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Mittwoch, 29. August 2018

Gefüllte Paprika - VeggieVersion

Wenn es um gefüllte Paprika geht, kennen die meisten nur eine Version: Da muss Hackfleisch rein! Lange Zeit dachte ich ähnlich, im fleischärmsten Fall habe ich das Hackfleisch mit Reis gemischt, damit es nicht so mächtig war, aber Hack musste rein. Gut Vegetarier bin ich nicht und werde ich in nächster Zeit wohl auch nicht werden, aber dass Paprika nicht immer mit Fleisch gefüllt werden muss, dass ist mir nicht erst seit der mit Brot gefüllten Version klar geworden. 

Was liegt also näher als wieder etwas herumzutesten? Paprika waren im Angebot, ich hatte also reichlich Früchte da, die verarbeitet werden wollten. Gleichzeitig grinsen mich die Mini-Zucchini aus meinem Gewächshaus an, die ich zu früh ernten musste, weil sie nicht mehr weiter gewachsen sind. Das Ergebnis war dann so lecker, dass ich es natürlich mit Euch teile. Vielleicht möchtet Ihr ja in Zukunft auch etwas weniger Fleisch essen und eine vegetarische Variante kommt da gerade recht. 


Für 4 Personen:

1 große Tasse Basmatireis, ca.  (alternativ Langkornreis)
1 kleine Zucchini
1 Knoblauchzehe
1 mittlere Zwiebel
6-8 Paprikaschoten (kommt auf die Größe an)
1 Päckchen passierte Tomaten (400 g)
1/2 Becher Schmand
Salz, Pfeffer, Oregano, etwas Zucker
1 Stück Fetakäse

Den Reis mit 2 Tassen Wasser in einen Topf geben, 1 TL Salz hinzugeben und weich kochen. 

Die Zucchini waschen in feine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch pellen und ebenfalls fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, die Gemüsewürfel dazugeben, eine Prise Zucker dazu geben und auf niedriger Stufe etwa 5-8 Minuten dünsten. Den Reis dazu geben und alles vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.


Die Paprika waschen, den Deckel abschneiden und die Kerne weg schneiden. Die Reismischung in die Paprikaschoten füllen. Den Feta in Scheiben schneiden und nach Geschmack auf die Schoten legen. Den Deckel drauf legen und in eine Auflaufform stellen. 


Die passierten Tomaten in einen Topf geben, den Schmand zugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Einmal aufkochen und dann in die Auflaufform gießen. Im vorgeheizten Backofen für 40 Minuten bei 180 Grad backen. 




Diese Version war ein voller Erfolg. Rückblickend war einzig das Verhältnis Reis:Käse nicht so optimal. Als Riesenkäsefan der ich bin, würde ich beim nächsten Mal noch etwas (deutlich mehr!) gewürfelten Feta mit der Reisfüllung vermischen 😏 

Freitag, 24. August 2018

Was wurde aus der Tafeltüte August 1?

Habt Ihr die Tafeltütenzusammenfassung vermisst? Irgendwie war das so nicht geplant. Dass wir tatsächlich in den Urlaub fahren und 10 Tage das Wetter an der Ostsee genießen, kann uns sicher niemand übel nehmen. Dass aber im Anschluss noch eine weitere Zusammenfassung ausfällt, weil ich von der Einschulung meines Großen völlig überfordert war, hatte ich nicht erwartet. Versteht mich nicht falsch, es waren lediglich 3 Gäste da, es gab keine großartig experimentellen kulinarischen Partyhighlights und es wurde nichts dekoriert. Es war eher eine emotionale Überforderung, in meinem Kopf kreisten viele viele Gedanken herum und ich war wie gelähmt... Mittlerweile hat sich der Alltag mit frühem Aufstehen, Frühstück machen, zur Schule bringen, abholen und Hausaufgaben machen einigermaßen eingespielt. Die nächste große Änderung ist dann der Wechsel unserer Mittleren in eine andere Kita - eine fußläufige. Aktuell muss ich jeden Tag das Auto rausholen, weil ich mit den Kids nicht durch die ganze Stadt laufen will... 😔

Doch genug von dem, was gerade bei mir/uns im Alltag so los ist. Ihr seid ja für eine Tafelzusammenfassung hier, nicht wahr? 😏


Wie Ihr seht, war die Ausbeute an Obst und Gemüse ordentlich, was mich natürlich extrem gefreut hat 😍 Ein bißchen was weiter gegeben habe ich natürlich dennoch - unter anderem einen Teil der Wurst, ein bißchen was vom Joghurt, den Humus, den Tortenboden und einen Teil vom Fleisch. Bei den Duplos erzählte mir mein Partner noch, dass er die mal probiert hat und nicht so gut fand. Ich legte sie in den Kühlschrank, wegen der Temperaturen und probierte erst letzte Woche eins. Ich fand sie lecker. Leider war es das letzte was da war, mein Mann scheint seine Meinung überdacht zu haben 😄 

 Ich habe übrigens festgestellt, dass ich total verwöhnt bin von den Markttomaten. Ich habe nämlich versucht aus den Tafeltomaten einen Tomatensalat zu machen - und habe es ganz schnell gelassen. Die schmecken kaum nach was... Stattdessen hab ich sie alle klein geschnitten und gekocht, dann passiert und tadaa, mit den passierten Tomaten konnte man was anfangen. In diesem Fall erst Kartoffelspalten mit Schmorgurken und Tomatensauce

Und am nächsten Tag gab es dann Nudeln mit Jagdwurstsauce nach dem Rezept von Oma (das Rezept bekommt Ihr demnächst in den Blog 😏).


Dieses Essen habe ich allein gegessen. Die Kinder und mein Partner hatten an diesem Tag Nudeln mit Tomatensauce bzw. nackte Nudeln. Ich habe damit die eine Packung Schweinefleisch verarbeitet, die ich behalten hatte. Es war nicht gut. Also man konnte es essen, aber wenn es mir nicht zu schade für den Müll gewesen wäre, hätte ich das Zeug nicht angefasst... 

Und wo wir schon bei "zu schade für den Müll sind" - habt Ihr meine kleine Kühlschrank-leer-Challenge bei Instagram verfolgt? Ich habe mir vorgenommen endlich mal den ganzen Joghurt aufzuessen, der sich so angesammelt hat. Dieser hier war der älteste den ich gefunden habe 🙈 Er hat übrigens wunderbar geschmeckt!


 Einige der Zucchini durften in dieses sehr schnelle Abendessen. Dafür hab ich Schupfnudeln angebraten, Zucchini und Zwiebeln angebraten, mit einem Glas meiner selbst gekochten Tomatensauce abgelöscht und fertig. Ich hab schon besseres gekocht, aber es war essbar. 

Viel viel besser waren dagegen diese vegetarisch gefüllten Paprika. Die Füllung bestand aus einer Mischung aus Basmatireis, Zucchini, Zwiebeln und Knoblauch und dazu eine Tomatensauce (passierte Tomaten und so 😉). Auch dieses Rezept bekommt Ihr demnächst zum nach kochen. 


Falls Ihr Euch über die extreme Präsens von Schupfnudeln in dieser Tafelzusammenfassung wundert - die gab es mit 50 % Rabatt in der Mindesthaltbarkeitskiste. Wie hätte ich dazu nein sagen können? Waren doch nur 4 1/2 Kilo 😁 Hier gab es die in Verbindung mit Brokkoli und Paprika-Rahm-Sauce. Damit habe ich die restlichen Paprikas von der Tafel verarbeitet. 

Die restliche Paprikasauce hatte ich über Nacht im Kühlschrank stehen lassen und am nächsten Tag in einer Art Djuvec-Reis-Auflauf verarbeitet. Also Reis gekocht, mit der Sauce vermischt, Käse drüber und überbacken. Erbsen hätten noch richtig gut rein gepasst, hatte ich aber leider nicht da. Dazu hatten wir Fischstäbchen. 


Nachdem ich auf Instagram von meinem Schupfnudelkauf erzählt hatte, kamen diverse Vorschläge, was ich noch damit machen könnte. Der Vorschlag sie einfach anzubraten und mit Dip zu essen, hat mich nicht mehr losgelassen. In dem Frühlingszwiebel-Frischkäse-Dip konnte ich auch gleich noch die Frühlingszwiebeln aus der Tafeltüte verarbeiten. 

Die Porreestangen hatte ich extrem lange ignoriert. Glücklicherweise hat es ihnen nicht sonderlich geschadet - die äußere Schicht war getrocknet, aber innen drin war alles noch in Ordnung. Also klein geschnibbelt und Lauchgemüse draus gemacht. Dazu gab es Pellkartoffeln. 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.



Sonntag, 19. August 2018

Haselnuss-Birnen-Muffins

Schon eine Weile warten diese leckeren Haselnuss-Birnen-Muffins auf ihren eigenen Post. Gebacken habe ich sie vor 6 Wochen glaube ich, mal wieder für den Spielplatz. Das Grundrezept dafür ist auch schon seit Ewigkeiten im Blog (seit 2014!), allerdings in der Osterversion mit Fondanthasenpopos. Aber ganz ehrlich - wer guckt schon bei den niedlichen Hasenpopos darauf, was für Muffins drunter stecken? Und das haben diese saftigen und großartig schmeckenden Minikuchen so absolut nicht verdient - Vorhang auf also für eines meiner absoluten Lieblingsmuffinrezepte:


Für 12-16 Muffins

125 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
3 TL Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
150 g Mehl
125 ml Milch
125 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Haselnüsse (optional, ansonsten 50 g mehr gemahlene Haselnüsse zugeben)
1 Birne

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier einzeln zugeben und gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren. Die Milch zugießen und alles gut verrühren. 

Die Birne schälen, das Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Die Birnenstücke und die Haselnüsse unter den Teig heben. 

Eine Muffinform fetten oder mit Förmchen auslegen. Jeweils 1 1/2 - 2 EL Teig pro Mulde einfüllen. Im Backofen bei 180°C für 20-25 Minuten backen. 


Es war wirklich wirklich überfällig diese Muffins zu verbloggen. Sie sind schnell gemacht und verdammt lecker. Als Varianten könnte ich mir übrigens noch Apfel statt Birne und etwas Zimt im Teig vorstellen. Das ist ja letztlich Euch überlassen wie Ihr das abwandelt. 


Mittwoch, 15. August 2018

Kartoffelwedges mit Schmorgurken und Tomatensauce

Ich schwelge momentan in leckerstem Gemüse - mein eigenes kleines Reich im Gewächshaus gedeiht prächtig, der Wochenmarkt geizt nicht mit aromatischen Tomaten, Zwiebeln und Co. und selbst die Tafeltüte ist voll mit frischem Gemüse (ich glaube, dass das teilweise von Privatpersonen gespendet wurde, die es nicht verarbeitet bekommen). Doch diese Vielfalt hat natürlich auch eine negative Seite, die Sachen müssen schließlich verarbeitet und gegessen werden, damit sie nicht schlecht werden. Gerade bei den aktuellen Temperaturen verderben Sachen ja deutlich schneller als normalerweise. 

So hatte ich in der letzten Tafeltüte eine Menge kleine Schmorgurken und viele viele angeditschte Tomaten. Die Tomaten haben roh leider überhaupt nicht geschmeckt, zumindest nicht, wenn man im Vergleich eine selbst gezogene aus dem Gewächshaus probiert... Deshalb kamen die alle klein geschnitten in einen Topf, wurden ca. 30 Minuten gekocht, dann passiert und stehen jetzt als passierte Tomaten im Kühlschrank. Um sie zu verwenden überlegte ich, ob sie irgendwie mit den Gurken kombinierbar wären. Mir fiel mein Rezept für Chili-Schmorgurken mit Kartoffelwedges und Avocadodip ein. Das finde ich sehr sehr lecker, gab es aber erst vor kurzem. Deshalb wollte ich es etwas abwandeln und herausgekommen ist dieses Gericht. Und weil die Variation auch mega lecker war, bekommt sie einen eigenen Post. 


800 g Kartoffeln
500 g Schmorgurken
2 Knoblauchzehen
1 festen Fetakäse (ich kaufe immer den im Lidl in der Blechdose - der ist perfekt dafür)
1 EL Paprikapulver
5 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 Packung passierte Tomaten
2 Zwiebeln
etwas Zucker

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Spalten schneiden (ich halbiere sie und schneide dann jede Hälfte in 3 schräge Teile, wenn sie zu groß sind, halbiere ich die Spalten noch mal). Die Spalten mit Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mischen und dann auf einem tiefen Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen für 20 Minuten bei 200°C backen. 

Die Gurken schälen, mit einem Löffel entkernen und dann in Scheiben oder Würfel schneiden. Den Knoblauch pellen, in dünne Scheiben schneiden und mit den Gurken vermischen. Den Fetakäse in mundgerechte Würfel schneiden. Das Blech mit den Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, die Gurken-Knoblauch-Mischung dazugeben und alles vermischen. Dann die Fetawürfel dazu geben und alles noch einmal für 15 Minuten backen. 

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln dazugeben, mit einer Prise Zucker bestreuen und bei geringer Hitze andünsten. Mit den passierten Tomaten ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. 

Die Sauce mit auf den Tisch stellen, sodass sich jeder nach Bedarf nehmen kann. 


Diese Variante ist definitiv für alle Knoblauchfans der Hit. Die feinen dünnen Knoblauchscheibchen waren für mich ja wirklich der Kracher! Normalerweise ist der Knoblauch bei mir gehackt oder gepresst - da hat man dieses intensive Aroma nicht. 
Sonntag, 5. August 2018

Ofengebackene Tomatensauce - Konservierter Sommer

Seit zwei Jahren gehe ich, so es Zeit und Geldbeutel zulassen, mittwochs und samstags auf unseren Wochenmarkt, um Obst und Gemüse zu kaufen. Eine feste Anlaufstelle ist dabei der "Tomatenstand" (natürlich haben die auch noch ganz viel anderes leckeres Obst und Gemüse im Angebot, die Tomaten bauen sie aber selber an - sie sind ungespritzt, regional und höchst aromatisch - ein Traum sag ich Euch!). Im letzten Jahr stolperte ich dann über das Angebot 1 kg Tomaten für 0,50 € und fragte erstaunt, was damit los ist. Die Antwort war, dass die Tomaten kleine Risse haben und das so ja keiner mehr kauft. Ich zögerte nicht, erstand komplett alle Tomaten die in der Preisklasse noch da waren und zog glücklich ab nach Hause. 

Erst dort schaute ich dann, was ich damit machen könnte, um im Winter noch etwas von diesen leckeren Tomätchen zu haben (glücklicherweise hatte ich etwa zeitgleich im Kaufland die reduzierten Weck- und Schnappdeckelgläser nahezu aufgekauft 😉). Bei Karambakarina fand ich ein Rezept für ofengebackene Tomatensauce. 

Das kann doch nicht so schwer sein - dachte ich ... 


Ich versuchte mich sofort daran, die Tomaten im Ofen zu backen. Allerdings fehlte mir ein Passiersieb und deshalb strich ich sie einfach durch ein normales Sieb. Das war 1. zeitaufwändig, 2. echt anstrengend und 3. war das Ergebnis nicht annähernd so, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar lecker, aber so dünn, dass es mehr an Suppe, denn an Sauce erinnerte. 

Beim zweiten Versuch - Tomatennachschub holte ich wieder Mittwochs, diesmal fragte ich allerdings direkt nach der B-Ware - schenkte ich mir dann das "durch ein Sieb streichen". Die Sauce schmeckte bombastisch, aber die kleinen Häutchen von den Tomaten nervten doch ziemlich. 

Beim dritten Versuch - diesmal hatte ich Tomaten von einer Freundin bekommen, die mit dem Verarbeiten nicht hinterher kam - war ich gerüstet. Ich hatte mir einen Passieraufsatz für meine Küchenmaschine besorgt! Und was soll ich sagen ENDLICH war die Sauce genau so, wie ich sie wollte 😍 Hier also nun mein leicht abgewandeltes Rezept für konservierten Sommer:


1,5 kg reife Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL getrockneter Oregano
1 EL getrockneter Thymian
1 TL Meersalz, evtl. etwas mehr
ca. 75 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer 
optional: Blaubeeren, Chili, Nektarine - siehe Ergänzung unter dem Rezept

Die Tomaten waschen, halbieren und mit der Schnittkante nach oben auf ein tiefes Backblech legen. Die Zwiebel putzen und grob vierteln, die Knoblauchzehe abziehen und komplett dazu legen. Die Schnittkanten der Tomaten mit grobem Meersalz bestreuen, die getrockneten Gewürze (frische gehen natürlich auch) darüber streuen, alles großzügig mit dem Olivenöl begießen.

Im vorgeheizten Backofen für 30 Minuten bei 180°C Umluft backen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Dann in einen Standmixer füllen und klein pürieren, alternativ in ein hohes Gefäß abfüllen und mit dem Zauberstab durchpürieren. Die Sauce durch die flotte Lotte oder einen Passieraufsatz passieren.

Nun alles in einen großen Topf geben und noch einmal abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Sauce aufkochen und in heiß ausgespülte (Weck-)Gläser einfüllen. Wer ganz sicher gehen möchte, kocht die Sauce noch für 30 Minuten bei 100 Grad ein. 



Tatsächlich hat dieses Rezept ein ganzes Jahr im Blog als Entwurf gewartet. Nun ist die Tomatensaison im vollen Gange und natürlich bin ich regelmäßig auf dem Markt. Am Mittwoch wurde ich dann begrüßt mit "ich habe was zurück gelegt!" - und schwupps hatte ich 3 kg feinste Tomaten für 2 €. Es wurde also definitiv Zeit das Rezept rauszusuchen und zu veröffentlichen. 

Zum Schluss noch ein paar Tipps von mir


Man kann dieses Rezept super ergänzen. Ich habe bisher schon Varianten mit Blaubeeren (ca. 10 - 15 Stück), Brombeeren (5 Stück), Nektarine (eine Frucht pro Blech) und Chili (1 - mit Kernen, abhängig vom Schärfegrad der Chili!) gemacht. Einfach das Obst bzw. die Chilischote mit rösten lassen. Das Obst gibt eine süße Note, die wunderbar zu den aromatischen Tomaten passt, die Chili hinterlässt eine angenehme Schärfe. 

Zum Thema Passieren noch ein Hinweis: Ich habe letztes Jahr einen Passieraufsatz für meine Kenwood-Küchenmaschine für ungefähr 80 € gekauft. Allerdings wurde dieser Aufsatz meinen Recherchen nach eingestellt, es kommt aber wohl ein Nachfolgermodell. Für die KitchenAid gibt es keinen vergleichbar guten Aufsatz. Da es aber wirklich wichtig ist zu passieren, solltet Ihr vielleicht im Zweifel in eine Flotte Lotte investieren und das in Handarbeit machen. Es lohnt sich auf jeden Fall!