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Samstag, 30. Mai 2015

Linsen, Geschmack und die liebe Zeitnot

Vor über einem Monat hat die liebe Janke zum Blogevent Geschmackswandel aufgerufen . Was schmeckt heute, was früher undenkbar war? Einerseits habe ich bereits als Kind Dinge gegessen, die bei anderen nur ein Nase rümpfen hervor gerufen haben (Spinat zum Beispiel :) ). Andererseits habe ich mich in der Zeit wo ich meinen Blog schreibe schon mit einigen Sachen auseinander gesetzt, die ich vorher mitm A... nicht angeguckt hätte (zum Beispiel Fenchel und Himmel und Erde). Um eine Sache allerdings mache ich weiterhin einen großen Bogen - LINSEN! Als Kind wurden mir die diverse Male vorgesetzt - vorzugsweise mit viel Essig :-((( Das ist widerlich. Es ist geradezu ein Trauma von mir... Natürlich habe ich gesehen, dass man Linsen auch anders zubereiten kann. Natürlich habe ich sogar Linsen in meiner Vorratskammer (einmal Belugalinsen aus der BrandnoozBox und eine Packung rote Linsen die meine Schwester mir mal mitgebracht hat). Aber wie überwindet man ein solches Trauma nun am besten? Mit Nudeln! Auf die Idee gebracht hat mich (mal wieder) Instagram. Da hab ich nämlich bei Babybreirezepte eine Linsenbolognese gesehen... Und genau diese Idee ließ mich nicht mehr los. Nun ist Monatsende, das Event von Janke so gut wie um, das Geld knapp und meine Chance den Geschmackswandel einzuläuten...

4 Möhren
150 g rote Linsen
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 (kleines) Stück Knollensellerie
1 Dose stückige Tomaten
3 EL Tomatenmark
500 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Zucker
Basilikum, Thymian, Rosmarin, Oregano
z. B. von Gewürzkampagne*
Nudeln n. B. 

Das Gemüse putzen und würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, darin die Zwiebeln glasig andünsten. Dann den Knoblauch, die Möhren und den Sellerie zugeben und alles zusammen nochmal etwa 5 Minuten anschwitzen. Das Tomatenmark unterrühren und mit den stückigen Tomaten ablöschen. Die Gemüsebrühe zugießen und die Linsen zugeben. 

Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Basilikum, Thy  mian, Rosmarin und Oregano würzen - alles nach Geschmack. Von Salz und Pfeffer lieber erst mal etwas weniger, weil man nachwürzen kann. Bei den Kräutern nehme ich ungefähr 1/2 TL von jedem. Alles etwa 10 - 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Nochmal abschmecken und mit den Nudeln servieren.




So da war sie nun die fertige Linsenbolognese. Rauf auf den Tisch, serviert mit Maccheronis. Und meinem Freund nur gesagt, es gibt "Nudeln mit Tomatensauce". Nachdem er die ersten drei Löffel gegessen hat, fragte er was denn die runden Dinger sind. Meine Antwort "Linsen" kommentierte er mit: "Gut das du nix gesagt hast. Meine Mutter liebt die Dinger mit viel Essig - hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir direkt Ketchup geholt, weil ich da schlechte Erinnerungen habe!". Oh das wusste ich nicht - er auch ^^ 

Und so saßen wir dann einträchtig essend am Essenstisch und freuen uns, dass Linsen doch so gut schmecken können. Vielleicht hätten sie noch 5 Minuten länger kochen können (ich hatte das Gefühl sie waren noch etwas hart), aber da ich öfter gelesen habe, dass rote Linsen sehr schnell zu Mus zerkochen, habe ich lieber etwas zu kurz als zu lang gekocht. Grundsätzlich ist diese vegane Variante aber auf jeden Fall zu empfehlen und ich denke, dass es das nicht zum letzten Mal bei uns Linsen gab (ohne Essig sind die nämlich echt gut ^^).




Montag, 25. Mai 2015

Mein erstes Mal Synchronbacken

Ich habe es geschafft - zum allerersten Mal habe ich die Ankündigung für das Synchronbacken RECHTZEITIG mitbekommen! Normalerweise sehe ich es nämlich erst dann, wenn in den Social-Media-Kanälen schon alle fleißig dabei sind... Nun ja. Die Aktion läuft folgendermaßen ab - es wird ein Rezept und ein grober Zeitplan veröffentlicht, am Aktionstag wird - je nachdem wieviel man zeigen möchte - der Herstellungsprozess und das Endergebnis per Instagram, Facebook, Twitter... dokumentiert. Da jeder doch ein bißchen was anders macht, hat man am Ende mit demselben Ausgangsrezept viele verschiedene Ergebnisse. Dieses Mal sollte es in der vom Kochtopf und Snuggs-Kitchen ausgerichteten Aktion um das "5 Minutes Artisan Bread" gehen. Es fand sich eine herzhafte und eine süße Variante mit der man an den Start gehen konnte. Nach kurzer Rückfrage ("Schatz möchtest du lieber süße oder herzhafte Brötchen?" "Na normale!") war klar, dass ich die herzhafte Variante ansetze.

435 g Weizenmehl, T405
435 g Weizenmehl, T550
50 g Weizenmehl, Vollkorn
10 g Trockenhefe
20 g Salz
720 g Wasser, lauwarm

Die trockenen Zutaten abwiegen und in einer großen Schüssel (mind. 4,5 l Volumen) mischen. Das Wasser dazugeben und mit einem Holzlöffel alles solange mit einander verrühren bis alles gut vermischt ist. Es dürfen keine Mehlnester bleiben.

Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und etwa 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen (der Teig sollte sich in dieser Zeit etwa verdoppelt haben). Danach die Schüssel in den Kühlschrank stellen. 

Der so vorbereitete Teig hält sich im Kühlschrank für ungefähr 2 Wochen und kann vielseitig verwendet werden. Ideen waren zum Beispiel Brot, Brötchen, Pizza, Baguette...

Bei mir gab es zum Frühstück Brötchen. Dafür habe ich die Hälfte des Teiges entnommen.






















Den Teig auf eine stark bemehlten Fläche geben - Vorsicht der Teig ist sehr weich! Teiglinge zu ungefähr 90 g abwiegen, rund schleifen und auf ein Backblech legen - ungefähr 6 Brötchen passen auf ein Backblech. Mit einem Handtuch bedecken und etwa eine Stunde gehen lassen. 

Den Backofen auf 230°C vorheizen. Die Teiglinge mit einem scharfen Messer einschneiden. Dann mit Wasser besprühen und den Backofen schwaden. Für etwa 15-20 Minuten backen - je nach gewünschtem Bräunungsgrad. Nach etwa 10 Minuten Backzeit die Brötchen noch einmal mit Wasser besprühen. 

Also ich muss ja wirklich zugeben, dass ich nicht mehr dachte, dass die Brötchen was werden. Während der Gare sind die Teiglinge nämlich ordentlich auseinander gelaufen. Ich dachte das werden Plattbrötchen ^^ Aber dann im Ofen sind sie so wunderschön aufgegangen - ich bin total verliebt in das Ergebnis. Momentan überlege ich, ob ich am Donnerstag zur Krabbelgruppe mal dieses Rezept ausprobiere, ich bringe so gern Brötchen mit :)



Aus dem restlichen Teig wollte ich dann eigentlich "irgendwann mal Brötchen oder Baguette" machen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich wollte nämlich zum Abendessen den Spargel von der Tafel verarbeiten, hatte aber keine Lust auf 0815-gekochten Spargel. Deshalb blätterte ich auf der Suche nach Inspiration die "Mit Liebe"-Zeitschrift von Edeka durch. Und blieb beim Flatbread mit Spargel hängen. Dafür hatte ich doch fast alles da!



1/2 Schüssel Artisan Bread Teig
2 Kugeln Mozzarella
500 g weißen Spargel
3 Knoblauchzehen
3 Zweige frischer Thymian oder
1/2 TL getrockneter Thymian
Salz und Pfeffer
100 g Käse z. B. Gouda gerieben
optional 50 g Speck (Pancetta) und
75 g getrocknete Aprikosen 







Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden. Dann die Spargelstangen mit einem Sparschäler in Nudeln schneiden. Den Mozzarella abtropfen und grob zerrupfen. Den Knoblauch pellen und in dünne Scheiben schneiden. Optional die Aprikosen und den Speck würfeln.

Auf einem mit Backpapier belegten Backblech den Brotteig flach ausrollen (etwa 1 cm). Darauf den Mozzarella, (Speck, Aprikosen) Thymian und Knoblauch verteilen. Darüber die Spargelstreifen verteilen und salzen und pfeffern. Zum Schluss mit Käse bestreuen. 

Im vorgeheizten Backofen bei 250°C für etwa 18 Minuten backen. 

Der Spargel sieht am Anfang etwas viel aus auf dem Brot, beim Backen fällt das ganze aber dann in sich zusammen :) Wie Ihr Euch bestimmt schon gedacht habt, hatte ich keine Aprikosen und keinen Speck im Haus. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das lecker schmeckt... Naja vielleicht beim nächsten Mal. So habe ich mir mit etwas Salz auf dem Mozzarella und einer Prise Zucker auf dem Spargel beholfen. 

Geschmeckt haben beide Versionen übrigens sehr gut. Ich werde morgen wahrscheinlich direkt die nächste Schüssel Artisan Bread ansetzen, so habe ich immer frische Brötchen im Haus ;)

Und wenn Ihr sehen wollt, was sonst noch so während des Synchronbackens gezaubert wurde, empfehle ich Euch in die Zusammenfassung bei Zorra und Sandra reinzuklicken.



Sonntag, 24. Mai 2015

Rhabarber-Haselnuss-Kuchen

Ich habe Euch ja einen Sonntagssüß-Beitrag versprochen. Ich backe zwar nicht ausschließlich am Wochenende, aber es haben sich so einige süße Kreationen bei mir angesammelt, die es bisher einfach nicht auf den Blog geschafft haben. Das möchte ich ändern. Und habe mir deshalb fest vorgenommen jeden Sonntag etwas süßes zu bloggen - was haltet Ihr davon? 

Für diese Woche habe ich einen Rhabarberkuchen dabei. Den Rhabarber hatte ich in meiner Tafeltüte und ich habe ihn direkt in den Kühlschrank gelegt. Und da lag er... Fast 1 1/2 Wochen lang... Glücklicherweise habe ich einen guten Kühlschrank, so dass der Rhabarber danach immer noch verwendet werden konnte. Auf der Suche nach Inspiration habe ich dann das Netz durchsucht - ich wollte einen Rhabarberkuchen mit Streuseln aber ohne Puddingschicht. Und natürlich auch keinen Hefekuchen... Gefallen hat mir die Anregung von Denise den Rhabarber mit Haselnüssen zu kombinieren, die Hauptinspiration habe ich aber bei lecker.de gefunden. Den habe ich mir nämlich so abgewandelt wie ich das gern wollte.

Für den Boden:

250 g Butter 
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pkg Vanillezucker
4 Eier
2 Becher Joghurt (á 150 g)
z. B. Haselnussgeschmack
250 g Mehl
75 g Stärke
1 Pkg Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse

Für die Streusel:
200 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Butter

Außerdem:
800 g Rhabarber
100 g Zucker

50 g Butter
25 g Zucker

Freitag, 22. Mai 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Mai/1?

Am letzten Tafel-Freitag war irgendwie sehr wenig los. Statt der Nummer 22 die ich die bisherigen Male hatte, bekam ich die Nummer 15 bei der Anmeldung in die Hand gedrückt. Und das deutlich weniger Leute da waren habe ich an meinen sehr sehr schweren Tüten gemerkt: 


Besonders süß fand ich, dass die ehrenamtlichen Helferinnen meiner Kleinen eine Freude machen wollten - sie bekam das rosa Häuschen mit dem Lindt Hasi in die Hand gedrückt und hat das ganz stolz vor sich hergetragen :) Beim rausgehen trafen wir dann noch die Chefin, welche auch noch eine Kleinigkeit für die süße Maus holte. So konnte ich Hasi gegen Kuscheltier tauschen:



Dienstag, 19. Mai 2015

Spinatpesto

In der letzten (wahnsinnig vollen) Tafeltüte waren ganz viele tolle frische Sachen, unter anderem Rhabarber und frischer Blattspinat. In meinem Kopf ging direkt die Ideenfindung los, was ich mit dem Spinat machen könnte. Ob ich ihn ganz klassisch mit Sahne, Kartoffeln und Ei serviere, oder lieber etwas ausgefallenes mache. Irgendwie hat dann das ausgefallene gewonnen - ich habe mich nämlich für ein Pesto entschieden. 

Zusätzlich hat ich noch Kochmatcha hier liegen, dass auf seine Verwendung wartet. Der Hintergrund zum Matcha ist die momentane Blogparade im Genussblog vom Haedecke Verlag. Dafür wurde mir (und anderen Bloggern) das Matcha freundlicherweise zur Verfügung gestellt (2 x 1 g). 

Und nun dachte ich, dass die Kombination Matcha und Spinat doch so schlecht nicht sein kann. Ist ja schließlich beides grün XD

100 g frischer Blattspinat

25 g Haferflocken
2 Knoblauchzehen
8 EL Sonnenblumenöl
1 g Koch-Matcha 
Salz & Pfeffer n. B. 

Den Blattspinat waschen und abtropfen lassen. In einem Mixer zusammen mit den anderen Zutaten geben und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig. 

Ein Pesto herzustellen ist wirklich einfach. Man kann auch toll variieren, z. B. mit Nüssen, Parmesan und anderen Ölen. Pesto kann man auf vielfältige Art und Weise verarbeiten - am ersten Tag hatten wir ganz klassisch Nudeln mit Pesto. 

Da aber noch ein halbes Glas Pesto überblieb - es ist glücklicherweise im Kühlschrank bis zu einer Woche ohne Geschmackseinbußen haltbar - gab es zwei Tage später Pestoschnecken.

10 g Frischhefe
150 ml lauwarmes Wasser
1/2 EL Honig
300 g Mehl Typ 405
1 TL Salz
25 ml Olivenöl
1/2 Glas Pesto nach Wahl
100 g geriebener Käse z. B. Gouda

Die Frischhefe im Wasser auflösen und den Honig mit unterrühren. Etwa 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl mit dem Salz mischen, das Hefewasser und das Olivenöl zugeben und etwa 5-10 Minuten kneten bis ein leicht klebriger Teig entstanden ist. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 1 Stunde stehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat. 

Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Hefeteig quadratisch - und nicht zu dick - ausrollen. Den Teig mit dem Pesto bestreichen und dann den geriebenen Käse darüber geben. Den Teig eng zusammen rollen. Etwa 1 cm dicke Scheiben abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei 200°C für etwa 10-15 Minuten backen bis der Käse geschmolzen ist. 

Die Resteverwertung war fast noch besser als das Original. Das Gericht lässt sich wahrscheinlich auch genauso gut mit gekauftem fertigen Pizzateig zubereiten. 

Den Matcha hat man übrigens in beiden Varianten nur ganz zart im Hintergrund geschmeckt. Angenehm für den der weiß, trotzdem essbar für den der nicht weiß (wie mein Freund beispielsweise... ^^). 





Sonntag, 17. Mai 2015

Mandel-Butterkuchen

Wie der ein oder andere ja vielleicht mitbekommen hat, bin ich im April stolze 30 Jahre geworden. Für mich durchaus ein Grund den Geburtstag mal wieder etwas größer zu feiern. Mein Freund hat zu diesem Zweck eine tolles Einladungsbild für mich gemacht: 



So und dann ging es in die Vorbereitung. Wieviel Leute werden da sein? Was möchte ich alles machen? Wer wird wie lange bleiben, also wieviel Essen brauche ich? Das Abendbrot stand relativ schnell fest. Es sollte einen großen Topf (veganes) Chili geben, dazu Baguettes und Brötchen. Außerdem einen Salat den meine Freundin gemacht hat und etwas Gemüse zum snacken (Tomate, Gurke, Paprika). Zum Kaffee wollte ich auf jeden Fall den Pudding-Keks-Kuchen nach Mamas Rezept machen, einen NY Cheesecake und irgendeinen Rührkuchen. Dann fiel mir aber das Bild von ZimtkeksundApfeltarte bei Instagram ins Auge - ein Mandel-Butterkuchen. Ja genau der sollte es bitte auch noch für meinen Geburtstag sein :)


Das Chili habe ich genauso gekocht wie normalerweise, nur mit Sojageschnetzeltem statt Gehacktem. Nachdem es eine Nacht schön durchgezogen ist, hat es wunderbar geschmeckt :) Die Baguettes habe ich selbst schon ein paar Mal gebacken, das Brötchenrezept hab ich vom Brotdoc und es ist gut <3 Der NY Cheesecake war gut, hat mich aber nicht umgehauen (vielleicht versuch ich mich demnächst einfach nochmal dran), der Pudding-Keks-Kuchen ist völlig in die Hose gegangen, hat aber trotzdem geil geschmeckt. Was ich aber auf jeden Fall wieder backen werde, ist der Mandel-Butterkuchen! Der war wirklich unglaublich lecker und deshalb gibt es jetzt auch direkt das Rezept: 


Für ein Backblech: 

200 ml Sahne
150 g Zucker
3 Eier
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver

Außerdem

200 g gehobelte Mandeln
100 g Butter
50 ml Sahne
100 g Zucker





Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Sahne und den Vanilleextrakt zugeben. Zum Schluss die trockenen Zutaten vermischen und unterrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und für etwa 15 Minuten backen. 

Die Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Die restlichen Zutaten für den Belag in die geschmolzene Butter geben und alles verrühren. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen, dann auf den vorgebackenen Boden streichen. Noch einmal 15 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Am besten auf einem Gitter abkühlen lassen. 



Der Kuchen ist schnell gemacht, günstig und wie gesagt unglaublich lecker. Frisch schmeckt er übrigens meiner Meinung nach deutlich besser, als wenn er über Nacht gestanden hat. Da schmeckt er nicht mehr so schön knackig, wenn Ihr versteht was ich meine ;)

Mittwoch, 13. Mai 2015

Süßkartoffelsuppe

Eigentlich ist es eine Frechheit von mir dies hier als "Rezept" zu deklarieren, aber es ist einfach so lecker, dass ich selbst es gern immer wieder finden möchte. So ist das halt wenn man schnell mal was in den Topf schmeißt und dann am Ende gar nicht mehr weiß, was alles drin war...

1 große Süßkartoffel
4 Kartoffeln
3 Möhren
2 Zwiebeln
500 ml Flüssigkeit (Brühe, Wasser, Wein)
1 Dose Kokosmilch
1 gehäufter TL Currypulver 
(z.B. von Gewürzkampagne*)
Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer nB








Die Zwiebeln schälen und würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln zugeben und bei niedriger Stufe glasig andünsten. 

Die Kartoffeln, Süßkartoffel und die Möhren schälen und würfeln. Mit Flüssigkeit auffüllen, evtl. Salzen (bei Wasser beispielsweise) und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Kokosmilch zugeben und alles grob pürieren. 

Zum Schluss den Curry unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

Ich find das wirklich Mega lecker. Ich bin kein so großer Süßkartoffelfan und mein Freund mag sie noch weniger. Aber diese Kombination ist einfach lecker. Und Vegan ist es auch noch - aber pssst:) Passen würde meiner Meinung nach übrigens noch etwas Ingwer - das probiere ich dann beim nächsten Mal aus *g*.





Donnerstag, 7. Mai 2015

Was wurde aus der Tafeltüte April/2?

Die Zusammenfassung in Bildern was aus der letzten Tafeltüte geworden ist, hat sehr großen Anklang gefunden. Für mich steht deshalb fest, dass daraus tatsächlich eine regelmäßige Rubrik wird (solange wie wir zur Tafel gehen). Also zuerst einmal wieder der Inhalt der Tüte:



Dienstag, 5. Mai 2015

Grießbrei - mein Frühstücksfavorit!

Ich muss mich jetzt leider mal outen - ich steh total auf Grießbrei! Bei uns Zuhause gab es ihn selten bis nie, meine Schwester isst ihn nämlich nicht. Dazu gibt es auch eine sehr coole Anekdote. Als mein liebstes Schwesterherz nämlich noch ein Baby von zarten 7 Monaten war, haben wir unsere Oma besucht. Die hat sich dann direkt aufgeregt, warum denn das Kind nur dieses eklige Anrühr-Grießbrei-Zeug (das Schwesterchen geliebt hat!) bekommt, das Kind muss doch bitte ordentlichen Grießbrei essen! Meine Mutter wollte nicht groß diskutieren und meinte, bitte probier es aus. Oma also ab in die Küche, Kochlöffel geschwungen, Grießbrei fertig gemacht, Kindchen in den Hochstuhl und los gings. Ganz begeistert machte Schwesterherzchen die Gusche auf, Löffel rein - und NEIN das ist nicht das was sie kennt. Konnte man in ihrem Gesicht ablesen XD. Dann kam der zweite Löffel und statt den Mund aufzumachen, spuckte sie Oma den ersten Löffel auf die Brille XDDD Und weigerte sich standhaft auch nur ein Krümelchen davon zu essen hihi. 

Also gab es selbstgemachten Grießbrei nur in Form von 5 Minuten Einrührzeug aus der Tüte. Doch irgendwann habe ich von der Speisekammer Weichweizengrieß bekommen und mich gefragt, was man damit eigentlich anfängt. Die Antwort: Grießbrei kochen. Selbstgemacht! Ohne Tüte. Und ohne Schnickschnack. Denn im Netz gibt es unglaublich viele Rezepte für Grießbrei - mit Sahne, Joghurt, Ei und und und. Aber glaubt mir, der originale ist am einfachsten, günstigsten und leckersten!

Für 4 Portionen

1 l Milch
4 EL Zucker
8 EL Weichweizengrieß oder Dinkelgrieß

Die Milch in einem Topf unter Rühren erhitzen. Den Zucker und den Grieß in einer Schüssel mischen.

Wenn die Milch kocht, das Zucker-Grieß-Gemisch unterrühren, etwa eine Minute weiterrühren und dann von der Platte ziehen. Mit Deckel etwa 10 Minuten zur Seite stellen. Dann noch einmal durchrühren und fertig.




Der Grießbrei kann jetzt ganz nach Lust und Laune mit Obst, Zimt und Zucker oder pur genossen werden. Ich schnippel mir gern Obst rein, dass nicht mehr ganz frisch aussieht (also z. B. bräunliche Bananen, Äpfel mit Stellen oder matschige Birne). Zur Not wird das ganze auch klein püriert und dann gegessen. Gern kommen auch Chiasamen oder süße Gewürze wie Chai-Küsschen zum Einsatz. 


Natürlich kann man Grießbrei zu jeder Tages- (und Nacht)zeit essen, aber gerade als Frühstück hat es für mich mehrere tolle Vorteile. Zum einen ist er wirklich schnell gemacht, macht satt, er ist günstig und nach dem Aufstehen ist der Körper meist noch so träge, dass kalte Speisen lange brauchen bis sie verdaut sind. Warmen Grießbrei kann der Körper deutlich schneller und besser verarbeiten (genauso wie andere warme Breie z. B. Porridge). 





Bei mir gibt es mittlerweile nur noch Dinkelgrieß. Er schmeckt nussiger und herzhafter als die Weichweizenvariante. Probiert ihn unbedingt mal aus, falls Ihr diese Variante noch nicht kennt ;)

Tja und weil Simone von der s-Küche gerade nach Frühstücksideen sucht, bekommt sie von mir Grießbrei serviert :) 



Montag, 4. Mai 2015

Gratinierte Gnocchi auf Gemüsesugo

Wenn man keine Idee hat, was man kochen möchte, lohnt es manchmal einfach in einem Kochbuch zu blättern und im Geiste zu überschlagen was man noch im Haus hat und was man evtl. austauschen könnte. In meinem Fall war das durchgeblätterte Kochbuch "Jetzt! Nudeln*" von Sebastian Dickhaut (ein fantastisches Buch, die Rezension ist schon fest geplant!). Auf fast jeder Seite hing ich fest und überlegte und ganz vorn dabei war lange Zeit "Spaghetti aglio e olio con peppero". Als ich aber über die gratinierten Gnocchi stolperte, war mir klar, dass die Spaghetti warten müssen (aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!).


Für 4 Portionen:

1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL getrockeneter Oregano 
(z. B. von Gewürzkampagne*)
1 Dose Pizzatomaten
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 Bund Petersilie
500 g Gnocchi
100 g Käse
50 g Semmelbrösel


Freitag, 1. Mai 2015

Blogger schenken Lesefreude - die Gewinner

Zuerst einmal möchte ich mich bei den vielen Teilnehmern bedanken :) Ich hoffe, dass der ein oder andere vielleicht auch in Zukunft ab und an bei mir vorbeischaut.

Insgesamt haben 44 Leute mitgemacht, 31 waren im Lostopf für den Schlemmerhimmel und 16 im Rapsöl-Kochbuch-Lostopf. Ausgelost habe ich mit random.org

Das Rapsöl-Kochbuch geht an:


  • ~Anna~
  • Christiane von Lillelütt
  • Franzi


und weil ich mich echt gefreut habe über die vielen Kommentare geht spontan noch ein viertes an 


  • Sabine von woszumessn

Der Gewinner vom veganen Schlemmerhimmel ist

  • Sandra Redlich.
Ihr bekommt alle eine Email innerhalb der nächsten Stunde, mit der Bitte um Eure Adresse. Wenn die Rückmeldung nicht bis zum 04.05.2015 erfolgt ist, verfällt der Gewinn und es wird neu ausgelost!

Vielen Dank das Ihr dabei wart :-*