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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Photobox - Werbung

Ich muss Euch heute ein Geständnis machen - ich liebe es Weihnachtskarten zu verschicken. Man hat im Laufe seines Lebens so viele Menschen kennen - und mögen gelernt, es ist unmöglich jedem Einzelnen ein kleines Geschenk zukommen zu lassen zur Weihnachtszeit. Viele hat man auch das ganze Jahr nicht gesprochen oder der Kontakt ist vielleicht sogar komplett eingeschlafen. Deshalb mag ich es so gern Weihnachtskarten zu verschicken. Trotz des immer weiter steigenden Portos  - vielen Dank an dieser Stelle liebe Deutsche Post *grmpf* - ist es mir wichtig, diesen kleinen Weihnachtsgruß an Familie, Freunde und Bekannte zu verschicken. 

Im letzten Jahr hatten wir total coole von meinem Lebensgefährten selbst entworfene Karten mit den Gesichtern von beiden Kindern und uns als Kindern. In diesem Jahr ist die Zeit zum Entwerfen einer ähnlich coolen Karte leider nicht vorhanden gewesen, weil er mit seiner Ausbildung sehr ausgelastet ist. Da kam das Angebot von Photobox meine Weihnachtskarte dort zu erstellen, gerade Recht. 


Samstag, 19. Dezember 2015

Apfel-Nuss-Mini-Pies

Ich bin ja ein Riesen-Adventskalenderfan. Dieses Jahr habe ich einen großen für mich ausgesucht (und als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk von meinem Freund bekommen) und für die Kids jeweils einen gebastelt - vielleicht verfolgt ja der ein oder andere das tägliche Türchen-öffnen bei Instagram? Die Adventskalenderliebe ist glaube spürbar an jedem Tag. Mein Großer macht morgens die Augen auf "Guten Morgen Mama, können wir jetzt das nächste (Päckchen) öffnen?" Und er weiß immer ganz genau, bei welcher Zahl wir gerade sind! Genauso gespannt öffne ich zusätzlich jeden Tag diverse Online-Kalender. Unter anderem den von der lieben Sweet Pie und Überraschung, heute bin ich das Türchen :)

Mitgebracht habe ich ein paar Mini-Pies. Das ist letztlich nichts anderes als kleine gefüllte Mürbeteig-Kuchen. Aber sie schmecken so gut und mit ein bißchen zusätzlichem Aufwand sehen sie toll weihnachtlich-festlich aus.

Für 4 Stück:

Für den Teig:

150 g Weizenmehl
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 Eigelb
90 g Butter

Für die Füllung:

75 g Apfel (entkernt, geviertelt)
2 EL Honig
3 EL Orangensaft
2 Prisen Zimt
175 g Nussmix

Freitag, 18. Dezember 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Dezember 2?

Uiuiui die Zeit rast jetzt wirklich, in einer Woche ist Heiligabend schon wieder vorbei und ich bin bestimmt nicht die Einzige die noch - entschuldigt bitte die Wortwahl - einen Arsch voll Arbeit vor sich hat XD Ich drücke uns daher allen die Daumen, dass wir alles pünktlich schaffen, Karten und Pakete noch rechtzeitig ankommen, Lebensmittel nicht ausverkauft sind und wir von kleineren und größeren Katastrophen und Pannen verschont bleiben :))



Schön fand ich, dass meine Schwester am letzten Tafeltag vorbeikam - die Kids lieben ihre Tante, der Große fragte Stunden nachdem sie gegangen war noch wann sie wieder kommt *-*. Die Gelegenheit habe ich direkt genutzt, ihr die Backmischungen mitzugeben :) Ich brauch die ja eigentlich eher weniger - wie meine Plätzchenproduktion (Beweise auf Instagram) zu gut beweist ^^

Bei diesem Tafelpost werde ich übrigens etwas anders machen. Die Tüte an sich hat kaum etwas her gegeben - Brot und Belag wurde so gegessen, Süßkram ebenfalls, Weintrauben und Radieschen auch. Obst und Joghurt kommt auch nur einmal vor. Allerdings hatten sich im Kühlschrank aus der vorherigen Tafeltüte noch ein paar Sachen versteckt, die ich in den letzten zwei Wochen mit verarbeitet habe. Es gibt also Teil 1 - diese Tafeltüte und Teil 2 - was sonst noch so da war ^^


Teil 1 - was diese Tüte so her gab :)


Wenn ich ohne Hunger, aber mit mächtig Appetit in die Küche gehe, dann kommt gern mal so etwas hier heraus ^^ Eine Kartoffelpfanne mit Paprika und Fetakäse *-* So unglaublich lecker, dass alles leer wurde, obwohl für 4 Personen gedacht und nur 2 (nicht hungrige) mit gegessen haben *g* Rezept folgt noch ^^

Der Weißkohl wurde zu Schichtkohl verarbeitet. Hack anbraten, Zwiebeln anbraten, Kohl klein schneiden, alles in einen Topf schichten, Brühe angießen, Deckel drauf und ab in den Ofen. Hat beim letzten Mal wunderbar geklappt, diesmal fand ich es etwas kurz - der meiste Kohl war noch so knackig, dass es Beschwerden gab. Beim nächsten Mal ne halbe Stunde länger garen ..



Mein Fleißbienchenprodukt diese Woche - ich hab Apfelmus eingekocht! Es hatten sich da doch einige Äpfel angesammelt und so langsam aber sicher waren die nicht mehr frisch... Die Gelegenheit habe ich genutzt um die Mango und die Ananas ebenfalls zu verarbeiten. Es gibt also Apfel-Mango, Apfel-Ananas und normal Apfel - und kaufen brauch ich erst mal ewig keins !

Diese Woche hatte ich ja wieder Spinat drin - trifft sich gut, dass ich momentan unglaublich Lust auf Spinat habe. Diesmal mit Kochei und Kartoffelfrikadellen (ich weigere mich, diese Dinger als Puffer zu bezeichnen, ich hasse Puffer nämlich :P).



Und schon kommt das Ende von Teil 1 - die veganen Burgerpatties habe ich nämlich gestern zu Burgern verarbeitet. Die sind von der Konsistenz her ok, haben auch gut geschmeckt, aber im Nachgang hatte ich irgendwas das mir nicht so gepasst hat. Irgendein Gewürz das ich nicht mehr los werde. Seltsam... 





Teil 2 - was sich noch so im Kühlschrank befand


Für diese Parmesansuppe habe ich meinen angefangenen - selbst gekauften - Parmesan verbraucht und eine halbe Packung Schlagsahne die ich in einer vorherigen Tafeltüte hatte. Die Nudeln hatte ich in der reduzierten Ecke gekauft, wo sie 1/3 des Normalpreises gekostet haben ^^ 

Der Porree der in dem veganen Reistopf gelandet ist, liegt glaube auch schon 2 Wochen oder so bei mir rum. Glücklicherweise habe ich ein Gemüsefach, da halten sich die Sachen relativ lange ohne großartig Schaden zu nehmen. Ein paar verwelkte Außenblätter, das nehm ich in Kauf. Solange kein Schimmel dran ist, juckt mich das herzlich wenig :)





Dann hatte ich noch eine Menge Quark im Kühlschrank. Seit ich den eingeräumt hatte, plagte mich die Lust auf russischen Zupfkuchen. Diese Woche bekam ich Besuch von einer guten Freundin und habe die Gunst der Stunde genutzt und für uns gebacken <3 nbsp="">

Und den restlichen Quark habe ich einen Tag später verarbeitet. Es gab Pellkartoffeln und selbst gemachten Kräuterquark *-* Da sind 4 Becher ja nix! Zwiebelchen dazu, Salz und ordentlich TK-Kräuter und fertig ist der Genuss! Übrigens hat sich das Foto von diesem einfachen Gericht zu meinem meistgeliketen Foto bei Instagram entwickelt! Witzig oder? :)



So und das war es auch schon wieder fast mit Teil 2, denn es gibt nur noch ein Gericht. Ein "Kühlschrank auf, rein was da ist, Kühlschrank zu"-Gericht. Mein heiß geliebtes Gemüse-Nudel-Süppchen ^^ Diesmal mit Pastinake, Möhre, Lauch, restlichem Schichtkohl und ein paar Kartoffeln. Und natürlich Nudeln *g*



Ich wünsche Euch besinnliche Feiertage! Kleiner Tipp - schaut am besten in den Feiertagen hier nochmal rein, es könnte sein, dass ich eine kleine Überraschung für Euch habe ;)


Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Montag, 14. Dezember 2015

Ei Ei Ei - wenn Reste bleiben ...

Ich freue mich so unglaublich, dass ich heute das 14. Türchen vom kulinarischen Adventskalender bei Zorra öffnen darf. Seit Jahren verfolge ich als Leser die Türchen und nun selbst eines füllen zu dürfen ist eine so große Ehre, dass ich tagelang vor einem leeren Stück Papier saß und weder wusste womit ich es füllen sollte, noch wie ich beginnen soll. 

Nach langem hin- und herüberlegen dachte ich mir, was bringt es ein hochtrabendes nonplusultra-Angeber-Rezept für den kulinarischen Adventskalender zu entwickeln. Das bin nicht ich. Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass mir die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung sehr wichtig ist. Ich gehe zur Tafel, schreibe darüber was ich aus den erhaltenen Produkten so koche/backe und versuche dafür zu sensibilisieren, dass Lebensmittel nicht schlecht sind, nur weil ein aufgedrucktes Datum überschritten ist

Doch was hat mein Blogthema nun mit diesem Türchen zu tun? Ganz einfach - gerade in der Vorweihnachtszeit beim Plätzchen backen hat man immer mal wieder Ei über. Je nach verwendetem Rezept Eigelb oder Eiweiß. Deshalb habe ich heute ein paar Ideen für Euch, was Ihr mit solchen Überbleibseln anfangen könnt. 

Der allererste Vorschlag ist auch der einfachste. Übrig gebliebenes Ei kann man ganz einfach einfrieren. Zum Beispiel in kleine Beutel oder noch besser in Eiswürfelbehälter. Dann hat man "frisches" Ei immer zur Hand. Das gilt sowohl für Eigelb als auch Eiweiß.

Montag, 7. Dezember 2015

Veganer Reistopf

Aus wenig Zutaten tolle Gerichte zaubern - das ist für mich ja die Königsdisziplin des Kochens. Ich würde behaupten, dass ich darin mittlerweile gar nicht so schlecht bin. Vor allem wenn gleichzeitig noch irgendwas aus dem Kühlschrank/der Vorratskammer mit verarbeitet werden soll.

Letztens ist mir der rote Reis von Davert in der Vorratskammer in die Hände gefallen. Ich schiebe es immer vor mir her solch besondere Sachen zu verarbeiten, aber eigentlich ist das viel zu schade. Schöne Dinge sollte man auch genießen! Also überlegte ich, wie der Reis am besten zur Geltung kommen würde. Auf jeden Fall sollte er im Vordergrund stehen und alle anderen Zutaten eher unterstreichend wirken...


Für 3 Personen:

250 g Reis, z. B. roter Reis
1 Stange Lauch
2 - 3 Möhren
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
eine Prise Zucker
1 TL Salz
Zitronensaft n. B.
Paprikapulver, rosenscharf n. B.

Das Gemüse putzen, den Lauch in Ringe, die Möhren und die Zwiebel in Würfel schneiden. Vom Lauch ein paar der grünen Ringe zur Seite legen.

Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln zugeben, mit Zucker bestreuen und auf niedriger Stufe langsam glasig dünsten. Karotten und Lauch zugeben und mit Deckel etwa 5 Minuten dünsten. 

Das Tomatenmark unterrühren, mit Paprikapulver bestreuen, Salz zugeben und den Reis unterrühren. Nun mit Wasser auffüllen bis es etwa 1 finger breit über dem Reis steht. Etwa 20-30 Minuten kochen lassen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat. 

Kurz vorm Servieren die beiseite gelegten Lauchringe untermischen und mit Zitronensaft abschmecken. 



Das war so lecker - der rote Reis schmeckt leicht nussig und schön knackig. Ein bißchen wie Quinoa falls Ihr das kennt. Die Kids haben jedenfalls begeistert mit gegessen! 

Ich werde das Gericht auf jeden Fall noch einmal mit Basmatireis ausprobieren, das schmeckt bestimmt auch richtig gut :)




Freitag, 4. Dezember 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Dezember 1?

Ich bin ganz ehrlich darüber erschrocken, dass wir bereits Dezember haben. Und es wird jetzt nicht besser. Aus Erfahrung wird die Zeit bis Weihnachten geradezu verfliegen. Um so schöner ist es für mich immer, noch einmal zu rekapitulieren, was ich in den letzten 2 Wochen gekocht habe. Gleichzeitig kommen nämlich auch immer Gedanken zu diesem Tag hoch und ich habe nicht mehr so extrem das Gefühl das die "Zeit verflogen" ist :) Also danke an alle Leser der Tafelbeiträge für die Motivation mich hinzusetzen und die Zusammenfassung zu schreiben :)



Dienstag, 24. November 2015

Das Hähnchencurry und die perfekten Gewürze

Heute möchte ich Euch mal in die Welt meiner Gewürze mitnehmen. Ganz am Anfang habe ich mit Tütenfix gekocht (Asche auf mein Haupt) aber man wächst ja mit seinen Aufgaben nicht wahr? Der nächste Schritt war nun also selber würzen. Was besorgt man sich also? Gewürze aus dem Supermarkt. Sind ok, schmecken nach Gewürz, man hat keine Ahnung wo sie herkommen und ganz billig sind sie auch nicht. Auf diesem Stand war ich, als ich 2014 die Next Organic besucht habe. Dort habe ich mich zum ersten Mal mit den Leuten von der Gewürzkampagne* unterhalten. Diese Jungs haben eine Leidenschaft für Gewürze und sie zeigen sie. Vor Ort durfte ich ein Curry probieren, dass mit Supermarktware mal so gar nichts gemeinsam hatte! Zimt, Knoblauch, Ingwer - ein Fest an Aromen sag ich Euch!

Netterweise schickten die Jungs mir ein Probepaket mit Curry und Paprika (musste ich mich auch direkt drüber freuen - siehe hier). Mittlerweile ist wieder eine Menge Zeit ins Land gezogen, aber es hat sich was getan. Ich hab mir nämlich was gegönnt - die komplette Produktpalette der Gewürzkampagne (zumindest bisher, sie wird demnächst erweitert, dazu später mehr). 

Sonntag, 22. November 2015

Apfelkuchen mit Marzipan-Mandel-Haube

Ich glaube ich habe einen neuen Rekord im "Auf den letzten Drücker mitmachen bei Blogevents" erreicht. Eigentlich ist dieses Event nämlich bereits am letzten Sonntag abgelaufen... Aufgrund der unbeschreiblichen Vorgänge in Paris (ich finde einfach keine Worte für diese Gräueltaten!) hat Nadine von Sweet Pie das Ende allerdings um eine Woche verlängert. Das kam mir sehr entgegen, denn nach den Attentaten bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Ich denke, ich bin nicht die Einzige, die die Bilder kaum verarbeiten konnte und die Bloggen in diesem Moment als extrem unwichtig empfand. Ich habe mich mittlerweile wieder ein wenig gefangen (was gutes Essen und schöne Filme so ausmachen können!) und deshalb wird nun auch der Beitrag nachgereicht :)


Für den Teig:

220 g Mehl
75 g Zucker
110 g weiche Butter
1 Ei
1 Pck Vanillezucker
1 TL Backpulver

Für die Füllung:

750 g Äpfel
100 g Marzipan-Rohmasse
4 EL Apfelsaft
75 g weiche Butter
75 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
150 g Joghurt 
100 g gehobelte Mandeln

Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen alles verkneten. Den Teig in einer gefetteten Springform ausrollen. Dabei einen ca. 2 cm hohen Rand formen. 

Die Äpfel schälen und vierteln. Diese auf dem Boden verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 25 Minuten backen. 

Das Marzipan mit dem Apfelsaft zu einer geschmeidigen Masse rühren. Dann Butter, Zucker, Vanillezucker und Joghurt zufügen und alles gut verrühren. Die Mandeln vorsichtig unterrühren und dann alles über den gebackenen Äpfeln verteilen. Noch einmal 15 Minuten backen. 

Gut auskühlen lassen und dann genießen :)

Gebacken habe ich den Kuchen für die Mädels in der Spielgruppe, leider war das Interesse an Kuchen eher mau :/ Letztlich habe ich meinem Papa also noch ein paar Stückchen vorbei gebracht - der hat sich sehr gefreut. Mein Paps liebt Kuchen ^^ Und ich musste nicht alles allein essen, Ihr wisst ja, allein essen macht dick. 



Bei dem Guss könnt Ihr übrigens variieren. Ich habe momentan jede Menge Joghurt im Haus deshalb hab ich den verwendet, stattdessen könnt Ihr aber auch Crème Fraîche oder saure Sahne nehmen. 





Freitag, 20. November 2015

Was wurde aus der Tafeltüte November 2?

In dieser Tafelzusammenfassung werdet Ihr ziemlich häufig auf die Zutat Joghurt treffen. Bei mir hat sich nämlich einiges angesammelt. Das "Problem" ist, dass wir gar nicht soviel Joghurt (pur) essen, wie ich bei der Tafel bekomme. Glücklicherweise ist der ja deutlich länger haltbar, als auf der Packung meist angegeben. Ich hab schon Joghurt verarbeitet, der mehr als 2 Monate "drüber" war ;) Aber es hatten sich nun über 5 kg in meinem Kühlschrank angesammelt und ich MUSSTE etwas dagegen tun. Deshalb fragte ich bei Instagram welche - vorrangig herzhaften - Ideen zur Verarbeitung es gibt. Und es war wieder soviel, dass ich gar nicht alles umsetzen konnte. Das ein oder andere findet sich aber in dieser Zusammenfassung wieder ;)


Freitag, 13. November 2015

Eine heimliche Affäre

Ich muss Euch heute etwas beichten. Ich hatte eine Affäre. Genauer - eine kulinarische Affäre. Er ist Schweizer und hat mich vom ersten Moment an völlig von sich eingenommen. Unsere Liason begann an einem Dienstagmorgen. Nichts ahnend öffnete ich meinem Verführer die Tür und dann gab es kein zurück mehr. Nicht das ich mich groß gewehrt hätte... 

Seid Ihr neugierig, mit wem ich  mich da eingelassen habe? Er heißt L´Etivaz AOP, ist wie gesagt Schweizer und ein fantastisch würziger Alpkäse <3 Ich habe ihn an allen möglichen Orten genossen - pur in der Küche, gerieben über Nudeln, als Chip zum Fernsehabend. Aber unser persönliches Highlight war, als wir gemeinsam ein Schweizer Nationalgericht kochten - Älplermagronen!

4 Zwiebeln
320 g festkochende Kartoffeln 
(geschält und 1 cm groß gewürfelt)
320 g kurze Makkaroni
650 ml Gemüsebrühe
160 g Käse zB. L´Etivaz AOP
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer









Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe darin auf niedriger Temperatur (optional mit einem TL Zucker) dunkel andünsten. Das dauert eine ganze Weile (mind. 10 Minuten). Wichtig ist den richtigen Zeitpunkt abzupassen, die Ringe sollen dunkelbraun aber nicht schwarz werden! Wenn man möchte, kann man einen Teil der Ringe beiseite stellen für die Deko. Nun die Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mit braten. 

Die Makkaroni und die Brühe zugeben, aufkochen und bei mittlerer Temperatur etwa 12-14 Minuten kochen. Dabei regelmäßig umrühren und darauf achten, dass noch Flüssigkeit vorhanden ist. Am Ende besteht Anbrenngefahr, zur Not lieber noch etwas Brühe nachgießen. 

Die Sahne zugießen, noch einmal aufkochen und den geriebenen Käse unterrühren. Wenn der Käse geschmolzen ist mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. 



Dieser Abend wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Es hat so wunderbar geschmeckt -  gedanklich sah ich uns auf einer Skihütte in der Schweiz sitzen <3 Nach einem langen Tag im Schnee ist dieses Gericht (wohl) genau das Richtige!

Doch nun hat er mich wieder verlassen. Er musste wieder heim in die Schweiz. Und ich sitze hier mit Sehnsucht und weiß nicht, ob ich ihn jemals wieder sehen werde. Momentan bleibt mir nur die Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit und die Hoffnung, dass es noch nicht ganz vorbei ist...  



Denn eine Chance ihn wiederzusehen gibt es. Beim momentanen Blogevent von Herzfutter gibt es eine Reise in die Schweiz zu gewinnen, inklusive garantiertem Wiedersehen mit dem L´Etivaz AOP und einigen seiner verführerischen Freunde. Also drückt mir bitte die Daumen :)



Freitag, 6. November 2015

Was wurde aus der Tafeltüte November 1?

Oh man die letzten zwei Wochen sind wieder wie im Flug vergangen. Und ich war faul - teilweise unglaublich faul .... Kennt Ihr das, wenn Ihr in ein Projekt unglaublich viel Zeit und Energie steckt und Euch dann erst regenerieren müsst, bevor Ihr wieder richtig funktioniert? So geht es mir momentan leider - vielleicht hat ja der ein oder andere bei Instagram die Torte für meine Mama und Ihren Freund zum 50. Geburtstag gesehen. Das war mein Zeit-/Energieräuber ^^ Nun aber zur Tafeltüte:



Montag, 2. November 2015

Rote-Beete Quiche

Die rote Beete und ich sind keine Freunde. Noch nie gewesen! Und deshalb machte ich zumeist einen großen Bogen um sie. Bis ich zwei Netze rote Beete in meiner Tafeltüte hatte... Getreu meinem Motto "alles hat eine zweite Chance verdient" fragte ich also meine Instagramfollower, was ich damit anfangen könnte. Immer wieder kam der Vorschlag von Schokoladenkuchen mit roter Beete. Die Idee gefällt mir sehr gut, aber ich hatte bisher nicht die Gelegenheit zu backen. Ein andere Vorschlag war die Beete zu zerkleinern und entweder in den Guss für eine Quiche zu rühren oder einen Brotaufstrich daraus zu machen. Das Versprechen: pinke Quiche bzw. pinker Brotaufstrich. Das hat mich überzeugt :) Im Netz habe ich nur leider kein einziges Rezept für eine pinke Quiche gefunden, also habe ich mir selber was zusammen gebastelt.

Für den Boden:

100 g weiche Butter
200 g Mehl
50 g gemahlene Braunhirse
(alternativ Mandeln o. Haselnüsse)
1 Ei

Für den Guss:

4 Eier
250 g Sahne
2 kleine rote Beeten

Außerdem:

1 kg Kartoffeln 
2 Zwiebeln
Salz & Pfeffer


Zuerst aus Butter, Mehl, Braunhirse und dem Ei einen Teig kneten. Eine gefettete Quicheform damit auskleiden und für eine halbe Stunde kalt stellen. 

Nun die Kartoffeln schälen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben darin etwa 10-15 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Nochmals Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit etwas Zucker glasig dünsten. 

Die Quicheform aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen. Zuerst die karamellisierten Zwiebeln in der Form verteilen, dann die Kartoffelscheiben einschichten. 

Für den Guss die rote Beete schälen und in einem Mixer klein pürieren. Die Eier und die Sahne dazugeben und alles vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Kartoffelscheiben gießen und bei 150°C etwa 50 Minuten backen. 



Dazu gab es einen Salat "Carpaccio-Art" aus 2 x Rote Beete und 1 Zwiebel die ganz hauchfein gehobelt wurden, dazu eine Handvoll Haselnüsse die ich kurz in der Pfanne geröstet habe und ein Senf-Honig-Dressing (hier unter Radieschen-Apfel-Salat zu finden). 

Ich kann mich echt nicht entscheiden was besser geschmeckt hat *-* Also vielen lieben Dank an Mops_Mutti für diese genialen Anregungen :-*



Und weil soviel Farbe absolut gegen Herbstdepressionen hilft, ist dies mein zweiter Beitrag für das Event der Kochmädchen "Rezepte gegen den Herbstblues".









Mittwoch, 28. Oktober 2015

Gefüllte Paprika mit Avocadodip

Letztens stand ich in meiner Küche und hab überlegt wie ich denn nun die gesammelten Paprika (Foodblogcamp, Tafel und restliche selbstgekaufte) verbrauchen kann. Mein Freund war für gefüllte Paprika, das Problem an der Sache war, dass kaum was zum füllen da war ^^ Also hab ich alles reingeworfen was ich noch so gefunden habe (Zwiebel, Tomaten, Fetakäse), weil es mir noch zu trocken war kam noch ein Becher Joghurt drunter und gewürzt habe ich mit der Sahara-Würzmischung von Lebensbaum aus meiner Goodiebag. Und weil ich noch 2 Avocados rumliegen hatte, die auch dringend verarbeitet werden mussten, gab es noch einen spontanen Dip dazu. 

Für die Schoten:
6 Paprikaschoten (rot/gelb)
1 Tasse Basmatireis
2 Zwiebeln
1 Packung Cherrytomaten
1 Becher Joghurt (150 g)
2 TL Gewürzmischung Sahara
alternativ Curry
1 Packung Fetakäse
Salz und Pfeffer

Für den Dip:
2 Avocados
1 Knoblauchzehe
1 Becher Joghurt (150 g)
1/2 TL Schwarzkümmel
1 Spritzer Zitrone
1 Prise Salz



Freitag, 23. Oktober 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 2?

Die letzten zwei Wochen war ich viel unterwegs, deshalb habe ich es diesmal nicht geschafft, die Tafeltüte komplett zu verkochen. 2-3 Sachen liegen also noch im Kühlschrank und warten darauf, verarbeitet zu werden. Doch von Anfang an. Hier erstmal die Tüte:




Sonntag, 18. Oktober 2015

Indiana Maistopf

Mittlerweile hat es sich wohl im Freundes- und Bekanntenkreis ein wenig herumgesprochen das ich blogge. Das ich über Essen blogge. Zumindeste ist es jetzt schon das zweite Mal vorgekommen, dass ich ein Rezept zugeschickt bekommen habe mit dem Hinweis "Das essen wir echt gerne, vielleicht ist das ja was für deinen Blog?" An dieser Stelle also erst einmal vielen Dank für den Wunsch mich auf diese Weise zu unterstützen <3 

Letzte Woche hatte ich nun also das Rezept für Eintopf Indiana per Whatsapp von einer Freundin bekommen. Gedanklich gehe in solchen Momenten meinen Kühlschrank und meine Vorratskammer durch - und witzigerweise hatte ich tatsächlich alles dafür im Haus! 

4-5 Möhren
2 Zwiebeln
1/2 Sellerieknolle
150 g Erbsen (frisch oder TK)
1 Dose Mais
Salz und Pfeffer
1 l Hühnerbrühe, alternativ Gemüsebrühe
375 ml Sahne
50 g Butter
3 EL Mehl
200 g Bauchspeck (optional)






Freitag, 9. Oktober 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 1?

Auf gehts in die nächste Runde - was wurde aus der Tafeltüte :) Die Tüte an sich war wieder reich bepackt, mit viel frischen Sachen:


In der Dose hinten ist übrigens Milchreis. Ich habe nicht nachgewogen wieviel tatsächlich drin war, aber ich schätze mal auf gute 4-5 kg ^^ Nicht im Bild sind übrigens 5 TK-Pizzen - die hatte ich direkt wieder in den Gefrierschrank gepackt, damit sie nicht zu sehr auftauen.

Die ersten Sachen habe ich direkt am Abend verarbeitet. Sohnemann hatte ja am Tafeltag Geburtstag und im Vorbereitungsstress habe ich dann nicht wirklich Abendbrot geplant gehabt... Also stellte ich unsere Gäste vor die Wahl, was sie gern haben möchten. Zur Auswahl standen: TK-Pizza, Würstchen mit Brot oder Nudeln mit restlicher Bolognese vom Vortag. Ungelogen - jeder suchte sich was anderes aus und am Ende durfte ich alles drei machen ^^ 



Im Bild sieht man übrigens auch meinen selbst angesetzten Erdbeerlimes - viel hab ich nach diesem Tag nicht mehr übrig XD War einfach zu lecker. 



Direkt am nächsten Tag wurden die Pflaumen verarbeitet. Beim letzten Mal habe ich damit nämlich 2 Tage gewartet und ich musste am Ende mehr weg werfen, als mir lieb war. Deshalb diesmal sofort! Gebacken habe ich einen super leckeren fluffigen Pflaumenkuchen mit Streusel. Nachbacken unbedingt empfohlen *-*

Zum Abendessen habe ich dann die übrig gebliebenen Nudeln vom Freitag Abend in einer eigenwilligen Interpretation von Mac´n Cheese verarbeitet. Die Inspiration hab ich bei USA kulinarisch gefunden. Hab ich halt mit Pizzatomaten und Hörnchennudeln gekocht. Schmeckt trotzdem ^^ Aber das muss ich unbedingt nochmal machen!






Das erste Mal Milchreis aus der Riesendose! Mein Freund war etwas traurig, dass ich unsere Notration für die Zombieapokalypse angebrochen habe XD Der Apfelmus ist übrigens selbst gekocht aus den Äpfeln die ich in der Tüte hatte. So wirklich überzeugt hat der Milchreis übrigens nicht, mir schmeckt selbst gekochter deutlich besser...

Die Pilze hatte ich zu lange sträflich vernachlässigt und als ich sie dann endlich ins Auge fasste, bettelten sie förmlich darum AUF DER STELLE verarbeitet zu werden. Ich tat ihnen den Gefallen und zauberte eine Pilzpfanne draus. Wenn es schnell gehen soll, dann greif ich halt auf bewährtes zurück :)



Was ich aus dem Blumenkohl machen sollte, hab ich lange vor mir hergeschoben. Schließlich hab ich mich für Blumenkohlkoteletts entschieden nach einem Rezept aus "Jetzt! Gemüse"* (die geplante Rezension zu diesem unglaublich tollen Kochbuch schieb ich übrigens auch schon ewig vor mir her *schäm*). Dabei wird der Blumenkohl roh in Scheiben geschnitten und dann in einer Butter-Öl-Mischung (mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer) auf mittlerer Temperatur gebraten. Dazu gab es Honig-Knusperkartoffeln. Allerdings musste ich feststellen, dass ich die Gewürzangaben mal etwas überarbeiten sollte - das war doch  ein bißchen viel Rosmarin/Thymian. Die Hälfte hätte es auch getan...



Die restlichen Röschen vom Blumenkohl und ein kompletter zweiter wurde dann zu Blumenkohlsuppe verarbeitet. Mein Freund mag die zwar nicht, aber er hatte an diesem Abend keinen Hunger :) 

Und ich konnte mit diesem schönen Mutti-Rezept (danke Mama an dieser Stelle) schön die Seele baumeln lassen, nur um dann festzustellen, dass das Rezept noch gar nicht auf dem Blog ist. Also habe ich das direkt nachgeholt und es sogar noch für ein Blogevent eingereicht. Wenns läuft, dann läuft es hihi.





Den Porree hatte ich mit am längsten ignoriert, dabei mag ich den echt gerne... Ich fand die Kombination mit Kartoffel toll, deshalb gab es das zwei Tage aufeinander :) Am ersten Tag als Gratin mit roten Beeren, Majoran und Käse (auch dieses Rezept ist aus "Jetzt! Gemüse". Ausgelegt für 4 Personen, war ich allerdings recht froh, dass die Kids nicht so ein Interesse am Abendessen hatten - sonst wäre es zu wenig gewesen ^^

Am nächsten Tag gab es dann eine Kartoffel-Lauch-Suppe. Da hätte noch richtig gut Schmelzkäse gepasst, den hatte ich aber nicht im Haus. Deshalb habe ich mir mit einem Becher Sahne und einem Becher Creme Fraîche beholfen. Das hat auch sehr gut geschmeckt ;) Es war nur etwas viel, deshalb gab es das Gericht am nächsten Tag zum Mittagessen auch noch  mal. 




Und als letztes zeige ich Euch jetzt noch diese tollen Brötchen *-* Da ist nämlich diesmal die H-Milch von der Tafel drin. Ich hab dafür ein bißchen mehr Butter reingemacht, da die Milch nur 0,3 % Fett hat XD 

So das war es auch schon wieder mit der Tafelzusammenfassung. Heute hole ich nur ab und hoffe, dass nicht zuviel dabei ist, was auf der Stelle verarbeitet werden muss. Heute Nachmittag fahren wir nämlich nach Berlin - das Wochenende wird ganz im Zeichen des Foodblogcamps stehen. Ich freue mich schon seit Wochen wie Bolle <3

Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

*Affiliatelink

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Möhren-Erdnuss-Suppe

Das ich gern bei Blogevents mit mache, dürfte der ein oder andere hier wohl schon mitbekommen haben. Das ich auch immer erst kurz vor knapp dabei bin bestimmt auch XD Meist verpeile ich die Events nämlich dann wieder, teilweise habe ich die Sachen schon gekocht und einfach vergessen aufzuschreiben. So ging es mir mit dem Event von Cook´n´Roll - da hat die liebe Mitzia das Ende zur Einreichung schon um eine Woche verschoben und ich verpasse es trotzdem fast. Ich möchte mich daher an dieser Stelle dafür entschuldigen, dass bisher hier ein "Übergangstext" stand und eigentlich nur das Rezept da war ^^ 

Die Kombination Möhre-Kokosnuss-Erdnuss habe ich bei Kochkarussel zum ersten Mal gesehen. Sie hatte ihre liebsten Herbstgerichte aufgeschrieben und ich hab mir die Inspiration mitgenommen, aber am Ende doch im Freiflug gekocht ;) 


Für 4 Portionen:

400 g Möhren
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (etwa pflaumengroß)
2 EL Currypulver
3 EL Erdnussbutter
1 Dose Kokosmilch
500 ml Gemüsebrühe
2 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Sonntag, 4. Oktober 2015

Noch ein Pflaumenkuchenrezept

Es ist Herbstzeit. Die Zeitschriften, Blogs und Co. sind voll mit Rezepten für den besten Pflaumenkuchen, einfachen Pflaumenkuchen, neu interpretierten Pflaumenkuchen, mit und ohne Streusel, auf dem Blech, kleine Teilchen und und und. Und jetzt komm ich auch noch mit einem Pflaumenkuchenrezept um die Ecke. Warum solltet Ihr nun also genau dieses Rezept nachbacken? Weil es mich selbst überrascht hat! Tatsache ist, ich habe genau diesen Kuchen bereits vor 2 Jahren gebacken und verbloggt und hatte ihn noch als sehr gut im Hinterkopf. Aber damals besaß ich noch keine Küchenmaschine und deshalb muss ich es nochmal verbloggen, denn diesmal war er noch besser!


Für den Kuchen:

330 g Butter, zimmerwarm
350 g Zucker 
350 g Mehl
6 Eier
1 Pkg Vanillezucker
1 Pkg Backpulver
eine Prise Salz
750 g Pflaumen

Für die Streusel:

200 g Mehl
150 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
100 g Butter, kalt

Freitag, 2. Oktober 2015

Blumenkohlsuppe

Gestern Abend hatte mein Freund keinen Hunger - ob die übrig gebliebenen Krabbelgruppenbrötchen etwas damit zu tun haben? - und das war für mich die perfekte Gelegenheit mal wieder eine Suppe zu kochen. Eine ganz bestimmte Suppe! Im Kühlschrank wartete nämlich noch ein ganzer Blumenkohlkopf und ein paar übrig gebliebene Röschen vom Vortag auf ihre Verarbeitung. Und so sehr ich Blumenkohlsuppe liebe, so wenig mag mein Freund sie. Mehr für mich ;)



Für die Suppe:
1 Blumenkohlkopf
1 L Wasser
40 g Butter
1/3 TL Salz
1/2 TL Zucker

Für die Mehlschwitze:
20 g Butter
20 g Mehl

Zum Abrunden: 
1 Becher Schlagsahne
1 Ei
Muskatnuss (gerieben)

Den Blumenkohl von Blättern befreien und großzügig in Röschen schneiden. Waschen, abtropfen lassen und mit dem Wasser und der Butter in einen Topf geben. Zucker und Salz dazu geben und etwa 8-10 Minuten weich kochen. Die Röschen abgießen, das Kochwasser dabei auffangen und zurück in den Topf geben. 

In einem zweiten Topf die Butter zerlassen. Das Mehl in die flüssige Butter geben und unter rühren etwa 2-3 Minuten dunkler werden lassen. Die Mehlschwitze in das Kochwasser geben und verrühren. Alles noch einmal aufkochen. 

Den Topf vom Herd nehmen und die Hälfte der Schlagsahne einrühren. Das Ei mit der restlichen Schlagsahne verqirlen und dann unterrühren. Noch einmal abschmecken mit Salz und evtl. Zucker, Muskatnuss nach Geschmack zugeben und zum Schluss die Blumenkohlröschen wieder zugeben. 



Diese Suppe ist übrigens mein Beitrag zum Bloggeburtstagsevent von Geschmeidige Köstlichkeiten. Lange habe ich überlegt, was ich denn nun für sie zubereiten kann, da sie - wie der Blogname vielleicht schon verrät - spezielle Bedürfnisse bei Nahrung hat. Ich weiß nicht, ob sie die Suppe mit den kompletten Röschen essen könnte, zur Not kann man da aber mit einem Pürierstab Abhilfe schaffen. Liebe Claudia - in diesem Sinne alles Liebe zum Bloggeburtstag und auf die nächsten 3 Jahre <3