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Mittwoch, 31. Dezember 2014

2014 - ein Rückblick

So Ihr Lieben! Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, die meisten sind wahrscheinlich gerade in der Küche/Wohnung beschäftigt mit Vorbereitungen oder auf dem Weg zu Freunden/Familie um gemeinsam den Jahreswechsel zu verbringen. Für mich ist es Zeit einmal das Jahr 2014 blogtechnisch zu resümieren - es ist ja schließlich einiges passiert :) 

Ich nutze dabei die Fragen die in einer Foodblogger-Facebook-Gruppe für die Bilanz vorgeschlagen wurde - über den Hashtag #foodblogbilanz14 solltet Ihr noch mehr solche Zusammenfassungen finden!

1. Was war 2014 dein erfolgreichster Blogartikel?

Die meisten Zugriffe hatte ich auf mein Blogevent "Sommer, Sonne, Erntezeit" - das zählt jetzt aber mal einfach nicht ^^. Der zweithäufigst geklickte Beitrag ist "Behind the Scenes - der Blick in meine Küche" - ich weiß nicht ob das an der Bekanntheit vom Kuriositätenladen liegt oder an der grundsätzlich vorhandenen Neugier beim Menschen ^^. 

Bei den Rezepten ist das am häufigsten geklickte Rezept die Leberkäse-Nudel-Pfanne, dicht gefolgt von Apfelkuchen Upside Down und Alexandertorte. Die Leberkäse-Nudel-Pfanne hat mich überhaupt nicht überzeugt, dafür muss ich die beiden Kuchen unbedingt mal wieder machen :)

2. Welche drei Blogartikel aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Der für mich am wichtigste Artikel ist eindeutig eine Blogreihe - und zwar das Experiment von Franzi (Wo gehts zum Gemüseregal?) in dem sie mit 20 € über eine ganze Woche kommen wollte. Ursprünglich wollte sie herausfinden wieviel bio für das Geld drin ist, das Fazit fiel dann aber sehr ernüchternd aus. Für mich hat dieser Beitrag einige spürbare Konsequenzen gehabt - sie Frage 3 :)

Sehr interessant fand ich auch den Besuch vom Wurstsack im Burger King. Der entsprechende Blogbericht ist sehr lesenswert!

Erwähnen möchte ich noch die liebe Yvonne von Experimente aus meiner Küche. Sie hat mich dieses Jahr dazu überredet ein Instagram-Profil anzulegen. Nach anfänglicher Skepsis (das ist doch voll der Hipster-Scheiß??) bin ich mittlerweile arg süchtig nach dieser App. Begeistert zeige ich viele ausprobierte Rezepte lange bevor sie es auf den Blog schaffen. Auf meine 400 Däumchen dort bin ich auch wahnsinnig stolz *-* Und wer es noch nicht weiß - der Blog von Yvonne ist immer einen Besuch wert. Wir ticken nämlich recht ähnlich vom Geschmack her^^

Sonntag, 21. Dezember 2014

Nachgekocht - Blumenkohl in Saint-Albrey-Sauce

Kohltechnisch werde ich aktuell von der Speisekammer sehr gut versorgt... Es ist gar nicht so einfach relativ abwechslungsreich zu kochen, wenn das Ausgangsmaterial oftmals dasselbe ist ^^ Als ich nun letztens einen tollen Blumenkohl liegen hatte und keine Ahnung was ich damit anfangen sollte, kam meine Lieblingsseite in so einer Situation zum Einsatz: Rezepte finden! Der Unterschied zur Google-Suche ist, dass Rezepte finden Blogs durchstöbert und Google einfach Chefkoch, Küchengötter, wikipedia etc. aufführt. Die Vorschläge waren durchaus alle interessant, ich hatte aber mal Lust auf was komplett unbekanntes und nahm das uralte Rezept von Alice im kulinarischen Wunderland. Das Rezept ist übrigens so alt, dass die gute Alice sich selbst kaum noch dran erinnern konnte es einmal verbloggt zu haben :)



1 Blumenkohlkopf
1 Pkg. Saint Albray (200 g)
200 ml Sahne
1 Prise Muskat
Salz und Pfeffer
50 g Haselnüsse, gehackt








Weihnachtsbäckerei: Haselnusstaler

In der Dezemberausgabe der Nido gibt es einen witzigen Artikel über "maximal effiziente (Plätzchen-)Rezepte". Ganz davon abgesehen, dass es wirklich witzig ist zu lesen wie die Autorin Mareen Linnartz (und ihr Sohn) sich beim Backen so anstellen, machen auch die Rezepte durchaus was her. Gut die "einfachsten Plätzchen der Welt", bestehend aus Bananen und Haferflocken schmecken mir nicht (die hab ich schonmal ausprobiert und sie sind durchgefallen!). Aber die "Lebkuchenwürfel" und die "Haselnusstaler" haben durchaus Potential. Da ich keinen Lebkuchen mag, hab ich letzteres Rezept ausprobiert. 


Für etwa 80 Stück: 

500 g Zucker
750 g Mehl
250 g Haselnüsse gemahlen
4 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
500 g Butter

zum Verzieren 
200 g Kuvertüre und/oder
1 Pkg. gehackte Haselnüsse

Die Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen, nicht kochen! Die trockenen Zutaten in eine Schüssel abwiegen, die Eier zugeben und unterrühren. Die abgekühlte Butter zugeben und alles mit dem Handmixer gut vermischen. Den Teig für 2 Stunden kalt stellen. 

Kleine Stücke abstechen, daraus Kugeln rollen und diese platt drücken. Auf einem kleinen Teller gehackte Haselnüsse ausbreiten. Das Plätzchen reindrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das volle Blech bei 180°C etwa 15 Minuten backen lassen. Auskühlen lassen. Evtl. mit geschmolzener Schokolade verzieren. 

Die Variante mit den gehackten Haselnüssen ist von mir, weil ich keine Schokolade mag. Ich denke aber, dass man auch beides machen könnte - wenn man denn möchte :)

Diese Plätzchen sind echt obermegahammerlecker und super einfach! Es dauert zwar einiges an Zeit, weil es einfach ne Menge Teig ist. Wenn ich aber sehe das meine 4 Backbleche schon wieder fast aufgenascht sind, könnte ich heulen. Deshalb habe ich gestern gemahlene Haselnüsse gekauft (zum Spottpreis von fast 3 € für 200 g - die schlechte Haselnussernte macht sich bemerkbar :/ ). Bin dann mal in der Küche *g*.



Dienstag, 16. Dezember 2014

Brandnooz Box November

Aktuell weiß ich gar nicht wo vorne und hinten ist. Gefühlt stapelt sich die Arbeit und ich komme zu nichts. Deshalb fehlt auch noch die Brandnooz Box von November (und das obwohl die Dezemberbox bald ausgeliefert wird). Von der Vorstellung der Sonderboxen sehe ich sowieso direkt ab - 1. haben die mich nicht wirklich überzeugt und 2. wäre mir das momentan zuviel Arbeit. 



Was auf jeden Fall direkt auffällt, ist die neue Verpackung. Die Box kostet ja seit November 2,00 € mehr, die in Verpackung und Versand gesteckt werden. 

Ausgeglichen werden soll das mit einem höheren Wert des Inhalts der Box. Statt wie bisher ungefähr 14 € Inhaltswert sollen es jetzt immer um die 16 € werden. 

Die neue Verpackung finde ich übrigens sehr gelungen. Flaschen und Gläser können so besser weggeräumt werden und die Gefahr das was kaputt geht, ist nicht mehr so groß. 




Freitag, 12. Dezember 2014

*Werbung* Gewinnspiel mit Photobox BEENDET!

Hallo Ihr Lieben! Ehrlicherweise weiß ich nicht so wirklich, wie ich diesen Beitrag beginnen soll.Vor knapp zwei Monaten stellte eine Bloggerin den Kontakt zu einer Agentur her, die für Photobox Foodblogger suchte. Die Idee war ein weihnachtliches Koch-/Backbuch zu gestalten - und mich hat diese Idee von der ersten Minute an gefesselt. 

Für mich stand auch sofort fest, dass ich den tollen Schokoladen-Guiness-Kuchen, den ich beim Kuriositätenladen gefunden hatte, dafür backen und schön in Szene setzen wollte. Gesagt, getan - Backen war nicht das Problem aber die Fotos... Ich bin ja nun einmal sehr selbstkritisch und ich habe ungefähr 100+ Fotos in verschiedenen Arrangements gemacht. So wirklich überzeugt hat mich dann doch keines, aber sie waren auch nicht so schlecht. hier könnt Ihr selber noch einmal schauen *klick*.

Am Ende dieses recht frustrierenden Tages habe ich die Bilder alle durchgeschaut und mich dann für die meiner Meinung nach am besten gelungen entschieden, habe den Text verfasst und alles verschickt. Dann kam das erste Layout und irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Mittlerweile liegt mir das Büchlein in gedruckter Form vor und der Eindruck hat sich verstärkt. 

Das Buch kommt in einem Querformat daher. Das Problem ist, dass die meisten Foodfotos im Hochformat geschossen werden, weil das einfach besser wirkt. Damit nun die Fotos in das Büchlein passen wurden diese beschnitten und dem Text angepasst. Ich denke im Hochformat hätte das Buch ganz anders gewirkt. 

Leider konnte man das nicht mehr umstellen und nun ist das Buch so wie es ist. Von der Grundidee bin ich immer noch überzeugt und die Rezepte im Buch sind wirklich toll! Außer mir findet Ihr Ideen für die Weihnachtsbäckerei von z. B. Experimente aus meiner Küche, MissBlueberrymuffin und What Ina Loves. Auch der Kontakt zur Agentur war wirklich freundlich und engagiert. 

Von Photobox an sich bin ich schon seit Jahren überzeugt. Nach der Geburt vom Mini habe ich dort ein Fotoalbum bestellt, was ich noch heute gern in die Hand nehme. Also lasst Euch nicht durch die negativen Töne verunsichern - das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! 

So nun genug des Vorgeplänkels - hier ist das fertige Werk:



Und der Clou ist, Ihr könnt genau hier und jetzt anlässlich des 3. Advents 3 x 1 Exemplar des fertigen Buches gewinnen!

Teilnehmen dürfen alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland die mindestens 18 Jahre alt sind. Eine Mehrfachteilnahme ist nicht möglich. Teilnahmeschluss ist der 14.12.2014 um 23:59 Uhr.

Teilnehmen könnt Ihr ganz einfach in dem Ihr mir hier einen Kommentar hinterlasst (bitte mit gültiger Email-Adresse damit ich Euch im Gewinnfall benachrichtigen kann). Wenn alles ganz schnell abläuft, liegen die Bücher dann bei Euch unterm Weihnachtsbaum :)





Die Verlosung ist beendet und wir haben drei Gewinner. Da es nur 4 Teilnehmer gab, tut es mir echt Leid für Sonja die leider nicht gezogen wurden. Glück hatten dagegen Kerstin Tischlich, Alexandra (Schokoladenfee) und Mila He - Herzlichen Glückwunsch!
Montag, 1. Dezember 2014

Bratapfelmuffins

Der November war irgendwie sehr voll mit Blogevents. Oder vielleicht kam mir das auch nur so vor, weil ich die Events alle zum Ende hin erst "abgearbeitet" habe? Ich weiß es nicht... Eines was noch aussteht ist das "Nachgekocht"-Event von der Herzensköchin. Glücklicherweise hat man bei ihr Zeit bis zum 01.12. um sein nachgekochtes/nachgebackenes Rezept einzureichen und naja ich habs ja mit dem auf den letzten Drücker nicht wahr? ^^

Als ich die Planung für die Events gemacht habe, war ich übrigens auf ihrer Seite und habe mir die Rezepte mal durchgeschaut. Liebe Karola in diesem Zusammenhang muss ich Dich leider darauf hinweisen, dass Dein Vorrat an Wintergemüserezepten - speziell Wirsing, Kohlrübe, China- und Rosenkohl - sehr mager ist. Alle 4 Sachen hatte ich nämlich hier liegen und konnte nichts davon mit einem Deiner Rezepte verarbeiten (das einzige Rosenkohlrezept ist rausgefallen, weil mein Papa keine Nudeln mag :/).

Letztlich habe ich mich für die Bratapfelmuffins entschieden, einfach weil ich noch Äpfel herumliegen hatte die weg mussten und die Muffins sehr verführerisch klangen. 

Für 12 - 14 Stück

100 ml naturtrüben Apfelsaft
50 g Rosinen
75 g gehackte Mandeln 
3 Äpfel
2 Eier
100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 TL Zimt
1 Vanilleschote
200 g Mehl

evtl. Puderzucker zum Bestäuben




Den Apfelsaft in einem Topf kurz aufkochen lassen, die Rosinen dazu geben und ca, 30 Minuten lang einweichen lassen. Die Äpfel waschen, (evtl. schälen), entkernen und würfeln. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Aus der Pfanne nehmen, dann Fett in die Pfanne geben und die Äpfel darin goldbraun braten. 

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann Zimt und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote dazugeben. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen und alles gut vermischen. Zum Schluss die Milch vorsichtig (!!!) zugeben, sodass man einen glatten Teig erhält. 

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen, ein Muffinblech fetten oder mit Förmchen auslegen. 

Die Rosinen abtropfen. Die Hälfte der abgetropften Rosinen, der Mandeln und der Äpfel unter den Teig heben. Den Teig nun in die Förmchen geben und zum Abschluss die restlichen Rosinen/Mandeln/Äpfel auf den Muffins verteilen. Für 25-30 Minuten im Ofen backen. Zum Schluss evtl. mit Puderzucker bestäuben.




Was für eine leckere Art, alte Äpfel loszuwerden ^^ Vielen Dank für die Anregung, ich bin ganz entzückt von diesen leckeren Mini-Kuchen!



Samstag, 29. November 2014

Marokkanischer Schmortopf

""Heute fährt die 18 bis nach Istanbul, Istanbul, Istanbul!. Wir packen lecker Kölsch ein und den Liegestuhl. Komm wir fahren bis nach Istanbul!" *tanz, sing, party*

Fragt Ihr Euch grade was hier los ist? Einer meiner Lieblingsblogs feiert 1-jähriges Bestehen. Die gute Sibel von Insane in the Kitchen hat anlässlich dieses Ehrentages ein Blogevent ins Leben gerufen und möchte einen Sultan verköstigen. Ja und bei Geburtstag, Party und Sultan hats bei mir ausgesetzt und seitdem singe ich halt das Lied T_T 

Glücklicherweise läuft mein Gehirn trotz Partymodus noch mit Notstrom nebenher. Und deshalb kam ich auf die Idee anlässlich dieser Riesenparty einen orientalischen Gemüseschmortopf mit Hackbällchen zu machen. Völlig begeistert von meiner Idee machte ich mich an die Umsetzung, fotografierte - und lagerte erst mal nach hinten aus (es ist ja noch soooo viel Zeit). 

Je näher aber das Monatsende (und damit "Einsendeschluss") kam, desto mehr Gerichte sah ich, die dem Sultan anlässlich seines Jubiläums kredenzt wurden. Von Baklava, Falaffelwaffeln, Israelischem Ofengemüse und ähnlich leckeren Sachen las ich da - und je mehr ich las, desto blöder fand ich meine Idee.

Deshalb habe ich mich gestern noch einmal rangetraut und einen marokkanischen Schmortopf gemacht - mit deutscher Note ;)


Für 4 Personen:

4 Hähnchenbrustfilets
1 Kohlrübe
1 Bund Möhren
100 g getrocknete Aprikosen
2 Zwiebeln
1 3-4 cm großes Stück Ingwer
1 EL orientalische Gewürzmischung, 
z. B. Ras El Hanout oder Tajine Marrakesch
600 ml Brühe

20 g Mandelblättchen
Reis oder Couscous n. B.


Freitag, 28. November 2014

Warmer Chinakohlsalat mit Baguettecroutons

Was für eine Herausforderung vor die der gute Björn von Herzfutter mich (und andere) da gestellt hat. Für sein aktuelles Event sucht er nämlich nach Rezepten mit Baguettes von Meggle. Direkt im Kopf hatte ich die Kombination Knoblauchbaguette mit Tomate und Zwiebel, allerdings hat so etwas schon jemand eingereicht T_T Also musste was anderes her. Da ich gerade noch einiges an Gemüse aus der Speisekammer liegen habe - diese Woche hatte meine Freundin so "grauenvolle" Sachen wie Rosenkohl, Chinakohl und Kohlrübe dabei, das isst sie ja nicht, deshalb landet das bei mir - habe ich überlegt was am besten zu Brot passt. Heraus kam die Idee eines Salates, das Dressing habe ich von hier, der Rest ist frei Schnauze entstanden:


Für 4 Personen:


1 Chinakohl
2 Zwiebeln
2 EL Zucker
6 EL Öl
2 EL Balsamicoessig (hell)
2 Knoblauchzehen
1 EL Sojasauce
1 TL scharfer Senf
Salz & Pfeffer
3 Baguettes Kräuter oder Knoblauch




Mittwoch, 26. November 2014

Schneeflocken (Weihnachtsbäckerei)

Die ersten Weihnachtsplätzchen dieses Jahr kommen recht früh für meine Verhältnisse, aber wer weiß wann ich wieder die Zeit zum Backen finde ... Das Rezept ist aus meinem Lieblings-Weihnachtsbackbuch von GU. Bei diesen Plätzchen habe ich übrigens die Butter durch Sojola ersetzt. Der Grund dafür ist Brandnooz, ich habe nämlich recht günstig die Backbox (die ich eigentlich nicht haben wollte, weil mich die letzte so enttäuscht hat) gekauft und darin waren 2 Packungen Sojola Margarine. Ich esse auf Brot weder Butter noch Margarine und kenne auch nicht soviele Leute die Butter/Margarine in diesen Mengen brauchen. Deshalb versuche ich die in der Weihnachtsbäckerei zu verbacken. 

1 Ei
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 EL Orangen- oder Zitronensaft
100 g Sojola oder Butter
50 g Puderzucker


Zuckerguss 

oder

Royal Icing aus dem überbleibenden Eiweiß und 100 g Puderzucker





Dienstag, 25. November 2014

Apfel-Cranberry-Waffeln

Bei USA kulinarisch läuft aktuell eine Blogparade zum Thema Cranberries. Wer hier öfter mit liest, weiß das ich die nicht mag! So überhaupt nicht. Allerdings habe ich letztens eine Reportage zum dem Thema gesehen. Wusstet Ihr, dass die oftmals "umgefruchtet" werden? Also der saure Geschmack raus, Kirsch-, Banane- oder sonstwas für ein Aroma drauf und dann landet das in "Lebensmitteln"? Ich gehe also davon aus, dass ich oftmals Cranberries esse und denke sie sind was anderes... Deshalb geb ich den Cranberries jetzt noch einmal eine Chance - allerdings nicht allein, sondern mit Apfel (Vorsicht ist schließlich die Mutter der Porzellankiste^^). 


Für ungefähr 7 Waffeln:

300 g Joghurt
2 Eier
100 g Zucker
1 TL Backpulver
250 g Mehl
1 Apfel (etwa 100 g geschält)
60 g getrocknete Cranberries

Öl oder Butter zum fetten des 
Waffeleisens

Marmelade und/oder Puderzucker



Den Joghurt mit den Eiern und dem Zucker gut verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach unterrühren. 

Den Apfel schälen und klein reiben, die Cranberries klein schneiden (alternativ kann man es auch grob häckseln). Die Apfel-Cranberry-Masse unter den Teig rühren. Es kann sein, dass der Teig etwas zu fest ist, dann einfach noch etwas Milch nach Bedarf unterrühren. 

Ein Waffeleisen erhitzen, mit Öl oder Butter einfetten und den Teig ausbacken. Mit Puderzucker und/oder Marmelade servieren. 



Die Waffeln sind zwar nicht wirklich knusprig geworden sondern eher saftig, aber mir haben sie so gut geschmeckt, dass ich sie direkt in 4 Tagen zweimal gemacht habe. Einmal mit einer Freundin zum Kaffee trinken und dann nochmal für die Familie als Mittagessen. Quasi universal einsetzbar ^^ Mal sehen ob die Cranberries es in Zukunft doch noch (öfter) auf den Speiseplan schaffen :)




Donnerstag, 20. November 2014

Eat & Style Berlin - Bloggerrundgang

Zum ersten Mal fand dieses Wochenende (14.11.-16.11.2014) die aus anderen Großstädten bereits bekannte Eat & Style in Berlin statt. Seit Freitag waren die Hallen geöffnet, viele Veranstaltungen waren angekündigt, aber erst als Cathrin von Tidbits mit Presseakkreditierung, Bloggerrundgang und damit verbundenen Geheimtipps lockte, überzeugte ich meinen Freund das wir dieses Wochenende unbedingt in Berlin verbringen müssen. Samstag reisten wir an und verbrachten einen chilligen Tag in Berlin bei der Verwandschaft. 

Sonntag starteten wir ebenso gemütlich in den Tag mit leckerem Frühstück bei Thürmanns und der wundervollen Nachricht, das meine liebe Franzi spontan noch einen zweiten Tag auf der Messe sein wird. Nahezu zeitgleich trafen wir ein und rannten quasi erst einmal durch alle Hallen um kurz etwas zu klären. Dann wieder zurück zum Eingang wo Franzi direkt über Melanie von Mangoseele und Claudia von Food with a view stolperte und sich direkt fest quatschte. Ich seilte mich auf der Suche nach Cathrin irgendwann ab und wurde sogar fündig. Zusammen mit Karin von Taste of Berlin, Eva von Dentalfood und Anne von Cats&Cakes war die kleine aber feine Bloggerrunde damit komplett.  



Donnerstag, 13. November 2014

Rotkohlsuppe

Die Speisekammer hat mich schon des Öfteren vor unvorhersehbare Herausforderungen gestellt. So auch die Woche - ich hatte einen ganzen Rotkohl in der Tüte! Großartig zusätzlich einkaufen wollte ich allerdings nicht, auch zur schnöden Beilage wollte ich ihn nicht degradieren. Als Hauptgericht sollte er daherkommen und ich fand eine tolle Anregung bei freihändig kochen

Für 2 Personen:

400 g Rotkohl
1 Zwiebel
1 Kartoffel
400 ml Kokosmilch
400 ml Brühe
1 EL Zucker
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer
Ingwer frisch oder getrocknet
(optional, frischer muss mitgekocht, getrockneter am Ende zugegeben werden. Oder ganz weglassen ^^).



Das Mindesthaltbarkeitsdatum

Ich habe heute eine Email bekommen von einem bekannten Gewürzhersteller. Sie setzen sich gerade mit dem Thema Mindesthaltbarkeitsdatum auseinander. Fast jeder weiß mittlerweile, dass jährlich viel zu viele noch genießbare Lebensmittel (ca. 20 Millionen Tonnen!) in den Müll wandern. Oftmals ist das MHD ein Grund dafür, weil viele Menschen "überlagerte" Lebensmittel automatisch als verdorben sehen und diese wegwerfen, obwohl sie noch absolut in Ordnung sind. 

Zu diesem Thema haben sie mir die folgenden Fragen geschickt:

Benötigen Sie ein MHD?
Was sagt ein abgelaufendes MHD für Sie aus und was ist die Konsequenz?
Was denken Sie würde passieren, wenn wir (besagter Gewürzhersteller) beschließen kein MHD mehr auf unsere Gewürze zu drucken?

Ich setze mich ja schon länger mit dieser Thematik auseinander. Seit Februar diesen Jahres gehe ich regelmäßig zur Speisekammer ( so heißt die Tafel bei uns) und entlaste damit meine Haushaltskosten. Die Lebensmittel landen dort aus unterschiedlichsten Gründen. Obst und Gemüse hat meist schon Stellen oder kommt aus Säcken wo vielleicht schon ein zwei Sachen schlecht waren. Fleisch- und Wurstwaren sowie jegliche Milchprodukte sind meist kurz vor oder kurz überm Mindesthaltbarkeitsdatum, feste Produkte (Nudeln, Mehl, Grieß, Kakao, Müsli etc.) stammt meist aus kaputten Packungen die nicht mehr verkauft werden können. 


Beispielbild eines Speisekammer-"Einkaufs"
Nun noch die Frage was ist eigentlich das Mindesthaltbarkeitsdatum? Laut Definition gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum den Zeitpunkt wieder, bis zu dem ein Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält. Also Geschmack, Farbe, Aroma etc. so sind wie vom Hersteller gewollt. Danach ist das Produkt allerdings nicht automatisch verdorben, es kann trotzdem verwendet werden. Ein Unterschied dazu ist das auf Frischfleisch gebräuchliche "zu verwenden bis". Diese Produkte könnten tatsächlich gesundheitsgefährlich sein, weil sie schnell verderben. 

Mit diesem Hintergrund beantworte ich nun also die erste Frage: Brauche ich eigentlich ein Mindesthaltbarkeitsdatum? Die Antwort ist JEIN. Es kommt für mich auf die Produktgruppe an. Sämtliche trockenen Produkte wie Nudeln, Gewürze, Grieß und so weiter brauchen meiner Meinung nach kein MHD. Ebenso ist es meiner Meinung nach bei eingekochten Sachen und Konservendosen überflüssig. Bei allen Produkten aus dem Kühlschrank möchte ich allerdings nicht drauf verzichten. 

Damit komme ich nämlich auch direkt zur zweiten Frage, was ein abgelaufendes MHD für mich bedeutet und welche Konsequenz ich daraus ziehe. Ist ein gekühltes Produkt abgelaufen, so heißt dies, dass ich mich auf meine Sinne verlassen muss. Geruch, Geschmack, Optik - wenn ein Joghurt komisch riecht oder seltsam schmeckt, würde ich ihn nicht aufessen. Sieht die Wurst seltsam schmierig aus, muss ich sie ebenfalls entsorgen. Sagen mir allerdings meine Sinne, dass dieses Lebensmittel noch in Ordnung ist, dann wird es auch verarbeitet. Selbst Fleisch das 1-2 Tage über dem Verfallsdatum ist, habe ich bereits verwendet. Natürlich habe ich es ordentlich durchgegart - es hat niemand Probleme davon getragen und geschmeckt hat es auch :)

Bleibt also nur noch die letzte Frage, was passieren würde, wenn das MHD nicht mehr aufgedruckt werden würde. Diese Frage ist meiner Meinung nach die schwerste. Erstens weiß ich nicht wie die lebensmittelrechtlichen Bestimmungen zum MHD bei Gewürzen sind. Und zweitens fehlt meines Erachtens noch eine Menge Aufklärung zu dem Thema, viele würden es wahrscheinlich vermissen, weil man es ja gewohnt ist. 

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass das MHD bei Gewürzen weggelassen werden kann. Zwar kann es passieren, dass bei langer Lagerung Aroma und damit Geschmack verloren geht. Bei guter Lagerung, z.B. in luft- und lichtgeschützen Behältnissen, ist das aber meiner Meinung nach kein Problem. Auch hier gilt, dass man seine Sinne einsetzen muss. 

Übrigens das sinnloseste Mindesthaltbarkeitsdatum meiner Meinung nach ist das auf Salz. Da liegt das Zeug tausende von Jahren in der Erde, wird dann abgebaut und muss dann innerhalb von 2 Jahren oder so verarbeitet werden, weil es sonst schlecht wird^^ (Das einzige was bei Salz passieren kann ist ein Zersetzen des zugegebenen Jods).

Was ist denn Eure Meinung zum Thema Mindesthaltbarkeitsdatum? Wie würdet Ihr diese Fragen beantworten? Ich freu mich auf Eure Meinungen!




Mittwoch, 29. Oktober 2014

Drachenschuppen

Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit. Ich liebe nasskalte Regentage, Nebelschwaden am frühen Morgen und Bunte Blätter die langsam zu Boden fallen. Das ganze hat immer etwas magisches. Wer hat sich nicht schon einmal vorgestellt, dass die Nebelschwaden aus den Nüstern eines gerade vorbei geflogenen Drachen gepustet wurden? Dass die Blätter von kleinen Feen einzeln verfärbt werden oder das der Regen Tränen des Himmels sind - ok jetzt geht die Fantasie wohl etwas mit mir durch... Anlass für diese regen Fantasiegebilde ist das aktuelle Event vom Süßblog - es geht um zauberhafte Leckereien *-*

Wo wir schon bei Fantasie sind - stellt Euch also vor, Ihr seid unterwegs auf einem Herbstspaziergang und plötzlich leuchten Euch zwischen den bunten Blättern am Boden ein paar Drachenschuppen entgegen. Wäre das nicht genial? Vor allem wenn sie dann noch essbar wären?




Für ca. 12 - 14 Drachenschuppen (Mini-Amerikaner):

80 g Butter (zimmerwarm)
90 g Zucker
1 Pkg Vanille-Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
75 ml Milch (oder Buttermilch)
1/2 TL Natron
200 g Mehl

Außerdem
1 Zitrone
150 g Puderzucker
Lebensmittelfarben, vorzugsweise Gelfarben (Wilton)



Montag, 27. Oktober 2014

Ich backs mir - Blumenkohl-Kartoffel-Quiche

Da mein Backofen ja endlich wieder funktioniert und die "ich backs mir"-Aktion von Tastesheriff immer noch läuft, wurde es Zeit, dass ich auch mal wieder teilnehme! Das Thema diesen Monat lautet Quiche. Das ist quasi ein herzhafter Kuchen mit Mürbeteig. Passenderweise war in der Brandnooz Coolbox, die Ende letzten Monats kam, eine Packung Quiche- & Tarteteig von Tante Fanny. Zusammen mit dem Gazi Ziegenkäse aus der Box und dem Blumenkohl von der Speisekammer sollte daraus unser Abendbrot entstehen. 


Für 4 Personen

1 Blumenkohl
500 g Kartoffeln
1 Becher Schmand
4 Eier
Salz und Pfeffer
1 Packung Ziegenkäse
1 Packung Quicheteig
alternativ selbst hergestellter Mürbeteig


Gebacken wird das ganze in einer Tarte- oder Quicheform. Alternativ geht auch eine Springform. 




Samstag, 25. Oktober 2014

Blutsuppe und kaltes Händchen

In nicht mal mehr einer Woche ist es soweit und Halloween steht vor der Tür. Klar Halloween spaltet die deutsche Gesellschaft in "geil", "überflüssig" und "bitte was?". Lange Zeit gehörte ich der "überflüssig"-Fraktion an. Mittlerweile allerdings finde ich es ganz niedlich wenn die Kids durch die Gegend ziehen und versuchen etwas Süßes zu bekommen (Mini wird wohl vom Nachbarkind dieses Jahr mitgenommen ^^). Süßigkeiten wird man bei mir zwar nicht bekommen, aber ich plane wie im letzten Jahr einen Sweet Table zu bauen an dem sich die Kids - so sie denn vorbeikommen - nach Herzenslust bedienen dürfen. 

Zur Einstimmung auf die gruselige Zeit gibt es aber erst mal etwas herzhaftes. Und zwar - wie sollte es anders sein - für ein Blogevent. Daniela von Fabulous Food sucht nämlich bis zum 25.10. nach Anregungen für die schaurigen Tage. Das kommt mir gerade Recht - die heiße Suppe mit kaltem Händchen aus Fun Food 2 wollte ich nämlich schon laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange ausprobieren ^^



Für 4 Tassen: 

Für die Suppe:
1,5 kg reife Tomaten
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 ml Flüssigkeit (Wasser, Brühe, Weißwein...)
1 TL getrockneter Thymian
3 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer
Aceto Balsamico

Außerdem:
4 Platten TK-Blätterteig
20 Mandeln
2 Eigelb und 2 EL Sahne
2 EL Sesamsaat

100 ml Sahne 


Sonntag, 19. Oktober 2014

Foodbloggercamp Berlin Teil 2

Dies hier ist Teil 2 der "Zusammenfassung" des Foodbloggerbarcamps in Berlin. Den ersten Teil der Zusammenfassung findet ihr hier *klick*.

Tag 2 begann wunderbar - ich war entspannt und ausgeschlafen, auch wenn die Minidame in der Nacht ein paar Mal wach war. Das ist auch ok, schließlich ist es für sie (auch) ein echt heftiges Erlebnis, wenn 90 unbekannte Leute auf einem Haufen sind.

Beim Frühstück war ich am zweiten Tag etwas mutiger, ich habe mir türkisches Rührei gemacht. Aber ganz ehrlich, ich koche lieber in meiner eigenen Küche. Bis ich alle Sachen zusammen hatte - das hat wirklich gedauert... Während des Frühstücks gab es dann von Jan den Hinweis, dass der Sessionplan des ersten Tages aufgestellt wurde, zusammen mit Aufklebern. Man sollte die Sessions mit roten Punkten bekleben, die man sich noch einmal wünscht. Aus diesem Grund wurde das Messerschärfen und die Pilzpaket-Session noch einmal angeboten.

Etwas unglücklich fand ich, die Lage des Messerschärfens. Egal welche Session angekündigt wurde von Jan - irgendjemand rief immer in den Raum "aber nicht parallel zum Messer schärfen"! So wurde hin und hergeschoben und letztendlich lag das Messer schärfen dann parallel zum Foodstyling - ich hätte heulen können! Dazu aber später mehr.

Die erste Session des Tages war für mich dann auch direkt die von Ralf vom Pilzpaket angebotene Session "Edelpilze im Blumentopf züchten". Er erzählte woher die Idee kam, den Unterschied bei den Pilzen (Symbionten/Parasiten), woher er seinen Kaffeesatz bekommt und wie man aus seinem Starterpaket die Pilze dann in den Blumentopf bekommt. Wer das nachlesen will - Britta von Glasgeflüster hat quasi live mit getwittert (und sich mit der Schreibweise Seibling erst mal voll in die Nesseln gesetzt ^^).

Die nächsten Sessions waren dann teilweise als Vorbereitung für das Mittagsessen geplant (am zweiten Tag hatte der Chef des Kochateliers die Organisation größtenteils übernommen). Passend dazu wurde Peggy der Wunsch nach einer Hähnchen-Zerlege-Session erfüllt (am Vortag war das nicht möglich aufgrund des Feiertages). Genau diese Session wollte ich auch unbedingt besuchen - ich mag nunmal Geflügel :).

Zuerst zeigte uns El Cheffe wie das ganze funktioniert, danach sollten wir mit "Übungsmaterial" nach machen. Da ich - dank mauliger, müder Minidame - mal wieder zum Zuschauen verdammt war (einen Schnitt habe ich trotz lautem Geweine der Kleinen gemacht), habe ich mir alles genau angeguckt und für Zuhause versucht zu merken. Mein erster Versuch (Zuhause) sah so aus:

Zu Mittag gab es dann Nudeln mit verschiedensten Saucen, Kräuterhühnchen vom Blech und gebackene Suppe. Ja ihr lest richtig, gebackene Suppe. Das war irgendeine Anekdote wo jemand was gebackenes als Suppe serviert wurde oder so. Hab leider nicht genau zugehört und auch nicht probiert weil ich vom Hähnchen ziemlich voll war. Dem allgemeinen Konsens nach soll es aber geschmeckt haben :)

Frisch gestärkt vom Mittagessen ging es in die nächste Session. Es standen die Messer auf dem Plan UND das Foodstyling. Wegen Foodstyling wollte ich unbedingt aufs Barcamp, aber ich hatte extra mein Lieblingsmesser zum schleifen mitgebracht T_T Dementsprechend ging ich zu den Messern... Die Präsentation des Unternehmens war durchaus interessant, Viola und Arne sind sehr sympathische Menschen und dementsprechend schnell ging die Zeit rum. Als völlig unwissend hab ich mich aber geoutet - weder Wüsthoff noch Zwilling sagten mir etwas :/ Schärfen durfte ich übrigens nicht - Viola hatte Angst um die Minidame im Sling und hat das selbst erledigt - DANKE!

Als nächstes stand für mich Fleisch auf dem Plan - mit Frau Bunt. Im Raum wo das stattfinden sollte, war Lena noch am Abräumen der Foodstyling-Session. Die Möglichkeit noch die ein oder andere Frage loszuwerden, habe ich natürlich nicht verstreichen lassen. Den ein oder anderen Tipp von ihr versuche ich jetzt bereits umzusetzen - nach oben ist natürlich immer noch ne Menge Luft! 

Die Lektion Fleisch war dann wieder eine kleine Minirunde mit 4 Leuten. Wir hatten keine Lust im recht warmen Riesenraum zu sitzen und sind deshalb nach unten gewandert wo es eine kleine Terrasse gab (die Raucher wussten das, aber so als Nichtraucher...). Wir diskutierten über Fleisch im allgemeinen, wie man Rind zart bekommt, welches Fleisch gut aber trotzdem günstig ist, welchen Vorteil "verkanntes Fleisch" z. B. Ochsenbacke, Beinscheibe, Ochsenschwanz hat, welche Innereien wir bereits probiert haben und schwärmten allgemein einfach über Fleisch. Ich finde das muss auch mal sein, schließlich koche ich gern mal mit Fleisch. 

Als letztes wollte ich gern die Tisch-Deck-Session von Villeroy & Boch mitnehmen. Mich interessierte worauf ich achten muss, wenn ich einen Tisch schön decken möchte. Als Treffpunkt war die Küche Südtirol ausgeschrieben. Hier waren Herr & Frau Bentoesser noch mit den selbst gemachten Getränken beschäftigt. Ich hab mich als Probetrinkerin zur Verfügung gestellt und muss sagen, der Mangolassie war wirklich gut ^^ Der Schoko-Minz-Shake war nicht so meins, die Limonade habe ich irgendwie nicht probiert... 

Mitten im schönsten Gespräch mit den beiden fiel mir plötzlich die Ansammlung am anderen Ende des Raumes auf, die Traube hatte sich um die Villeroy & Boch-Dame gebildet. Schnell lief ich hin und wurde bitter enttäuscht. Diese Session stellte sich nämlich als schnöde Verkaufsveranstaltung heraus... Hier tolles Porzellan, da bekommt mans her, dies und das ... Zwischendurch hab ich echt abgeschaltet und lieber zugeschaut wie Caro mit der Minidame gespielt hat (so süß *-*). 

Irgendwann war dann der langweilige Teil vorbei und es ging ans Tisch decken. Ich hab mit Katha zusammen ein wenig dekoriert (war bestimmt witzig uns zuzugucken, weil wir ziemlich unterschiedliche Vorstellungen hatten^^). Dann haben alle noch Fotos gemacht und Ende der Session. Im Nachhinein habe ich mich unglaublich geärgert, dass ich diese Session besucht habe, dadurch habe ich nämlich die "Essen im Comic"-Runde von Arne verpasst :/ 

Das war dann auch schon die letzte Session. Nun folgte die Lagerräumung des hauseigenen Rewe, sprich jeder durfte sich einpacken was er mitnehmen und verarbeiten konnte. Bei mir ist viel frisches Gemüse in den Tüten gelandet ;) 

Dann stand noch die Tellerverwichtelung an (ich hatte am Ende irgendwie für meine 2 mitgebrachten Teller 5 in der Tasche, weil die Bentoesser und Björn von Herzfutter mir ihre erwichtelten Teller auch noch zugesteckt haben, es war wohl keine Liebe bei ihnen^^). 
Samstag, 18. Oktober 2014

Foodbloggercamp Berlin

Am ersten Oktoberwochenende fand in Berlin das Foodbloggercamp organisiert von Jan und Melanie statt. Ich wollte hin! Auch wenn mir zu dem Zeitpunkt gar nicht so wirklich bewusst war, was ein Barcamp ist (wems auch so geht, kann hier nachlesen), hat mich allein schon die Tatsache gereizt unter Gleichgesinnten zu sein und bereits bekannte Bloggerkollegen wiederzutreffen (Franzi und Liv z.B.). 

Der ein oder andere weiß ja, dass ich Familie habe. Nach langem Hin- und Herüberlegen, ein paar getauschten Nachrichten mit Jan und längerer Diskussion mit meinem Partner stand fest, dass ich fahren werde - mit der Minimaus (8 Monate) und ohne Sohnemann (3 Jahre). Seit seiner Geburt haben wir noch keine Nacht an unterschiedlichen Orten verbracht - es war daher in vielerlei Hinsicht ein Experiment. 

Die Unterkunft war gesichert, das Navi bereit, alles abgeklärt und ich unterwegs. Ohne großen Stau und pünktlich landete ich in Berlin und dann auch kurze Zeit später im Bett um ausgeruht in den nächsten Tag zu starten. Allerdings hatte ich keine gute Nacht T_T. Ich hatte nämlich ein kleines Milchüberproduktionsproblem und daraus folgend einen Milchstau und heftige Schmerzen. An Schlaf war kaum zu denken, dementsprechend müde fuhr ich am nächsten Tag zum Kochatelier - dem Veranstaltungsort (glücklicherweise nur 6 Minuten mit dem Auto weg). 


Trotz Schmerzen war ich voller Vorfreude auf Franzi und Liv - die ich aber nicht entdeckte. Mindestens zweimal bin ich alle Räume abgelaufen, fühlte mich extrem beobachtet und meine Laune sank. Ich bin zwar ein relativ offener und kommunikativer Mensch, nach dieser Nacht wollte ich aber einfach nur lieb gewonnene Menschen in die Arme schließen und mich ein wenig ausweinen :/ Als nach 10 Minuten immer noch keiner von beiden da war, gab ich auf, setzte mich irgendwo an irgendeinen Tisch und holte mir eine Banane und ne Tasse Milch. Es gab zwar Müsli, Brötchen und und und - aber irgendwie war mir das zuviel Sucherei und zu viele fremde Menschen, deshalb die Flucht ins einfache Frühstück. 

Ich teilte mir also mit Minimaus eine Banane, betrieb ein wenig Smalltalk mit der unglaublich sympathischen Vertreterin von Sonnentor und dann ENDLICH setzte sich Liv an den Tisch. (Franzis Morgen war übrigens geprägt von Pleiten, Pech und Pannen - sie kam erst etwa eine Stunde später :/). 

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Rapsölution - Hack-Wirsing-Kuchen

Ich muss ehrlich zugeben, dass - obwohl ich immer Rapsöl in der Küche stehen habe - ich mich noch nie wirklich damit auseinander gesetzt habe. So habe ich gerade erfahren, dass mein raffiniertes Rapsöl genauso mild schmeckt wie kalt gepresstes Rapskernöl. Kalt gepresstes Rapsöl hat ein leicht herbes/nussiges Aroma. Ich bezweifel zwar, dass es regionale Produkte gibt, aber zumindest nach Bioqualität kann ich ja beim nächsten Einkaufen mal schauen. 

Bis dahin habe ich allerdings nur mein mildes Öl und einen Wirsing der dringend verarbeitet werden muss! Vorhang auf für mein zweites Rezept zur Rapsölution:

Für 4 Portionen:


250 g Mehl
10 g frische Hefe
120 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz
1 EL Rapsöl

1/4 Kopf Wirsing
1 Zwiebel
500 g Hack
4 gekochte Kartoffeln
Salz & Pfeffer
2 Eier
200 g Schmand
100 g Gouda (gerieben)



Dienstag, 14. Oktober 2014

Rapsölution - Gemüsemuffins

Die Rapsölution hat begonnen (bzw. ist eigentlich schon so gut wie vorbei)! Peggy von multikulinarisches ruft dazu auf mit Rapsöl zu kochen, backen, frittieren ... Mit Tabus brechen, lustig zu experimentieren und einfach zu zeigen das Rapsöl eigentlich was ganz tolles ist. 

Rapsöl hat bei mir ja durchaus einen guten Ruf. Seit meine Schwester mal meinte "warum hast du denn kein Rapsöl im Haus, das ist doch so gut" habe ich immer welches da. Allerdings RapsKERNöl. Das es einen Unterschied gibt, war mir nie wirklich bewusst. Da sich das Event von Peggy dem Ende entgegen neigt - ich habs mal wieder erst kurz vor Schluss mitbekommen - bin ich also gestern los gestiefelt und habe extra Rapsöl gekauft fürs Abendbrot. Ich finde allerdings das es keinen wirklich großen Unterschied zwischen Rapsöl und Rapskernöl gibt :) 

Aus dem Gemüse was ich noch Zuhause rumliegen hatte, wurden dann mit ein zwei anderen Zutaten und natürlich dem Öl leckere Gemüsemuffins. 



Für 16 Muffins

600 g Gemüse (z. B. Möhren, Kartoffeln, Kohlrabi...)
250 g Mehl
1/2 TL Salz
nach Geschmack Pfeffer
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei
125 ml Rapsöl
300 g griechischer Joghurt 
nach Belieben Paprika & Kräuter





Schokoladen-Guiness-Kuchen

Ich liebe es wirklich auf anderen Blogs zu stöbern. All diese Anregungen und Ideen sind unglaublich. Manches setzt sich so im Kopf fest, dass man es definitiv "irgendwann" nachbacken-/kochen will. Leider speichere ich mir relativ wenig ab, bzw. finde die Sachen dann einfach nicht wieder. Theoretisch habe ich dafür Pinterest, theopraktisch ist das aber sone Sache :P Wie auch immer. Der Schokoladen-Guiness-Kuchen ist mir bereits ein paar Mal über den Weg gelaufen und glücklicherweise ist der auf mehreren Blogs zu finden. Ich habe mich für die Version vom kleinen Kuriositätenladen entschieden.                                                  

Zutaten für eine 22 cm - Springform:

250 ml Guiness-Bier (oder ein anderes Stout) 
250 g Butter
80 g Kakaopulver
350 g Rohrohrzucker
1 TL Vanilleextrakt
2 Eier
140 ml saure Sahne (alternativ Buttermilch)
280 g Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Natron
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Für das Frosting:

50 g zimmerwarme Butter
150 g Puderzucker
125 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)


Montag, 13. Oktober 2014

Weiße Schokomuffins

Meine Schwester hatte Geburtstag und wollte ihren Kollegen anlässlich dieses Tages eine kleine Freude machen. Da sie sich das Backen nur mit Backmischungen zutraut - daran werden wir in Zukunft noch arbeiten! - kam sie zu mir mit der Bitte gemeinsam einfache Muffins zu backen. Den Vorschlag Schokomuffins mit weißer Schokolade zu backen, begeisterte mein Schwesterherz, die sollten es also sein. 



Für etwa 12 - 16 Stück (je nach Größe der Muffinmulden können es ein paar mehr sein)

200 g weiße Schokolade
1 Ei
125 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
80 Butter (zimmerwarm)
250 g Joghurt 
250 g Mehl 
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron

evtl. weiße Kuvertüre und Zuckerstreusel zum verzieren
Donnerstag, 9. Oktober 2014

Honig-Senf-Dressing

Mittlerweile hat sich bei uns am Brötchen-Dienstag etabliert, dass es immer einen Salat dazu gibt. Der besteht aus unterschiedlichen Zutaten, zumeist grüner Salat (Römersalat, Eisbergsalat, Kopfsalat...), Tomaten, Gurke, Zwiebel, Paprika, Mozarella, Feta ... Natürlich ist so ein Salat nur mit Dressing wirklich lecker. Und jetzt kommt das große Problem - ich hasse Essig-Öl-Plörre :/ Genau aus diesem Grund bin ich immer auf der Suche nach leckeren Dressings. Ganz oben spielt z. B. dieses Dressing mit Johannisbeergelee mit. Aber immer dasselbe ist auf Dauer ja auch langweilig, deshalb gibt es mal etwas ganz anderes!


Für Salatschüssel mit Dressing für 4 Personen:

250 g Joghurt oder Créme Fraîche

1 EL Zitronensaft

1 EL mittelscharfer Senf
1 EL flüssiger Honig
jeweils 1 Prise Salz und Pfeffer
10 grüne Pfefferkörner
1 TL getrockneter Dill
1 TL Thymian
etwas Basilikum

1 Eisbergsalat
2 Paprika
4 Tomaten 
1 Gurke

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Pizzaschnecken, Petra und das passende Gewürz

Die liebe Petra von Obers trifft Sahne hat im September ein Blogevent ausgerufen zum Thema Gewürze. Da der September gefühlt nur eine Woche lang war, habe ich sie gebeten, dass Event noch ein wenig zu verlängern, damit ich meinen Beitrag auch noch fertig schreiben kann. Netterweise hat sie das tatsächlich gemacht - und ich bin nicht die einzige Nachzüglerin (GottseiDank!). 

Mit dem Thema Gewürze habe ich mich lange Zeit gar nicht auseinander gesetzt. Ich wusste es gibt mehr als Salz und Pfeffer, aber braucht man nicht wirklich. Dann fing ich an zu kochen. Erst mit frischen Zutaten und M...-Fix, dann vermehrt ohne Fixzeug irgendwelcher Firmen - und irgendwann reichte Salz und Pfeffer zum würzen einfach nicht mehr aus. 


Mein Gewürzregal
Es begann die Erkundung von Majoran, Thymian, Oregano, Paprika, Zimt, Kurkuma und vielen vielen mehr. Aktuell stecke ich im zweiten "Wandel". Bisher habe ich meine Gewürze meist im Supermarkt um die Ecke gekauft - deshalb sind die Verpackungen so einheitlich - ich stelle jetzt aber nach und nach auf Bio-Gewürze um. Sonnentor, Herbaria und Gewürzkampagne habe ich für mich entdeckt und bin begeistert vom Geschmack, vom Geruch, von den Farben und überhaupt - diese Gewürze lassen sich so gar nicht mit dem faden Supermarktzeug vergleichen. 

Aktuell habe ich einige Gewürzmischungen zuhause, die geradezu danach schreien neue Rezepte auszuprobieren, z. B. die Mischung Chaiküsschen von Sonnentor - sie schmeckt süß, nach Zimt, nach Fernweh, macht sich unglaublich gut auf Obst (Banane/Birne/Mango/Apfel...) und wartet darauf eingesetzt zu werden (ein Obstkuchen vielleicht?). 

Montag, 6. Oktober 2014

Sommer, Sonne, Erntezeit! - Round-Up und Gewinnerbekanntgabe

Es ist unglaublich wie die Zeit rennt. Mein Blogevent ist doch gerade erst gestartet oder? Jetzt ist es bereits schon wieder vorbei und die Gewinner sind ausgelost... 

Aber was da nicht alles tolles zusammengekommen ist. Einiges habe ich bereits ausprobiert, anderes steht auf meiner Nachkochliste und über jeden einzelnen Beitrag habe ich mich unglaublich gefreut! Ich hoffe auch für Euch sind einige Inspirationen dabei: 


Der erste Beitrag kam von Ilseblogt. Sie hat im Garten eine dicke rote Rübe geerntet und servierte diese als Carpaccio in Kombination mit Ziegenkäse und Walnüssen. Obwohl ich kein Fan von roter Beete bin, bringt sie mich mit dieser Kombination in Versuchung!