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Freitag, 6. April 2018

Was wurde aus der Tafeltüte April 1?

Ha, da zeige ich Euch Woche für Woche wie ich abgelaufene Lebensmittel von der Tafel verarbeite, ignoriere das Mindesthaltbarkeitsdatum obwohl es teilweise wochen- und monatelang abgelaufen ist und dann passiert mir das: Ich habe mir und meinem Freund ´ne leichte Lebensmittelvergiftung verpasst! Mit frisch gekauftem Dosenmais, Mindesthaltbarkeitsdatum 2020 oder so und dennoch verdorben. Damit hatte ich nicht gerechnet, ihn verarbeitet und mich dann gewundert, weshalb das Essen so seltsam schmeckt. Tjoa als ich die Reste am nächsten Tag benutzen wollte, hab ich ein paar einzelne Körner probiert und festgestellt was der komische Geschmack war... Irgendwie schon ganz schön ironisch. Glücklicherweise hatten die Kinder nix von den maisverseuchten Pizzaschnecken und Gott sei Dank mache ich immer nur recht wenig Mais auf die Pizzaschnecken. Wer weiß ob wir sonst schon wieder fit wären 😣

Ganz ohne Bauchweh geht es also direkt los in die aktuelle - anfangs recht fleischlastige - Tafelzusammenfassung. 



Ein Großteil der Schokolade hat es gar nicht mit aufs Bild geschafft, die habe ich vorher schon bei Freunden abgegeben 😏 Behalten habe ich nur die Weihnachtskinderschokolade. Die wird nach und nach von den Kids (und dem Mann) vernascht. Den Kochschinken, den Fencheltee, die Orangen, die Bananen und etwas vom Joghurt habe ich wieder weiter gegeben. Der Fencheltee sollte eigentlich die Oma mitnehmen, sie hat ihn leider vergessen. Ich hoffe, ich finde noch jemanden der den mag, Fencheltee trinkt hier nämlich niemand 😐 

Schade finde ich, dass ich es wieder völlig verpeilt habe das Bananenbrot zu fotografieren. Die kleinen Mini-Bananen lagen nämlich und lagen und lagen - und kein Kind hat sich dafür interessiert. Kurzerhand flogen die am Dienstag in ein Bananenbrot und mit dem Brot im Gepäck ging es auf den Spielplatz. Hach war das schön, in der Sonne sitzen und Kuchen essen. Nur irgendwie war das so entspannt, dass ich nicht an ein Foto dachte. Nun ja, ihr könnt es Euch sicher dennoch vorstellen. Das Bananenbrot zeige ich ja regelmäßig mit Bildern, irgendwie gibt es das aktuell fast jede Woche. 

Natürlich fällt als erstes diese riesige Packung Hackfleisch auf. Nicht wundern ob des Aussehens - es war eingefroren. Damit konnte es auch noch verwendet werden, obwohl das Verbrauchsdatum bereits abgelaufen war. Ich habe es aufgetaut, noch etwas Hofladenhackfleisch dazu gegeben und wir haben 4 Tage davon gegessen. An Tag 1 habe ich mit dem Suppengemüse, den Tomaten und ein paar Zutaten aus dem Vorrat einen riesigen Topf Bolognese gekocht. Dafür habe ich ungefähr 2/3 des Hackfleisches verwendet. 

Das restliche Drittel wurde zu einem Hackbraten (der Mann im Haus war außer sich vor Freude), dazu gab es Kartoffelbrei und Erbsen-Möhren-Gemüse. 

Die restliche Bolognese hatte ich umgefüllt und in den Kühlschrank gestellt. An einem Tag hatte ich sie mit dünn geschnittenen Kartoffelscheiben im Ofen gebacken. Ordentlich Käse und etwas saure Sahne spielten auch noch mit. Leider waren die Kartoffeln noch nicht durch, als ich es aus dem Ofen holte. War also nur so semi-gut... 

Am letzten Tag hatte ich die Bolognese mit etwas Mais und Kidneybohnen gepimpt und in Tortillafladen gefüllt. Diese habe ich eingerollt, ordentlich Käse oben drauf gepackt und das Ganze im Ofen gebacken. Diese Variante war sehr sehr lecker - am nächsten Tag hab ich die kalten Reste einfach so gegessen 🙈




Mit Eierkuchen, Grießbrei und Waffeln bekomme ich meine Kinder immer! Dieses Mal waren es Eierkuchen. Allerdings wurden sie sehr skeptisch betrachtet - ich hatte statt Milch eine Schokoladen-Hafermilch benutzt und sie sahen dunkler aus als "normal". Nach dem ersten Probebissen wurden sie aber akzeptiert und ratzfatz vernichtet (und die Eier von der Tafel waren damit auch verarbeitet 😉). 

Besonders lecker fand ich in der letzten Woche diese Mini-Knödel mit Lauch-Pilz-Sauce inspiriert von "Was du nicht kennst". Meine Version dieses Rezepts wird voraussichtlich nächste Woche online gehen.  findet Ihr hier *klick*.




Eine schöne Resteverwertung war diese mexikanisch angehauchte One-Pot-Pasta. Mit Zwiebeln und der restlichen Paprika aus der Tafeltüte, Tomaten (aus der Dose) und Kidneybohnen. Und zum Schluss habe ich noch den angefangenen Sahneschmelzkäse und eine halbe Packung saure Sahne drin versteckt. Hat richtig gut geschmeckt, aber so wirklich fotogen war es nicht. 

Total cool fand ich hingegen diesen Brotsalat, den ich auch sofort verbloggen musste. Eine richtig gute Idee um altbackenes Brot und Brötchen zu verarbeiten. Mit frischem Gemüse, Käse und leckeren Gewürzen kommt das nämlich großartig daher!



Das wars auch schon wieder mit der Tafeltüte. Ich gebe zu, dass ein oder andere aus der letzten Tafeltüte habe ich nicht verarbeitet bekommen. Ostern hat dazwischen gegrätscht und zum Brunch gab es einfach andere Sachen als das was der Kühlschrank noch so her gab 😉 Das wird dann voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen mit einfließen.

Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Kommentare:

  1. Hallo,

    nachdem ich jetzt ein Weile bei dir im Blog gestöbert habe muss ich sagen Respekt und einfach Wow. Was du aus den Tüten alles zauberst, auch wenn du dich sicher nicht immer darauf einstellen kannst was es so gibt, ist bemerkenswert und verdammt lecker. Ich hab schon den Apfelmuskuchen nachgebacken (der war ratzfatz weg) und ein paar Gerichte etwas abgewandelt ausprobiert.
    Da ich aus Protest gegen die Lebensmittelverschwendung in unserem Land ab und an Containern gehe (ja ich weiß, verboten und so) weiß ich wie schwierig es ist spontan eine große Menge nicht mehr lange haltbarer Lebensmittel zu bewältigen.
    Ich habe auch die blöden Kommentare bei dem Tafelthema gelesen und mich irgendwie mit darüber geärgert. Ich mag deinen Blog und bin gerade sehr gespannt auf deine Miniknödel Version

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    1. Ich persönlich finde es gut und richtig, dass es Leute gibt, die containern gehen! Eigentlich traurig, dass das strafbar ist...

      Vielen Dank fürs nachkochen und nachbacken - ich habe ja immer die Sorge, dass meine Rezepte nur mir schmecken *g* Von daher ist positives Feedback sehr sehr gern gesehen :)

      Die negativen Kommentare versuche ich mir nicht zu Herzen zu nehmen. Versaut einem letztlich nur die Laune *g*

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