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Freitag, 30. Juni 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 2?

Die letzten vier Wochen waren sehr stressig. Das merkt man daran, dass ich ungewollt, einfach mal 2 Wochen überhaupt gar nix von mir hab hören lassen. Nicht mal eine Tafelzusammenfassung gab es. Das Babymädchen war erst krank und nun quälen die Zähne. Ein erster Erfolg ist aber zu sehen - die unteren beiden Schneidezähne sind durch! 💪 Nur 1. will sie am liebsten auf mir leben, 2. schläft sie nur recht kurz allein und 3. sind da ja auch noch zwei andere Chaoten und ein Haushalt. Ergo, der Blog kommt momentan viel zu kurz. Jetzt habe ich die Kleine gerade dem Papi in die Hand gedrückt, die beiden Großen ins Bett verfrachtet und schreib die Tafelzusammenfassung der letzten 4 Wochen, in der Hoffnung, dass ich zwischendurch nicht einfach einschlaa  zzzzzzzz..... Nein Spaß 😂






























Hier also auf einen Blick beide Tüten der letzten 4 Wochen. Ich muss vorweg sagen, dass ich großzügig aussortiert habe. Durch das Klammermini hab ich momentan echt wenig Lust zu kochen (ist Euch vielleicht aufgefallen). Und mein Gedächtnis ist wahnsinnig schlecht momentan - ich vergesse wirklich, dass ich noch Sachen machen wollte, da geb ich schöne Zutaten lieber an jemanden weiter, dessen Gedächtnis nicht so lückenhaft ist, dass die Zutaten im Kühlschrank schlecht werden! 

Aber nun zu den Sachen, die ich behalten habe. Die CiniMinis haben meinen Freund sehr glücklich gemacht, er liebt die, ich kaufe sie aber nicht. Maximal die Billigversion für die Kiddies (ich mag Nestle so wenig wie möglich unterstützen!). Vitalis hat mich sehr erfreut, weil ich das roasted Müsli mal als Probepackung hatte und als sehr lecker empfand, ich kaufe es aber nicht, weil viel zu teuer. Joghurts, Süßkram, Waffeln und Co wurden meist zwischendurch genascht 😉 Und natürlich gab es auch wieder einen Brötchentag. Wir hatten Subway-Brote in der Tüte, da konnte ich nicht widerstehen...

Aus den Limetten habe ich die LimeCurd-Mousse Torte noch einmal gemacht. Und zu der Freundin mitgenommen, die die frischen Eier dafür sponsorte. Sogar die Kiddies haben begeistert mit gemampft. Es ist kein Krümel übergeblieben. 


Auch der Tortellini-Auflauf hat so gut geschmeckt, dass es ihn direkt noch einmal gab. Allerdings in der "was-weg-musste"-Version. Mit Suppengemüse, gekochten Nudeln, Créme Fraîche und Frischkäse. Das war auch sehr gut. 

Mit diesen leckeren Cevapcici habe ich bei meinem Freund natürlich offene Türen eingerannt - Cevapcici zählen eindeutig zu seinen Lieblingsgerichten. Dazu selbst gemachter Djuvec-Reis (allerdings mit gekauftem Ajvar). Das Hack habe ich zwar frisch im Hofladen geholt, die Paprika, Zwiebeln und der Reis waren allerdings aus der Tafeltüte. Das Rezept findet Ihr übrigens bei Malte.



Hier habe ich eine leckere Idee für hart gewordene Brötchen umgesetzt. Ich habe den Kühlschrank leer gemacht und dabei Chili-Grillkäse, Leberkäse und verschiedenes Gemüse gefunden. Aus dem Gemüse gab es einen Salat, Leberkäse und Grillkäse habe ich angebraten. Und der Grillkäse hat so viel Flüssigkeit hinterlassen, dass ich ein hart gewordenes Brötchen aufschnitt und darin anbriet. Es waren am Ende große Chili-Brotcroutons. 

Die Buttermilch und einen Teil der Zwiebeln habe ich in meinem Lieblingsessen Buttermilchkartoffeln verarbeitet. Und ein Ei durfte da natürlich auch nicht fehlen. Das Bild hat übrigens jemanden zum Nachkochen inspiriert 😍


Neue Hefe hab ich übrigens auch drin gehabt (dabei hab ich noch ein bißchen was eingefroren im Tiefkühler...). Das rief auf jeden Fall nach Pizza und Zwiebel und Paprika durften auch mit spielen 😏

In der zweiten Tüte hatte ich übrigens einen XXL-Basilikumtopf, Tomaten und Knoblauch. Dass das in die mediterrane Richtung gehen wird, war mir schon klar, als ich dann aber auf der Facebook-Seite von Riesa ein Video sah, wusste ich was es wird. Ein Nudelsalat mit selbst gemachtem Basilikumpesto, Tomaten und Mozzarella. Ich hab Vollkornnudeln benutzt, damit die endlich mal wegkommen und mich hat der Salat absolut überzeugt!


Abends darf es dann auch mal etwas gemäßigter zugehen. Hier mit einer Knabberschale - Gemüse was sich noch so fand (Paprika aus der Tüte) und dazu ein fertiger Kräuterquark (auch Tüte). Das der Quark nicht selbstgemacht war, wurde übrigens sofort moniert. Ich glaub mein Freund ist etwas verwöhnt mittlerweile 😂 

Meine Mum hab ich in der Zeit übrigens auch besucht und fragte ob ich was mitbringen soll. Mein Vorschlag "Erdbeertörtchen" wurde begeistert aufgenommen. Allerdings in der faulen Version - mit den fertigen Mini-Biskuit-Böden aus der Tüte, selbstgemachtem Vanillepudding, regionalen frischen Erdbeeren und Tüten-Tortenguss (den ich nicht mehr nachkaufen werde, mittlerweile meide ich Carrageen). Geschmeckt haben die Törtchen natürlich trotzdem. Ich glaub meine Mum hat allein die Hälfte gegessen 🙈


Tja und obwohl es relativ viel mit Paprika gab, lag am Ende doch immer noch welche rum. Da kam der männlicherseits geäußerte Wunsch nach Bauerntopf sehr gelegen. Es gab ihn diesmal halt in der mega-paprika-lastigen Variante ^^ Und nein, man braucht kein Fix dafür. Niemals! Salz, Pfeffer und ein paar Kräuter. Das reicht.

Vielleicht habt Ihr es auf Instagram mitbekommen, mein Partner will momentan ab einer gewissen Uhrzeit keine Kohlenhydrate mehr essen. Wenn wir also später Abendessen, muss es Low Carb sein, sonst jammert er. Ich bin überhaupt kein Fan von solchen "ich lass xyz weg", aber was solls. Eine Idee war dieser gebackene Schafskäse mit Knoblauch (Tüte) und Tomaten.


Eine andere Low Carb-Idee war diese Pilzpfanne mit Zwiebeln (Tüte) und Thymian. ich hatte Champignons, Pfifferlinge und Austernpilze abends günstig für 50-70 Cent die 250 g Packung bekommen und hab einfach drauf los gekocht. Ehrlicherweise hätte ich Nudeln oder einfach ein Baguette dazu ganz toll gefunden...

Ihr merkt sicher, dass mich dieses Thema etwas annervt. Als mein Freund nun einen Tag keinen Hunger hatte und die Kiddies früh schliefen, hab ich nur für mich ein leckeres Kartoffel-Möhren-Untereinander gekocht. Und was passierte? Er schielte dauerhaft auf meinen Teller und fragte nach den Möhrchen. Letztendlich hab ich die Kartoffeln rausgegessen und er hatte Möhrchen... Auch voll Low Carb und so ... *seufzttief*


Eine letzte Low-Carb-Idee habe ich allerdings noch, auch wenn ich in Zukunft wohl einfach um 16 Uhr Abendessen machen werde... Ich hatte dafür Gemüse (Zucchini, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch) angebraten, mit etwas Gemüsebrühe abgelöscht und kurz köcheln lassen. Dann das ganze in eine Auflaufform gefüllt, Schafskäse in Scheiben darüber verteilt und Seelachs (aufgetaut, dann gesalzen und gepfeffert) darüber und 20 Minuten im Ofen gebacken. Leider hatte der Fisch Gräten, was es meinem Freund sehr verleidet hat... Aber ansonsten war das wirklich gut, hier habe ich auch keine Sättigungsbeilage vermisst, das war genauso gut wie es war. 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 11. Juni 2017

Lime Curd Mousse Torte

Da hatte sich letztens in meiner Tafeltüte ein ganzes Netz Limetten versteckt. 1 kg teilweise schon etwas angeschrumpelte Limetten... Was macht man damit, wenn man  - so wie ich - gerade keinen Alkohol trinkt und Caipis ohne Ende damit flach fallen? Man greift zu Plan B und macht LimeCurd draus. Glücklicherweise war ich bei einer Freundin die eigene Hühner hält und konnte mir deshalb "arschfrische" Eier für das Curd sichern. Als Dank hatte ich es dann am nächsten Tag zum Spielplatz mit und es passte ganz fantastisch zu den ebenfalls von mir mitgebrachten Waffeln. 

Aber dann waren immer noch 1 1/2 Gläser von dem Curd da und die wollte ich unbedingt in Kuchenform bringen. Und wen habe ich damit wieder gefüttert? Richtig - die Mädels in der Krabbelgruppe *g*.





Lime Curd

Lime Curd ist eine Abwandlung vom bekannteren Lemon Curd, wird aber ähnlich zubereitet. Da meine Limetten ihren "Lebenshorizont" schon etwas überschritten hatten, war es gar nicht so einfach den Saft herauszubekommen. Mit Hängen und Würgen kam ich auf 200 ml ... Man kann auch noch Zesten für mehr Geschmack mit hinein tun, allerdings sind dafür frische Früchte besser geeignet. 

200 ml Limettensaft (am besten frisch gepresst)
125 g Butter
300 g Zucker
6 Eier (am besten zimmerwarm)
optional: 1 TL Limettenzesten

Wichtig - es wird im Wasserbad gearbeitet. Ich nehme dafür einen Topf, den ich ca. zu einem viertel mit Wasser fülle und eine Plastikrührschüssel die größer ist als der Topf und so nicht im Wasser liegt, aber komplett aufliegt. Letztlich muss da aber wohl jeder seine eigene Technik finden, es lohnt sich auf jeden Fall. 

In der Schüssel im Wasserbad die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, dann vom Wasserbad nehmen und die Butter leicht abkühlen lassen. Den Zucker und den Limettensaft (optional auch die Zesten) mit der Butter verrühren. 

Die Eier in einer extra Schale miteinander verschlagen und langsam mit einem Schneebesen unter die Butter-Zucker-Saft-Mischung rühren (wenn die Buttermasse noch zu heiß ist, dann flockt das Eiweiß aus!)

Die Schüssel wieder ins Wasserbad stellen und weiter rühren bis die Masse anzieht und eine puddingartige Konsistenz entsteht. Dann in ausgekochte Gläser füllen, heiß verschließen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. 

Witzige Story dazu am Rande: Ich dachte mir so lange kann das ja nicht dauern mit dem LimeCurd und setzte das in der Zeit an, wo die Kids im Kindergarten waren. Ich hatte ja noch über eine Stunde Zeit bis ich sie abholen musste. Als es ans "unter Rühren warten aufs Anziehen" ging, hatte ich immer noch ca. 25 Minuten Zeit. Und das blöde Zeug zog nicht an. Ich rührte wie eine Blöde. Die Zeit arbeitete gnadenlos gegen mich und ich schwankte zwischen "scheiß drauf, ab in den Müll", "egal, dann halt in flüssiger Form" und "menno, ich will das aber in gut haben". In meiner Verzweifelung (ich war mittlerweile bereits 10 Minuten zu spät zum Kinder abholen), füllte ich nochmal Wasser in meinen Topf nach, stellte den Herd auf die niedrigste Stufe und ging los. Als ich nach etwas über einer halben Stunde wieder da war mit den Kiddies - hatte mein Curd genau die richtige Konsistenz 😁 Glück gehabt würde ich sagen. 


LimeCurd Mousse Torte 

Das Rezept ist für eine 26er Springform ausgelegt. Ich verwende in der Torte übrigens Gelatine, einfach weil ich sie noch im Haus habe und aufbrauchen will, bevor ich mich mit Agar-Agar auseinandersetze. Ich gehe davon aus, dass die Torte mit letzterem genauso gut wird. 

Für den Mürbeteigboden

100 g Butter
50 g Zucker
150 g Mehl
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Torte

4 Eiweiß
150 g Zucker
150 g Lime Curd
4 Blatt Gelatine
200 ml Schlagsahne

Außerdem etwa 50 g Lime Curd für die Dekoration

Die Zutaten für den Mürbeteig miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Dann eine Springform mit Backpapier auslegen, den Rand etwas fetten und den Teig darin verteilen (man könnte ihn ausrollen und reinlegen, ich zupfe ihn hinein und verteile ihn dann mit den Händen). Bei 180°C für 15 Minuten backen und dann komplett auskühlen lassen. 

Die Gelatine in kaltem Wasser etwa 10 Minuten einweichen. Dann in einem kleinen Topf 50 g vom Curd erwärmen, die Gelatine ausdrücken und in das Curd rühren. Dann die 100 g kaltes Lime Curd ebenfalls mit unterrühren. 

Das Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Baisermasse dann mit dem Lime Curd vermischen. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben. Die Masse dann auf dem Mürbeteigboden verteilen, glatt streichen und für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren die Oberfläche mit LimeCurd bestreichen. 

Ja ok, die Torte ist etwas süß, gleichzeitig aber auch wirklich erfrischend. Die einen fanden sie "fluffig und unglaublich lecker" andere sagten offen, dass "es nicht unbedingt [ihr] Lieblingskuchen werden wird". Ich schätze das einfachste wird sein, wenn Ihr die Torte ausprobiert und Euch eine eigene Meinung bildet 😁 (Und mit Lemon Curd funktioniert das Ganze natürlich auch!). 







Mittwoch, 7. Juni 2017

Tortellini-Auflauf

Momentan bin ich faul. Zeitweilig ist mir einfach zu warm für alles, an anderen Tagen war soviel Geschwisterstreit zu schlichten, dass die Nerven einfach runter sind und zusätzlich ist da ja noch das zahnende, schubende sechs-Monats-Babymädchen... Da hab ich dann wirklich keine Motivation mehr mich in die Küche zu stellen und zu kochen. Ich denke, die meisten von Euch kennen diese Tage ebenfalls. Und jetzt die gute Nachricht: Ich habe ein Rezept für Euch!!! 10 Minuten Vorbereitungszeit, den Rest macht der Backofen und schon gibt es leckeres Essen!



Für 2 Personen: 

500 g gekühlte Käse-Tortellini
4 Tomaten
200 ml Sahne
1/2 Zwiebel
1 TL Senf
jeweils 1 TL getrockneter Basilikum, Oregano und Thymian
1 Eigelb
1 TL Stärke
Pfeffer, Salz und Zucker n. B. 
1 Kugel Mozzarella

Den Backofen vorheizen auf 200°C. Eine Auflaufform einfetten und mit den gekühlten Tortellini auslegen. Die Tomaten waschen, halbieren, in feine Streifen schneiden und mit den Tortellini vermischen. 

Die Zwiebel fein hacken. Die Sahne mit der Zwiebel, dem Senf, den Kräutern, der Stärke und dem Eigelb verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und dann unter Rühren erwärmen bis alles andickt. Die Sauce über die Tortellini-Tomaten-Mischung verteilen. 

Den Mozzarella klein schneiden und über dem Auflauf verteilen. Für 35 Minuten im Ofen backen lassen. 



Das war soooo lecker! Wirklich. Und total fix gemacht. Das Rezept ist auch durchaus wandelbar - fertige Tortellini gibt es ja mit unterschiedlichsten Füllungen. Sehr lecker stelle ich mir z.B. Spinat-Tortellini und ein wenig Feta drin vor. Figurbewusste können einen Teil der Sahne auch durch Gemüsebrühe ersetzen. Auf jeden Fall gilt: unbedingt ausprobieren!











Freitag, 2. Juni 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 1?

Immer wenn ich mich ransetze um die Zusammenfassung zu schreiben, fällt mir auf, wie sehr ich momentan meinen Blog vernachlässige. Das aktive Babymädchen, mein Balkongarten 2.0 und vor allem die beiden Großen mit denen ich soviel wie möglich rausgehe bei dem momentanen schönen Wetter, fordern einfach ihren Tribut. Abends falle ich einfach nur noch scheintod ins Bett und will schlafen *g* Ihr kennt das sicherlich. Um so mehr freut es mich, dass Dank Pinterest dennoch viele Leute meinen Blog aufrufen und statt neuem, halt in älteren Rezepten stöbern (momentan total angesagt ist übrigens der Gurkensalat 😉 ). Und weil ich auch Instagram völlig vernachlässige, werdet Ihr in dieser Tafelzusammenfassung auch wieder Bilder sehen, die es bei Instagram vorher nicht zu sehen gab 😀.


Auch diesmal habe ich natürlich ein bißchen was aussortiert. Die Markknochen zum Beispiel, weil ich einfach keine Zeit hatte sie zu verarbeiten. Und einen Großteil der Bananen. Und die Pfannkuchen, weil sie mit Pflaumenmus gefüllt war und hier nur die mit Marmelade gegessen werden (ich bin die einzige die auch Pflaumenmus lecker findet und 6 Berliner sind mir doch etwas viel...). Die Cornys fand mein Freund total geil, jetzt ist er total auf dem Müsliriegeltrip 😂 Den Krautsalat hab ich mit zum Grillen bei meiner Mutter genommen und fand ihn echt lecker. Ich habe ihn nahezu alleine aufgegessen...

Natürlich gab es auch dieses Mal ganz einfach Brot. Ganz entspannt das Zwiebelbaguette aufgebacken, belegt mit Salat, Tomate und Käse und dann mit der neuesten InTouch und was zum Trinken an den Tisch gesetzt. Ich liebe diese 5 Minuten Auszeit für mich 💕 

Ähnlich war das mit diesen gefüllten Pita-Taschen. Die Pitas liegen schon eine ganze Weile hier herum. Eigentlich ziemlich gruselig, dass die immer noch essbar waren... Gefüllt hatte ich sie mit diversem Gemüse (hatte ich sowieso gerade geschnippelt, weil mein Freund einen Salat bekam und die Kids einen Naschteller) und Falafel die im Kaufland runtergesetzt waren (böses MHD war ran 🙈). Dazu die Reste vom selbst gemachten Kräuterquark vom Vortag. 



Der Kräuterquark war über geblieben als ich dieses Gericht gemacht hatte. Meine Freundin Tina kannte mein Lauchgemüse noch nicht und wollte mir nicht glauben, dass es total einfach zuzubereiten ist (das glaubt sie mir ja eh nie). Und weil mein Freund kein Lauchgemüse mag, bekam er halt Kräuterquark dazu. 

Wo wir schon beim Thema sind "nicht mögen". Ich hatte eine etwas über 1 kg schwere Schweineleber in der Tafeltüte. Ich esse Innereien tatsächlich recht gern und bin der Meinung, dass alles vom Tier so gut es geht verwertet werden sollte. Dazu habe ich mir meine Schwester eingeladen und es gab Leber, Kartoffelbrei und Apfel-Zwiebel-Gemüse. 


Die Reste der Leber landeten dann in einem Resteessen 😁 Übrig gebliebene Nudeln angebraten, übrig gebliebenes Apfel-Zwiebel-Gemüse warm gemacht und mit den Nudeln vermischt und die Leber klein geschnitten, angebraten und ebenfalls drunter gemischt. Das war mindestens genauso lecker wie mit Kartoffelbrei, aber mal eine völlig andere Interpretation. 

Jetzt setzte akute Koch-Faulheit ein, weil es soooo warm war. Ganz toll fand ich in dieser Zeit allerdings diesen Tortellini-Auflauf. Der war in 5 Minuten zusammengerührt, musste dann noch 30 Minuten in den Ofen und fertig war das Abendessen. Das Rezept dazu kommt auf jeden Fall ganz bald in den Blog, das war nämlich wirklich lecker!


Für die Krabbelgruppe habe ich diese Woche auch wieder etwas gemacht. In meinem Kühlschrank hatte ich nämlich 16 Eier von der Tafel plus 6 die noch von einer selbst gekauften Packung da waren. Weil ich aber frische Eier brauchte, fragte ich eine Freundin mit eigenen Hühnern ob sie ein paar für mich hätte. Sie gab mir 18! Habt Ihr mit gerechnet? Deshalb habe ich Rührei gemacht 😊

Außerdem gab es Pizzaschnecken. Mein Freund hatte nämlich welche "bestellt" als Dankeschön für eine Lehrerin. Ich hab Pizzaschnecken aus 1 kg Mehl gemacht - die Hälfte hat er mitgenommen, die andere Hälfte ich. Die Tomatensauce war übrigens selbst gekocht aus den Tafeltomaten.

Was ich übrigens gelernt habe: Maulwurfkuchen sollte man auf jeden Fall kühl stehen lassen, sonst sehen die abgeschnittenen Stücke leicht verunfallt aus (Beweisbild nebenstehend). Geschmeckt hat er glücklicherweise trotzdem. Und zu wenig war es auch - mein Sohn fragte später ob noch welche da ist und ich musste ihn enttäuschen oO.

Die Limetten wurden in meinem Kopf sofort zu Limetten Curd. Deshalb brauchte ich auch die frischen Eier. So wirklich saftig waren die Limetten nicht mehr, aber mit ordentlich Kraft habe ich 200 ml Saft zusammen bekommen. Und dann Curd gekocht. Und es ist sowas von GUT 😍 Ich hab gestern gefühlt ein halbes Glas allein geleert!


Außer dem Curd hatte ich für den Spielplatz noch meinen heiß geliebten Bananen-Schokoladen-Kuchen gebacken (Bananen darf man momentan echt nicht länger als zwei Tage liegen lassen ...). Dieser hier ist übrigens in der superluxusdeluxeextraschokoladigen Version - mit einer halben Packung Nuss-Nougat-Kuvertüre die noch weg musste und einem großen angeknabberten Schokoweihnachtsmann von Lindt. Ich sag mal so, beschwert hat sich keiner 😁

Abends wollte ich dann unbedingt noch das Gemüse aus der Tafeltüte verarbeiten, was noch da war um Platz zu schaffen. Ich kaufte noch fix einen Becher Sahne und fertige Schupfnudeln und kochte uns eine sehr leckere Schupfnudelpfanne mit Gemüse. 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.