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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Leckerei aus dem Tontopf

Für das Blogevent von Experimente aus meiner Küche habe ich ja bereits zwei Dinge ausprobiert. Da sie auch gern noch etwas süßes als Nachtisch haben möchte, habe ich Halloween als Anlass genommen "Friedhofserde im Tontopf" zu zaubern. Das Rezept kommt mal wieder aus meinem Buch "Fun Food" (NGV). 



500 ml Milch
2 EL Zucker
1 Pkg. Schoko-Puddingpulver
Brownies
Kakaopulver
Marzipanrohmasse

Außerdem:

kleine Tontöpfe n. B. 
Fruchtgummiwürmer




Blutende Herzen

Halloween - schaurig schöne Gruselnacht. Von der Sache her bin ich ja eher ein Verweigerer, aber dieses Jahr wollte ich erstens mal wieder bei einem Blogevent zum Thema mitmachen (bei Melinas süßes Leben) und ich dachte mir, dass ich dann mal jemanden habe, der auf isst was ich fabriziere :) Lange Rede, kurzer Sinn - ich hab halloweentechnisch dieses Jahr einiges gemacht. Den Anfang machen die blutenden Herzen aus meinem Buch "Zombie-Cupcakes" (Komet). 

Für die Cupcakes:
60 g Butter (Raumtemperatur)
140 g feiner Zucker
1 Ei (Raumtemperatur)
1/2 TL Vanillezucker
rote Lebensmittelfarbe n. B.
1 MSp Salz
30 g Kakaopulver
225 g Mehl, 2 x gesiebt
120 ml Buttermilch
1/2 TL Apfelessig
1/2 TL Natron

Außerdem
Fondant
schwarze und weinrote Farbe
Spritzglasur
Kirschsauce oder Sirup

Brownies

Für meine "Leckerei aus dem Tontopf" benötigte ich Brownies. Weil ich ungern welche kaufen wollte und lieber aus meinem neuen Buch "Plätzchen und Gebäck" (NGV) ein Rezept testen wollte, habe ich die kurzerhand selbst gemacht. 




200 g Zartbitterschokolade
4 Eier
350 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
180 ml Sonnenblumenöl
200 g Mehl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver







Gefüllte Kohlköpfe

Ich liebe Kohlrouladen, aber die machen immer so einen Aufwand.Weißkohl abbekommen vom Kopf, einrollen, festbinden, anbraten, kochen lassen... Nun hatte ich letztens (über die FB-Gruppe Köstlich & Konsorten) bei Chez Marlies eine Version gesehen, die einfacher aussah, als das was ich bisher gemacht habe. Es stand für mich also fest, das muss ich ausprobieren. Gesagt getan:



 1 Weißkohl
700 g Hack (ich hatte 1 kg)
3 Zwiebeln
Salz & Pfeffer
1 Ei
1 TL Senf
1 kleine Tasse Milch
1 kleine Tasse Semmelbrösel
1 Knoblauchzehe
2 kleine Möhren
1 Lorbeerblätter
1/4 Liter Brühe
etwas Weißwein

n. B. Kartoffeln


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Gaisburger Marsch?

Ich habe mir ja die aktuelle "Meine Familie und ich" gekauft. Da ich vom letzten daraus gekochten Gericht (Nudelauflauf Wurzelmix) noch Pastinaken und Kohlrübe über habe, wollte ich ein quasi "Resteessen" machen. Im selben Heft ist das Rezept für Gaisburger Marsch angegeben. Laut dem dortigen Rezept sollte man ein Bund Suppengemüse verarbeiten, statt dessen habe ich 2 Pastinaken, 2 Möhren und 1 dicke Scheibe Kohlrübe verwendet. 




Für 4 Personen: 

 1 kg Suppenfleisch mit Knochen
(z. B. Rinderbeinscheibe)
2 l Rinderbrühe
2 Pastinaken
2 Möhren
1 Scheibe Kohlrübe
400 g Kartoffeln
3 Zwiebeln
400 g Spätzle 
Salz & Pfeffer





Samstag, 26. Oktober 2013

Hackkrokodil

Dieses Rezept wollte ich ausprobieren, seit ich das tolle Foto in meinem Buch "FunFood" (NGV) gesehen habe. Da bei uns die Geburtstage für dieses Jahr bereits alle durch sind, kommt mir das Blogevent bei Experimente aus meiner Küche doch gerade recht als Ausrede, um meiner Familie diese ausgefallene Idee zu servieren :)


Für die Füllung:

2 Brötchen vom Vorteig
1 Zwiebel
100 g Gouda
1 kg Hack
2 Eier
150 g Frischkäse
1/2 Tube Tomatenmark
Salz & Pfeffer

Außerdem:

1 Packung Blätterteig (TK oder gekühlt)
1 Ei
1 EL Sahne
2 EL gehackte Pistazien
2 Sternanis
Majonaise zum Verzieren 




Fliegenpilze

Die Fliegenpilze finde ich als Deko für ein Buffet einfach genial. Ich kenne sie zwar schon lange (von meiner Mutti), habe sie selbst auch schon ein paar Mal gemacht, aber ich habe sie jetzt wieder entdeckt in meinem Buch "FunFood" (NGV). Für das Blogevent von Experimente aus meiner Küche werden aktuell Partyrezepte gesucht. Also habe ich mal welche gezaubert - als Deko und Leckerei zu meinem anderen Beitrag :)




Pro Pilz: 

1 Ei
1/2 Tomate
Majonaise (Tube)


Die Eier nach Geschmack mittelweich bis hart kochen. Die Eier abkühlen lassen und pellen. Das dicke Ende mit einem Messer noch etwas begradigen. 

Die Tomaten waschen und halbieren. Mit einem Teelöffel das innere herausnehmen und dann auf das spitze Ende des Eis setzen. Mit Majonaisetupfern verzieren. 

Die Pilze sehen toll aus, schmecken gut und lassen sich klasse vorbereiten. Wirklich viel Aufwand hat man damit auch nicht - was will man also mehr? 



Donnerstag, 24. Oktober 2013

Nudelauflauf mit Schinkensegeln

Auch die Grundidee für dieses Rezept stammt aus dem Buch "Fun Food" (Verlag NGV). Ich sage bewusst Idee, weil dass, was letztlich bei uns auf den Tisch kam, ordentlich verändert wurde. Da mein Freund keinen Schinken isst, habe ich Schinken durch Salami ersetzt. Da von meinem Gefühl her zu Salami keine Erbsen passen, wurden die ebenfalls ersetzt - durch 2 Paprika :) Auch bei diesem Rezept habe ich das Blogevent zum Thema Geburtstag von SchokoladenFee zum Anlass genommen, um mich auszutoben!


500 g Hörnchen-Nudeln
2 Paprika
250 g Salami
1 Dose Ananasstücke
200 g Emmentaler

Béchamelsauce: 50 g Butter
30 g Mehl
750 ml Milch
Salz & Pfeffer
Muskatnuss

Holzspieße 
Schinken (kleine Scheiben)





Weintraubenpinguine

Dies ist das erste Rezept welches ich aus meinem Buch "Fun Food" (Verlag NGV) ausprobiert habe. Die Idee für die Pinguine war mir nicht ganz neu, ich hatte sie schon mal irgendwo gesehen, aber ehrlich keine Ahnung mehr wo das war. Geschweige denn, dass ich auch nur die geringste Vorstellung hatte, wie die funktionieren sollen. Glücklicherweise ist das Rezept für die Pinguine vorhanden und ein Grund sie auszuprobieren ist auch gegeben - denn bei SchokoladenFee läuft noch genau bis heute ein Blogevent zum Thema Geburtstag. 





1 (dicke) Möhre

pro Pinguin

1 kleine Weintraube (blau)
1 große Weintraube (blau)
etwa 5-10 g Frischkäse 

außerdem

Zahnstocher
ein scharfes Messer!








Sonntag, 20. Oktober 2013

Schupfnudel-Pilzpfanne

Ich hatte mal wieder Lust auf Schupfnudeln und der Herzallerliebste wollte endlich mal wieder Pilze. Meine Lieblingsrezeptfundgrube im Netz schlägt Schupfnudel-Pilzpfanne vor. Klingt doch gar nicht mal schlecht. Problem an der Sache ist, wenn man Samstag gegen 15 Uhr erst einkaufen fährt, kann man Pech haben in der Gemüseabteilung. So diesmal geschehen, Champignons waren komplett ausverkauft. Alternativ habe ich Austernseitlinge mitgenommen, die ich damit zum ersten Mal verarbeite. 



500 g Schupfnudeln
250 g Pilze
150 g Gemüse (z. B. Möhren)
2 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
100 ml Flüssigkeit
200 g Sahne 
1 TL Basilikum
1 TL Thymian 
1 TL Sojasauce
Salz & Pfeffer





Freitag, 18. Oktober 2013

Pasta mit Möhrencreme und Hackbällchen

Auf Facebook bin ich einer Gruppe die sich "Köstlich & Konsorten" nennt. Sie gehört zu einer Seite auf der deutschsprachige Food- und Genussblogs gelistet sind. Mein Blog wird dort zwar (noch) nicht geführt, aber ich hoffe das ändert sich in naher Zukunft. Wie auch immer, die Gruppe ist eine offene Gruppe in der Food- und Genussblogger ihre neuesten Posts verlinken können. Beitreten kann jeder, es sind oftmals fantastische Ideen dabei. In eines davon habe ich  mich dermaßen verliebt, das ich es unbedingt nachkochen wollte. Leider mag meine Schwester keine Möhren, deshalb musste ich bis zu einem Tag warten, an dem sie nicht zum Essen kommt. Aktuell ist sie im Urlaub, also los geht es mit "Pasta con sugo die carote e polpetta"  - von Schätze aus meiner Küche!


Für 4 Personen:

Für die Creme
400 g Möhren
150 g Sahne
2 TL Honig
150 ml Gemüsebrühe oder -fond
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

Für die Hackbällchen:
400 g Hack
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei
2-3 EL Semmelbrösel
1 TL Senf

Salz und Pfeffer
400-500 g Pasta (Fusilli o. ä.)


Donnerstag, 17. Oktober 2013

Hähnchencurry

Ich gebe zu, wenn ich an der Kasse stehe und dort liegt die "meine Familie & ich" möchte ich sie am liebsten immer sofort mit nehmen. Und das obwohl ich noch nie irgendetwas aus dieser Zeitung gekocht habe! Da sich mittlerweile ein kleiner Stapel dieser Zeitung angesammelt hat (ich schaffe es halt nicht immer mich zu bremsen :/ ) wollte ich dem ganzen auch  mal einen Sinn geben. Deshalb suchte ich für das Abendbrot in den (immer beiliegenden) kleinen Heften. Zur Auswahl standen Bami Goreng und Hähnchencurry. Und ich habe Schatzi entscheiden lassen, verdammt!


Für 4 Portionen: 

300 g Möhren
1 große Kartoffel
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone 
400 g Hähnchenbrustfilet
Cayennepfeffer
2 EL Currypulver
Salz
1 Dose Kokosmilch
1 TL Gemüsebrühepulver




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Fräulein Peter hat Geburtstag oder "I love Minions"

Das Blogevent von Fräulein Peter in der Küche steht ganz im Zeichen des ersten Bloggeburtstages am 04.11.2013. Gerne würde ich bereits gratulieren, aber das bringt ja Unglück, also spar ich mir das noch auf :)

Das Thema: "Denke dir ein Party-Motto aus und backe/koche ein entsprechendes Gericht dazu." Das fiel mir relativ leicht, denn genau HEUTE hat mein herzallerliebstes Schwesterchen Geburtstag und ich habe ihr ein Geschenk gemacht, dass ihr die Pipi in die Augen getrieben hat (das hat den Zeit- und Nervenaufwand mehr als wett gemacht!). 


Ich stelle also den Geburtstag unter das Thema: I LOVE MINIONS !!



Natürlich bedarf ein solcher Kuchen einiges an Vorbereitung. Erst einmal habe ich nach passenden Vorlagen im Netz geschaut und hatte das Riesenglück bei süßes sonst wirds herzhaft (Michi) genau diese Anleitung zu finden. Das war dann auch mein Grundarbeitsplan. 

Das Fondant habe ich übrigens diesmal nicht selbst hergestellt, sondern bei Tolle Torten bestellt. Ich habe soviel gutes über das Callebaut Fondant gehört, dass ich es einfach selbst testen wollte. 3 kg habe ich mir sicherheitshalber zugelegt - sicher ist sicher :)

Sonntag: Als erstes habe ich den Boden gebacken. Da meine Schwester ein kleines Schokoschleckermäulchen ist, wollte ich einen Schokokuchen (meine bisherigen Versuche waren immer mit Bisquit). Fündig geworden bin ich hierfür bei Süße Versuchung. Sie hat nämlich am 15.09. verschiedene Schokokuchen auf ihre Motivtortentauglichkeit untersucht. Der Gewinner war ein fluffiger, bisquitähnlicher Kuchen. Genau diesen wollte ich für die Minions, also ran ans Werk:

Schokoladenkuchen 


6 Stück Eiklar 
150 g Feinkristallzucker
6 Stück Eidotter
150 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker
140 g Wasser
140 ml Öl (z. B. Raps).
260 g Mehl
1-2 EL Kakao
1/2 Pkg Backpulver
120 g weiche Schokolade
optional 1/2 Flasche Rum-Aroma (habe ich nicht verwendent!)




Eiklar zu Schnee schlagen, den Feinkristallzucker einrieseln lassen und ausschlagen. Dotter, Vanillezucker und Puderzucker schaumig schlagen, Öl und Wasser langsam einrühren, danach die erweichte Schokolade (und evtl. Rumaroma) einrühren. Je nach Geschmack noch Kakao einrühren. 

Mehl und Backpulver sieben und abwechselnd mit dem Eischnee und die Eigelbmasse heben. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Tortenform (Backblech) füllen und bei 180°C etwa 1 Stunde backen. 


Ich habe leider nicht auf die Uhr gesehen, aber der Kuchen war bei mir m. E. in weniger als einer Stunde durch. Am besten einfach im Auge behalten, damit er nicht verbrennt. Ein Tipp war noch angegeben: Die Ränder nicht einfetten, weil der Kuchen sonst nur herunter rutscht. Daran habe ich mich gehalten und erstaunlicherweise hat das wunderbar geklappt!

Wie man auf dem nebenstehenden Bild sieht, ist bereits der Teig sehr fluffig. Auch der gebackene Kuchen ist einfach genial, ich musste beim Verarbeiten ständig naschen ^^

Auch die Ganache habe ich bereits am Sonntag vorbereitet. Entschieden habe ich mich für eine Vollmilchganache, zubereitet aus 200 ml Sahne und 300 g Vollmilchschokolade (die Sahne wird mit der Schokolade auf niedriger Stufe unter Rühren erwärmt, dabei schmilzt die Schokolade. Wenn eine homogene Masse entstanden ist, an einen kühlen Ort stellen. Die Konsistenz sollte nutellaartig sein.). 

Ich weiß nicht aus welchem Grund, aber beim Verarbeiten hatte ich das Gefühl, dass diese Ganache zu flüssig ist. Vielleicht hätte ich mehr Schokolade nehmen sollen? Weniger Sahne? Wer weiß das schon. Es ging gerade noch so gut und von der Menge her hat es auch knapp gereicht. 

Montag: An diesem Tag habe ich die Füllung hergestellt. Ich muss mich da der Meinung von Michi anschließen - zu Minions passt eindeutig nur Bananencreme. Glücklicherweise hat sie genau dafür auch ein Rezept auf ihrer Seite. 

250 g Quark
250 g Mascarpone
1-2 EL Puderzucker (nach Geschmack)
1 Banane
1/2 EL Zitronensaftkonzentrat

Die Bananen mit der Gabel oder Allesschneider zermatschen, Quark, Mascarpone, Zitrone und Puderzucker nach Geschmack dazu geben und alles mit dem Mixer verrühren. Bis zur Verarbeitung am besten kalt stellen. 

Nun  kam das erste tückische, ich habe - wie im Vorbild - eine Tasse genommen und mir eine Schablone gezeichnet. Mit dieser Schablone habe ich aus meinem Schokokuchen insgesamt 12 Kreise ausgeschnitten und probeweise gestapelt. Einen Teil des restlichen Kuchens habe ich in eine Schüssel gekrümelt und nach Gefühl mit Ganache gemischt. 

Dann wurde eine Scheibe Kuchen genommen, mit Bananencreme bestrichen und auf einen Teller gelegt, dann die nächste Scheibe mit Bananencreme bestrichen und oben drauf ... bis alle 6 Scheiben verarbeitet waren. Nun habe ich das alles mit einem Schaschlikspieß fixiert (war nicht die beste Möglichkeit zur Fixierung, aber die einzige die mir zur Verfügung stand. Besser wäre wahrscheinlich ein kleiner Plastikstab oder ähnliches). Abschließend habe ich aus der Kuchen-Ganache-Mischung den Kopf geformt und auf die letzte Kuchenscheibe modelliert. Zum Schluss habe ich das Holzstäbchen so versucht abzuschneiden, dass es oben nicht mehr herausgeschaut hat. 


Hier sieht man die Kuchentürmchen einmal nach dem Aufstapeln und nach dem Bestreichen mit Ganache. 

Aufgrund der aktuellen Temperaturen habe ich die beiden Türmchen einfach über Nacht auf den Balkon gestellt, damit die Ganache wieder fest wird. 


Dienstag: Jetzt geht es mit der Fondantfummelei los. Als erstes habe ich 1 kg Fondant in einem schönen minionfarbenen Gelb eingefärbt. Dafür habe ich Lebensmittelpastenfarben von Wilton da. Von dem Kilo die Hälfte abnehmen, flach ausrollen und den ersten Minion bedecken. 

Leider ist mir das bei dem ersten nicht ganz so gut gelungen. Es hat mich verschreckt, dass die Ganache schon wieder sehr flüssig war und das gelbe Fondant "verunreinigte". Ich habe zu schnell abgeschnitten, anstatt mich an die Tipps von Betty zu halten. Komplett darüber legen, langsam nachstreichen und erst unten abschneiden. Beim zweiten habe ich das dann sehr viel besser hinbekommen, weil die erste Aufgeregtheit sich gelegt hatte. 

Als nächstes kam die Hose dran. Dafür habe ich mir wie Michi eine Schablone frei Hand gezeichnet. Aus blau eingefärbtem Fondant (vllt. 200 g) habe ich die Hose dann zweimal ausgeschnitten (mit einem Werkzeug von Wilton). Dann habe ich von meiner Schablone oben einen etwa 1-1,5 cm breiten Streifen abgeschnitten und auch diesen Teil zweimal ausgeschnitten. Das ganze habe ich dann mit Zuckerkleber auf die gelb eingekleideten Pre-Minions aufgeklebt. Das lange Teil ist hinten, das kurze Teil vorne. 



Als nächstes folgten die Taschen, Knöpfe, Hosenträger und das Gru-Zeichen. Für die Hosenträger einfach 4 x einen etwa 1 cm breiten Streifen abschneiden und damit Vorder- und Rückseite verbinden. Für die Taschen am besten auch eine Schablone schneiden (die Taschen sind nur vorn, ich habe ihnen auch hinten welche gemacht... naja, Taschen kann man nie genug haben^^). Für das Gru-Zeichen und die Knöpfe habe ich dieselbe Schablone verwendet. 10 x schwarze Kreise ausstechen oder ausschneiden.

Auf 8 Stück ein blaues Kreuz legen (am besten kleine Rollen machen und dann mit irgendwas platt drücken^^), die anderen beiden mit einem blauen Viereck und danach mit einem schwarzen Kreis mit Nase belegen und ebenfalls platt drücken. Voila - wunderschöne Knöpfe und ein tolles Gru-Zeichen. Die so gefertigten Kleinteile mit Zuckerkleber anbringen. Mit dem groben Schneidewerkzeug kann man übrigens eine ganz tolle Jeansnaht zaubern. Dafür leicht knapp unter dem jeweiligen Rand der Hose lang fahren. Alternativ geht das auch mit einem Zahnstocher, ist aber deutlich mehr Aufwand. 



Als nächstes folgen die Augen. Dafür habe ich mir Plastikvorlagen gesucht die der gesuchten Größe etwa entsprachen. Die kleinen Augen habe ich mit dem Deckel einer Sodastream-Flasche gemacht, das große Auge mit dem Deckel von einem Sodastream-Sprudel-Geschmackszeug^^. Für die Pupillen kleine und kleinere Kreise in braun ausschneiden oder ausstechen, einen schwarzen Kreis für die jeweile Mitte ebenfalls. Dann schwarz auf braun kleben, einen weißen Mini-Fondantpunkt als Lichtreflex und mit schwarzem Lebensmittelstift auf dem braunen Striche malen. Auf das weiße aufkleben und anbringen. Da mein linker Minion ja arg begeistert ist von seinem Nachbarn, hat er noch Augenlieder bekommen. Bei meinem rechten Minion habe ich  mit einem fetten Grinsemund versucht meinen Fehler etwas zu kaschieren. Der linke Mund ist lediglich mit einem Lebensmittelstift aufgemalt. 



Die Brillen sind aus - mit ganz wenig schwarz eingefärbtem - grauen Fondant. Dafür grau lang ausrollen und am besten als Maß um die verwendeten Augenausstecher legen. Mit Zuckerkleber fixieren und mit einem runden Werkzeug kleine Punkte einstechen. 


Mittlerweile wurde es dann auch bereits spät ^^ Für die nächsten Arbeitsschritte braucht man etwas mehr schwarzen Fondant. Als nächstes kommt das Band für die Brille. Dafür wird ein etwa 1-2 cm breiter Streifen schwarz abgeschnitten und mit Zuckerkleber am Kopf von einer Seite zur anderen befestigt. Mit dem Schneidewerkzeug ganz sanft mittig über das Band fahren um die Teilung anzudeuten. Mit grauem Fondant werden noch die Brilleneinfassungen modelliert. 

Die Füße aus einer etwas größeren runden Kugel schwarz modellieren und ankleben. 


Für die Arme gelben Fondant in gewünschter Position befestigen und vorne in schwarz Handschuhe ankleben. Ich habe die Arme sicherheitshalber (mit Küchenpapier) fixiert, damit sie mir über Nacht nicht abfallen. 

Bei den Handschuhen habe ich mir übrigens um die realistische Darstellung relativ wenig Gedanken gemacht. Meistens sieht man von den Minions ja nur 2-3 Finger aufgrund der Handschuhe. Minions haben halt nur 2 oder 3 Finger - PUNKT :) 


Die Haare haben mich dann nochmal vor ein kleines Problem gestellt. Der linke hat ja eine schicke Gelfrisur, für die ich lediglich schwarze ausgerollte Haare oben festgeklebt hab. Der recht aber sollte Stacheln bekommen. Dafür habe ich den restlichen schwarzen Fondant (war nicht mehr viel^^) mit CMC gemischt, damit ein härteres Arbeitsmaterial entsteht. Aus diesen habe ich mir dann die Haare gerollt und über Nacht trocknen lassen. 

Mittwoch: Heute habe ich dann nur noch mit einem Werkzeug kleine Löcher für die Haare gebohrt und diese hineingesteckt. Außerdem natürlich noch den Tisch stilecht mit Bananen und in gelb/blau gedeckt. Im folgenden noch einige Fotos der beiden im fertigen Zustand :)











































































































So das wars mit der Minion-Entstehungsgeschichte. Ich hoffe Frau Peter hat genauso viel Spaß an ihnen wie meine Schwester (es fiel ihr wirklich SEHR schwer die Kerlchen dann tatsächlich anzuschneiden). 














Dienstag, 15. Oktober 2013

Apfel-Blogevent (schon wieder eins^^)

Heute ist der letzte Tag um beim Blogevent von Lust - kontrastreiche Genusswelten mitzumachen. Das Thema des Events sind Äpfel. Und obwohl ich gerade sehr viel Stress um die Ohren habe wegen des Geburtstagsgeschenkes meiner Schwester (dazu im Laufe der Woche mehr!), habe ich das Event aufgegriffen um für heute Abend eine Idee fürs Essen zu finden. Ergebnis meiner Suche war ein Apfel-Curry-Süppchen (gefunden auf Chefkoch). 



Für 4 Personen:

5 Äpfel 
1 Stange Porree
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (fingerdick)
Weißwein 
1,5 TL Curry
1 L Hühnerbrühe
1 Becher Sahne
1 Dose Kokosmilch






Montag, 14. Oktober 2013

Aus Großmutters Küche - Blogevent

Aktuell läuft (noch) ein ganz interessantes Blogevent bei Cakes, Cookies and more. Thema sind die Schätze aus Großmutters Küche, egal ob süß, pikant, gebacken oder gekocht. Aus der Küche meiner verstorbenen Großmutter Christel ist über meine Mutti natürlich einiges in meinem Rezeptefundus gelandet, beispielsweise Buttermilchkartoffeln, Eierkuchen, Gurkensalat mit Speckkartoffeln, Milchkartoffeln und vieles weiteres. Das Problem an diesen Gerichten ist, dass ich alle schon einmal gebloggt habe und doppelt im Blog muss das ja auch nicht sein. Für Grünkohl ist es noch zu früh, da werde ich mich erst im Winter rantrauen - was also ist ein gutes Rezept für das Blogevent?

Bei meiner anderen Oma Christa sind wir sehr selten (sie wohnt an der Ostesee, dass ist 400 km weit weg) und meist sind wir nur zu großen Events da - beim letzten Mal war es die Goldene Hochzeit von Oma und Opa. Bei diesen Gelegenheiten wird selten gekocht und zum Kaffee gibt es meist eine gekaufte Torte von Coppenrath & Wiese (klar die ist halt lecker^^) und wenn überhaupt noch, etwas trockenen Streuselkuchen. Letztlich ist das auch nicht sehr ergiebig. 

Nachdem ich länger über dieses Debakel nachgedacht habe, ist mir eingefallen, dass meine Oma Christa früher einmal Himmel und Erde gekocht hat. Zu dem Zeitpunkt war ich vielleicht 9 Jahre alt und habe meinen Ekel über eine derartige Kombination deutlich gezeigt!

Nun also meine Idee für das Blogevent: Ich frage meine Oma nach dem Rezept für Himmel und Erde, werde es kochen und wissen ob mein 9jähriges Ich Recht hatte, oder Gutes noch nicht schätzen konnte :)


Für 4 Personen:

1 kg Kartoffeln
1 kg säuerliche Äpfel (Boskoop)
3-4 Zwiebeln
2 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

2 Packungen Rostbratwürstchen

oder

p. P. 150 g Blutwurst
p. P. 1 Zwiebel


Die Kartoffeln schälen und mit nicht zuviel Salzwasser zum kochen aufsetzen (je mehr Wasser man verwendet, desto mehr Kartoffelgeschmack kippt man in den Ausguss!). Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen, mit Zucker und Zitrone ca. 15 Minuten garen (bis sie zerfallen). 

Wenn die Kartoffeln gar sind, diese abgießen und mit dem Kartoffelstampfer zermatschen. Die Äpfel dazugeben und beides vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Zwiebeln abziehen, in Scheiben schneiden und in der Pfanne goldbraun anrösten. 

Dazu je nach Geschmack entweder Rostbratwürstchen oder gebratene Blutwurstscheiben. Für mich habe ich zusätzlich noch - ironischerweise - Tote Oma gemacht. 

Dafür wird die Zwiebel abgezogen, gewürfelt und angebraten. Dann wird die in Scheiben geschnittene feine Grützwurst dazu gegeben und unter Rühren alles vermischt (die Wurst zerfällt dabei). Abschließend mit Salz abschmecken. Optional kann man zusätzlich auch noch ein Lorbeerblatt und 2 Piementkörner dazugeben. 



Das ist es nun also - das große Mysterium. Ich verstehe nicht, warum ich das früher nicht mochte. Die säuerlichen Äpfel zu den Kartoffeln ist eine tolle Kombination. Und dann auch noch die tote Oma dazu - Yammi!! 



Die verwendeten Äpfel sind übrigens Boscoop-Äpfel. Diese haben eine herb-säuerliche Note, was toll dazu passt. Leider sind sie mir etwas angebrannt, man sollte die Äpfel zwischendurch mal umrühren. Bei mir sind die unteren zerfallen und die oben waren noch wie frisch geschnitten ^^ 

Gar nicht erklären kann ich  mir wie manche dieses Gericht aus Fertigkartoffelpamps und Glasapfelmus "zaubern" - das muss scheußlich schmecken!





Wirklich glücklich war ich ja über die Blutwurst, deshalb hier nochmal ein Foto in groß! Könnte ich sofort wieder essen!!













Sonntag, 13. Oktober 2013

Welsh Cawl (Waliser Eintopf)

Also soviel wie bei diesem Rezept ist ja wirklich noch NIEMALS bei mir schief gegangen. Ich weiß nicht ob es dem Texte lesen und verstehen, akuter Schwangerschaftsdemenz oder der Tatsache geschuldet ist, dass ich immer bis zum im Wohnzimmer stehenden PC laufen musste um Kleinigkeiten nachzuschauen.. Wahrscheinlich eine Kombination aus allem. Dazu später mehr. Das Rezept gefunden habe ich  mal wieder über lecker.de, dort war vor einiger Zeit eine Sammelseite zu Eintopfrezepten. 



Für 4 Personen:

1 Bund Suppengrün
3 mittelgroße Zwiebeln
Salz und Pfeffer
8-10 Pfefferkörner
1 Ochsenbeinscheibe (ca. 900 g)
2-3 Möhren
400 g Kartoffeln
1 Blumenkohl
150 g TK-Erbsen
5 Stiele Petersilie

12 Stunden Vorlaufzeit !!!