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Mittwoch, 30. Mai 2018

Falafelbratlinge

Ich liebe Falafel! Ich habe auch schon mehrmals welche selber gemacht, einmal aus getrockneten Kichererbsen, einmal aus Kichererbsen aus der Dose und einmal mit einem Falafel-Fertigmix aus der Tüte. Die erste Variante hat wunderbar geschmeckt, ich habe sie sogar verbloggt als Falafelburger, aber sind wir mal ehrlich - es ist ein sch... Aufwand! Die zweite Variante hat mal so gar nicht funktioniert. Meine Falafelmasse ist beim braten einfach auseinander gefallen... Und die dritte Variante hat mir leider nicht so gut geschmeckt. 

Nun hatte ich in einer der letzten Tafeltüten eine Packung Kichererbsenmehl und auf der Packungsrückseite gab es das Rezept für "Falafelbratlinge". Die wurden sofort ausprobiert. 



Für ca. 20 Bratlinge, ausreichend für 3-4 Personen

250 g Kartoffeln (ungeschält)
200 g Kichererbsenmehl
400 ml Gemüsebrühe (alternativ 1 EL Gemüsebrühpulver + Wasser)
2 Eier
100 g Quark
20 g Butter
1 TL TK-Petersilie
2 Knoblauchzehen
10 ml Sesamöl
Salz, Pfeffer, Ras El Hanout
20 g Paniermehl + Paniermehl zum wälzen

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen lassen. Abgießen und zum abkühlen zur Seite stellen. 

Die Gemüsebrühe aufkochen. Das Kichererbsenmehl in eine Schüssel abwiegen. Die kochende Gemüsebrühe mit einem Schneebesen einrühren und zugedeckt etwa 5 Minuten stehen lassen. (Ich hatte mein Kichererbsenmehl mit dem Brühpulver vermischt und das kochende Wasser dazu gegeben). 

Die abgekühlten Kartoffeln zerdrücken und in die Schüssel zum Falafelgrundteig geben. Den Knoblauch pellen, fein pressen und ebenfalls dazu geben. Außerdem Quark, Butter, Petersilie, Eier, Sesamöl und Paniermehl zugeben. Mit 2 Msp. Ras El Hanout, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Pfeffer würzen und alles verkneten. 

Auf einem Teller Paniermehl bereit stellen. Von der Falafelmasse nun mit einem Esslöffel Teig abstechen und zum Paniermehl geben, den Bratling von allen Seiten mit Paniermehl bedecken und wahlweise rund formen oder platt drücken. In einer Pfanne großzügig Öl erhitzen und die Bratlinge darin von beiden Seiten goldbraun braten (Die Falafel ziehen viel Fett, evtl. muss zwischendurch nochmal Öl nachgefüllt werden). 




Dazu hatten wir einen schnellen Joghurtdip mit Zitrone und Kräutern - 

150 g Joghurt und 150 g Quark verrühren, 1 TL Salz zugeben, den Saft von 1/2 Zitrone unterrühren und Kräuter nach Wahl drunter geben - ich hatte eine italienische TK-Kräuter-Mischung. 

und einen fixen Bauernsalat aus Feldsalat, Tomate, Gurke und Fetakäse. Das Dressing bestand aus Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und etwas Zucker. Also ganz einfach. 



Ich kann Euch nur ans Herz legen, das auszuprobieren. Es ist zwar teilweise eine echt klebrige Angelegenheit, aber es lohnt sich absolut. Für faule Köche für mich ist diese Falafelversion einfach perfekt. 




Freitag, 18. Mai 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Mai 2?

Hui die letzten zwei Wochen waren wirklich Wahnsinn! In der letzten Tafelzusammenfassung habe ich Euch noch erzählt, dass ein Filmteam beim Tafelgang dabei war und man waren die SCHNELL! Am Freitag gefilmt und am Dienstag danach wurde der Beitrag schon ausgestrahlt 😁 (hier könnt Ihr Euch den Beitrag noch mal anschauen, falls Ihr ihn nicht gesehen habt *klick*). Danach explodierte erst Mal mein Handy - Nachrichten, Likes, Kommentare ... Ich verbrachte den gesamten Abend und noch einen Teil des nächsten Tages damit zu versuchen allen zu antworten (ich hoffe ich habe niemanden übersehen). Zwei weitere Male lief der Beitrag danach noch und jedes Mal kamen ein paar Leute dazu. In Zahlen: Knapp 6000 Leute kamen auf Instagram dazu, ungefähr 1000 auf meiner FB-Seite und die Kommentare habe ich nicht gezählt. Ich sage an dieser Stelle noch einmal DANKE für die vielen lieben Worte die ich bekommen habe! 

Und jetzt genug Vorworte - wir haben noch eine aktuelle Tafelzusammenfassung 😏 !



Weggegeben habe ich aus dieser Tüte relativ wenig, die Bananen, ein wenig Wurst, die Quarkriegel und ein bißchen Joghurt. Spannend finde ich, dass der Basilikum noch immer lebt - er bekommt voraussichtlich heute noch einen größeren Topf und dann schau ich mal, ob ich den noch länger durch kriege. Normalerweise hat Basilikum eine Halbwertszeit von 4 Tagen bei mir, dann wächst er nur noch knusprig 😂

Direkt gekocht habe ich die One-Pot-Pasta mit Möhre und Brokkoli (schon spannend zu kochen, wenn man dabei gefilmt wird 😎). Ich glaube die Entscheidung war goldrichtig, mittlerweile haben mich einige Nachrichten erreicht, dass sie nachgekocht wurde und sie geschmeckt hat. 

Das Brot zeige ich ja nie - ich möchte es nicht auf den Boden legen. Dabei waren letztes Mal allerdings 2 Baguettes. Eines davon habe ich aufgeschnitten, aus den Tomaten einen Salat mit Zwiebeln gemacht und alles zusammen zu wundervollen Bruschetta verarbeitet. Das war sowas von lecker, ich hoffe direkt, wir haben heute wieder Baguettes dabei 😏 




Das andere Baguette (und die Brötchen die wir nicht geschafft haben), habe ich zu Paniermehl verarbeitet. Ich habe sie einfach gut trocknen lassen, etwas zerkleinert und dann durch die feine Reibe meiner Küchenmaschine gejagt. Die Brösel waren etwas größer als erwartet, aber als Panade waren sie perfekt. Wir hatten nämlich zur Feier von Papas Geburtstag ein 3-Gänge-Menü. Der Blumenkohl aus der Tafeltüte hat da auch eine Rolle gespielt - er ist in der Vorsuppe gelandet... 

Als Hauptgang hatten wir dann gerösteten Blumenkohl, Kartoffeln und Schnitzel. Die Schnitzel waren mit dem eben erwähnten selbst herstellten Paniermehl paniert. Was waren die lecker! 



Zum Nachtisch gab es dann noch kleine Schokoküchlein mit flüssigem Kern. Aber irgendwie hatten die nicht so ganz hingehauen, die waren noch etwas sehr flüssig... Ob ich die nun zu kurz gebacken hatte oder ob die Tafelschokolade die ich drin versteckt hatte schuld war - wer weiß das schon 😂

Besser waren da auf jeden Fall diese Erdbeer-Rhabarber-Muffins die ich für den Spielplatz gebacken hatte. Den Rhabarber hatte ich im Angebot gekauft und die Erdbeeren waren aus der Tafeltüte und mussten dringend verarbeitet werden... Geschmeckt haben die Muffins so gut, dass ich sie direkt verbloggt habe. 



Den grünen Spargel aus der Tüte hatte ich etwas lange liegen lassen. Er war dann schon recht matschig und teilweise war auch schon Schimmel erkennbar. Statt ihn zu entsorgen habe ich die Stellen großzügig abgeschnitten, den Spargel klein geschnitten und mit Hack, Tomaten und Nudeln ein Essen draus gekocht. 😏

Der kleine Weißkohl landete in dieser veganen Kohlpfanne. Drauf gekommen bin ich, weil eine Leserin meinte, sie hatte eine solche Inspiration mal bei mir gesehen und gönnt sich das jetzt regelmäßig. Eigentlich gehört noch Créme Fraîche dazu, die hab ich aber schlichtweg vergessen. Es schmeckt aber auch so sehr gut. 




In diesem Salat habe ich ein paar der nicht mehr so knackigen Paprikaschoten aus der Tafeltüte versteckt. Durch die knackigen Gurken und die frischen Tomaten hat man das aber gar nicht so wirklich mitbekommen. Mir hats geschmeckt und sonst hat auch keiner gemeckert. 

Richtig gut fand ich ja die Kabanossi-Suppe. Pur isst die hier niemand und ich dachte "was hab ich zu verlieren". Das Ergebnis war dann aber sowas von lecker, dass ich kaum teilen wollte. Und verbloggt habe ich das ganze auch direkt. Hat die eigentlich schon jemand nachgekocht? 





Recht unspektakulär sieht dieser Auflauf aus. Drin versteckt sind Kartoffeln, Kohlrabi und Möhren, eine Frischkäsesauce und überbacken ist das ganze mit Cheddar. Als Grundlage habe ich mein Rezept für Kartoffel-Wurzelgemüseauflauf. Allerdings überlege ich seitdem, ob das nicht eigentlich schon wieder ein eigenes Rezept ist bei den ganzen Änderungen. Was meint Ihr?

Auch im vom Mann heiß geliebten Kritharakisalat mit Hackfleisch habe ich ein paar der nicht mehr so knackigen Paprika verwendet. Ganz ehrlich - das merkte man null. Ich habe aber gemischt mit ein paar frisch gekauften. 




Und zum Abschluss habe ich noch mal den Basilikum beerntet (wie gesagt, der lebt ja noch ✌) und den Tomate-Mozzarella-Nudelsalat mit frischem Basilikum zubereitet. Und weil die Balsamicocreme leer war, habe ich einen hochwertigen Balsamicessig genommen, den ich mal in irgendeiner Genussbox hatte. Man war der Salat lecker 😍 Ich schätze, im Rezept werde ich demnächst auch noch eines der Bilder ergänzen. Die finde ich echt gut geworden. 



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 13. Mai 2018

Kabanossi-Suppe

Eigentlich sollte es am Freitag ganz entspannt einen Salat mit den restlichen Brötchen vom Frühstück geben. Dann war ich auf Pinterest unterwegs und BÄM da war das Rezept für Kabanossi-Suppe und ich schmiss den Plan um. Diese Suppe sah einfach sowas von lecker aus und in der letzten Tafeltüte waren tatsächlich Kabanossi drin gewesen. Für mich klang das nach Einladung - die restlichen benötigten Zutaten habe ich (fast) immer auf Vorrat da, dem abendlichen Suppengenuss stand also nichts mehr im Weg. 


4 Kabanossi (hier 2 normale und 2 mit Käse) oder andere geschmacksintensive Würste
2 Zehen Knoblauch
1 Zwiebel
1 Dose Tomaten natur stückig
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
2 Paprika (egal welche Farbe, hier waren es rote)
500 ml Gemüsebrühe
1 Becher Crème Fraîche (150 g)
Salz, Pfeffer, Paprika 

Zuerst den Mais und die Bohnen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Die Kabanossi in Scheiben schneiden und in einem großen Topf in Öl gut anbraten.  Die Zwiebeln und den Knoblauch putzen, klein würfeln, zu den Wurstscheiben geben und ca. 1-2 Minuten mit dünsten. 

Mit der Gemüsebrühe und den Tomaten ablöschen. Die Paprika waschen, klein würfeln und zusammen mit dem abgetropften Gemüse zufügen. Mit 1/2 TL Salz, 1/4 TL Pfeffer und 1 TL Paprikapulver würzen, alles gut verrühren und mit Deckel bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. 

Zum Schluss die Crème Fraîche zufügen, alles verrühren und evtl. noch einmal abschmecken. 



Mein Mann hat die Kabanossi rausgesammelt, weil er sie nicht mag - leider. Den Rest der Suppe fand er aber lecker. Ich hatte unvorhergesehenerweise dann natürlich sehr viel Wurst, aber es ist am Ende kein Krümelchen übrig geblieben 😏 Wenn Ihr also Kabanossi-Liebhaber im Haus habt, ist diese Suppe absolut etwas für Euch!! 


Donnerstag, 10. Mai 2018

Erdbeer-Rhabarber-Muffins

Ich liebe den Frühling - erwähnte ich das schon mal? Endlich ist die olle Kohlzeit vorbei. Ja gut, ich liebe Kohl und den gibt es hier ganz freiwillig regelmäßig. Aber es ist so schön, dass das kulinarische Angebot endlich wieder breiter wird. Angefangen mit dem Bärlauch (dem ich nicht widerstehen kann) und meinem geliebten Spargel haben nun auch endlich Rhabarber und Erdbeeren ihren großen Auftritt. Und alle so HOORAAYY 😉 

Erst letztens unterhielt ich  mich mit meinen Mädels über Rhabarberkuchen und seitdem quälte mich der latente Rhabarberhunger. Als wir uns dann für morgens auf dem Spielplatz verabredeten war es um mich geschehen - ich kaufte noch fix etwas Rhabarber. Dazu kombinierte ich die Erdbeeren aus der Tafeltüte und machte uns Muffins daraus. Auf dem Spielplatz sind ganze Blechkuchen ja eher unpraktisch... 


250 g Rhabarber
250 g Erdbeeren
175 g Butter
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Zucker
4 Eier
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für die Streusel:

50 g kalte Butter
100 g Mehl 
75 g Zucker

Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillezucker ca. 5-10 Minuten schaumig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben (jeweils etwa 1 Minute verrühren). 

Den Rhabarber und die Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, nach und nach unter die Butter-Zucker-Mischung rühren und zum Schluss die Früchte unterheben. 

Eine Muffinform fetten oder mit Muffinförmchen bestücken. Ca. 1 - 1 1/2 EL Teig pro Förmchen einfüllen. 

Die Zutaten für die Streusel miteinander verkneten. Die Streusel dann über den Muffins verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 20-25 Minuten backen. 


Die Muffins waren wundervoll - schön saftig, sauer und süß. Dennoch haben wir nicht alle geschafft, ich hatte etwas großzügig geplant 🙈 Die letzten Muffins hatte ich dann an andere Besucher des Spielplatz verschenkt. Eine Rückmeldung dazu habe ich leider nicht mehr erhalten, aber ich hoffe natürlich, dass es geschmeckt hat. 
Freitag, 4. Mai 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Mai 1?

Die heutige Tafelzusammenfassung kommt etwas arg verspätet. Heute hatte sich noch einmal ein Filmteam angekündigt, um mich beim Tafelgang zu filmen. Zusätzlich war die Nacht aber irgendwie Mist - die Kleine war mehrmals wach und ich konnte dann schlecht wieder einschlafen. Irgendwie kommt immer alles auf einmal... Wann der Beitrag genau gezeigt wird, kann ich übrigens nicht sagen. Voraussichtlich in nächster Zeit, genauere Angaben gibt es nicht, weil das wohl recht spontan entschieden wird. Wir gucken uns das ganze dann am Ende wieder in der Mediathek an, ne? 😉

Aber genug von Möchtegern-Fame, ich habe da ja noch eine Tafeltüte zu zeigen. Also auf gehts:


Weggegeben habe ich die frischen Salate, die Kekse und ein bißchen Obst. Viel war es nicht, aber wie heißt es so schön: Kleinvieh macht auch Mist. 

Im Kühlschrank habe ich noch immer die Salzheringe liegen, weil ich nicht wirklich weiß, was ich damit anfangen soll. Gedanken mache ich mir bei den Heringen bzgl. der Haltbarkeit übrigens überhaupt nicht - einsalzen wird schon seit hunderten Jahren zur Haltbarmachung genutzt. 

Bevor ich mich an die Verarbeitung der Sachen aus der aktuellen Tafeltüte widmete, habe ich erstmal den Kühlschrank leer gekocht. Ich hatte nämlich Geburtstag und habe einen großen Topf Chili con Carne gekocht. Das Suppengemüse aus der vorherigen Tüte und die letzten Möhrchen landeten komplett im Chili. 

Und was wäre ein Geburtstag ohne Kuchen? Ich verarbeitete direkt die Schokolade aus der Tafeltüte zu diesem mega leckeren schokoladigen Schokoladenkuchen. Der ist übrigens glutenfrei. Falls man mehr für sich möchte, lohnt es sich vielleicht, das zu betonen. 


Ein paar der Bananen habe ich direkt in diesem Bananenbrot versteckt. Das macht sich mittlerweile quasi schon fast allein, so oft, wie ich das schon gebacken habe. Aber es ist auch echt immer wieder sowas von lecker... Die Reste vom Kuchen habe ich abends noch mit Freunden geteilt, es war also absichtlich etwas viel. 

Das restliche Chili habe ich übrigens als Pizzaschneckenfüllung verwertet. Etwas Käse dazu, ab in den Ofen und fertig war das Mittagessen am Samstag. Es lohnt sich einfach, immer eine Portion selbstgemachten Pizzateig im Kühlschrank stehen zu haben. 





Das auch bei mir nicht immer alles funktioniert, habe ich mit meiner Erdbeer"torte" eindrücklich bewiesen. Geplant war ein Biskuitboden mit Erdbeerfüllung (die frischen Erdbeeren von der Tafel waren auch mit drin). Im Endeffekt rutschte aber alles auseinander und da war nix mehr mit Torte. Ich füllte alles in eine große Schüssel, rührte durch und servierte es als Dessert in kleinen Schalen. Geschmeckt hat es fantastisch, aber die Optik ... Naja, aus Fehlern lernt man. 

Schnell weiter zu schönen Dingen. Den ersten Spargel der Saison zum Beispiel. In einem unglaublich leckeren Spargel-Kartoffel-Gratin kam der wunderbar zur Geltung. Das war so gut, dass es direkt verbloggt wurde. Ich empfehle das sofortige Nachkochen. Die Spargelsaison endet schneller als man eigentlich will ... 



Und direkt nochmal Spargel, allerdings auf einer Pizza. Mit Creme Fraiche als "Sauce" und überbacken mit Cheddarkäse - einfach genial. Solltet Ihr ebenfalls schnellstmöglich ausprobieren. 


Dieser Bratreis ist eine Kombination aus "zuviel Reis gekocht" und Kühlschrank leer. Möhrchen und Zwiebel hatte ich selbst gekauft, der Porree war aus der Tafeltüte und der Räuchertofu lag schon seit 2 Monaten in meinem Kühlschrank. Das Ergebnis war spitze. Und kommt der Teller, den ich von Freunden zum Geburtstag bekommen habe, nicht einfach super zur Geltung? 

Dann hatten wir noch Fischstäbchen. Auf klassisch mit Kartoffelpü hatte ich keine Lust, also habe ich uns Fischstäbchen-Burger gebaut. Reduzierte Brötchen, reduzierter Salat, im Angebot gekaufte Fischstäbchen und selbst gemachte Remoulade (mit Joghurt aus der Tafeltüte). Fertig. Lecker!






Die Milch aus der Tafeltüte wurde übrigens zu Grießbrei. Nur irgendwie wollte diesmal keiner und meine recht großzügige Planung ging voll nach hinten los. Normalerweise sind die Kinder begeisterter... Nun ja, am nächsten Tag habe ich halt Grießbreipfannkuchen draus gemacht. Und ich hab es nicht geschafft, davon ein Bild zu machen. Da waren die Kids nämlich Feuer und Flamme für 😏

Und dann war da noch der Hokkaido-Kürbis. Die habe ich zu meinen geliebten Kartoffel-Kürbis-Würfel vom Blech verarbeitet. Dazu gab es einen Feldsalat mit Paprika und Zwiebelchen. Geil. Die Kombination und überhaupt. Und ich musste nicht teilen!! 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 2. Mai 2018

Miniklöße mit Lauch-Pilz-Sauce

Die Idee für dieses Gericht habe ich bei Was du nicht kennst gesehen und war sofort begeistert. Lauch und Pilze bekomme ich aktuell fast in jeder Tafeltüte. Die Kombination von beidem schmeckt - das weiß ich spätestens seit der Käsesuppe 2.0. Also was kann schon schief gehen? Einzig die Gnocchi hätte ich jetzt speziell dafür kaufen müssen und das wollte ich nicht. Deshalb habe ich aus dem Kloßteig (ebenfalls Tafel) kleine Miniklöße gemacht. Natürlich kann man die auch selber machen. Oder Kartoffeln, Nudeln oder eben Gnocchi dazu kombinieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


1 Packung Fertigkloßteig (alternativ andere Beilage siehe oben)

2 Stangen Lauch
1 Packung Champignons
1/2 Packung Schmelzkäse Sahne
1 EL Mehl
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 Zehe Knoblauch
250 ml Milch

Den Kloßteig in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Wasser in einem breiten Topf erhitzen, Salz dazu geben und aufkochen lassen. Aus dem Kloßteig kleine Klöße mit etwa 4 cm Durchmesser rollen. Die Miniklöße in das heiße Wasser geben, noch einmal aufkochen lassen und dann die Temperatur deutlich reduzieren, sodass das Wasser nur noch heiß ist, aber nicht mehr kocht. Wenn die Klöße an die Wasseroberfläche steigen, sind sie fertig. 

Den Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch pellen und fein würfeln. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, den Lauch, die Pilze und den Knoblauch zugeben, ein Prise Zucker darüber und alles etwa 5 Minuten anbraten. 


Die Butter dazu geben und schmelzen lassen. Dann alles mit dem Mehl bestäuben und verrühren. Die Milch angießen und alles unter Rühren aufkochen lassen. Zum Schluss den Schmelzkäse zugeben und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


So so so lecker sag ich Euch. Und dazu noch in kürzester Zeit fertig. Ich schätze eine halbe Stunde oder so. Da kann sich selbst der kochunlustigste nicht mehr rausreden. Also ab in die Küche und Soulfood kochen. Am besten am nächsten Regentag. Der kommt ganz sicher (leider...).