Recent Posts

Freitag, 25. August 2017

Was wurde aus der Tafeltüte August 1?

Wusstet Ihr eigentlich, dass meine Gärtnerei dieses Jahr durchaus von Erfolg gekrönt ist? Zwar hat das mit dem Balkongarten überhaupt nicht geklappt, aber dafür hab ich jetzt ein Gewächshaus. Und meine Zucchinipflanzen wuchern regelrecht - zumindest bevor ich sie rigoros herunter schneiden musste, weil sie einen massiven Mehltaubefall aufwiesen 😒 Fleißig waren sie auch, mein Freund ist schon am rum jammern, wenn ich eine Zucchini auch nur ansehe, er ist allgemein kein großer Zucchinifan. Ihr werdet in dieser Zusammenfassung deshalb die ein oder andere Zucchini wieder finden - falls Ihr also ähnliche "Probleme" habt, lest unbedingt weiter *g*


Wie immer habe ich wieder einiges weggegeben. Diesmal betraf das die Radieschen, die grünen Bohnen, die Papaya, die Bananen, die Frühstückskekse, das Schokoladenmüsli, die Einmachhilfe, die Backmischung und ein paar Kleinigkeiten mehr. Die Bifis hat mein Freund direkt an dem Tag komplett inhaliert (anders kann ich das echt nicht bezeichnen, das waren 10 Stück, ich hab eine abbekommen...). Die Gummibärchen musste ich mir wieder mit den Kindern teilen *seufz*. Die Pizzabrötchen haben wir mal spontan zum Mittagessen gemacht, wirklich gut waren die allerdings nicht. Zumindest nicht annähernd vergleichbar mit meinen selbst gemachten Pizzabrötchen. 

Dieses Brot ist entstanden, weil wir keines mehr im Haus hatten. Glücklicherweise habe ich ja noch eingefrorene Hefe im Tiefkühler. Und an Körnern habe ich einfach reingeworfen, was ich noch so gefunden hab - unter anderem die Sesamkörner aus der Tafeltüte. Es war überraschenderweise sehr lecker, damit hatte ich gar nicht gerechnet 😁

Die erste Zucchini-Idee ist mein sehr geliebtes Tomaten-Zucchini-Gratin, dass ich für meine Freundin gekocht habe (ein Dankeschön für die Urlaubspflege meiner Pflanzen und meiner Katze!). Die Tomaten von der Tafel wurden wundervoll ergänzt von meiner selbst gezogenen Zucchini. Und weil ich die Fotos so schick fand, hab ich die gleich in meinem alten Beitrag ergänzt. 


Die nächste Zucchini wurde zu einer Pampe - zumindest hat mein Freund sie so getauft... Netter finde ich die Bezeichnung "Reis mit Scheiss" die jemand auf Instagram vorgeschlagen hatte *g* Getoppt wurde das ganze mit Fetakäse (und eine Paprika aus der Tafeltüte war drin). 

Die Aprikosen hatte ich überlegt wegzugeben, weil ich am Wochenende sehr eingespannt war (Einschulung von Freunden). Allerdings habe ich mich dagegen entschieden und sie lieber für die Krabbelgruppe in Form eines Aprikosen-Mandel-Kuchens aufgearbeitet. Hach war der lecker! 



Diese Schönheit eines Zucchini-Hackfleisch-Auflaufs habe ich von Jankes Soulfood - gut ihrer sah noch deutlich schöner aus. Wahrscheinlich weil ihre Zucchini einfach etwas schlanker war, oder die Form größer :P Versteckt habe ich darin übrigens die zweite Paprika von der Tafel. Die ist irgendwo unter den Tomaten drunter hihi - nicht das es heißt ich erzähle hier Schmu und das gehört gar nicht in die Tafelzusammenfassung 😝 

Und wo wir schon bei Zucchini sind - für die Krabbelgruppe gab es Zucchinibrownies! Da hab ich die Eier aufgebraucht, die noch da waren aus der Tafeltüte und ein bißchen Osterschokolade die ich noch liegen hatte. Die Brownies waren wirklich wirklich gut. Und weil ich einige Rückfragen wegen des Rezepts hatte, hab ich das direkt verbloggt. 



Dieses Gericht ist fast komplett aus der Tafeltüte - Nudeln, Bratwurst, Möhren. Ergänzt habe ich nur die Sauce (Milch, Frischkäse) und die Erbsen aus dem Vorrat. Es war eine interessante Kombination, weil in der Sauce Curry war und die Bratwürste mit Tomaten waren. 

Die Reste hab ich am nächsten Tag mit etwas Milch und zwei Eiern verrührt, Käse drüber und ab in den Ofen. Heraus kam ein sehr leckeres Gratin. Einziges Manko war, dass der Mozzarella der falsche Käse dafür war. Cheddar oder Gouda wäre die bessere Wahl gewesen, weil sie geschmacksintensiver sind. 




Die restlichen Nudeln sind übrigens im täglichen Salat von meinem Freund gelandet. Ein paar Tomaten, Paprika, Mozzarella und ein Dressing was ich noch liegen hatte - er fand es sehr lecker. 

Mein persönlicher Favorit kommt aber jetzt zum Schluss. Ich hatte nämlich noch eine Zucchini aus der Tafeltüte liegen und ein paar Kartoffeln die ich günstig erworben hatte. Da lag der Gedanke an eine vegetarische Moussaka bei mir nahe. Und was soll ich sagen - ein Gedicht! Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich so sehr. Ich hab mich hemmungslos überfressen und sitze jetzt immer noch dran und nasche die kalten Reste 🙈 Das Rezept versuch ich demnächst zu veröffentlichen - auch wenn ich kein wirklich schönes Bild habe...


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Dienstag, 22. August 2017

Zucchinibrownies

Sommer, Sonne - Zucchinizeit. Ich liebe Zucchini! Und meine drei - ja ich weiß, da hab ich etwas übertrieben - Pflanzen sind sehr motiviert. So motiviert, dass meine Familie schon abwinkt, wenn ich etwas mit Zucchini kochen möchte. Was also tun mit den bereits geernteten Früchten? Genau das habe ich auf Instagram gefragt und die Antworten waren sehr eindeutig: verbacken! Zucchinikuchen, Zucchinimuffins, Zucchinibrownies - das Ergebnis soll saftig und mega lecker sein. Was solls dachte ich mir, bevor die Zucchini doch noch schlecht werden, servier ich den Mädels in der Krabbelgruppe halt mal Zucchinibrownies. Im besten Fall schmeckt es wirklich gut, im schlechtesten Fall bin ich um eine Erfahrung reicher. Gesagt, getan. 

Das Ergebnis waren wirklich softe, sehr schokoladige, nicht nach Zucchini schmeckende Brownies. Eine geniale Konsistenz, nicht zu süß - Ihr merkt, ich schwärme 😍. Sie waren tatsächlich sehr gut. Und weil ich mittlerweile geschätzte 10 Mal nach dem Rezept gefragt wurde, hab ich mich sehr beeilt die Brownies zu verbloggen.


Für eine Form ca. 35 x 20

1 Zucchini ca. 600 g
200 g Butter
180 g Schokolade
180 g Zucker
2 Eier
120 g Naturjoghurt
280 g Mehl
2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
50 g Backkakao
1 Prise Salz

Die Zucchini schälen, waschen und ganz fein reiben. Dann in ein Sieb geben und ca. 10-15 Minuten abtropfen lassen. 

Die Butter mit 100 g Schokolade in einem Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die restliche Schokolade grob hacken. 

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Butter-Schokoladen-Mischung und den Joghurt zugeben und alles gut miteinander verrühren. 

Mehl, Natron, Backpulver, Backkakao und Salz miteinander vermischen, ebenfalls dazugeben und alles verrühren. 

Zum Schluss die abgetropften Zucchiniraspel und die gehackte Schokolade kurz unterheben, dann in die gefettete und mit Mehl ausgestreute Form geben und für ca. 35 Minuten bei 175 Grad backen. 



Bei der Schokolade ist es meiner Meinung nach egal, welche Sorte Ihr verwendet. Ich habe übrig gebliebene Vollmilch-Osterschokolade verwendet. Mit Zartbitter wird es sicher noch etwas schokoladiger, aber ich gehe nicht extra Schokolade kaufen, wenn ich die Speisekammer gefühlt voll habe damit 😉

Ich hatte übrigens meine (bisher unbenutzte) Viereck-Springform benutzt. Man kann aber auch einfach eine tiefe Auflaufform mit ähnlichen Maßen benutzen. 

Letztlich kann ich Euch nur empfehlen, diese Brownies unbedingt einmal auszuprobieren. Ihr wisst ja - krabbelgruppengetestet heißt lecker 😁
Freitag, 18. August 2017

Nudeln in Tomaten-Frischkäse-Sauce

Kurz vorm Urlaub wollte ich nicht mehr groß einkaufen und lieber das verarbeiten, was wir noch im Haus hatten. Ich bin ehrlich - viel war das nicht. Ein paar Tomaten, eine vergessene Packung Nudeln, ein Becher angefangener Frischkäse ... Was sich halt so ansammelt 😉 Wenn man dann allerdings aus solch einem Sammelsorium an Zutaten eine schmackhafte Mahlzeit zu Stande kriegt, dann ist das eindeutig ein Fall von "für die Nachwelt festhalten", sprich es muss gebloggt werden. Deshalb hier das Rezept für Nudeln in Tomaten-Frischkäse-Sauce:



Für 2 gute Esser:

300 g Nudeln - z. B. Linguine, Spaghetti, Bandnudeln
500 g Kirschtomaten
4 EL Olivenöl
1 EL getrocknetes Basilikum
2 Knoblauchzehen, geputzt und gepresst
Salz und Pfeffer
250 g Frischkäse

Die Kirschtomaten halbieren und mit dem Olivenöl, Salz, Pfeffer, Basilikum und den gepressten Knoblauchzehen vermischen. Etwa 15 Minuten marinieren. 

Die Nudeln in Salzwasser nach Packungsanleitung zubereiten. 

Den Frischkäse in einer Pfanne schmelzen lassen, die marinierten Tomaten komplett dazu geben und warm werden lassen. Evtl. etwas Nudelwasser zugeben für eine schönere Konsistenz. 

Die Sauce mit den abgetropften Nudeln vermischen und genießen. 



Wir hatten noch Frühlingszwiebeln darüber getan für etwas Crunch. Grundsätzlich reicht es aber genauso und ist wirklich gut. Noch dazu ist das Gericht schnell gemacht und kommt mit wenigen Zutaten aus. Was will man also mehr?



Freitag, 11. August 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Juli 2?

Die Schulferien sind um, mein Freund ist jetzt offiziell im dritten - und damit letzten - Ausbildungsjahr zum Physiotherapeut. Ich hoffe, wenn es in die heiße Phase geht, drückt Ihr im alle die Daumen. Gleichzeitig ist es nur noch ein Jahr hin, bis unser kleiner großer Sohn eingeschult wird. Es ist Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Es kommt mir vor wie gestern, dass dieses winzige Bündel Mensch mich zur Mama gemacht hat. Um so wichtiger ist es mir, die Momente seiner Kindheit zu nutzen - sie kommen nie mehr zurück... 

So genug Melancholie. Hier geht es doch in erster Linie immer noch um die Tafeltüte. In den letzten zwei Wochen habe ich versucht, mal wieder besser und intensiver aufzubrauchen. Hier hat sich in der letzten Zeit ein ausuferndes Konsumverhalten etabliert, das mir so gar nicht gefällt. Die Gerichte wurden eher ausgewählt nach "Voll Bock drauf" mit einer Prise "was kann ich da eventuell noch rein verwerten" statt die Verwertung in den Vordergrund zu stellen. Das versuche ich jetzt wieder etwas umzustellen - back to the roots quasi 😊 



Natürlich hab ich auch diesmal wieder ein paar Dinge abgegeben - die Kokosnuss-Küsse beispielsweise und einen Teil der Wurst und der Radieschen. Ich muss zugeben, dass ich mich sehr über die Lachgummis gefreut hatte, leider musste ich sie mit allen teilen ... 😢 Die Chips hingegen hat mein Freund fast allein aufgegessen. Ich fand sie sehr salzig und habe mich deshalb arg zurückgehalten.. Das Sushi hat ebenfalls mein Freund weggemampft, ich gönne es ihm 😏

Nicht mit fotografiert habe ich übrigens die Subway-Sandwiches in der Brottüte. Die habe ich uns am nächsten Tag aufgebacken und belegt - bis auf den Mozzarella war alles aus der Tafeltüte: Tomaten, Gurke, Salat, Veggie-Wurst und Cheddarkäse. Das war schon sehr lecker sag ich Euch!




In  der Tafeltüte waren zwei Packungen Pilze. Die eine Packung habe ich mit Nudeln und meinen selbst angebauten Erbsen kombiniert. Ein wenig Ziegenkäse rundete das Ganze ab. Für dieses Gericht habe ich die kleinen Champignons benutzt, die großen Pilze gab es erst ein paar Tage später. 

Die waren so einladend groß, dass ich der Idee von Jana gefolgt bin und diese gefüllt habe. Allerdings nicht - wie von ihr angeregt - mit Hüttenkäse, sondern mit Hackfleisch. Überbacken wurde das Ganze dann noch mit dem restlichen Cheddarkäse und dazu gab es Brötchen. Ich kann mich nur wiederholen: Danke für die Anregung 😃




Für die Krabbelgruppe habe ich letzte Woche wieder gebacken. Einerseits habe ich die Pflaumen verwertet. Ich hatte die sofort geputzt und aussortiert, was nicht mehr gut war. Die "schönen" habe ich dann im Kühlschrank gelagert. Dennoch waren ein paar bis Montag dann schon sehr weich - perfekt für einen Pflaumenkuchen. Nach dem Backen sind eh alle Pflaumen matschig und weich. 

Das Highlight des Buffets an diesem Tag war allerdings die Petterson-und-Findus-Torte. Zwar hab ich die Früchte, Sahne etc. frisch gekauft, die Eier hatte ich aber nun mal noch da aus der Tafeltüte. Und ganz ehrlich - was wären Eierkuchen ohne Eier? 😏



Ein ganz faules Gericht habe ich aus den fertigen Nudeln gemacht. Die eine Sorte war gefüllt mit Steinpilzen und Champignons, die andere mit Chili, Tomate und Ricotta. Ich habe beide Sorten zusammen gekocht, dann Butter geschmolzen und die fertigen Nudeln kurz darin geschwenkt. Etwas Salz und Pfeffer noch dazu - fertig. Faule Küche deluxe!

Kloßteig liegt hier gern mal etwas länger herum. Damit sich das nicht wieder sammelt (fragt nicht), hab ich ihn diesmal ganz zeitnah verarbeitet - zu leckeren Mini-Klößen. Die brauchen nicht so lange im Wasser ziehen, werden auch von den Kindern gegessen und man ist nach einem nicht gleich satt. Dazu gab es Gemüse aus Pilzen und der einen Tüte Möhren. 



Ähnlich wie der Kloßteig liegen auch gern mal fertige Teige etwas länger. Flammkuchenteig ist ja easy peasy schnell selbst hergestellt, das hält mich immer etwas davon ab den fertigen zu benutzen. Damit der nicht letztlich im Müll landet, weil ich zu lange gewartet habe, gab es ihn direkt. Für mich mit der Creme Fraiche und dem Schinken aus der Tüte (und Zwiebeln natürlich!), für meinen Freund mit Tomatensauce, Salami und Pilzen. Er war letztlich etwas lange drin, aber geschmeckt hat es trotzdem. 

Und wo wir schon bei lange lagern sind - fragt nicht von wann die Pitataschen sind... Wahnsinn wie lange sich sowas hält 🙈 Gefüllt waren sie mit Veggie-Döner-"Fleisch", selbstgemachtem Knoblauchquark und viel Gemüse. 




Die Burgerbrötchen aus der letzten Tüte hatten mir übrigens Heißhunger auf Burger gemacht. Die ganze Zeit hab ich überlegt, womit ich sie belegen soll. Letztlich hab ich meinen Freund entscheiden lassen und er wollte klassisch mit Hack. Also war ich im Hofladen und habe Hackfleisch geholt und dann hoch gestapelt: Salat, Tomaten (frisch vom Markt), Hackfleischpatty, Käse, Zwiebeln - für mich noch ein Spiegelei und für meinen Freund gebratene Pilze 😍 

Zum Schluss habe ich noch eine Packung von den Kartoffeln verarbeitet. Gestern hat mich nämlich der lauwarme Kartoffelsalat von Jankes Soulfood so angelacht, dass ich den direkt nachmachen musste. Was soll ich sagen? Spannende Kombination, sehr lecker. 




Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 6. August 2017

Petterson und Findus Torte

Am nächsten Wochenende wird der Sohn meiner Freundin eingeschult. Sie fragte mich im Vorfeld, ob ich für die Einschulung eine Torte machen könnte. Geistig setzte ich mich schon mit Fondant-Zuckertüten auseinander, als sie weiter sprach und fragte ob ich die Petterson-und-Findus-Torte kennen würde. Leider haben meine Kinder überhaupt keinen Bezug zu diesen Büchern, so dass ich das leider verneinen musste. Allein setzte ich mich hin und schaute mir dann die Folge "Eine Geburtstagstorte für den Kater" an. Für alle die die Folge ebenfalls nicht kennen und keine Lust haben sie anzuschauen - es ist eine Pfannkuchentorte! 

Bewundert habe ich Pfannkuchentorten schon ein paar Mal bei anderen. Selber gemacht habe ich sie allerdings noch nie, deshalb musste die Krabbelgruppe wieder mal als Vorkoster/Versuchskaninchen herhalten. Bei der Zubereitung habe ich allerdings auf das selber sammeln von Eiern, das Flicken eines Fahrradschlauchs und einiges mehr verzichtet und mich lieber auf die Torte konzentriert 😛 


Für eine Torte:

5 Eier
400 ml Milch
100 ml Mineralwasser
150 g Zucker
1 Prise Salz
300 g Mehl

außerdem:

Fett zum Ausbacken
400 ml Schlagsahne
1 Glas Marmelade (hier Erdbeere)
frische Früchte zum Dekorieren

Die Eier mit dem Zucker vermischen und mit deinem Mixer/Küchenmaschine aufschlagen, die Hälfte der Milch und das Salz untermischen. Dann abwechselnd Milch und unter ständigem Rühren Esslöffelweise das Mehl zugeben. Dabei unbedingt aufpassen, dass keine Mehlklümpchen entstehen. Zum Schluss das Mineralwasser (mit Sprudel!) unterrühren und den Teig 15-20 Minuten stehen lassen. 

Fett in einer Pfanne erhitzen und die Pfannkuchen ausbacken. Pro Pfannkuchen etwa 1 Suppenkelle Teig nehmen. Am besten wird auch nur eine Pfanne verwendet, damit die Pfannkuchen alle in etwa die gleiche Größe haben. Die fertigen Pfannkuchen gut abkühlen lassen. 

Die Schlagsahne steif schlagen und das Obst waschen und putzen. Nun in dieser Reihenfolge aufstapeln: Pfannkuchen, ca. 1 EL Marmelade glatt streichen, etwa 1-2 EL Sahne darauf glatt streichen, Pfannkuchen... Mit einer etwas dickeren Sahneschicht abschließen und mit dem vorbereiteten Obst nach Belieben verzieren. 


Ich war leicht unsicher, als sie fertig war. Ehrlicherweise hätte die Sahne noch etwas länger schlagen müssen - die ist mir direkt weggelaufen. Außerdem sah die so "klitsch" irgendwie aus. Dann rutschte mir die Torte auf dem Weg zur Krabbelgruppe auch noch auseinander...

Doch alle meine Ängste waren unbegründet. Meine Freundin war begeistert. Ihr Sohn - ausnahmsweise war er auch vor Ort - ebenfalls. Genau SO muss die Torte aussehen, betonte sie immer wieder. Und dann der Anschnitt! Total interessant. 


Das Ende vom Lied war, dass die Torte unglaublich gut schmeckte und nicht mal jeder ein Stück abbekommen hatte. Das unangetastete Stück von meiner Tochter (also das Mittelmädchen, nicht das Babymädchen) habe ich dann noch weiter gegeben, weil ich es frech gefunden hätte, einfach zwei Stück zu essen 🙈 Also absolute Empfehlung - krabbelgruppengetestete Petterson und Findus Pfannkuchentorte (schmeckt auch Erwachsenen!).