlebt, die Lays schmecken einfach so gut. Mein Mann hat sich sehr über die sauren Gummischlangen gefreut. Die Birnen habe ich nicht verarbeitet, die haben die Kids einfach so weg geknabbert. Weiter gegeben habe ich diesmal nichts, wir essen ja alles was dabei war. 

Schnell weg musste der Spinat. In Kombination mit dem Quinoa den ich noch immer da habe (so eine 2 kg Packung dauert echt um sie leer zu machen...) schmeckt der mir persönlich am Besten (das Rezept für den Quinoa-Spinat-Topf findet ihr hier). Ein Spiegelei dazu und ich bin glücklich 💕

Für die Familie musste etwas anderes her, Quinoa ist für die ein no.go. Die zweite Packung Spinat habe ich klassisch zubereitet und dazu Kartoffelbrei und Fischstäbchen kombiniert. Ok ich gebe es zu, da war auch noch ein Topf Buttergemüse für die Meckerfraktion im Spiel ... Aber ich habe den Spinat sehr genossen!


Auch Schupfnudeln hatten wir in den letzten zwei Wochen öfter. Einmal habe ich diese gratinierten Schupfnudeln auf Gemüsesugo gemacht. Das Rezept habe ich mit Gnocchi bereits im Blog, mit Schupfnudeln ist es aber genauso lecker. Im Gemüsesugo habe ich einen Teil der Möhrchen verarbeitet. 

Und weil Schupfnudeln ganz einfach gebraten am besten schmecken, habe ich genau das getan. Dazu kombiniert habe ich einen Tomatensalat und einen Dip aus allem was noch so im Kühlschrank war. Ich glaube Frischkäse und Schmand und eine Packung Quark von annodazumal XD Mit ordentlich Zwiebel und TK-Kräutern war das echt lecker. 


Recht wenig ansprechend fand ich dieses Bild. Aus den Pflaumen die ich nicht eingefroren habe, hab ich Kompott gekocht. Die Kombination mit Milchreis war echt lecker - aber optisch halt nicht der Knaller 🙈 Das erklärt vielleicht, warum es dieses Bild nicht auf Instagram geschafft hat... 

Besser kam das Pflaumenkompott im Kuchen zur Geltung. Eine spontane Kreation mit Mürbeteigboden, ordentlich Kompott und Streuseln oben drauf - und man war dieser Kuchen lecker! Wundervoll saftig, leider stopft er aber auch ganz schön... (Besteht evtl. Interesse an dem Rezept? Ich bin gerade unsicher, ob ich das bloggen sollte?).



Hier seht Ihr übrigens einen Teil des eingekochten Pflaumenkompotts - ausnahmsweise mal im Schraubdeckelglas... In der Not und so. Daneben seht Ihr meine Version von "Oh weh, die Mango und die Maracujas müssen echt dringend verarbeitet werden!" - eine Mango-Maracuja-Marmelade mit Apfel (die mussten auch weg). Ich finde diese Kreation sehr sehr lecker! 

Team Ofengemüse war übrigens auch wieder am Start! Möhrchen, Kartoffeln und Blumenkohl sind eine geile Kombination für Ofengemüse. Dazu ein leckerer Dip - traumhaft! Das Rezept wollte ich noch bloggen, schließlich kann man nie genug Rezepte für Ofengemüse haben oder? findet Ihr hier!


Dieses Bild ist recht unspektakulär, aber hallo - es ist ein Käsetoast! Spannend ist es in der Hinsicht, dass mein Mann um das entsprechende 1 1/2 Wochen alte Tafel-Toastbrot einen Bogen machte und mir erzählte "das ist oll und Müll". Schimmel war nicht dran, also hab ich das Brot in den Sandwichtoaster gehauen - ratet wer sofort auch ein Sandwich wollte, obwohl das Brot doch so oll war 😁

Eine krasse Gemüse-Resteverwertung war dieses Auberginenragout. Alles rein was weg musste und dazu Basmatireis. Weil das Ergebnis umwerfend lecker war, durfte es sofort in den Blog.



Aus dem Porree habe ich mit ein paar Kartoffeln eine meiner Lieblingssuppen gekocht - die Kartoffel-Lauch-Suppe. Allerdings habe ich heute nur ein Symbolbild für Euch, irgendwie war die so schnell weggegessen, dass ich kein Foto davon gemacht habe 😲

Und zum Abschluss habe ich noch den Geburtstagskuchen vom Mini für Euch. Die meisten Zutaten dafür habe ich zwar frisch gekauft, aber die verwendeten Eier waren aus der letzten Tafeltüte. Die Fotos von diesem Maulwurfkuchen finde ich übrigens so schön, dass ich sie im Rezept noch ergänzen werde 💕



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 3. Oktober 2018

Auberginenragout

Auberginen sind teuer, das habe ich mal wieder gemerkt, als ich für mein selbstgemachtes Ajvar welche kaufen musste. Glücklicherweise essen wir die gar nicht so gerne, so dass ich selten in die Verlegenheit komme, welche kaufen zu müssen wollen. Allerdings haben wir in der Tafeltüte regelmäßig Auberginen drin. Und jedes Mal stehe ich davor und weiß nicht recht, was ich damit anfangen soll. Meistens landen sie dann in einem Ratatouille, was ja nicht das schlechteste ist. Das esse ich persönlich sehr sehr gern. 

Aus der letzten Tüte hatten wir nun aber noch zwei (schon leicht angeschrumpelte) Auberginen liegen und ich hatte weder frische Tomaten, noch Zucchini oder genug Paprika für ein ordentliches Ratatouille im Haus. Extra dafür einkaufen gehen, wollte ich aber auch nicht. Also habe ich alles was mir in die Finger kam zusammen geworfen und mit den Auberginen als Hauptdarsteller ein Gericht gekocht. Das Ergebnis war höllisch scharf (Ihr erfahrt weiter unten weshalb), aber mega lecker. Und damit ich (und Ihr) die Chance habe es noch einmal zu kochen, kommt das Rezept jetzt natürlich in den Blog. 



2 Auberginen 
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Paprika
1 Glas Tomatensauce (ich nehme selbst gekochte, alternativ geht auch 1x mehr gehackte Tomaten)
1 Glas gehackte Tomaten 
1-2 Chilis (optional!)
Salz, Pfeffer, etwas Zucker

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und grob würfeln. Die Auberginen waschen und grob würfeln (etwa 1x1 cm große Würfel), die Paprikas putzen und ebenfalls würfeln. Die Chilischoten waschen, entkernen und in Ringe schneiden. 

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch zugeben, mit etwas Zucker bestreuen und bei niedriger Temperatur unter Rühren andünsten. Dann die Auberginen- und Paprikawürfel zugeben und alles zusammen etwa 3-5 Minuten braten. Mit der Tomatensauce ablöschen, die gehackten Tomaten unterrühren und zum Schluss die Chiliringe unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwa 15 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. 

Wir hatten dazu Basmatireis, Brot würde aber sicher auch sehr gut passen.

Das Gemüse für dieses Gericht kann übrigens schon ordentlich schrumpelig sein. Dadurch dass sowohl Aubergine, als auch Paprika relativ lange gekocht werden, sieht das am Ende keiner mehr. Falls Ihr also mal Glück habt und Schrumpelgemüse günstig bekommt - denkt an dieses Rezept! (gilt auch, wenn Ihr das Gemüse im Korb vergessen habt und es Euch erst eine Woche später wieder einfällt 😅).

Tja und weil ich eh schon so schön am Schrumpelgemüse wegkochen war, habe ich auch die angetrockneten 2 Wochen alten Chilischoten mit verarbeiten wollen. Ich hatte sie als nicht sehr scharf im Hinterkopf und habe sie ohne entkernen klein geschnitten und rein geworfen. Noch Fragen, warum das Essen so verdammt scharf war? 

Es steht Euch natürlich absolut frei, dass Gericht in ähnlicher Schärfe nachzukochen! Falls Ihr es aber etwas weniger heftig haben wollt, entkernt die Chilis, nehmt nur eine oder lasst sie ganz weg 😏