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Freitag, 30. September 2016

Lauchgemüse

Ihr wisst bestimmt mittlerweile - zumindest wenn Ihr ab und zu in meinem Blog lest - das ich einfache Gerichte ohne viel Schnickschnack liebe. Nun hatte ich von der Tafel eine große Packung Porree liegen. Und überlegte tagelang was ich damit anfangen soll, der musste nämlich dringend weg... Mir fielen dann die Kartoffel-Lauch-Schmankerl wieder ein die ich mal gemacht hatte. Und ich suchte und suchte in meinem Blog, nur um festzustellen, dass ich dieses unglaublich einfache aber megaleckere Rezept nicht verbloggt hatte oO Das Rezept ist ursprünglich aus "Im veganen Schlemmerhimmel" (hier findet Ihr meine Rezension zu dem Buch). Allerdings musste hier auch die Schlagsahne weg und deshalb ist es "nur" vegetarisch ;)


Für 2 Personen:

2-3 Stangen Lauch
250 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne (Hafersahne oder normale)
1 gehäufter TL Stärke
Muskatnuss
Pfeffer
optional 100 g Sahneschmelzkäse

dazu: Pellkartoffeln n.B. 

Mittwoch, 28. September 2016

Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich

Heute ist die Rettungstruppe wieder unterwegs. Für diejenigen die die Aktion nicht kennen - gegründet wurde "wir retten was zu retten ist" von Susi und Sina um zu zeigen, wie schnell man teilweise Convenience-Produkte selbst herstellen kann. Oder zumindest wieviel besser und meist gesünder (da ohne Zusatzstoffe) selbstgemachte Sachen sind. Bei den letzten beiden Aktionen "Marmeladen, Gelees & Chutneys" und "Sirup & Likör" habe ich aus Zeitgründen nicht mitgemacht (was total doof war, weil ich selbst diese Rettungen vorgeschlagen habe ...). Dieses Mal widmen wir uns den vegetarischen Aufstrichen.

Ich bin ehrlich - ich kaufe Aufstriche. In meines Erachtens guter Qualität von DM Bio, Alnatura, Biocompany... Von Veggieschmalz (lecker) über Hefeextrakt (gar nicht meins) und verschiedenster Kombinationen (manches besser, manches schlechter) habe ich schon einiges ausprobiert. Und eines stört mich fast immer - das die meisten Aufstriche mit billigen Sonnenblumenkernen gemacht sind. Viele dieser Gläser schmecken einfach nur ölig und das mag ich nicht. Deshalb wollte ich meinen aktuellen Favoriten "Rote-Bete-Meerrettich" mit Cashewnüssen nachbauen (ich bin unsicher, ob die Wahl von Sonnenblumenkernen eher mit Geschmack oder mit wirtschaftlichen Gründen zusammenhängt, vermute aber letzteres). 

250 g rote Bete
75 g Cashewkerne
2 EL Rapsöl (oder anderes neutrales Öl)
1 TL Balsamicoessig, weiß
1 EL Zitronensaft
2 TL Sahnemeerrettich
n. B. Salz

Freitag, 23. September 2016

Was wurde aus der Tafeltüte September 2?

Ich muss zugeben, dass mir für das Schreiben der September 2-Zusammenfassung etwas die Motivation gefehlt hat. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust mehr darauf habe oder nix zum Zeigen da wäre - nein, es liegt schlichtweg an dem Wochenende was vor mir liegt und das so pickepackevoll ist (Kindergeburtstag + Vorbereitung + Familienabendessen + Kita-Kuchen), dass ich am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchte und erst am Dienstag wieder auftauchen *g*. Jeder mit Kindern kennt dieses "Problem" sicherlich - und mit 8-Monats-Kugel macht das halt noch weniger Spaß ... Aber dank der lieben Worte auf Facebook habe ich natürlich trotzdem genug Motivation zusammengekratzt um Euch zu zeigen, was in den letzten zwei Wochen so aus der Tafeltüte entstanden ist ;) (Vielen Dank nochmal dafür!).



Mittwoch, 21. September 2016

Laugenbrötchensonne

Vermisst Ihr eigentlich die Krabbelgruppenbrötchen? Also auf Instagram? Ich habe sie wirklich schon lange nicht gemacht, denn die Spielgruppe mit Frühstück hat sich leider aufgelöst :/ Meine Freundin die sowohl Initiatorin als auch Raum-zur-Verfügung-Stellerin war, ist in diesem Sommer nach Leipzig gezogen. Und ohne Raum... Um so mehr hat es mich gefreut, dass eine andere Freundin nun eine neue Krabbelgruppe ins Leben gerufen hat. Wir haben uns das jetzt 4 Wochen lang angeschaut und besonders toll finde ich, dass die Frühstücksidee fortgeführt wird. Es gibt Kaffee, Wasser, Saft und selbst gebackenen Kuchen. Ist das toll? Nach 4 Wochen "durchfressen" fand ich es nun an der Zeit, mich auch wieder zu beteiligen - die Foodbloggergene kamen da glaube durch ^^

Nun hätte ich einfach wieder Krabbelgruppenbrötchen machen können und gut. Aber dann hätte ich Aufstrich bzw. Belag noch mit nehmen müssen. Es wird etwas schwierig zu essen, weil es keinen durchgehenden Tisch gibt und ich habe mir einfach gedacht das passt so nicht. Etwas kleines, quasi Fingerfood wäre super. Aber nichts süßes, sondern als Kontrast zum Kuchen etwas herzhaftes. Und in meinem Kopf wuchs die Idee von kleinen Laugenbrötchen in Form einer Sonne und dazu eine selbstgemachte Kräuterbutter. Das Grundrezept für die Laugenbrötchen habe ich von CarointheKitchen. Die Laugenknoten von ihr hatte ich bereits einmal gemacht und für super lecker befunden. Allerdings habe ich dann doch soviel abgewandelt, dass ich es besser hier verblogge, statt einfach nur auf sie zu verweisen.

Für die Brötchen:

560 g Weizenmehl T 550
300 ml Wasser
1 TL Zucker
3 TL Trockenhefe
40 g weiche Butter
2 TL Salz

Außerdem:

50 g Backnatron (1 Pkg.)
1 Liter Wasser
2 TL weiche Butter
2 TL warme Milch
Fleur de Sel oder Hagelsalz n. B. 

Das Weizenmehl mit Wasser, Zucker, Trockenhefe, Butter und Salz in eine Schüssel geben und etwa 10 Minuten zu einem homogenen Teig verkneten. 

(Anmerkung: Caro lässt Zucker, Wasser und Hefe vorquellen. Und grundsätzlich bevorzuge ich Frischhefe, war aber beim Ansetzen so fertig, das ich die Umrechnung nicht mehr hinbekommen habe. Beim nächsten Mal versuche ich die Laugenbrötchen mit frischer Hefe!). 

Den Teig auf eine leicht bemehlte Fläche geben, rund wirken und in einer Schüssel abgedeckt ca. 60-90 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig etwa verdoppelt hat. 

(Anmerkung: Ich habe eine Übernachtgare gemacht, abends um 20 Uhr den Teig angesetzt, morgens um 6 aus dem Kühlschrank geholt. Das ist ok, aber draußen gehen lassen ist hier wohl besser. Mein Teig hatte sich kaum vergrößert, ich habe trotzdem weiter gemacht.). 

Den gegangenen Teig nochmal ordentlich durchkneten. Kleine Brötchen von ca. 40 g Gewicht abwiegen und auf einem Backblech mit etwas Abstand zwischenlagern. Wenn alle Brötchen geformt sind, bei mir waren es etwa 23 Brötchen, alles mit einem Tuch abdecken und noch einmal für ca. 30 Minuten gehen lassen. 

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. 1 Liter Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und das Backnatron zugeben. Wenn keine Bläschen mehr aufsteigen, die Temperatur deutlich runter stellen. 

Die Brötchen nun jeweils 30 Sekunde von einer Seite und 10 Sekunden von der anderen Seite laugen. In meinen Topf haben immer 5 Stück gleichzeitig gepasst. Danach die Brötchen kurz abtropfen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einer Sonne anordnen - 1 in der Mitte, darum 6 Stück und außen hatte ich 13 Brötchen, 3 blieben über die ich einfach in die Ecken gelegt habe. Zwischen den Brötchen muss noch etwas Platz bleiben, weil sie beim Backen nochmal etwas aufgehen, vielleicht 1/2 cm. 

In einer kleinen Schüssel die weiche Butter und die warme Milch vermischen - ich habe das noch warme Laugenwasser genutzt und beides einfach geschmolzen - und die Brötchen mit der Milch-Butter-Mischung bestreichen. Danach Fleur de Sel oder Hagelsalz nach Geschmack aufstreuen und für ca. 12 Minuten backen. Am besten die Brötchen im Auge behalten, sie sollen schön goldbraun werden. 



Dazu hatte ich eine Kräuterbutter aus einem Stückchen Butter, ein paar Frühlingszwiebeln, etwas Cayennepfeffer und einer kleinen Knoblauchzehe zusammen gerührt. Normalerweise hätte ich noch Salz dazu getan, aber die Laugenbrötchen waren salzig genug, ich wollte es nicht übertreiben. 

Ich war voll überzeugt von meiner Idee. Und je näher dann die tatsächliche Spielgruppe kam, desto unsicherer war ich. Mag das überhaupt jemand? Ist das nicht zu salzig bei den kleinen Kids (viele sind etwa 1 Jahr alt, maximal knapp drüber/drunter)? Letztlich dachte ich mir aber, dass ich sie zur Not allein aufesse (wieder mitnehmen und gut). 

Das Ergebnis hat mich aber umgehauen. Es ist kein einziges Brötchen übergeblieben! Und ich wurde nach dem Rezept gefragt. Mehrmals *g* Bester Kommentar übrigens vom Mann meiner Freundin: "Schade das ich so spät kam, da hab ich nur eins abbekommen." :) Also spreche ich hiermit eine absolute Nachmachempfehlung aus. Die Sonne sieht gut aus, schmeckt klasse und das einzige Problem ist der Transport (ich hab mir hier mit einem Pizzabackblech ausgeholfen, in das die Sonne perfekt reingepasst hat). 



Montag, 19. September 2016

Quinoa-Spinat-Topf

Letzte Woche hatte ich einen Anruf von meiner Frauenarzt-Praxis - meine letzte Blutprobe hat ergeben, dass mein Eisenwert etwas zu niedrig ist. Der HB-Wert liegt wohl bei 10,2 oder so (keine Ahnung wieviel zu wenig das jetzt genau ist, meine Hebamme war auf jeden Fall nicht besorgt als ich ihr die Zahl genannt habe). Weil mir aber nahe gelegt wurde Eisentabletten zu nehmen und ich da wirklich keine Lust drauf habe, versuche ich nun ein wenig mehr drauf zu achten, dass die Ernährung mehr Eisen enthält. 

Auf Spinat hatte ich schon seit einer ganzen Weile Lust. Ich weiß, so hoch ist der Eisenwert im Spinat nicht - da gab es mal einen Berechnungsfehler und der hängt dem armen Spinat immer noch nach - aber so schlecht ist er auch nicht. Er enthält nur leider Substanzen, die die Eisenaufnahme im Darm verschlechtern. Quinoa hat einen recht hohen Eisenwert und dank der letzten Brandnooz Genuss Box hatte ich eine Packung hier stehen. Vitamin C verbessert die Aufnahme von Eisen und deshalb wollte ich unbedingt etwas Zitronensaft mit dran machen. Grundzutaten hatte ich also zusammen, dann hab ich einfach mal angefangen und "gebastelt". 

Dienstag, 13. September 2016

Kartoffelpfanne mit Fetakäse

Nach den Nudeltagen am Wochenende, war mir jetzt echt mal wieder nach Kartoffeln. Und von der Tafel hatte ich ja noch einige Paprika liegen. Und dann noch dieser leckere polnische Fetakäse - das musste doch was werden *g*


500 g Kartoffeln
2 Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe 
Salz, Pfeffer
1/2 TL Paprika, gemahlen
1/2 TL Thymian, getrocknet
3 Frühlingszwiebeln
1 Packung Fetakäse










Die Kartoffeln mit Schale etwa 20 Minuten kochen. Kurz abkühlen lassen und pellen. Die Paprika putzen und in Würfel schneiden, die Knoblauchzehe halbieren und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel pellen und würfeln. 

Alternativ: Die Kartoffeln gut putzen, in Würfel schneiden und Schmorkartoffeln machen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben darin von beiden Seiten kräftig anbraten. Die Knoblauchscheiben und die Paprikawürfel zugeben und etwa 4-5 Minuten unter gelegentlichem Wenden braten. 

Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden, den Fetakäse würfeln. Beides unterheben und nochmal kurz mit braten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Mit Thymian bestreuen und servieren. 




Mir war das Essen am Ende ehrlicherweise etwas trocken - vielleicht mache ich beim nächsten Mal mehr Paprika dazu? - deshalb gab es noch einen schnellen Kräuterquarkdip dazu. 

1 Packung Quark mit Milch glatt rühren, Salz nach Geschmack dazu, TK-Kräuter unterrühren - fertig (Ich sag ja schnell *g*).

Beim Dip könnte man evtl. noch klein geschnittene Zwiebel unterheben, oder bei den Kräutern variieren - ich hatte nur Petersilie und Dill da. Mit dem Dip war das Gericht aber sehr lecker, die Kombination von Kartoffel und Paprika finde ich super! Mal sehen was man da evtl. noch so basteln kann, Paprika habe ich noch einige liegen und morgen ist Markttag, da werde ich auf jeden Fall neue Kartoffeln besorgen (und Tomaten - der Liebste schreit schon wieder nach Tomate-Mozzarella-Nudelsalat XD).
Freitag, 9. September 2016

Was wurde aus der Tafeltüte September 1?

Also diesen Monat ist es wirklich knapp bei uns. Durch den Familienzuwachs im November muss im Kinderzimmer ein bißchen was umgestellt werden - momentan bekomme ich die Kleidung von Madame Namenlos nicht unter oO Deshalb muss ein neuer, größerer Kleiderschrank her und der alte (eigentlich noch gute) soll verkauft werden. Kurze Story dazu "Gut erhaltener Kleiderschrank für 50 € VB abzugeben" - warum bekommt man dann 20 € angeboten? Ich finde das schon echt frech! Und meine Mum schimpft, weil der Schrank viel teurer war und sie ihn uns geschenkt haben - wie mans macht ... 

Nun gut, auf jeden Fall muss ich diesen Monat noch genauer kalkulieren als sowieso schon und ich nutze die Gelegenheit um diverse Vorräte aus meiner Kammer aufzubrauchen. Zum Beispiel beim Reis wird Euch das sicherlich auffallen. Ich bin ja ein Riesenfan von Basmatireis. Aber der ist leer. Deshalb brauche ich grad diverse Reissorten auf, die ich noch stehen habe - von Langkornreis, über roten Reis und Wild-Langkornreis-Mix war da jetzt schon einiges interessante dabei. Aber ich will nicht zuviel vorweg nehmen. Erst mal zeige ich Euch die Tüte:



Dienstag, 6. September 2016

Bunter Reistopf

Vor kurzem waren wir in Quedlinburg auf einem Familienfest. Wir sind zu spät losgekommen, haben eine Tiershow gesehen, wollten die Kinder noch etwas spielen lassen - in dem Moment fing es an zu nieseln. Dann kam noch "ich hab Hunger" dazu und der Dönerladen lag direkt auf dem Weg... Alles in allem also keine wirklich guten Voraussetzungen. Vor allem weil ich dann pampig auf "Ich gehe mir einen Döner holen" mit "Muss das wirklich sein? Ich kann uns Zuhause doch was kochen - der Kühlschrank ist voll!" antwortete.. Und so stand ich dann Samstag Abend in meiner Küche und überlegte was zum Teufel nochmal ich aus dem basteln sollte, was ich noch so da hatte. Denn Einkaufen ging ja nicht (Stolz und so XD). Aber der Reistopf den ich da spontan zusammen gekocht habe, war so lecker, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte:


Für ca. 3 Portionen:


1 Tasse Basmatireis
2 Tassen Gemüsebrühe
1 große Zwiebel
4-5 Möhren
ca. 100 g Erbsen
1/2 Dose Mais
1 Becher Schlagsahne
1/2 Becher Créme Fraîche (optional)
Salz, Pfeffer, Chili
1 EL Petersilie






Freitag, 2. September 2016

Einfache Tomatencremesuppe

Wer mir auf Instagram folgt, der weiß sicherlich, dass ich eine echte Leidenschaft für die regionalen Tomaten (aus Ballenstedt) entwickelt habe, die auf mittwochs und samstags auf unserem Markt verkauft werden. Zwar sind sie mit 3,99 € pro kg nicht gerade kostengünstig, aber so geschmacksintensiv, dass ich das gerne zahle. Und diese Farben - nicht nur rote, sondern auch gelbe und fast schwarze bekommt man, kleine, große, Ochsenherzen... Dieser Anblick ist mir jedes Mal ein Fest! Und dann sind sie einfach in den Urlaub gefahren oO Über 14 Tage keine tollen Tomaten! Deshalb habe ich dann letzte Woche extrem zugeschlagen und mindestens 2 Kilo auf einmal mitgenommen. Leider sind auf dem Heimweg ein paar zermatscht und deshalb mussten sie schnellstmöglich verarbeitet werden - sie wären sonst ein gefundenes Fressen für meine Gärfliegen geworden (haha Wortwitz).