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Mittwoch, 29. Juni 2016

Couscous-Salat mit Tomate-Mozzarella

Ich gärtnere momentan - mehr oder weniger erfolgreich - in meinem "Balkongarten". Warum steht Balkongarten in Anführungszeichen? Weil wir keinen Balkon haben. Aber alle Wohnungen unter uns haben 5 statt wie bei uns 4 Zimmer. Und der Anbau endet vorm Kinderzimmer, da ist ein Dach. Tja und genau auf diesem Dach stehen meine Pflanzen (keine Sorge, der Vermieter hat die Statik prüfen lassen, weil die Idee da ist, evtl. eine Dachterrasse dort zu bauen). 


Was habe ich nun bereits gelernt? Es gibt männliche und weibliche Zucchiniblüten! Die weiblichen besitzen bereits einen erkennbaren Fruchtansatz, während die männlichen nur auf einem Stängel sitzen (hier bitte lachen, wer ebenso Penäler-Humor wie ich besitzt^^). Auch musste ich lernen, dass Zucchini gern ohne erkennbaren Grund die erste/n Früchte abwirft. Und ich habe gelernt, dass Bohnenkraut gegen Blattläuse hilft. Aber zurück zu den Blüten. Endlich ergibt es Sinn für mich, warum manche Menschen Zucchiniblüten füllen, frittieren und sonstwas damit machen. Sie nehmen dafür natürlich die männlichen, aus denen keine Frucht entsteht! Ergibt Sinn, oder?

So und weil ich nun natürlich auch - jede Menge!! - männliche Blüten habe, konnte ich endlich auch mal Blüten füllen. Zum frittieren bin ich noch nicht gekommen, aber der Sommer ist ja noch lang. Zum Füllen habe ich mir einen leichten Couscoussalat vorbereitet, der durch den Käse auch angebraten gut schmecken sollte (so der Plan). 

Für eine große Schüssel Salat:

(reicht für ca. 4 Personen)

4 Tomaten
1 Kugel Mozzarella
2 kleine (rote) Zwiebeln
2 TL Öl z.B. Olive
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
2 Zehen Knoblauch
300 ml Wasser
250 g Couscous
1 EL Basilikum getrocknet





Sonntag, 26. Juni 2016

Maulwurfkuchen

Ich bin ja recht aktiv in Facebookgruppen. Letztens stellte nun in einer meiner Gruppen jemand die Frage "Welche besonderen Kuchen (besonders schön und/oder besonders schmackhaft) könnt Ihr empfehlen für Backnoobs?". Eine der ersten Antworten war "Kauf eine Backmischung für Maulwurfkuchen, der ist einfach zu machen, sieht nach was aus und schmeckt lecker". Es folgte eine Diskussion zwischen mir und der Antwortenden ob eine Backmischung wirklich nötig ist. Auf einen gemeinsamen Nenner kamen wir nicht, aber ich hatte durch das Gespräch unglaublich Lust auf Maulwurfkuchen :) Und da ich der Meinung bin, dass man keine Backmischung braucht, habe ich natürlich alles selbst gemacht. Das ging zwar nicht ohne Pannen ab, aber dazu später mehr ^^.

Für den Boden:
100 g Butter
120 g Zucker
150 g Mehl
30 g Backkakao
1 TL Backpulver
2 Eier
75 ml Milch 

Für die Füllung: 
2-3 Bananen
60 g Schokoraspel
2 Becher süße Sahne
2 Pkg Sahnesteif
1 Pkg Vanillezucker
alternativ 2 EL Bananenpulver


Den Zucker mit der Butter schaumig schlagen. Die Eier unterrühren. Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver mischen. Abwechselnd Milch und Mehlmischung zugeben bis ein homogener Teig entstanden ist. 

Den Backofen auf 170°C vorheizen. Eine 26er Springform fetten. Den fertigen Teig in die Form füllen und für 30 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen. 

Den Boden auf eine Tortenplatte legen. Dann mit einem Esslöffel etwa 1/2 cm tief aushöhlen, einen Rand von ca. 2 cm stehen lassen. Die Krümel in eine Schüssel geben und grob zerkleinern. Die Bananen schälen und der Länge nach halbieren, mit der flachen Seite auf den ausgehöhlten Boden legen. 

Das Sahnesteif mit dem Vanillezucker vermischen. Die Sahne schlagen und nach und nach die Sahnesteif-Vanillezucker-Mischung zugeben. Zum Schluss die Schokoraspel unterheben. Die Creme wie eine Kuppel auf den Boden streichen (bis zum Rand) und mit den vorbereiteten Krümeln bestreuen. Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, besser über Nacht. 



Das ist das Rezept. Aber ich müsste lügen, wenn ich jetzt behaupten würde, es hat alles wunderbar funktioniert. Zuerst hab ich die Milch vergessen und mich gewundert, weshalb dieser Teig so unglaublich fest ist. Wird schon passen dachte ich, machte alles in die Form und stellte mir meinen Wecker. Bis mein Blick auf die Milch fiel und ich dachte NEEEEEEEEEEIN! Ich hab die Form wieder aus dem Ofen geholt, den Teig nochmal rausgekratzt, die Milch untergerührt und dann alles wieder in die Form und nochmal gebacken XD Hat überraschenderweise trotzdem geklappt :) 

Das zweite Hindernis waren meine eigenen Zweifel. Als ich den Kuchen herausholte, hatte er gefühlt 3 cm Höhe. Wie sollte ich da noch was aushöhlen dachte ich mir. Aber es hat tatsächlich geklappt und die Krümel waren genau richtig von der Menge her. Dann die Sorge, dass es zu wenig Sahne ist. Aber auch hier waren die Gedanken unbegründet. Hat wunderbar geklappt, natürlich kann man etwas mehr Sahne nehmen (statt 500 ml dann 600 ml), aber wirklich nötig ist das nicht. 

Tja und dann kam der Geschmackstest. Ich hatte ihn mitgenommen zu meiner Mutter. Und wir haben quasi gefressen ... Von einem 26 cm Durchmesser Kuchen blieben gerade mal 4 Stückchen über. Am nächsten Tag hatte ich meine Schwester eingeladen - einen bekennenden Maulwurfkuchen-Backmischung-Fan. Sie hat von den letzten 4 Stückchen 3 aufgegessen *g*. Ein voller Erfolg würde ich sagen! Einzig eine Sache hat sie angemerkt - nämlich, dass die Creme beim gekauften Kuchen auch nach Banane schmeckt. Ich hatte also die Idee beim nächsten Mal 2 EL Bananenpulver (dieses Zeug das man wie Kakao in Milch einrührt - wisst Ihr was ich meine?) statt dem Vanillezucker unterzurühren. Denn ein nächstes Mal wird es garantiert geben - der Kuchen war wirklich lecker!




Und weil mich die liebe Ines aus der Münchnerküche so lieb zu ihrem Geburtstagsevent eingeladen hat (das übrigens heute endet ...) widme ich ihr diesen Kuchen zum Bloggeburtstag. Denn ich denke - genau wie sie - dass der Kuchen auf einem Kindergeburtstag super ankommen würde ;) 



Freitag, 24. Juni 2016

Einfacher Gurkensalat

Was habe ich nicht alles für schöne Rezepte auf Lager, die ich teilweise sogar schon vorbereitet habe. Schmorkartoffeln mit Spiegelei, Reis mit Tomaten-Zucchini-Sauce, eine Restepfanne mit Reis, Hot Dog Pizza... Aber mir ist warm. Viel zu warm. Wir wohnen zwar nicht direkt im Dachgeschoss, aber sagen wir mal so, wenn ich die Wäsche aufhänge im DG, dann kann ich sie eigentlich direkt wieder mitnehmen... Ein Trockner ist nix dagegen. Und wir wohnen eine Etage tiefer. Uns fehlen immer noch Rollos an manchen Fenstern und lange Rede kurzer Sinn: MIR IST WARM! Und bei solcher Wärme habe ich keine Lust den Herd oder Backofen anzustellen, also gibts auch keine warmen Gerichte. Mit Eis und Eistee habe ich es aber auch nicht so, deshalb kriegt Ihr jetzt Gurke. Da habt Ihr den Salat!!

Für eine kleine Schüssel:


2 Schlangengurken
1/2 TL Salz evtl. etwas mehr
Pfeffer n. B.
1 EL Öl
weißer Balsamicoessig n. B.
Zucker n. B. 
2 EL Dill (mehr nach Belieben)

optional 1 Becher Schmand

Die Gurken schälen und in ganz feine Scheiben hobeln. Einen halben Teelöffel Salz zugeben, per Hand durchkneten und ca. 10 Minuten wässern lassen. 

Wer es intensiv gurkig mag, der gießt das Gurkenwasser jetzt weg, wer etwas mehr Dressing mag, der lässt es drin.

1 EL Öl unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Balsamico und Zucker abschmecken. Zum Schluss 2 EL Dill - frisch gehackt oder Tiefkühlprodukt - untermischen. Wer mag kann auch noch einen Becher Schmand unterheben.



Genau so liebe ich meinen Gurkensalat. Er ist erfrischend, lecker und ist in 15 Minuten fertig. Aus diesem Grund gehe ich jetzt in die Küche und mache mir einen Gurkensalat. Und wenn Ihr auch eine herzhafte Abkühlung sucht, aber Euch nicht nach Salat ist, wie wäre es mit Suppe? Also kalte Suppe. Das Rezept für kalte Gurkensuppe habe ich nämlich schon letztes Jahr verbloggt und die muss ich ganz dringend mal wieder machen!. 


Mittwoch, 22. Juni 2016

Kartoffelbreibrot mit Möhrenraspel

Heute wird wieder fleißig gerettet. Dieses Mal fiel die Entscheidung auf "Brot und Brötchen". Ja, was soll ich sagen. Das Brot und Brötchen einer Rettung bedürfen, ist für mich nichts neues. Schon seit längerer Zeit ärgere ich mich maßlos über doofes Discounterbrot und Bäcker, die nur noch aufbacken oder Backmischungen verwenden. Ich habe dem sogar schon einen ganzen Blogbeitrag gewidmet (siehe hier). Man steht im Supermarkt/Discounter/(Billig-)Bäcker und sieht diese wunderschönen Werbeaufnahmen von per Hand gekneteten Brotteigen, von Mehl das an den Teigen klebt, von händisch geformten Brötchen... Und die Wahrheit sieht doch so anders aus! Enzyme werden den Teigen zugesetzt, damit sie nicht an den Maschinen kleben beim kneten. Produziert wird zumeist im Ausland, unter unwürdigen Bedingungen, für Niedriglohn ... Und alles nur damit wir ein Brot für 1 € und Brötchen für 10 Cent kaufen können. Riecht doch mal an diesem Brot. Ich finde immer es riecht muffig. Selbst wenn es ganz frisch aufgebacken (was anderes tun sie nicht, es ist nur AUFBACKEN) ist, riecht es muffig - je länger das Zeug liegt, desto schlimmer wird es. 

Was gibt es nun für Alternativen? Wie in meinem älteren Artikel schon gesagt, unterstützt Bäcker die selber backen. Die keine Backmischungen nehmen, die noch Kontakt zum Brot haben und nicht nur gekaufte Fertig-Teiglinge in den Ofen schieben. Oder backt selber Brot. Ich komme mit Bio-Zutaten auf einen Gesamtpreis von ca. 77 Cent für ein ganz einfaches 750 g Weizenbrot zzgl. Kosten für Wasser und Energie. Wenn ich mit den Zutaten noch ein wenig spiele (Mehlsorten, Saaten, Körner etc.) dann wird es zwar mehr, aber nicht wirklich viel. Dazu kommt die einmalige Investition in einen Topf* (den ich wirklich sehr empfehle, da mir bisher fast alle Brote im Topf was geworden sind) und ein Gärkörbchen* (sieht einfach schöner aus mit Muster). Warum ich das Topfbacken so liebe und was es genau für Vorteile hat, hab ich übrigens in diesem Artikel beschrieben *klick*. So und nun genug allgemeines, natürlich habe ich auch ein neues Rezept mitgebracht ;).




Das man Kartoffeln in Brot verstecken kann, habe ich schon öfter gehört. Als ich nun letztens Kartoffel-Möhren-Brei vom Mittagessen des Vortages über hatte - sind wir ehrlich, so einen kleinen Klecks von vielleicht 100 - 200 g Brei vom Vortag isst niemand mehr pur - war mir das viel zu Schade zum wegwerfen. Und weil ich eh noch Brot backen wollte, hab ich die Reste kurzerhand mit in meinen Teig geworfen. Die Teigkonsistenz änderte sich zwar auf eine Art und Weise die ich nicht erwartet hatte, aber das Ergebnis war geschmacklich und optisch der HAMMER! 

Weil mir dieses Brot so gut geschmeckt hat und es wirklich lange frisch blieb, experimentierte ich ein wenig damit herum und habe nun ein Rezept für Euch um selber megageiles Kartoffelbreibrot zu backen. Es ist übrigens nicht so schlimm, wenn Ihr etwas mehr oder weniger Kartoffelbrei zugebt. Daran scheitert weder Geschmack noch Optik im Endeffekt ;)

Für ein ca. 800 g schweres Brot:

650 g Mehl T 550
15 g Salz
10 g Hefe
400 ml Wasser 
250 - 300 g Kartoffelbrei
2-3 Möhren



Für den Kartoffelbrei die Kartoffeln schälen, in Salzwasser gar kochen, das Wasser abgießen (und auffangen!). Die Kartoffeln mit ca. 30 g Butter stampfen und abkühlen lassen. Alternativ geht natürlich auch Kartoffelbrei vom Vortag, die Menge ist durchaus variabel. Aber Kartoffelbrei braucht Butter (oder halt Margarine in der veganen Variante). Alles andere wird nie so gut schmecken ;).

Das aufgefangene Kartoffelkochwasser auf 400 ml auffüllen, die Hefe darin auflösen. Das Mehl und das Salz in eine Rührschüssel wiegen, den Kartoffelbrei und das Wasser-Hefe-Gemisch dazugeben und etwa 10 Minuten durchkneten - am besten von einer Küchenmaschine. Der Teig wird recht flüssig und klebrig durch den Kartoffelbrei darin. Nicht wundern, das muss so sein. Ich habe verschiedenes probiert, z.B. den Kartoffelbrei erst später zugegeben, aber er wurde immer so weich. Die Möhren schälen und klein raspeln. Die Möhrenraspel abschließend unter den Teig kneten.

Den Teig in eine große (!) Schüssel geben und ca. 2 - 2 1/2 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig deutlich vergrößert hat. In ein gut gemehltes Gärkörbchen umfüllen und die Oberseite des Teiglings noch einmal mit Mehl bestäuben. Gleichzeitig den Topf bei 230°C im Backofen für ca. 30-40 Minuten aufheizen. Den Topf mit Handschuhen aus dem Backofen holen, den Teigling in den Topf kippen (ich hoffe Ihr habt das Gärkörbchen wirklich gut gemehlt, sonst bekommt Ihr ein Unfallbrot :P ). Den Teigling einschneiden wenn Ihr wollt - sieht meist auch toll aus, wenn er natürlich reißt. Deckel drauf und ab in den Ofen für 40 Minuten. Dann den Deckel herunter nehmen und nochmal 6-7 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, das Brot aus dem Topf kippen und abkühlen lassen. 




Zunächst - ich liebe dieses Brot! Ich habe es in nicht mal 2 Wochen 3 x gebacken. Die Erfahrungswerte zeigen, dass der Teig leider jedes Mal klebrig und flüssig war, aber das fertige Brot dann total weich und lecker ist. Und es hält sich wirklich lange frisch ohne hart zu werden (bei reinem Weizen reicht ja teilweise 1 Stunde draußen liegen und es ist schon etwas hart...). Ich kann Euch also nur empfehlen, mal ein Brot mit Kartoffeln/Kartoffelbrei zu backen ;). 

Ich liebe dieses Brot übrigens auch deshalb, weil es so eine schöne Resteverwertung ist. Kartoffeln über vom Vortag? Ab ins Brot. Kartoffelbrei über vom Vortag? Ebenso. Die Kartoffeln in der Speisekammer reichen nicht mehr für eine volle Mahlzeit, müssen aber trotzdem weg? Hey, wie wäre es mit einem Brot? Ihr seht glaube ich was ich meine *g*.

Tja und weil heute die Rettungstruppe unterwegs ist, könnt Ihr auf ganz vielen Blogs weitere tolle Brot- und Brötchenrezepte entdecken. Und übrigens - ich bin diesmal recht umtriebig. Weil ich mich nicht entscheiden konnte, was ich für Euch blogge, habe ich noch einen Gastpost verfasst. Findet Ihr meinen zweiten Beitrag? :)




Freitag, 17. Juni 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 1?

Einen wunderschönen guten Tag meine lieben Leser. Dieses Mal habe ich es tatsächlich geschafft, dass mein Gemüsetag vor dem Tafeltag quasi leer ist. Es liegt noch eine Aubergine darin und das wars. Ich bin ja tatsächlich ein wenig stolz darauf *g* Um die Aubergine tut es mir schon ein bißchen Leid, aber ich hatte gestern die Wahl entweder diese oder den Kohlrabi, die Mairübchen, die restlichen Möhren und das kleine Bündchen Frühlingszwiebeln, das ganz hinten vor sich hin vegetierte, zu verarbeiten. Nun wofür ich mich entschied ist da wohl keine Überraschung ^^.

Doch erst einmal, was war denn in dieser Tüte alles so drin?



Dienstag, 14. Juni 2016

Gemüsequiche für Faule

Wenn ich in Rezeptgruppen und Co. unterwegs bin, dann habe ich immer ein Notizbuch neben mir liegen. Rezepte von Blogs speichere ich mir ja sehr gern bei Pinterest ab, aber wenn jemand ein Rezept unter sein Bild postet, dann wird das schwierig. Deshalb das Notizbuch. Und eines dieser Gruppenrezepte bekommt Ihr heute von mir weitergereicht. Zum ganz entspannt bei Pinterest speichern (oder merken das Ihr es hier gesehen habt und immer wieder vorbeischauen *g*). 

Das interessante an diesem Gericht ist, dass eine Quiche normalerweise aus Mürbeteig besteht. Der muss geknetet werden, mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen, ausgerollt werden ... Ihr kennt das sicherlich. Diese Quiche für Faule hat damit natürlich relativ wenig zu tun. Aber lecker ist sie allemal!

Für ca. 4 Personen


400 g Gemüse nach Wahl, 
z. B. Blumenkohl, Möhren, Erbsen, Mais, Brokkoli, Kartoffeln...
(zum Zeit sparen kann TK-Gemüse genommen werden)

500 ml Milch
125 g Mehl
3 Eier
100 g geriebener Käse

Salz, Pfeffer, Muskat



Freitag, 10. Juni 2016

Mac and Cheese

Ihr kennt das sicherlich, wenn die Familie Bock auf Nudeln hat, aber die Vorstellung, schon wieder Tomatensauce (oder artverwandtes) zu Essen, jagt Euch einen Schauer über den Rücken? So ging es mir letztens. Ich wollte einfach keine Sauce, nicht kochen, nicht unsere Fertigsauce, ich wollte einfach KÄÄÄÄÄÄSE! Und was liegt da näher als so ein richtig geiles Mac´n Cheese zu machen? 



Für ungefähr 2 Personen:


300 g Nudeln (Maccheroni oder Hörnchen)
20 g Butter
2 EL Mehl
4 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
500 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
4 Tomaten
100 g Gouda
50 g Parmesan
Thymian n. B. 





Die Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser al dente kochen, abgießen und zur Seite stellen. 

Den Knoblauch pellen und in dünne Scheiben schneiden. Die Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl und die Knoblauchscheiben zugeben und unter rühren bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten anschwitzen. Die Milch zugießen und alles glatt rühren. Salz, Pfeffer und Lorbeer zugeben und alles etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Lorbeerblätter entfernen. 

Die Tomaten waschen, würfeln, kräftig salzen und pfeffern und dann mit frischem (oder getrocknetem) Thymian nach Geschmack vermischen. 

Eine Auflaufform fetten. Die Nudeln, die Tomaten, die Sauce und 3/4 des Käses in die Auflaufform geben und alles gut vermischen. Dann den restlichen Käse darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 30 Minuten überbacken bis die Sauce blubbert und der Käse goldgelb ist. 




Die Portion reicht locker für 2 Personen, aber ich hab sie fast alleine  aufgegessen. Na gut, Schatzi und Tochterkind haben ein wenig mit genascht. Aber wirklich viel habe ich nicht abgegeben, denn es war so richtig richtig lecker. Ich werde es auf jeden Fall wieder kochen (soll die Familie doch mit oller Tomatensauce glücklich werden :P).

Übrigens kleiner Tipp - das Mac´n Cheese ist natürlich auch super zur Resteverwertung geeignet. Einfach die Nudeln vom Vortag verwenden. 
Dienstag, 7. Juni 2016

Wurzelgemüse in Sahnesauce

Ich hab ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich wahnsinnig gern Samstag Abend einkaufen gehe. Bei uns im Kaufland wird ab ca. 17/18 Uhr vor allem Gemüse stark reduziert. Bei einem der letzten Samstagseinkäufe landeten so Kohlrabis für 0,19 € das Stück und Mairübchen, der Bund 0,29 € im Einkaufskorb - toll oder? Und weil die Mairübchen am Dienstag schon die Blätter hängen ließen, gab es beides zusammen mit ein paar Möhrchen in einer leckeren Sahnesauce.




ca. 1 kg Wurzelgemüse, z. B. 
Möhren, Kohlrabi, Mairübchen
1 EL Mehl
1 Zwiebel
500 ml Gemüsebrühe
1 Becher Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
evtl. Petersilie





Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Mit einer Prise Zucker auf niedriger Stufe glasig andünsten. Zwischenzeitlich das Wurzelgemüse schälen und in etwa gleich große Würfel schneiden. Die Gemüsewürfel zu den Zwiebeln geben und ebenfalls kurz mit anbraten. 

Das Mehl über das Gemüse geben und verrühren. Dann die Gemüsebrühe und die Sahne angießen. Alles verrühren, aufkochen und etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. 

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Wer möchte, kann auch noch 1-2 EL Petersilie unterrühren (ich hatte keine mehr im Haus). 



Zu dem Gemüse gab es Krabbelgruppenbrötchen. Die hatte ich ca. 2 Stunden vorher angesetzt, 1 1/2 Stunden gehen lassen. Und nach der ersten Backhälfte, hab ich noch 5 Brötchen mit Käse belegt - klappt super mit z.B. Gouda und schmeckt wirklich super!

Alternativ denke ich, dass Reis, Nudeln oder Kartoffeln auch super passen würde. Wem das zu viel Sauce ist, der kann auch ruhig etwas weniger Flüssigkeit nehmen. Oder eben mehr Gemüse :) Bei den oben genannten Zahlen ist das schon eher Gemüse in Sauce als Gemüse mit Sauce...
Freitag, 3. Juni 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Mai 2?

Ich muss ja zugeben, beim letzten Mal hab ich etwas gemeckert über die Tüte. Ich fand es halt sehr schwer aus 1/4 Süßkram vollwertige Mahlzeiten zu machen ^^. Dafür hat mich die aktuelle Tüte wieder versöhnt. Die war nämlich deutlich besser. Obst, Gemüse und allerlei schöne andere Sachen. Doch seht selbst:


Und auch dieses Mal habe ich wieder kräftig aussortiert und weitergegeben. Diesmal ohne es in eine Gruppe zu stellen, sondern einfach an diejenige, die bei den letzten beiden Malen die Sachen (gerne!) genommen hat. Nachgefragt ob wieder Interesse besteht und Abends getroffen. Schön wenn das so klappt!

An Süßkram hab ich diesmal nur die großen Überraschungseier, die kleinen Lindthasen und die Schokoküsse behalten. Ist auch alles weg - also Zeit das Neues kommen kann :) Nicht über den Eisbergsalat wundern. Ich hatte drei Stück in meiner Tüte und hatte Angst, dass ich sie nicht aufgebraucht bekomme...

Auch diesmal ist einiges einfach so weggegangen (ohne Foto), beispielsweise die Hot-Dog-Brötchen, die sich  meine Kids mal pur zum Mittag gegönnt haben. Oder die Radieschen, die abends "Knabberkram" waren. Ein paar Sachen sind auch immer noch da, weil ich sie nicht sinnvoll verarbeitet bekommen habe und momentan abends wenig Hunger habe... Glücklicherweise halten die meisten Sachen auch länger als zwei Wochen, die werden dann einfach im nächsten Tafelbeitrag auftauchen. 


Direkt verarbeitet habe ich übrigens die Erdbeeren. Die sind teilweise schon sehr matschig gewesen und einige schimmlige waren auch schon dabei. Die konnte ich also nicht stehen lassen. Deshalb sofort sortiert und mit der Buttermilch zu einem Kuchen verarbeitet. Ich wollte nämlich am Nachmittag noch zu meiner Mutter. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb der Kuchen es nicht auf Instagram geschafft hat - ich war erst spät wieder da und bei meiner Mutter gibt es kein Internet (also WLan schon, aber finde ich blöd danach zu fragen). So ist das halt, wenn frau aufm Berg wohnt...

Geschmeckt hat der Kuchen übrigens sehr gut :)

Was nicht im Bild war, sind übrigens wie immer Brot und Brötchen. Ich hatte diesmal sehr viel - ungefähr 20 Brötchen (von denen ich einen Teil eingefroren habe), 4 Brote (davon 3 weitergegeben, ich backe ja selbst) und 6 (!!!) Subwaybrote. Es war zwar nicht unsere Lieblingssorte Parmesan Oregano, sondern die dunklen Varianten (ich glaube die heißen Mehrkorn und Honey Oat), aber da beschwere ich mich überhaupt nicht. Ich freue mich JEDES Mal, dass 1. Subway an die Tafel spendet und damit die geilen Brote nicht einfach im Müll landen und 2. dass ich quasi Subway zuhause haben kann für deutlich günstiger. 

Und mal ehrlich - sehen die gut aus oder was???




Aber auch sonst sind einige der Sachen direkt ohne große Umstände im Mund gelandet. Beispielsweise der Erdbeerjoghurt, der zusammen mit meinem selbstgemachtem Granola eine top Figur abgegeben hat. Hat sich wundervoll ergänzt und es war so gut!


Die Mangos wurden auch einfach so weggenascht (ohne Foto - frech nicht wahr?).  

Und dann war da noch der Ofenkäse Bunter Pfeffer. Es regnete den ganzen Tag und die Laune hing im Keller. Was hilft da besser als schöner flüssiger Käse mit selbstgebackenem Brot?? Ich denke Ihr versteht mich ne? *grins*


Ihr habt sicher gesehen, dass in dieser Tüte ein Bund Spargel war oder? Mit einem Bund kann man ja nicht so wirklich viel anfangen, aber der Zufall kam mir zu Hilfe. Am Samstag Abend einkaufen und 500 g Spargel für 1,50 €, weil er nicht mehr so schick aussah. Da hab ich nicht nein gesagt und lieber die Schalen und holzigen Enden weggeworfen. Die drei Bund hab ich dann geschält und vorbereitet, einen Teil zu Suppe verarbeitet (mit Nudeleinlage) und den Rest in den Kühlschrank gestellt für Abends. 

Der Rest wurde dann abends angebraten und auf kaltem Salat serviert mit einem selbstgemachtem Honig-Senf-Dressing ;)



Spontan habe ich aus dem was so da war an einem Tag eines meiner Lieblingsgerichte gekocht - Nudeln mit Ratatouillle-Sauce. Drin gelandet sind (rote) Zwiebel, Aubergine, Zucchini, schrumpelige Paprika, Tomaten und etwas Sahne. Dieses Gericht kann ich Euch wirklich nur ans Herz legen - egal ob die Sauce püriert wird oder nicht, es schmeckt beides super!


Und dann gab es gestern noch eine Restepfanne. Alles Gemüse was noch so da war (Kohlrabi, Porree, 1/2 Blumenkohl, Suppengrün, Möhren) wurde angebraten mit Gemüsebrühe gar gekocht und zum Schluss mit etwas Soja Cuisine verfeinert. Dazu gab es die Böhmischen Knödel aus der Tafeltüte - aber gebraten statt gedämpft. Wir haben irgendwann festgestellt, dass diese (kalorienhaltigere) Variante uns allen besser schmeckt XD


Tja und dann habe ich noch ein letztes schönes Foto für Euch. Und das ist auch alles, denn geschmeckt hat mir dieses Gericht nicht. Und wenn ich das sage, dann will das schon echt was heißen. Ich habe im Slowcooker gekocht und mich schon total drauf gefreut gehabt, ABER wenn man englische Rezepte liest und übersetzt, während man ständig von Kindern und Mann abgelenkt wird, dann geht das voraussichtlich schief. So auch bei diesem hier *seufz* Meine Vermutungen sind 1. die Süßkartoffeln hatten schon zu lange gelegen und waren nicht mehr gut oder 2. die Milch - die eigentlich erst nach dem Kochen zugegeben werden sollte und die ich blöderweise direkt reingekippt habe - hat die 5 Stunden auf high überhaupt nicht vertragen und das ganze Essen versaut. Ich tendiere zu 2. und bin immer noch traurig :/ Da ist mir mein "Das Foto sieht scheiße aus, aber es hat echt geil geschmeckt" deutlich lieber!!!


Das war es auch schon wieder mit der Tafeltüte. Diesmal sind irgendwie gar keine to-blog-Sachen dabei gewesen, weil entweder hab ich das Rezept schon im Blog oder es ist zu einfach/langweilig. Das Einzige was ich überlege nochmal einzeln zu verbloggen ist die Spargelsuppe. Momentan ist die nämlich leicht untergehend mit Spargel, Sauce Hollandaise und Schinken-Hack-Röllchen in einem Beitrag "verwurstet". Das hat sie eigentlich nicht verdient ....


Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.