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Mittwoch, 31. Januar 2018

Roter Cole Slaw

Erinnert Ihr Euch noch an "Wir retten was zu retten ist!"? Das letzte Mal, dass ich  bei dieser von Susi und Sina initiierten Aktion mitgemacht habe, ist schon eine (laaaaaaaaaaaaange) Weile her. Irgendwie passte entweder das Thema nicht, oder ich hatte keine Zeit was vorzubereiten. So langsam hatte ich die Teilnahme "nur dem Namen nach" aber satt und die aktuelle Rettungsaktion rund um Kohlgerichte ist ja quasi ein Heimspiel für mich. 

Denn ich liebe Kohl. Vor allem im Winter ist es das einzig wirklich saisonelle Gemüse und wir haben hier schon unzählige Varianten probiert. Egal ob Rosenkohl, Wirsing, Grünkohl, Weiß- oder Rotkohl - ich liebe sie alle, mein Freund aber leider weniger ... Hier einen Kompromiss zu finden, mit dem alle zufrieden sind, ist da teilweise gar nicht so einfach. Am ehesten schmackhaft machen, kann ich ihm Kohl noch, wenn ich ihn mit Fleisch bzw. Hack kombiniere. Nun hatte ich auch noch einen roten Spitzkohl im Haus und der schrie einfach danach, zu einem leckeren Krautsalat verarbeitet zu werden. 

Krautsalat bekommt man ja im Laden zig verschiedene Sorten - aber selbstgemacht ist einfach noch ein bißchen besser, viel günstiger und mit einem Multischneider (Küchenmaschine) auch recht fix selbst gemacht. "Klassisch" machte ich den Krautsalat bisher nur zu Rippchen - die mein Freund wieder nicht isst. Zeit also was neues auszuprobieren: Krautsalat und Pulled Pork!



Für eine große Schüssel Krautsalat:

1 (roter) Spitzkohl, alternativ ein kleiner Weißkohl
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 EL Zucker
1 TL Salz
1 EL neutrales Öl, hier Sonnenblume
1 EL weißer Balsamico

Den Kohl halbieren und entstrunken. Nun entweder nach und nach mit der Küchenmaschine oder per Hand klein raspeln. Die Raspel mit dem Salz vermischen und mit einem Fleischklopfer oder ähnlichem kräftig darin herumdrücken. Das sorgt dafür, dass das Kraut Saft gibt. Die Salz-Kraut-Mischung etwa 30 Minuten ziehen lassen. 

Die Möhren raspeln und untermischen. Mit Essig, Öl, Salz und Zucker abschmecken. Die obigen Mengen sind ca. Angaben. Würzt bitte so, dass es Euch schmeckt. Den Krautsalat im Kühlschrank noch einmal mindestens 2 Stunden ziehen lassen. 

Am besten ist es natürlich, wenn man den Krautsalat am Vortag zubereitet, dann hat er genug Zeit schön durchzuziehen. 

Zum Krautsalat machte ich uns Pulled Pork aus dem Slowcooker nach diesem Rezept - einzig das BBQ-Sauce selbst kochen habe ich mir erspart und lieber eine Flasche aus dem Vorrat aufgebraucht. Außerdem hatte ich Laugenbrötchen-Buns gemacht, als Grundlage nahm ich das Rezept für meine Laugenbrötchensonne, wog aber für die einzelnen Brötchen 80 g statt 40 g Teig ab. Was soll ich sagen - ein Gedicht! Die Kombination war der Hammer. Vielleicht ein wenig zu salzig, aber für mich absolut rund. Absolute Wiederholungsgefahr 😏



Und weil eine gemeinsame Aktion natürlich nicht allein bestritten werden kann, könnt Ihr bei meinen Mitrettern noch viel mehr tolle Kohlrezepte finden. Ich freue mich schon aufs Durchschauen, denn Ihr wisst ja jetzt: ICH LIEBE KOHL!

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Sonntag, 28. Januar 2018

Einhorn-Cupcakes

Ist der große Einhorn-Hype vorbei? Ich denke mal, denn jetzt passiert tatsächlich ein Novum: Es ziehen Einhörner auf dem Blog ein!! Wie es dazu kam? Ganz einfach, Pinterest ist schuld. Ich saß ganz entspannt am PC und scrollte mich durch meinen Pinterest-Feed als da plötzlich Einhorn-Cupcakes auftauchten. Meine Tochter stand neben mir und kreischte plötzlich los: "DIE WILL ICH!!!!" Nachdem ich wieder hören konnte, packte ich mir die Cupcakes auf eines meiner Boards. Und jetzt zum 4. Geburtstag war es so weit: das Mittelmädchen bekam ihre Einhorn-Cupcakes. Da wir hier bereits eine riesige Tinkerbell-Torte zum vernichten hatten, gab es die als Mitbringsel in die Kita mit. 


Die Grundlage für die Einhörner sind ganz einfache Muffins. 

Für 12 Muffins:

120 g Butter
130 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
200 g Mehl
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver
60 ml Milch

Für das Frosting:

120 g Butter
330 g Puderzucker
rosa Lebensmittelfarbe
2 EL Milch

Außerdem:

12 Marshmallows
24 Zuckeraugen
ca. 50 g weißen Fondant
rosa Lebensmittelfarbe
3 EL Puderzucker

Zuerst habe ich die Muffins gebacken. 

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben bis alles gut miteinander verrührt ist. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver vermischen, esslöffelweise zum Teig geben. Zum Schluss langsam die Milch dazugeben und unterrühren. 

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, den Teig zu etwa 2/3 einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen. 

Als nächstes habe ich die Einhörner vorbereitet. Dies sollte definitiv etwas vorher geschehen, damit alles gut antrocknen kann. 

Den Puderzucker mit sehr wenig Wasser anrühren, so dass ein dicker Zuckerguss entsteht, mit dem man gut kleben kann. 

Etwas weniger als die Hälfte des Fondants mit der rosa Lebensmittelfarbe in einem schönen rosa-Ton einfärben. Dann etwas rosa Fondant mit etwas weißem Fondant zu einer Wurst formen, miteinander verdrillen, in der Mitte durchschneiden und daraus 2 Hörner formen. Die Schnittfläche mit Glasur einstreichen und auf den Marshmallow kleben. 

Auf jeden Marshmallow mit Glasur 2 Zuckeraugen kleben. Vom restlichen weißen Fondant kleine Stückchen abmachen, etwas rund formen und ebenfalls mit Glasur festkleben. Alles gut durchtrocknen lassen (etwa 4-6 Stunden). 


 Zum Schluss kommt natürlich noch die Buttercreme die alles zusammen hält. 

Die Butter schön luftig aufschlagen, dann nach und nach den Puderzucker zugeben und alles gut vermischen. Zum Schluss noch die Milch unterrühren. Mit der Lebensmittelfarbe in einem schönen rosa-Ton einfärben. 

Jeden Muffin mit Buttercreme einstreichen (schöner ist natürlich wenn er mit einer Sterntülle aufgespritzt wird, ich bin allerdings eine Niete mit der Spritztüte...), auf jeden Muffin ein Einhorn setzen und fest drücken. 


Ob die nun tatsächlich gut angekommen sind in der Kita weiß ich ehrlicherweise gar nicht. Mein Mittelmädchen war auf jeden Fall schwer begeistert von ihren Einhörnern und hat zwischendurch auch tatkräftig mit angepackt: Papierförmchen ins Backblech packen, Teig in die Förmchen machen, Buttercreme herstellen und Buttercreme auf die Muffins schmieren - überall war sie mit dabei. 

Mir persönlich haben die übrigens sehr gut geschmeckt. Ich hatte 24 Muffins vorbereitet und 20 Cupcakes gingen dann in die Kita mit - ich kenne ja meine Pappenheimer, da ist immer Schwund... Und ja die Buttercreme ist sehr sehr süß, aber dafür ist der Muffin nicht so süß. Zusammen ist das wirklich sehr lecker. 


Und wie ist das bei Euch? Einhörner ja oder nein? 
Freitag, 26. Januar 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Januar 2?

Bei mir kam in den letzten zwei Wochen etwas Frust auf. Der Kühlschrank war so VERDAMMT VOLL! Und dazu noch Unaufgeräumt. Ich hab nix wieder gefunden. Als ich den einen Morgen 20 Minuten (!!) ein Glas Pesto gesucht habe, war das für mich der Auslöser den Kühlschrank mal so richtig aufzuräumen. Da ist zwar das ein oder andere weggeflogen (sowas wie Marmelade wo noch 1/2 TL Inhalt vielleicht drin war...). Einen Großteil des verbleibenden habe ich in große Kisten eingeräumt die man einfach herausziehen kann. So kann man eine bessere Übersicht und man kann leichter suchen. Für mich stand die letzte Tafelzusammenfassung also auch ein bißchen unter dem Motto "Der Kühlschrank muss leer(er) werden". 



Weg ging natürlich direkt wieder einiges - der Kartoffelsalat, die Lebkuchen, ein Teil vom Joghurt und ein bißchen Obst zum Beispiel. Und einiges ist auch noch nicht verarbeitet, die grünen Erbsen, der Tofu und der Camembert zum Beispiel. Die Schokoküsse haben wir in Teamarbeit als Familie innerhalb von 3 Tagen komplett vernichtet. Witzigerweise schmecken mir die gut und günstig besser als die originalen - geht Euch das auch so? Um die Berliner haben sich die Kinder gekümmert und von den Brownies habe ich leider vergessen allen zu erzählen. Deshalb muss ich sie leider leider ganz alleine essen... 


Zum Frühstück gab es für mich in den letzten 2 Wochen öfter Müsli und Joghurt. Nicht nur, dass meine Müslivorräte immer größer statt kleiner werden, auch die Joghurts stapeln sich im Kühlschrank. Die Kinder essen nicht alle Sorten und für meinen Mann sind die ja ab überschreiten des MHD potentiell tödlich. Also muss ich da ran. Fruchtjoghurt mit Müsli ist übrigens sehr sehr lecker und absolut zu empfehlen. 

Aber nun zu dem was ich gekocht habe. Die schon leicht angeditschten Tomaten wären sicher bald geschimmelt. Deshalb durften die direkt am Tafeltag mit Feta, Zwiebel und Knoblauch aufs Tilapiafilet. Das war so gut, dass es sogar schon verbloggt ist!



Diese Blätterteigrolle mit Spinat-Feta-Füllung war ein spontanes Experiment. Ich habe den frischen Spinat aus der Tafeltüte ordentlich sortiert, mit Knoblauch und Zwiebel zubereitet und dann mit Feta in den Blätterteig gewickelt. Der Blätterteig lag schon ewig im Kühlschrank, ich glaub das MHD war irgendwann im Oktober abgelaufen. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem! Das Rezept will ich demnächst auch noch in den Blog packen, da hatten auf Instagram 2-3 Leute nach gefragt. 

In diesem Pellkartoffel-Chili-con-Carne-Auflauf habe ich die kleinen Kartöffelchen von der Tafel verarbeitet. Auch ein Suppengrün aus der Tüte durfte mit spielen. Die restlichen Zutaten kamen aus dem Vorrat, wobei die verwendete Tomatensuppe aus der Rewe-Tafel-Weihnachtsaktion ist. 




Bei diesen Nudeln in Frischkäse-Sahne-Sauce durften gefüllte Nudeln aus dem Kühlschrank-Vorrat (MHD 11/2017), Sahne aus der Tafeltüte und eine Packung Frischkäse (gegrille Paprika oder sowas) mitspielen. Alles aus dem Vorrat und damit endlich etwas mehr Platz darin. 

Die Pilze aus der Tüte wurden mit einer Packung frisch gekaufter Pilze zu einer Pilzpfanne verarbeitet. Und weil ich wieder in Experimentierlaune war, habe ich statt Creme Fraiche oder Sahne mal Joghurt dazugegeben. Und überraschenderweise war das tatsächlich lecker. Wer hätte das gedacht? (Dazu gab es selbst gebackenes Dinkelbrot).




Kommen wir zum Highlight der vergangenen zwei Wochen: mein Mittelmädchen wurde 4 Jahre alt. Und ja auch im Geburtstagskuchen waren Tafelsachen verarbeitet - unter anderem Eier, Schlagsahne und Schokolade. Warum soll ich es neu kaufen, wenn es in guter Qualität zuhause stehen habe? Und ich sage Euch, die Torte war sowas von LECKER! Ich könnte direkt wieder, aber wer isst dann den Rest? 

Hier nochmal die gesamte Tinkerbell-Torte zum bestaunen. Die Figuren sind übrigens Spielzeuge und nicht aus Fondant gemacht. Ich finde das sinnvoller, da haben die Kids mehr von. 



Und auch für die Kita gab es Leckereien, genauer gesagt total knuddelige Einhorncupcakes. Ein normaler Muffin, Buttercreme und ein Marshmallow waren das Grundgerüst für die süße Versuchung. Warum ich das hier zeige? Na weil die Zuckeraugen in der vorletzten Tafeltüte drin waren 😏 Für die Kita-Sachen habe ich sonst keine Tafelprodukte benutzt. Was ich esse, ist das eine. Wenn ich aber konkret für jemand anderen backe, dann finde ich, dass das nicht geht. Was sagt Ihr dazu?

Übrigens hatte ich auch noch einen Joghurtkuchen für den Geburtstag gebacken, aber irgendwie hat der es nicht auf ein einziges Foto geschafft 😉



Kommen wir zurück zum Thema Kühlschrank leeren. Die Packung Fertig-Kloßteig rief quasi danach zu Mini-Klößen verarbeitet zu werden. Dazu kombinierte ich ein Lauchgemüse, die Porreestangen aus der Tafeltüte wollten ja schließlich auch verarbeitet werden. Ich hätte sicherlich noch mehr Lauchgemüse gemacht, aber 2 Stangen ließ ich absichtlich über, Ihr seht gleich wofür. 

Im Kühlschrank lag nämlich noch eine 2,5 kg Packung Brat-Kartoffeln. Geschält, geschnitten, vorgekocht, mit Salz und Pfeffer gewürzt. Oder anders gesagt - esse ich nicht. Die einzige Möglichkeit wie ich das genießbar machen kann, ist Kartoffelsuppe. Aber 2,5 kg sind ja auch eine Hausnummer. Also gab es an Tag 1 Kartoffel-Knoblauch-Suppe aus der Hälfte der Packung. 



Und an Tag 2 gab es mit den beiden Lauchstangen dann Kartoffel-Lauch-Suppe mit Merguez-Würstchen-Einlage. Die Reste beider Suppen habe ich eingefroren. Ich freue mich schon drauf sie aufzutauen 😏








































Dienstag, 23. Januar 2018

Tilapia mit Tomaten-Feta-Haube

Letztens gab es bei uns ja den Tilapia-Reis-Auflauf. Da ich für den Auflauf allerdings nicht den gesamten Fisch brauchte, hatte ich noch zwei aufgetaute Fischfilets im Kühlschrank. Die mussten natürlich schnellstmöglich verarbeitet werden, weil zum wegwerfen sind die natürlich viel zu schade. 

Weil ich von der Tafel noch ein paar Tomaten liegen hatte, die ebenfalls schnell weg mussten, bot es sich an, die beiden Sachen zu kombinieren.



400 g Tilapiafilet (aufgetaut)
4 Tomaten
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Fetakäse
Salz, Pfeffer, 1/2 TL Thymian

Eine Auflaufform mit Olivenöl bestreichen, das Fischfilet von beiden Seiten salzen und pfeffern und hineinlegen. 

Die Tomaten waschen, entstrunken und klein würfeln. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Den Fetakäse fein würfeln. Alles in einer großen Schüssel miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, den Thymian zugeben und unterrühren. Einen großzügigen Schluck Olivenöl dazu und dann alles auf dem Fischfilet verteilen.

Bei 200 Grad für etwa 30 Minuten backen.



Ich habe in etwa die Hälfte gemacht und alles ganz allein aufgegessen ... Mein Freund war mit unserem Sohn unterwegs und sie kamen erst viel später wieder heim und die Mädels hatten wenig Interesse an diesem Gericht. Aber für alle die Fisch und Tomaten mögen, ist dieses Rezept genau richtig. Es ist einfach zuzubereiten und schmeckt großartig! 
Freitag, 19. Januar 2018

Pellkartoffel-Chili-con-Carne-Auflauf

Aktuell habe ich es irgendwie mit Aufläufen. Und einer ist besser als der andere sage ich Euch. Heute zum Beispiel bin ich Vorratskammer und Kühlschrank durchgucken gegangen und fand einiges was einzeln gut zusammen passt, aber so als ganzes Gericht? Es wurde mal wieder Zeit etwas herumzuexperimentieren. Ganz genau so wie bei mir, wird das mit dem nachkochen nicht klappen. Deshalb schreibe ich Euch Alternativen dazu. Oder Ihr nehmt diese Idee einfach als grobe Inspiration, denn eines müsst Ihr mir glauben: es war unglaublich lecker!



700 g kleine Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Bund Suppengrün
1 Dose Tomatensuppe 
alternativ 2 EL Tomatenmark, 300 ml Brühe, 100 ml Sahne
1 Glas Bolognesesauce (am besten natürlich selbstgekocht)
alternativ 200 g Hackfleisch, 2 Tomaten
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
Salz, Pfeffer
250 g Käse (hier Gouda und Mozzarella)

Die Kartoffeln in Wasser ca. 15 Minuten kochen, das Wasser abgießen und die Kartoffeln zur Seite stellen. 

Die Zwiebeln pellen und fein würfeln. Das Suppengemüse putzen und ebenfalls fein würfeln. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebeln zugeben, eine Prise Zucker drüber streuen und auf niedriger Stufe glasig andünsten. Dann das restliche Suppengemüse zugeben und alles etwa 7-10 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschmoren. 

Bei meiner Version wird jetzt die Bolognesesauce untergerührt, dann die Tomatensauce dazu gegossen und alles einmal aufgekocht. Nun die abgetropften Kidneybohnen und den abgetropften Mais unterheben und alles etwa 5 Minuten köcheln lassen. Danach noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Bei der Alternative wird das Hackfleisch mit zu den Zwiebeln gegeben und krümelig angebraten. Dann erst das Suppengemüse dazugeben. Nach der Schmorzeit das Tomatenmark und die frischen Tomaten zugeben, die Brühe und die Sahne angießen, alles einmal aufkochen. Den abgetropften Mais und die abgetropften Kidneybohnen zugeben und alles etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Egal welche Variante Ihr nehmt - ab jetzt geht es wieder gleich weiter. 

Die Kartoffeln in eine Auflaufform geben und mit der Sauce übergießen. Mit dem Käse bestreuen und dann im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 20 Minuten überbacken. 



Ich betone gern noch mal, wie gut das geschmeckt hat! Natürlich ist die Frage, wie gut das Ganze mit Fertigbolognese schmeckt. Über Erfahrungswerte würde ich mich da freuen 😉


Mittwoch, 17. Januar 2018

Nudeln mit Porree und Feta

Als ich letztens sehr hungrig in die Küche ging, wusste ich nicht, was ich kochen soll. Es sollten Nudeln dabei sein (damit ich gleich etwas mehr machen kann für den täglichen Salat meines Freundes). Beim Sichten der noch vorhandenen Zutaten schaute mich eine Packung Porree vorwurfsvoll an und beim Blick in den Kühlschrank lachte mich die neue Dose Fetakäse an. Oh ja bitte, Fetakäse muss mit ran. Doch was soll das nun werden? 

Ich fing einfach erst mal an mit Nudeln kochen. Und Schritt für Schritt bastelte ich mir etwas zusammen, das am Ende echt lecker geworden ist. Also bekommt Ihr jetzt das Rezept. 


400 g Nudeln
3-4 Stangen Porree
1 EL Schwarzkümmelsamen
200 g Tomaten
200 g Fetakäse
Salz, Pfeffer, evtl. Chili

Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen und zur Seite stellen. 

Den Porree putzen und waschen. Dann halbieren und in Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, den Lauch und die Schwarzkümmelsamen zugeben und etwa 8-10 Minuten auf mittlerer Hitze garen, bis der Lauch bißfest ist. Nach der Garzeit mit Salz und Pfeffer würzen. 

Die Tomaten waschen, halbieren, entstrunken und in kleine Würfel schneiden. Den Feta ebenfalls in kleine Würfel schneiden und mit den Tomatenwürfeln vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Nudeln mit dem Lauch vermischen und mit der Tomaten-Feta-Mischung toppen. Nach Wunsch mit etwas Chili bestreuen.


Die Kombination von warm und kalt finde ich persönlich ganz lecker. Vor allem ist dieses Gericht auch für Mamas geeignet, die zwischendurch mal weg müssen - schließlich ist es ja egal, wenn es nur noch lauwarm ist 😁 Gut vorstellen könnte ich mir die Kombination auch als Nudelsalat, egal ob lauwarm oder ganz kalt. Ich bin auf jeden Fall gespannt ob und wie Ihr diese Idee für Euch interpretieren werdet.
Sonntag, 14. Januar 2018

Tilapia-Reis-Auflauf zum 5. Bloggeburtstag

Packt die Luftballons und das Konfetti aus - es ist Zeit für Party! Genau heute vor 5 Jahren bin ich auf die blödsinnige Idee gekommen, einen Foodblog zu starten. Ich wollte zeigen was ich gekocht habe, ohne die Leute zu nerven, die das nicht interessiert. Und da eine Facebookseite zu unübersichtlich war, musste ein eigener Blog her. Das passte natürlich auch viel besser, weil ich die Rezepte gleich dazu veröffentlichen konnte. 

Langsam entwickelte sich dann aus meinem persönlichen Kochbuch ein Nachschlagewerk für meine Familie - meine Schwester ist zum Beispiel oft hier - und meine Freunde. Mit der Zeit kamen aber auch immer mehr andere Menschen vorbei und ließen sich durch meine Rezepte und Bilder inspirieren. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mal 1.000.000 (eine Million!) Aufrufe insgesamt haben werde. Aktuell sind es sogar bereits 1,4 Millionen Aufrufe seit mein Blog besteht*. Täglich wird mein Blog durchschnittlich 2000 Mal aufgerufen*. So oft kann meine Schwester den Blog gar nicht aktualisieren, das müssen also andere Menschen sein 😁 Für mich sind solche Zahlen immer noch unfassbar. Und ich danke Euch allen für jeden Klick, für jeden Kommentar und natürlich fürs nachkochen und nachbacken meiner Rezepte. Danke 💕 

In den letzten 5 Jahren habe ich mich allerdings sehr verändert. Ich habe beispielsweise meine Abneigung gegen "überlagerte" Produkte abgelegt und zeige heutzutage, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum genau das ist - ein MINDESThaltbarkeitsdatum. Schon öfter gab es die Rückmeldung, dass aufgrund meiner Texte das eigene Verhalten überdacht wurde und nun ebenfalls weniger weg geworfen wird. Außerdem habe ich dem einen oder anderen Lebensmittel eine zweite Chance eingeräumt und wir haben uns angefreundet (Fenchel und Rote Bete zum Beispiel). Und mittlerweile setze ich mich viel intensiver mit Herkunft und Produktionsbedingungen von Lebensmitteln auseinander. 

Fleisch z.B. kaufe ich fast nur noch im Hofladen, einem Geschäft im Nachbarort  in dem nur regionale Produkte verkauft werden. Die selbst gehaltenen Rinder dürfen regelmäßig auf die Weide, fressen in erster Linie Heu und geschlachtet wird vor Ort. Da zahle ich gern das teilweise 10fache vom Discounterpreis und esse es dafür aber viel seltener und bewusster. 

Auch Obst und Gemüse kaufe ich am liebsten regional und sehr gerne auch in Bio-Qualität. Und auch beim Fischkauf halte ich mittlerweile die Augen offen und kaufe nicht mehr das "erstbeste". Früher war mein Lieblingsfisch der Pangasius. Zumindest bis ich gesehen habe, unter welchen Bedingungen dieser Fisch aufgezogen wird. Die Tiere haben kaum Platz, Futter und Antibiotika werden einfach säckeweise ins Wasser gekippt und die ganzen Abwässer fließen in den Fluß daneben und vergiften diesen. Die an diesem Fluß lebenden Menschen werden krank vom Wasser und am Ende landet der ganze Dreck natürlich im Meer... Für mich ist der Verzehr von Pangasius aus diesen Gründen nicht mehr vertretbar. Und deshalb wird das Pangasius-Rezept, welches ich im Blog habe, heute gelöscht 😉 Weil aber das Rezept grundsätzlich sehr lecker ist, bekommt Ihr es jetzt einfach neu - mit anderem Fischfilet (und viel schöneren Fotos!).

Als Alternative habe ich für uns den Tilapia (Buntbarsch) entdeckt. Der kommt zwar auch größtenteils aus Aquakultur, ist aber von Natur aus widerstandsfähiger als der Pangasius, sodass hier auf die extreme Verwendung von Antibiotika verzichtet werden kann. Dennoch ist bei Fisch (und Fleisch) für mich der Leitsatz "Die Menge macht das Gift". Beides ist mittlerweile etwas Besonderes für mich und unter der Woche gibt es sehr häufig vegetarisches und veganes Essen. 


So genug drum herum gequatscht - hier kommt das Rezept für unglaublich leckeren Tilapia-Reis-Auflauf:

400 g Tilapia-Filet (aufgetaut)
200 g Basmatireis
1 Becher Sahne
1 Becher Crème Fraîche mit Kräutern
150 g Erbsen
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Scheiben Scheiblettenkäse (Toast)
Salz und Pfeffer

Den Reis gar kochen. Ich mache das immer noch der 2:1 Methode. 1 Teil Reis, 2 Teile Wasser, dazu Salz, einmal aufkochen und dann ca. 10 Minuten auf niedriger Hitze fertig quellen lassen. Wenn das Wasser komplett weg ist, ist der Reis fertig. Die gefrorenen Erbsen unter den heißen Reis mischen und erst mal zur Seite stellen. 

Eine Auflaufform mit Olivenöl fetten. Die trocken getupften Fischfilets von beiden Seiten salzen und pfeffern und in die Auflaufform legen. Die Reis-Erbsen-Mischung darauf verteilen. 

Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und die Würfel mit einer Prise Zucker auf niedriger Stufe glasig andünsten. Mit der Sahne ablöschen, die Crème Fraîche zugeben und unterrühren. Den Scheiblettenkäse zugeben und schmelzen lassen. Die Sauce über den Reis gießen und dann alles im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 30 Minuten backen. 


Das ist doch ein Festessen, dass einem 5. Bloggeburtstag würdig ist! Falls Ihr übrigens keinen Tilapia essen wollt, dann denke ich, dass das Gericht auch mit Kabeljau ganz gut schmecken könnte. Hauptsache Ihr lasst die Finger von Pangasius! 

Ich werde jetzt noch ein bißchen feiern gehen, ich finde, das habe ich mir verdient. Ich bin übrigens sehr gespannt wo mich die nächsten 5 Jahre hinführen. Ob ich dann immer noch blogge? Ob Ihr mich dann noch immer lesen wollt? Ob sich mein Themenschwerpunkt bis dahin vielleicht verschoben hat? Wir werden sehen... 



* Ich beziehe mich hier auf die interne Blogger-Statistik. Google Analytics und Co. werden bestimmt andere Zahlen haben. 
Freitag, 12. Januar 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Januar 1?

Hallo allerseits. Ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Auch in diesem Jahr wird es natürlich weiter die Tafelzusammenfassungen geben. Ich hoffe Ihr habt auch weiterhin Lust zu lesen, was ich aus den Tafeltüten so gebastelt habe 😁


Das war eine unglaublich volle Tüte. Also so richtig richtig voll. Aber natürlich haben wir nicht alles allein gegessen. Einen Teil vom Joghurt habe ich weiter gegeben, einen Teil der Wurst und vom Gemüse. Die Bananen gingen zum Großteil weiter und die Schweinezunge und das Schweineherz. Auch bei dem Schinken siegte die Vernunft - ich hätte allein dran gesessen und ganz ehrlich 1,5 kg Schinken allein essen? Schaffe ich nicht.. Leider. Natürlich waren auch einige Sachen dabei die sofort weggemampft wurden, die Kinder stürzten sich sofort auf die Berliner und die Donuts. Mein Freund und ich hatten direkt die Wraps in der Hand. Und ein paar Sachen sind auch einfach erstmal in die Speisekammer gewandert - der Quinoa zum Beispiel. Ich habe ganz viele interessante Rezepte und Ideen für den Quinoa bekommen, aber es hat irgendwie nicht gepasst ihn zu verarbeiten. Schlimm ist das nicht, das Mindesthaltbarkeitsdatum ist noch nicht mal ansatzweise erreicht, der wurde nämlich wegen einer kaputten Verpackung aussortiert... Das folgt dann einfach in zukünftigen Zusammenfassungen 😏 

Was ich unbedingt ausprobieren wollte, war das Perlhuhn. Es hatte zwar stolze 1,2 kg und mir war klar, dass ich es komplett allein essen würde. Aber ich habe noch nie Perlhuhn gegessen und dachte mir, wenn nicht jetzt, wann dann? Zubereitet habe ich es in einer ofenfesten Form direkt mit Kartoffeln. Dazu kamen Zwiebeln, Knoblauch, Weißwein und Brühe. Zwischendurch einmal wenden und fertig. Also ein absolutes easy-peasy-Rezept. Aber das Ergebnis war so unglaublich lecker 😍 Ich war letztlich einfach nur froh, dass ich nicht teilen musste... Die Reste gab es dann am nächsten Tag. Ich hatte die Kartoffeln etwas klein gemacht, das übrige Fleisch vom Knochen gelöst und alles zusammen in einer Pfanne warm gemacht. Das war fast noch besser als am ersten Tag. 


Zu Silvester gab es bei uns ein großes vegetarisches Raclette. Und ja, da waren auch 2-3 Tafelsachen mit auf dem Tisch. Die Paprika zum Beispiel. Außerdem Tomaten, Frühlingszwiebel (im Dip verarbeitet) und der Quark im Knoblauchquark war auch aus der Tafeltüte. Das Raclette war größtenteils vegetarisch - einzig ein paar Garnelen, etwas Salami und ein paar Cocktailwürstchen waren nicht veggie. Es ist für mich eine große Neuerung gewesen nicht ständig Fleisch aufzulegen. Aber eine positive. Ich glaub, dass lasse ich in Zukunft mit Freuden weg. 

Letztlich haben wir 3 Tage noch Reste vom Raclette gegessen. Am ersten Tag gab es diesen leckeren "Restesalat" - alles drauf und Dipreste drüber. 


Ich hatte kleine Pizzaböden (vor)gebacken für das Raclette. Diese konnten nach belieben belegt und im Pfännchen überbacken werden. Oder als Brötchen dazu gegessen werden. In weiser Voraussicht hatte ich allerdings das doppelte vom benötigten Teig angesetzt. An Tag 2 nach dem Raclette gab es dann "Raclette-Pizza" aus eben diesem geplant zuviel angesetzten Teig. Meine Restepizza hatte ich nach dem Backen noch mit Räucherlachs aus der Tafeltüte belegt. 


Die restlichen - mittlerweile etwas schrumpeligen - Paprikas habe ich dann in einem Bauerntopf verarbeitet. Der ist einfach perfekt dafür. 

Meine Schwester war übrigens ein paar Mal zu Besuch in den letzten Tagen. Und weil sie direkt von Arbeit her kommt, bringt sie Hunger mit. Die Frage, womit ich sie denn beglücken könnte, hätte ich mir schenken können. Natürlich wollte sie Milchreis. Ich hab das natürlich direkt genutzt um 1. die eine Packung Milch aus der Tafeltüte zu verarbeiten und 2. um ordentliche Fotos zu machen und mein Grundrezept für Milchreis endlich zu verbloggen



Beim nächsten Besuch war der akute Milchreishunger besiegt, aber immer noch Milch da. Glücklicherweise ist ihr zweitliebstes Gericht bei mir Eierkuchen 😏

Und zum Schluss habe ich noch eine ausgefallene Kreation mit Nudeln, Lauch und Fetakäse. Einfach weil der Lauch mich so vorwurfsvoll angeschaut hat, der Feta mich extrem lockte und die Kinder (nackte) Nudeln wollten. Das Ergebnis war echt gut und wird voraussichtlich nächste Woche hier im Blog erscheinen. 






Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 10. Januar 2018

One Pot Pasta mit Möhre und Brokkoli

Findet Ihr es eigentlich auch so schwierig für ein Raclette einzukaufen? Also die Planung dafür ist einfach überhaupt nicht meins. Ich weiß, dass man ungefähr 200 - 300 g Essen pro Person rechnet. Aber dann sieht das so wenig aus und ich kauf lieber noch ein bißchen mehr... So ging es mir auch dieses Jahr wieder. Der Brokkoli musste natürlich UNBEDINGT beim Einkaufen fürs Raclette mit. Der passt schließlich super zu Nudeln, Kartoffeln und zum Pizzateig. Tja und dann stellte ich Schüssel um Schüssel auf den Tisch und stellte fest - ne das ist doch zuviel. Der Brokkoli blieb liegen. 

Doch was nun machen mit dem Brokkoli? Ich kombinierte ihn einfach mit den Möhren, die noch im Kühlschrank lagen, der offenen Sahne und einer Packung Nudeln und kochte uns eine leckere One-Pot-Pasta. Ich weiß, dass eine One-Pot-Pasta so easy ist, dass ihr dafür sicher gar kein Rezept benötigt. Aber seht es im Zweifel als Anregung für die Kombination der Zutaten. 




500 g Nudeln nach Wahl
1 Kopf Brokkoli
6 Möhren
2 Zwiebeln
1 Liter Wasser
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer

Zuerst die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln zugeben. Eine Prise Zucker dazu und auf niedriger Stufe etwa 2 Minuten glasig andünsten. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Zu den Zwiebeln  geben und weitere 3 Minuten dünsten. Die Nudeln zugeben, einen Liter Wasser angießen und die Sahne angießen. Außerdem 1/2 EL Salz dazugeben. Deckel drauflegen und aufkochen lassen. Etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. 

Den Brokkoli in Röschen schneiden und waschen. 5 Minuten vor Garende zugeben. Zum Abschluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. 

Ich gebe zu, ich hatte etwas viel Salz dran. Deshalb habe ich die vorgeschlagene Salzmenge hier im Rezept bereits reduziert. Falls es jetzt zu lasch sein sollte, einfach so nachwürzen, wie es für Euch passt. 



Geschmacklich ist die Kombination von Möhre und Brokkoli einfach genial. Und womit ich niemals gerechnet hätte - es kam bei den Kindern fantastisch an! Während mein Großer mich direkt fragte, ob ich das am nächsten Tag wieder kochen könnte, hat mir mein Mittelmädchen die Brokkoliröschen und die Kleinste die Nudeln aus meiner Portion geklaut. Als wenn sie keinen eigenen Teller haben könnten *g* 


Sonntag, 7. Januar 2018

Grundrezept Milchreis

Ihr wisst sicher, ich bin ein absoluter Fan von Grießbrei. Der geht schnell, wird von den Kids genauso sehr geliebt, wie von mir und schmeckt einfach jedes Mal fantastisch. Doch manchmal muss es eben Milchreis sein. Zum Beispiel wenn meine Schwester vorbeikommt und sich Mittagessen wünscht. Denn sie ist ein absoluter Milchreisfan und mit Grießbrei brauche ich ihr nicht kommen. Nun geht es Euch höchstwahrscheinlich so wie mir - Milchreis kochen ist doof. Die Gefahr ist groß, dass die Milch überkocht, der Milchreis anbrennt oder es am Ende Milchsuppe mit Reiseinlage wird. Deshalb bekommt Ihr heute von mir ein gelingsicheres Rezept um ganz einfach Milchreis selbst zu machen. 



1 Liter Milch
250 g Milchreis
4 EL Zucker
1 EL Butter
1 Vanilleschote oder 1 Päckchen Vanillezucker
Frucht nach belieben, z. B. Apfelmus, Kirschgrütze, frische Früchte... 

Die Butter in einen großen Topf geben und schmelzen. Dann den Milchreis zugeben und kurz anschwitzen. Die Milch angießen und den Zucker zugeben. Die Vanilleschote halbieren und das Mark auskratzen. Mark und Vanilleschote zu der Milch geben (alternativ - Vanillezucker zugeben). Unter Rühren die Milch einmal aufkochen. 

Wenn die Milch kocht, den Topf von der Herdplatte nehmen, einen Deckel drauf setzen und auf eine andere Platte stellen, die auf kleinste Flamme eingestellt ist. 30 Minuten ziehen lassen, nach 15 Minuten einmal umrühren. Fertig. 

Na ist das einfach oder was? Nach der halben Stunde muss man den Milchreis nur noch einmal durchrühren und kann essen. Perfekt für faule Menschen wie mich, die keine Lust haben, die ganze Zeit am Herd zu stehen. Und zu ungeduldig für Milchreis aus dem Slowcooker sind 😉.




Was das Topping vom Milchreis angeht, sind meine Schwester und ich sehr verschieden. Während ich mittlerweile am liebsten Kirschgrütze dazu kombiniere, besteht meine Schwester auf Apfelmus und einer großen Portion Zimt und Zucker. Was sie natürlich auch bekommen hat.