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Freitag, 11. August 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Juli 2?

Die Schulferien sind um, mein Freund ist jetzt offiziell im dritten - und damit letzten - Ausbildungsjahr zum Physiotherapeut. Ich hoffe, wenn es in die heiße Phase geht, drückt Ihr im alle die Daumen. Gleichzeitig ist es nur noch ein Jahr hin, bis unser kleiner großer Sohn eingeschult wird. Es ist Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Es kommt mir vor wie gestern, dass dieses winzige Bündel Mensch mich zur Mama gemacht hat. Um so wichtiger ist es mir, die Momente seiner Kindheit zu nutzen - sie kommen nie mehr zurück... 

So genug Melancholie. Hier geht es doch in erster Linie immer noch um die Tafeltüte. In den letzten zwei Wochen habe ich versucht, mal wieder besser und intensiver aufzubrauchen. Hier hat sich in der letzten Zeit ein ausuferndes Konsumverhalten etabliert, das mir so gar nicht gefällt. Die Gerichte wurden eher ausgewählt nach "Voll Bock drauf" mit einer Prise "was kann ich da eventuell noch rein verwerten" statt die Verwertung in den Vordergrund zu stellen. Das versuche ich jetzt wieder etwas umzustellen - back to the roots quasi 😊 



Natürlich hab ich auch diesmal wieder ein paar Dinge abgegeben - die Kokosnuss-Küsse beispielsweise und einen Teil der Wurst und der Radieschen. Ich muss zugeben, dass ich mich sehr über die Lachgummis gefreut hatte, leider musste ich sie mit allen teilen ... 😢 Die Chips hingegen hat mein Freund fast allein aufgegessen. Ich fand sie sehr salzig und habe mich deshalb arg zurückgehalten.. Das Sushi hat ebenfalls mein Freund weggemampft, ich gönne es ihm 😏

Nicht mit fotografiert habe ich übrigens die Subway-Sandwiches in der Brottüte. Die habe ich uns am nächsten Tag aufgebacken und belegt - bis auf den Mozzarella war alles aus der Tafeltüte: Tomaten, Gurke, Salat, Veggie-Wurst und Cheddarkäse. Das war schon sehr lecker sag ich Euch!




In  der Tafeltüte waren zwei Packungen Pilze. Die eine Packung habe ich mit Nudeln und meinen selbst angebauten Erbsen kombiniert. Ein wenig Ziegenkäse rundete das Ganze ab. Für dieses Gericht habe ich die kleinen Champignons benutzt, die großen Pilze gab es erst ein paar Tage später. 

Die waren so einladend groß, dass ich der Idee von Jana gefolgt bin und diese gefüllt habe. Allerdings nicht - wie von ihr angeregt - mit Hüttenkäse, sondern mit Hackfleisch. Überbacken wurde das Ganze dann noch mit dem restlichen Cheddarkäse und dazu gab es Brötchen. Ich kann mich nur wiederholen: Danke für die Anregung 😃




Für die Krabbelgruppe habe ich letzte Woche wieder gebacken. Einerseits habe ich die Pflaumen verwertet. Ich hatte die sofort geputzt und aussortiert, was nicht mehr gut war. Die "schönen" habe ich dann im Kühlschrank gelagert. Dennoch waren ein paar bis Montag dann schon sehr weich - perfekt für einen Pflaumenkuchen. Nach dem Backen sind eh alle Pflaumen matschig und weich. 

Das Highlight des Buffets an diesem Tag war allerdings die Petterson-und-Findus-Torte. Zwar hab ich die Früchte, Sahne etc. frisch gekauft, die Eier hatte ich aber nun mal noch da aus der Tafeltüte. Und ganz ehrlich - was wären Eierkuchen ohne Eier? 😏



Ein ganz faules Gericht habe ich aus den fertigen Nudeln gemacht. Die eine Sorte war gefüllt mit Steinpilzen und Champignons, die andere mit Chili, Tomate und Ricotta. Ich habe beide Sorten zusammen gekocht, dann Butter geschmolzen und die fertigen Nudeln kurz darin geschwenkt. Etwas Salz und Pfeffer noch dazu - fertig. Faule Küche deluxe!

Kloßteig liegt hier gern mal etwas länger herum. Damit sich das nicht wieder sammelt (fragt nicht), hab ich ihn diesmal ganz zeitnah verarbeitet - zu leckeren Mini-Klößen. Die brauchen nicht so lange im Wasser ziehen, werden auch von den Kindern gegessen und man ist nach einem nicht gleich satt. Dazu gab es Gemüse aus Pilzen und der einen Tüte Möhren. 



Ähnlich wie der Kloßteig liegen auch gern mal fertige Teige etwas länger. Flammkuchenteig ist ja easy peasy schnell selbst hergestellt, das hält mich immer etwas davon ab den fertigen zu benutzen. Damit der nicht letztlich im Müll landet, weil ich zu lange gewartet habe, gab es ihn direkt. Für mich mit der Creme Fraiche und dem Schinken aus der Tüte (und Zwiebeln natürlich!), für meinen Freund mit Tomatensauce, Salami und Pilzen. Er war letztlich etwas lange drin, aber geschmeckt hat es trotzdem. 

Und wo wir schon bei lange lagern sind - fragt nicht von wann die Pitataschen sind... Wahnsinn wie lange sich sowas hält 🙈 Gefüllt waren sie mit Veggie-Döner-"Fleisch", selbstgemachtem Knoblauchquark und viel Gemüse. 




Die Burgerbrötchen aus der letzten Tüte hatten mir übrigens Heißhunger auf Burger gemacht. Die ganze Zeit hab ich überlegt, womit ich sie belegen soll. Letztlich hab ich meinen Freund entscheiden lassen und er wollte klassisch mit Hack. Also war ich im Hofladen und habe Hackfleisch geholt und dann hoch gestapelt: Salat, Tomaten (frisch vom Markt), Hackfleischpatty, Käse, Zwiebeln - für mich noch ein Spiegelei und für meinen Freund gebratene Pilze 😍 

Zum Schluss habe ich noch eine Packung von den Kartoffeln verarbeitet. Gestern hat mich nämlich der lauwarme Kartoffelsalat von Jankes Soulfood so angelacht, dass ich den direkt nachmachen musste. Was soll ich sagen? Spannende Kombination, sehr lecker. 




Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 6. August 2017

Petterson und Findus Torte

Am nächsten Wochenende wird der Sohn meiner Freundin eingeschult. Sie fragte mich im Vorfeld, ob ich für die Einschulung eine Torte machen könnte. Geistig setzte ich mich schon mit Fondant-Zuckertüten auseinander, als sie weiter sprach und fragte ob ich die Petterson-und-Findus-Torte kennen würde. Leider haben meine Kinder überhaupt keinen Bezug zu diesen Büchern, so dass ich das leider verneinen musste. Allein setzte ich mich hin und schaute mir dann die Folge "Eine Geburtstagstorte für den Kater" an. Für alle die die Folge ebenfalls nicht kennen und keine Lust haben sie anzuschauen - es ist eine Pfannkuchentorte! 

Bewundert habe ich Pfannkuchentorten schon ein paar Mal bei anderen. Selber gemacht habe ich sie allerdings noch nie, deshalb musste die Krabbelgruppe wieder mal als Vorkoster/Versuchskaninchen herhalten. Bei der Zubereitung habe ich allerdings auf das selber sammeln von Eiern, das Flicken eines Fahrradschlauchs und einiges mehr verzichtet und mich lieber auf die Torte konzentriert 😛 


Für eine Torte:

5 Eier
400 ml Milch
100 ml Mineralwasser
150 g Zucker
1 Prise Salz
300 g Mehl

außerdem:

Fett zum Ausbacken
400 ml Schlagsahne
1 Glas Marmelade (hier Erdbeere)
frische Früchte zum Dekorieren

Die Eier mit dem Zucker vermischen und mit deinem Mixer/Küchenmaschine aufschlagen, die Hälfte der Milch und das Salz untermischen. Dann abwechselnd Milch und unter ständigem Rühren Esslöffelweise das Mehl zugeben. Dabei unbedingt aufpassen, dass keine Mehlklümpchen entstehen. Zum Schluss das Mineralwasser (mit Sprudel!) unterrühren und den Teig 15-20 Minuten stehen lassen. 

Fett in einer Pfanne erhitzen und die Pfannkuchen ausbacken. Pro Pfannkuchen etwa 1 Suppenkelle Teig nehmen. Am besten wird auch nur eine Pfanne verwendet, damit die Pfannkuchen alle in etwa die gleiche Größe haben. Die fertigen Pfannkuchen gut abkühlen lassen. 

Die Schlagsahne steif schlagen und das Obst waschen und putzen. Nun in dieser Reihenfolge aufstapeln: Pfannkuchen, ca. 1 EL Marmelade glatt streichen, etwa 1-2 EL Sahne darauf glatt streichen, Pfannkuchen... Mit einer etwas dickeren Sahneschicht abschließen und mit dem vorbereiteten Obst nach Belieben verzieren. 


Ich war leicht unsicher, als sie fertig war. Ehrlicherweise hätte die Sahne noch etwas länger schlagen müssen - die ist mir direkt weggelaufen. Außerdem sah die so "klitsch" irgendwie aus. Dann rutschte mir die Torte auf dem Weg zur Krabbelgruppe auch noch auseinander...

Doch alle meine Ängste waren unbegründet. Meine Freundin war begeistert. Ihr Sohn - ausnahmsweise war er auch vor Ort - ebenfalls. Genau SO muss die Torte aussehen, betonte sie immer wieder. Und dann der Anschnitt! Total interessant. 


Das Ende vom Lied war, dass die Torte unglaublich gut schmeckte und nicht mal jeder ein Stück abbekommen hatte. Das unangetastete Stück von meiner Tochter (also das Mittelmädchen, nicht das Babymädchen) habe ich dann noch weiter gegeben, weil ich es frech gefunden hätte, einfach zwei Stück zu essen 🙈 Also absolute Empfehlung - krabbelgruppengetestete Petterson und Findus Pfannkuchentorte (schmeckt auch Erwachsenen!).
Freitag, 28. Juli 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Juli 1?

Huch, da war schon wieder eine unangekündigte Blogpause - Hände hoch, wer hat es mitbekommen? 😁 Dieses Mal lag es allerdings nicht an keine Zeit/Lust etc., sondern schlicht und ergreifend an unserem Sommerurlaub. Wir waren wieder zwei Wochen in Polen auf dem Grundstück der Oma meines Partners. Das Wetter war leider etwas durchwachsen, ungefähr die Hälfte der Zeit regnete es, die andere Hälfte war schönes Wetter. Das hat uns aber nicht davon abgehalten trotzdem zum Strand zu gehen 😏 Die Kinder waren mit ihrem Papa sogar im Wasser, da hab ich mich allerdings standhaft geweigert. Weiter als bis zur Wade war ich nicht drin XD


Eine Woche vorher war ich dennoch bei der Tafel, habe aber einen Großteil abgegeben. Es war einfach noch einiges da, was aufgebraucht werden wollte und die Freundin wo die Sachen mittlerweile hingehen, kann es auch sehr gebrauchen. 


Unter anderem bekam sie die Bananen, die Wurst, einen Teil vom Gemüse und Joghurt. Die Erdbeeren habe ich geputzt und gezuckert - schwupps waren sie weg. Die Melone haben die Kiddies fast allein weggemampft. Die Schokoküsse gab es, als eine Freundin vorm Urlaub noch zu Besuch war und eine der Milka-Tafeln habe ich ihr auch mitgegeben. Die Eier habe ich mitgenommen nach Polen, da gab es dann teilweise täglich ein Spiegel- oder Rührei zum Frühstück 😊 

Dieses Gericht ist komplett ohne Plan entstanden. Ich hab Zwiebeln, Pilze, Möhren und den Pak Choi einfach geputzt, klein geschnitten und angebraten, dann hab ich eine Packung Sweet Chili Sauce (MHD irgendwas 2015 oder 2016 abgelaufen) dazu gekippt und Wasser drauf. Dazu gab es Reis. Es war zwar etwas scharf, aber meine viel zu volle Vorratskammer dankt mir und geschmeckt hat es auch. Was will man also mehr? 

Mit diesen Käsespätzle hab ich mir ein akutes Verlangen befriedigt, als niemand außer mir Hunger hatte. Ich hab ungefähr die doppelte Menge Zwiebeln genommen als das was im Rezept angegeben war. Ich liebe Zwiebeln halt ^^ Und die mussten weg.


Der riesige Sack Möhren aus der Tafeltüte war ehrlicherweise eine kleine Herausforderung. Ich hatte soviele tolle Vorschläge auf Instagram bekommen, was man mit Möhren machen kann. Ich muss dann demnächst nochmal Möhren kaufen um die Ideen alle umzusetzen 😋 Teil 1 war dieses Möhrencouscous mit Bratwurstscheiben - damit war auch gleich die Bratwurst verarbeitet aus der Tüte. Und geschmeckt hat das fantastisch!

Ein Fall von akut Bock drauf ist übrigens dieser Fischbrötchenburger. Die Brötchen hatte ich morgens frisch gekauft, die Fischstäbchen hatte ich im Vorrat im Tiefkühler, der Salat war in der Tafeltüte und die Remoulade hab ich mit dem was da war schnell zusammengerührt. Ein Genuss! 


Das hier gibt es bei uns momentan regelmäßig - ein schöner bunter Salat 💕 In diesem Fall mit Gurke, Tomate, Paprika und Mozzarella. Und drunter versteckt ein paar Frühlingszwiebeln aus der Tafeltüte.

Ein paar weitere Frühlingszwiebeln landeten in diesem wirklich fixen Gericht: Nudeln in einer Frischkäse-Tomaten-Sauce. Da gingen noch richtig gut Vorräte weg. Und der Kühlschrank war auch gleich ein bißchen leerer. Solche Aktionen muss ich echt öfter machen, da kommen richtig leckere Sachen heraus.







Nochmal zu dem Riesensack Möhren: Die habe ich dann in einem Rundumschlag innerhalb von 2 Tagen komplett verbraucht.Den einen Tag gab es Möhrenrösti mit einem sehr knoblauchlastigen Joghurtdip dazu. 

Und den anderen Tag gab es eine Möhren-Lauch-Suppe mit Sahne, Frühlingszwiebeln und für den Crunch ein paar Cashewnüsse. Die Suppe hat übrigens auch dem Babymädchen sehr gut geschmeckt, allerdings ist kaum was in ihr gelandet. Was glaubt Ihr wie witzig sie aussah danach 😂 




Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.



Freitag, 7. Juli 2017

Meine Ernährung in der Stillzeit - 1000 Tage (Werbung)

Wie die meisten von Euch ja wissen, bereichert seit nunmehr 7 Monaten das Babymädchen unsere Familie. Ich stille jetzt also seit fast 6 Jahren nahezu dauerhaft, davon sogar 1 1/2 Jahre Tandem. 



Bei meinem Sohn war ich natürlich noch ziemlich unwissend. Gefühlt fehlen in unserer Gesellschaft einfach die Vorbilder. Wie oft sieht man tatsächlich stillende Mütter in der Öffentlichkeit? Präsenter sind irgendwie Flaschen. Und weil wir Stillen nun einmal nicht "in die Wiege gelegt bekommen", müssen wir das lernen. So ganz klappte das nicht am Anfang - 3 Monate lang haben wir mit Stillhütchen gestillt... Eine sehr anstrengende Zeit, die ich definitiv nicht vermisse! Das einzig Gute hier war meine damalige Hebamme. Auf meine Frage hin, ob ich auf irgendetwas verzichten muss in der Stillzeit, antwortete sie mir recht harsch, dass das Unsinn sei. Was sollten beispielsweise Mütter in anderen Ländern machen, deren Grundnahrungsmittel potentiell blähend sind? Komplett aufhören zu Essen? Das beruhigte mich sehr und ich aß alles worauf ich Lust hatte. 

Dass das auch komplett anders aussehen kann, erfuhr ich Monate später. Da lernte ich eine meiner heute besten Freundinnen kennen. Sie hatte ihre damals ca. 9 Monate alte Tochter gerade abgestillt, weil sie fast nur noch von Süßem gelebt hatte. Sie lebt vegetarisch und hat sicherheitshalber auf alles verzichtet, was evtl. zu irgendeiner Reaktion führen könnte... Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Bohnen, Zwiebeln, Kohl... Viel blieb da nicht mehr über und ich ärgere mich wirklich heute noch, dass wir uns quasi einen Monat zu spät kennen gelernt haben. 

Natürlich habe ich seit dieser Zeit viel gelesen, sowohl Bücher, als auch sehr viel in einschlägigen FB-Gruppen mit ähnlich denkenden Mamis. Sagen wir mal so - meine Meinung steht fest und ich lass mich da kaum noch belehren 😉. Aber was ist mit allen Bald-Mamis und Mamis, die noch nicht so weit sind, die mir vielleicht unter einem Gericht mit Porree kommentieren "Oh Gott, das arme Baby!!!" (tatsächlich so geschehen 😕)? Hier kommt die Seite "1000 Tage" ins Spiel. 












Die Aktion "1000 Tage" ist eine Initiative der Deutschen Familienstiftung und Milupa (mit denen ich so erstmal nix am Hut habe). Hier finden Bald-und Neu-Mamis Antworten auf Fragen wie z.B. Wie ernähre ich mich in der Schwangerschaft und in der Stillzeit? Welche erste Beikost ist geeignet? Was muss ich bei Allergierisiken beachten? Zusätzlich findet man Expertenhinweise, interessante Fakten und ansprechende Rezepte. Klar hab ich an der ein oder anderen Stelle andere Gedanken, aber der grundsätzliche Tenor gefällt mir gut. Ich zitiere aus dem Expertentipp "Blähungen und Verdauungsprobleme beim Baby": 

"Bei voll gestillten Kindern kann auch die Ernährung der Mutter einen Einfluss haben. Allerdings brauchen Sie nicht von vornherein auf bestimmte Lebensmittel wie Kohlgemüse oder Hülsenfrüchte zu verzichten, denn jedes Baby reagiert anders. Wenn Sie ein bestimmtes Lebensmittel im Verdacht haben, lassen Sie es für ein paar Tage weg und beobachten Sie, ob es Ihrem Baby besser geht."

Ganz genau das ist meine Meinung. Also liebe Bald-/Neu-Mamis - esst Kohl, esst Porree, esst Erdbeeren, esst Orangen! Abwechslung im Speiseplan von Anfang an, der Geschmackssinn von Babys ist nämlich sehr fein und schmeckt bereits in der Muttermilch Unterschiede. Es wird vermutet, dass ein abwechslungsreicher Speiseplan in Schwangerschaft und Stillzeit später zu einer größeren Akzeptanz unterschiedlicher Lebensmittel führt (dazu kann ich leider nix sagen, gefühlt stecken meine Großen seit ewig in der "nackte-Nudeln-sonst-nix"-Phase). 

Und falls Babys Po wund ist, muss es nicht zwangsläufig an der Ernährung liegen (das ist nur meist die einfachste Erklärung). Möglich wäre auch, dass die Windel zu lange dran war, ein Pilz, die Zähne schieben, eine Erkältung kündigt sich an ... 

Bevor ich Euch allerdings die Rezepte uneingeschränkt empfehlen kann, musste ich natürlich mindestens eines ausprobieren. Letztlich ist es aber eher eine Rezeptinspiration geworden, statt einem nachkochen... Im Original war es nämlich Möhrencouscous mit Kräuterfisch, bei mir ist Möhrencouscous mit Bratwurst draus geworden 😄




Für 4 Portionen:

600 g Möhren
200 g Couscous
2 Zwiebeln
300 ml Wasser
etwas Zucker
Salz und Pfeffer

außerdem 6 Bratwürste, alternativ Frikadellen oder ähnliches 

Die Zwiebeln und die Möhren putzen. Die Zwiebeln fein würfeln, die Möhren etwa in 0,5 cm große Würfel schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse zugeben. Mit einer großzügigen Prise Zucker bestreuen und unter Rühren etwa 8 Minuten lang dünsten. 

Den Couscous zum Gemüse geben und 300 ml Wasser angießen und einmal aufkochen. Die Platte auf niedrigste Stufe stellen, Deckel auf den Topf und dann ca. 8 Minuten lang ausquellen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. (alternativ kann auch Gemüsebrühe statt Wasser verwendet werden, dann aber weniger salzen zum Schluss). 

Die Bratwürste in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Bratwurstscheiben darin rundherum braun anbraten. 




Geschmeckt hat das wirklich gut, allerdings war der Couscous etwas trocken. Ich finde ein Zaziki oder Joghurtdip würde gut dazu passen. Ich hatte am zweiten Tag noch ein paar Reste mit Spiegelei und Remoulade, das war auch sehr empfehlenswert. 

Wer sich jetzt das originale Rezept anschaut, merkt, dass ich nicht nur den Fisch ausgetauscht habe, auch von Zwiebeln ist dort nichts zu lesen. Die Kombination Möhre und Zwiebel ist aber einfach unschlagbar - ohne wäre mir das zu langweilig gewesen. Und ich verweise gern nochmal auf das Zitat oben, also keine Angst vor Zwiebeln 😊 


Und falls doch mal der Verdacht auf Bauchweh da ist, hilft in vielen Fällen die passive Unterstützung des Verdauungstraktes durch Tragen (im Tragetuch oder einer ergonomischen Tragehilfe), Fliegergriff, Fahrrad fahren mit den Beinchen vom Baby oder eine Bauchmassage 😏
Freitag, 30. Juni 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 2?

Die letzten vier Wochen waren sehr stressig. Das merkt man daran, dass ich ungewollt, einfach mal 2 Wochen überhaupt gar nix von mir hab hören lassen. Nicht mal eine Tafelzusammenfassung gab es. Das Babymädchen war erst krank und nun quälen die Zähne. Ein erster Erfolg ist aber zu sehen - die unteren beiden Schneidezähne sind durch! 💪 Nur 1. will sie am liebsten auf mir leben, 2. schläft sie nur recht kurz allein und 3. sind da ja auch noch zwei andere Chaoten und ein Haushalt. Ergo, der Blog kommt momentan viel zu kurz. Jetzt habe ich die Kleine gerade dem Papi in die Hand gedrückt, die beiden Großen ins Bett verfrachtet und schreib die Tafelzusammenfassung der letzten 4 Wochen, in der Hoffnung, dass ich zwischendurch nicht einfach einschlaa  zzzzzzzz..... Nein Spaß 😂






























Hier also auf einen Blick beide Tüten der letzten 4 Wochen. Ich muss vorweg sagen, dass ich großzügig aussortiert habe. Durch das Klammermini hab ich momentan echt wenig Lust zu kochen (ist Euch vielleicht aufgefallen). Und mein Gedächtnis ist wahnsinnig schlecht momentan - ich vergesse wirklich, dass ich noch Sachen machen wollte, da geb ich schöne Zutaten lieber an jemanden weiter, dessen Gedächtnis nicht so lückenhaft ist, dass die Zutaten im Kühlschrank schlecht werden! 

Aber nun zu den Sachen, die ich behalten habe. Die CiniMinis haben meinen Freund sehr glücklich gemacht, er liebt die, ich kaufe sie aber nicht. Maximal die Billigversion für die Kiddies (ich mag Nestle so wenig wie möglich unterstützen!). Vitalis hat mich sehr erfreut, weil ich das roasted Müsli mal als Probepackung hatte und als sehr lecker empfand, ich kaufe es aber nicht, weil viel zu teuer. Joghurts, Süßkram, Waffeln und Co wurden meist zwischendurch genascht 😉 Und natürlich gab es auch wieder einen Brötchentag. Wir hatten Subway-Brote in der Tüte, da konnte ich nicht widerstehen...

Aus den Limetten habe ich die LimeCurd-Mousse Torte noch einmal gemacht. Und zu der Freundin mitgenommen, die die frischen Eier dafür sponsorte. Sogar die Kiddies haben begeistert mit gemampft. Es ist kein Krümel übergeblieben. 


Auch der Tortellini-Auflauf hat so gut geschmeckt, dass es ihn direkt noch einmal gab. Allerdings in der "was-weg-musste"-Version. Mit Suppengemüse, gekochten Nudeln, Créme Fraîche und Frischkäse. Das war auch sehr gut. 

Mit diesen leckeren Cevapcici habe ich bei meinem Freund natürlich offene Türen eingerannt - Cevapcici zählen eindeutig zu seinen Lieblingsgerichten. Dazu selbst gemachter Djuvec-Reis (allerdings mit gekauftem Ajvar). Das Hack habe ich zwar frisch im Hofladen geholt, die Paprika, Zwiebeln und der Reis waren allerdings aus der Tafeltüte. Das Rezept findet Ihr übrigens bei Malte.



Hier habe ich eine leckere Idee für hart gewordene Brötchen umgesetzt. Ich habe den Kühlschrank leer gemacht und dabei Chili-Grillkäse, Leberkäse und verschiedenes Gemüse gefunden. Aus dem Gemüse gab es einen Salat, Leberkäse und Grillkäse habe ich angebraten. Und der Grillkäse hat so viel Flüssigkeit hinterlassen, dass ich ein hart gewordenes Brötchen aufschnitt und darin anbriet. Es waren am Ende große Chili-Brotcroutons. 

Die Buttermilch und einen Teil der Zwiebeln habe ich in meinem Lieblingsessen Buttermilchkartoffeln verarbeitet. Und ein Ei durfte da natürlich auch nicht fehlen. Das Bild hat übrigens jemanden zum Nachkochen inspiriert 😍


Neue Hefe hab ich übrigens auch drin gehabt (dabei hab ich noch ein bißchen was eingefroren im Tiefkühler...). Das rief auf jeden Fall nach Pizza und Zwiebel und Paprika durften auch mit spielen 😏

In der zweiten Tüte hatte ich übrigens einen XXL-Basilikumtopf, Tomaten und Knoblauch. Dass das in die mediterrane Richtung gehen wird, war mir schon klar, als ich dann aber auf der Facebook-Seite von Riesa ein Video sah, wusste ich was es wird. Ein Nudelsalat mit selbst gemachtem Basilikumpesto, Tomaten und Mozzarella. Ich hab Vollkornnudeln benutzt, damit die endlich mal wegkommen und mich hat der Salat absolut überzeugt!


Abends darf es dann auch mal etwas gemäßigter zugehen. Hier mit einer Knabberschale - Gemüse was sich noch so fand (Paprika aus der Tüte) und dazu ein fertiger Kräuterquark (auch Tüte). Das der Quark nicht selbstgemacht war, wurde übrigens sofort moniert. Ich glaub mein Freund ist etwas verwöhnt mittlerweile 😂 

Meine Mum hab ich in der Zeit übrigens auch besucht und fragte ob ich was mitbringen soll. Mein Vorschlag "Erdbeertörtchen" wurde begeistert aufgenommen. Allerdings in der faulen Version - mit den fertigen Mini-Biskuit-Böden aus der Tüte, selbstgemachtem Vanillepudding, regionalen frischen Erdbeeren und Tüten-Tortenguss (den ich nicht mehr nachkaufen werde, mittlerweile meide ich Carrageen). Geschmeckt haben die Törtchen natürlich trotzdem. Ich glaub meine Mum hat allein die Hälfte gegessen 🙈


Tja und obwohl es relativ viel mit Paprika gab, lag am Ende doch immer noch welche rum. Da kam der männlicherseits geäußerte Wunsch nach Bauerntopf sehr gelegen. Es gab ihn diesmal halt in der mega-paprika-lastigen Variante ^^ Und nein, man braucht kein Fix dafür. Niemals! Salz, Pfeffer und ein paar Kräuter. Das reicht.

Vielleicht habt Ihr es auf Instagram mitbekommen, mein Partner will momentan ab einer gewissen Uhrzeit keine Kohlenhydrate mehr essen. Wenn wir also später Abendessen, muss es Low Carb sein, sonst jammert er. Ich bin überhaupt kein Fan von solchen "ich lass xyz weg", aber was solls. Eine Idee war dieser gebackene Schafskäse mit Knoblauch (Tüte) und Tomaten.


Eine andere Low Carb-Idee war diese Pilzpfanne mit Zwiebeln (Tüte) und Thymian. ich hatte Champignons, Pfifferlinge und Austernpilze abends günstig für 50-70 Cent die 250 g Packung bekommen und hab einfach drauf los gekocht. Ehrlicherweise hätte ich Nudeln oder einfach ein Baguette dazu ganz toll gefunden...

Ihr merkt sicher, dass mich dieses Thema etwas annervt. Als mein Freund nun einen Tag keinen Hunger hatte und die Kiddies früh schliefen, hab ich nur für mich ein leckeres Kartoffel-Möhren-Untereinander gekocht. Und was passierte? Er schielte dauerhaft auf meinen Teller und fragte nach den Möhrchen. Letztendlich hab ich die Kartoffeln rausgegessen und er hatte Möhrchen... Auch voll Low Carb und so ... *seufzttief*


Eine letzte Low-Carb-Idee habe ich allerdings noch, auch wenn ich in Zukunft wohl einfach um 16 Uhr Abendessen machen werde... Ich hatte dafür Gemüse (Zucchini, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch) angebraten, mit etwas Gemüsebrühe abgelöscht und kurz köcheln lassen. Dann das ganze in eine Auflaufform gefüllt, Schafskäse in Scheiben darüber verteilt und Seelachs (aufgetaut, dann gesalzen und gepfeffert) darüber und 20 Minuten im Ofen gebacken. Leider hatte der Fisch Gräten, was es meinem Freund sehr verleidet hat... Aber ansonsten war das wirklich gut, hier habe ich auch keine Sättigungsbeilage vermisst, das war genauso gut wie es war. 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 11. Juni 2017

Lime Curd Mousse Torte

Da hatte sich letztens in meiner Tafeltüte ein ganzes Netz Limetten versteckt. 1 kg teilweise schon etwas angeschrumpelte Limetten... Was macht man damit, wenn man  - so wie ich - gerade keinen Alkohol trinkt und Caipis ohne Ende damit flach fallen? Man greift zu Plan B und macht LimeCurd draus. Glücklicherweise war ich bei einer Freundin die eigene Hühner hält und konnte mir deshalb "arschfrische" Eier für das Curd sichern. Als Dank hatte ich es dann am nächsten Tag zum Spielplatz mit und es passte ganz fantastisch zu den ebenfalls von mir mitgebrachten Waffeln. 

Aber dann waren immer noch 1 1/2 Gläser von dem Curd da und die wollte ich unbedingt in Kuchenform bringen. Und wen habe ich damit wieder gefüttert? Richtig - die Mädels in der Krabbelgruppe *g*.





Lime Curd

Lime Curd ist eine Abwandlung vom bekannteren Lemon Curd, wird aber ähnlich zubereitet. Da meine Limetten ihren "Lebenshorizont" schon etwas überschritten hatten, war es gar nicht so einfach den Saft herauszubekommen. Mit Hängen und Würgen kam ich auf 200 ml ... Man kann auch noch Zesten für mehr Geschmack mit hinein tun, allerdings sind dafür frische Früchte besser geeignet. 

200 ml Limettensaft (am besten frisch gepresst)
125 g Butter
300 g Zucker
6 Eier (am besten zimmerwarm)
optional: 1 TL Limettenzesten

Wichtig - es wird im Wasserbad gearbeitet. Ich nehme dafür einen Topf, den ich ca. zu einem viertel mit Wasser fülle und eine Plastikrührschüssel die größer ist als der Topf und so nicht im Wasser liegt, aber komplett aufliegt. Letztlich muss da aber wohl jeder seine eigene Technik finden, es lohnt sich auf jeden Fall. 

In der Schüssel im Wasserbad die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, dann vom Wasserbad nehmen und die Butter leicht abkühlen lassen. Den Zucker und den Limettensaft (optional auch die Zesten) mit der Butter verrühren. 

Die Eier in einer extra Schale miteinander verschlagen und langsam mit einem Schneebesen unter die Butter-Zucker-Saft-Mischung rühren (wenn die Buttermasse noch zu heiß ist, dann flockt das Eiweiß aus!)

Die Schüssel wieder ins Wasserbad stellen und weiter rühren bis die Masse anzieht und eine puddingartige Konsistenz entsteht. Dann in ausgekochte Gläser füllen, heiß verschließen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. 

Witzige Story dazu am Rande: Ich dachte mir so lange kann das ja nicht dauern mit dem LimeCurd und setzte das in der Zeit an, wo die Kids im Kindergarten waren. Ich hatte ja noch über eine Stunde Zeit bis ich sie abholen musste. Als es ans "unter Rühren warten aufs Anziehen" ging, hatte ich immer noch ca. 25 Minuten Zeit. Und das blöde Zeug zog nicht an. Ich rührte wie eine Blöde. Die Zeit arbeitete gnadenlos gegen mich und ich schwankte zwischen "scheiß drauf, ab in den Müll", "egal, dann halt in flüssiger Form" und "menno, ich will das aber in gut haben". In meiner Verzweifelung (ich war mittlerweile bereits 10 Minuten zu spät zum Kinder abholen), füllte ich nochmal Wasser in meinen Topf nach, stellte den Herd auf die niedrigste Stufe und ging los. Als ich nach etwas über einer halben Stunde wieder da war mit den Kiddies - hatte mein Curd genau die richtige Konsistenz 😁 Glück gehabt würde ich sagen. 


LimeCurd Mousse Torte 

Das Rezept ist für eine 26er Springform ausgelegt. Ich verwende in der Torte übrigens Gelatine, einfach weil ich sie noch im Haus habe und aufbrauchen will, bevor ich mich mit Agar-Agar auseinandersetze. Ich gehe davon aus, dass die Torte mit letzterem genauso gut wird. 

Für den Mürbeteigboden

100 g Butter
50 g Zucker
150 g Mehl
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Torte

4 Eiweiß
150 g Zucker
150 g Lime Curd
4 Blatt Gelatine
200 ml Schlagsahne

Außerdem etwa 50 g Lime Curd für die Dekoration

Die Zutaten für den Mürbeteig miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Dann eine Springform mit Backpapier auslegen, den Rand etwas fetten und den Teig darin verteilen (man könnte ihn ausrollen und reinlegen, ich zupfe ihn hinein und verteile ihn dann mit den Händen). Bei 180°C für 15 Minuten backen und dann komplett auskühlen lassen. 

Die Gelatine in kaltem Wasser etwa 10 Minuten einweichen. Dann in einem kleinen Topf 50 g vom Curd erwärmen, die Gelatine ausdrücken und in das Curd rühren. Dann die 100 g kaltes Lime Curd ebenfalls mit unterrühren. 

Das Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Baisermasse dann mit dem Lime Curd vermischen. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben. Die Masse dann auf dem Mürbeteigboden verteilen, glatt streichen und für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren die Oberfläche mit LimeCurd bestreichen. 

Ja ok, die Torte ist etwas süß, gleichzeitig aber auch wirklich erfrischend. Die einen fanden sie "fluffig und unglaublich lecker" andere sagten offen, dass "es nicht unbedingt [ihr] Lieblingskuchen werden wird". Ich schätze das einfachste wird sein, wenn Ihr die Torte ausprobiert und Euch eine eigene Meinung bildet 😁 (Und mit Lemon Curd funktioniert das Ganze natürlich auch!). 







Mittwoch, 7. Juni 2017

Tortellini-Auflauf

Momentan bin ich faul. Zeitweilig ist mir einfach zu warm für alles, an anderen Tagen war soviel Geschwisterstreit zu schlichten, dass die Nerven einfach runter sind und zusätzlich ist da ja noch das zahnende, schubende sechs-Monats-Babymädchen... Da hab ich dann wirklich keine Motivation mehr mich in die Küche zu stellen und zu kochen. Ich denke, die meisten von Euch kennen diese Tage ebenfalls. Und jetzt die gute Nachricht: Ich habe ein Rezept für Euch!!! 10 Minuten Vorbereitungszeit, den Rest macht der Backofen und schon gibt es leckeres Essen!



Für 2 Personen: 

500 g gekühlte Käse-Tortellini
4 Tomaten
200 ml Sahne
1/2 Zwiebel
1 TL Senf
jeweils 1 TL getrockneter Basilikum, Oregano und Thymian
1 Eigelb
1 TL Stärke
Pfeffer, Salz und Zucker n. B. 
1 Kugel Mozzarella

Den Backofen vorheizen auf 200°C. Eine Auflaufform einfetten und mit den gekühlten Tortellini auslegen. Die Tomaten waschen, halbieren, in feine Streifen schneiden und mit den Tortellini vermischen. 

Die Zwiebel fein hacken. Die Sahne mit der Zwiebel, dem Senf, den Kräutern, der Stärke und dem Eigelb verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und dann unter Rühren erwärmen bis alles andickt. Die Sauce über die Tortellini-Tomaten-Mischung verteilen. 

Den Mozzarella klein schneiden und über dem Auflauf verteilen. Für 35 Minuten im Ofen backen lassen. 



Das war soooo lecker! Wirklich. Und total fix gemacht. Das Rezept ist auch durchaus wandelbar - fertige Tortellini gibt es ja mit unterschiedlichsten Füllungen. Sehr lecker stelle ich mir z.B. Spinat-Tortellini und ein wenig Feta drin vor. Figurbewusste können einen Teil der Sahne auch durch Gemüsebrühe ersetzen. Auf jeden Fall gilt: unbedingt ausprobieren!