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Dienstag, 15. Januar 2019

Pulled Meat (aus dem Slowcooker)

Momentan stehe ich total auf Pulled Meat - egal ob Schwein, Rind oder Gans - es schmeckt immer großartig. Für mich ist es eine optimale Verwertung von Fleisch, dass ich so nicht zubereiten würde, weil es hier niemand isst. Ich habe schon einiges ausprobiert in der Hinsicht. Natürlich ganz klassisch den Schweinenacken (mit und ohne Knochen) am Stück. Das geht super. Aber beispielsweise auch schon eingefrorene marinierte Schweinenackensteaks aus meiner Tafeltüte. Ich habe die Steaks auftauen lassen, die Marinade abgewaschen, die Steaks abgetrocknet und aufeinander gelegt, dann mit Rub eingerieben und am nächsten Tag in den Slowcooker gehauen. Und es hat nicht nur funktioniert, es hat genauso gut geschmeckt wie mit dem Schweinenacken! 

Ein anderes Experiment war übrig gebliebenes Gänsefleisch, die ich mit BBQ-Sauce vermischt und nochmal aufgekocht habe. Auch das war lecker! Und Bulled Beef (also Rindfleisch) habe ich auch schon getestet. Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass man mit diesem Grundrezept von Gabi fast alles in leckeres Bulled Meat verwandeln kann 😉 .




Ich nutze für dieses Rezept meinen 3,5 l Slowcooker. Ich habe auch schon problemlos die doppelte Menge (also knapp über 2 kg Fleisch) darin zubereitet. Die Menge reicht für etwa 8-10 Burger.

1,2 kg Fleisch (Schweinenacken oder ähnliches)

Für den Rub

1 EL geräuchertes Paprikapulver (alternativ Paprika edelsüß)
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Zwiebelgranulat
1/2 TL Pfeffer
1/4 TL getrockneter Oregano
1 TL Salz
1 EL Zucker (am besten brauner)
1/2 TL Chilipulver (optional!!)

Außerdem

150 ml Apfelsaft
25 ml Apfelessig
300-400 ml Barbecuesauce

Die Zubereitung beginnt schon einen Tag vorher, Ihr solltet also genau planen, wann Ihr Pulled Meat essen wollt!

Zuerst die Zutaten für den Rub vermischen und das Fleisch damit gründlich einreiben. In eine verschließbare Box geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Am nächsten Tag das Fleisch in den Keramikeinsatz vom Slowcooker legen, Apfelessig und Apfelsaft dazu gießen und mindestens 7 Stunden auf HIGH garen. Länger ist hier überhaupt kein Problem, das längste was mein Fleisch mal gegart hat waren glaube 10 Stunden... Gabi empfiehlt übrigens, das Fleisch zwischendurch mal zu wenden. Das habe ich noch nie gemacht und trotzdem hatte ich immer butterzartes Fleisch.  

Das Fleisch aus dem Slowcooker nehmen und abgedeckt etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Es empfiehlt sich hier Alufolie oder eine verschließbare Schüssel. Mit zwei Gabeln das Fleisch auseinander zupfen und mit der Barbecuesauce vermischen. 

Fertig ist das Pulled Meat. Ganz fantastisch schmeckt es natürlich mit selbst gemachten Burger Buns (Rezept folgt) und frischem Cole Slaw (also Kohlsalat), aber im Zweifel reichen auch frische Brötchen und ein bißchen Salat, Zwiebel und Tomate 😏. 



Für mich war es anfangs schwierig, für das Rub Knoblauch und Zwiebel als Granulat zu nutzen. Ich bin ein Fan von frischem Knoblauch/Zwiebel. Ich habe allerdings eingesehen, dass sich das schlecht macht bei einem Rub und ausschließlich für Pulled Meat Granulat angeschafft. Ich lagere es in einem Schraubdeckelglas, weil es schnell Wasser zieht und dann verklumpt. Ich werde bald welches nachkaufen müssen .... 😉

Eine Bemerkung noch zum Schluss: Wichtig ist natürlich eine gute Barbecuesauce. Empfehlenswert wäre natürlich eine schöne selbstgemachte Sauce, aber auch gekaufte ist super. Allerdings ist die Auswahl natürlich riesig. Eine Kaufempfehlung kann ich Euch leider nicht geben, ich habe bereits die günstigste verwendet wo 400 g unter 1 € kosten und ich hab auch schon hochpreisige verwendet, wo man bei 5 € für 400 g ist. Letzteres schmeckt natürlich etwas besser, aber es ist kein gravierender Unterschied. Nehmt einfach eine Barbecuesauce die Ihr mögt. 

Und ein Satz noch zum Schluss, weil es mich immer wieder fasziniert - mein Mann mag weder Schweinefleisch (als Steak oder Braten ein Graus für ihn!) noch Barbecuesauce (dieses Raucharoma findet er schrecklich), aber bei Pulled Pork gibts kein Halten mehr für ihn!









Freitag, 11. Januar 2019

Was wurde aus der Tafeltüte Januar 1?

Puh - die dritte Tafelzusammenfassung hintereinander ohne dass ich zwischenzeitlich ein Rezept gebloggt habe... Ich merke, das mit der Neuorganisation läuft noch nicht so ganz. Ihr habt es vielleicht in der letzten Tafelzusammenfassung gelesen - mein Arbeitsvertrag wurde für das gesamte Jahr 2019 verlängert 💃 Ich freue mich riesig, die Arbeit macht mir Spaß und ich komme mal raus. Das ganze mit den Kindern, dem Haushalt und dem Blog unter einen Hut zu bekommen, erfordert allerdings momentan noch einiges Ausprobieren bei mir. Aber ich bin optimistisch, dass wir hier bald unseren Rhythmus finden und ich dann auch wieder meinen Blog mit frischen Rezepten versorge. Die obermegaleckeren Burger Buns zum Beispiel MÜSSEN so langsam gebloggt werden! Sonst könnt Ihr die ja gar nicht nach backen 😉

Doch nun zur letzten Tafeltüte: 


Die war voll! So richtig richtig voll!! Man merkte die Feiertage eindeutig. An meine Freunde habe ich eine prall gefüllte Tüte weiter gegeben, weil ich gar nicht wusste, wie ich diese Menge verarbeiten soll 😆 Gefreut haben sie sich unter anderem über Brot, Schokolade, Wurst, grüne Bohnen, Kuchen, Joghurt und Kartoffelpufferteig. 

Das allerbeste an dieser Tüte waren ja eindeutig die Erdnussflips, die waren ungefähr 15 Minuten nach Erstellen dieses Fotos bereits leer... Von der Milch hingegen habe ich immer noch 2 Packungen im Kühlschrank stehen. Glücklicherweise hält die sich ja deutlich länger als angegeben. Auch von dem Joghurt den ich behalten habe, ist noch etwas da. Und auch die Backmischung für Käse-Streusel-Kuchen liegt noch im Vorrat. Eigentlich doof die zu behalten, sowas klappt bestimmt auch ohne Backmischung. Ich gehe da nochmal in mich, ob die nicht doch vielleicht zu meiner Schwester darf.

Die Ananas und das Toastbrot haben wir zum Jahreswechsel vernichtet. Während andere Raclette, Fondue und was weiß ich nicht hatten, haben wir ganz entspannt Hawaii-Toasts vernichtet und Passengers geschaut (sehr zu empfehlen der Film). Ein ganz unaufgeregter Silvesterabend, den wir alle sehr genossen haben. 

Die Hotdog-Brötchen haben die Kids übrigens so gar nicht losgelassen. Sie wollten U N B E D I N G T Hotdogs!!! Also haben wir Hotdogs gegessen - eigentlich mit Brötchen, warmem Würstchen, Ketchup, Hotdogsauce, selbst eingelegtem dänischen Gurkensalat und Röstzwiebeln. Die Kids hatten Brötchen mit Wurst und Ketchup. Seufz... Banausen!! Allesamt 😯


Besser kam da meine Gnocchi-Verwertung an. Diese Variante mit Weißkohl, Paprika und polnischer saurer Sahne (alles aus der Tafeltüte) war allerdings nur so semi-erfolgreich. Die Gnocchis wurden rausgepickt, die Sauce gelöffelt, das Gemüse liegen gelassen... 

Besser fanden sie eindeutig diese Gnocchi-Version mit Mischgemüse, Sahne (Tafeltüte) und Fischstäbchen dazu 😏 Das Gericht war total einfach zu machen und ich überlege noch, ob es in den Blog kommt. Die Kombination mit Fischstäbchen war super. 




Anfang Januar (am 06.01. um genau zu sein), war es wieder Zeit für einen Dreikönigskuchen. Ich hab ihn bereits das 5. Jahr in Folge gebacken und das zweite (oder dritte?) Jahr haben DynamiteCakes und ich mit Euch zusammen auf Instagram gebacken. Nächstes Jahr wird natürlich wieder gebacken 💕 Mein verwendetes Ei war übrigens aus der Tafeltüte. 

Eine große Freude habe ich meinem Mann mit seinem Lieblingsessen gemacht. Leckeren Djuvecreis mit Cevapcici (gerettet von der Fleischtheke mit 50 % Rabatt). Im Djuvecreis habe ich auch gleich einige der Tafelpaprikas verarbeitet. Und natürlich mein selbst gemachtes Ajvar verwendet!.


Überhaupt hatten wir in der letzten Zeit relativ viel Fleisch, fällt mir grad so auf. Ich sammel dass ja gern raus und überlasse Hackbällchen und Co gern dem Mann und den Kids, aber auf dem Foto sind die Sachen dann doch zu sehen... Bei diesen Köttbullar habe ich die Packung Pilze aus der Tafeltüte verarbeitet. Der Mann war nicht traurig drüber 😏

Für mich gab es an diesem Tag (na gut an zwei Tagen) leckere Möhrencreme für die ich die letzten Gummelmöhrchen aus dem Kühlschrank und den Rest Sahne verwendet habe. Mir war von vornherein klar, dass mein Liebster diese Version nicht essen wird, deshalb die Köttbullar als Alternative. Die Kinder hatten nackte Nudeln (bzw. Ketchup und Hackbällchen dazu) und so waren am Ende alle glücklich 😁


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.



Freitag, 28. Dezember 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Dezember 2?

Ihr habt sicherlich gemerkt, dass es hier eine ungewollte Blogpause gab. Für mich war der Dezember sehr stressig. Ich habe zusätzlich zu den sowieso anfallenden Arbeiten (Kinderbetreuung, Haushalt...) und den Dezember-geschuldeten (freiwilligen) Aufgaben wie Weihnachtskarten basteln und verschicken, Geschenke besorgen etc. gearbeitet. Eine kleine Ministelle, 12 Stunden die Woche im Kaufland um die Ecke. Einfach nur Regale aufräumen, abends, wenn mein Partner zuhause ist. 

Geklappt hat das Recht gut, sowohl Mann als auch Kids haben die Situation gut gemeistert, allerdings kam ich an manchen Tagen erst heim, wenn die großen Kids schon im Bett waren. Die Organisation ist gar nicht so einfach gewesen und irgendwo musste ich letztlich Abstriche machen, damit ich nicht ins vorweihnachtliche Burn-Out verfalle. Ich denke, dafür habt Ihr ganz bestimmt Verständnis 💕 Aktuell steht die Entscheidung noch aus, ob der Vertrag verlängert wird. Ich hätte überhaupt kein Problem damit - die Arbeit macht mir Spaß - allerdings hängt das ja leider nicht von mir ab. Gestern habe ich die Verlängerung für ein Jahr unterschrieben!!! Und im Januar klappt das dann - trotzdem - mit dem Bloggen wieder 😏



Die letzte Tafeltüte war toll, allerdings habe ich in weiser Voraussicht ein bißchen was weiter gegeben. Unter anderem den Großteil an Äpfeln, Mandarinen und Orangen, ein paar Radieschen, einen Teil vom Süßkram, einmal Müsli, ein paar Joghurts und etwas Wurst. Im Kühlschrank liegen noch immer die Baked Potatoe und die Tortellini - es hat sich einfach nicht ergeben sie zuzubereiten. Spannend fand ich die Pflegeprodukte, allerdings war der Geruch "Eisbonbon" überhaupt nicht meins. Glücklicherweise fand sich über Instagram jemand, der den Geruch mag - die beiden Flaschen Creme habe ich also verschickt 😏 .

Die Milchbrötchen haben die Kids sich geschnappt und vernichtet, die Advenskalender stehen noch immer in der Speisekammer (höchstwahrscheinlich landen sie früher oder später in einem Kuchen). In der linken Ecke seht Ihr übrigens eine Tüte der Weihnachtsaktion von Rewe. Hierbei zahlt man 5 (?) €, die Tüten werden dann gesammelt und der Tafel übergeben. Enthalten sind haltbare Sachen wie Nudeln, Würste im Glas, Tomatensuppe, Schokolade und Co. von der Rewe-Eigenmarke. Ich finde die Aktion super (wer hätte das gedacht 🙈). 

Das Kochen blieb leider in den letzten zwei Wochen etwas auf der Strecke, weshalb ich gar nicht so viel zum Zeigen habe. 


Eines der wenigen Sachen ist dieser Nudelauflauf Mac and Cheese Style. Dafür hab ich einige Reste aus dem Kühlschrank genommen (Paprikalyoner, die keiner essen mochte, angeschrumpelte Paprika von der Tafel, Käsereste und zu lang gekochte Nudeln) mit einer Sauce vermischt und gebacken. Das war so gut, ob man das wieder hinbekommen würde? Schwierig bei solchen Rumfort-Essen...

Aus der Tafeltüten-Milch habe ich eine große Portion Milchreis zubereitet. Mein Schwesterchen kam zum Mittagessen vorbei - da ist das fast schon Pflicht. Wobei es den jetzt recht oft gab in letzter Zeit, wird mal wieder Zeit für Eierkuchen 😁




Kurz vor Weihnachten habe ich eine Gemüse-Weg-Aktion gestartet und mir leckeres Ofengemüse gemacht. Der Mann hat sich lieber Brote gemacht, er mag Ofengemüse immer noch nicht... Leider musste ich deshalb wieder alles allein essen 😂 Ach ja, ein paar Bratwurstbällchen hab ich noch ins Gemüse geschummelt. 

Pulled Pork habe ich in den letzten zwei Wochen gleich zweimal gemacht. Beide Male mit frisch gekauftem Fleisch (einmal allerdings mit 50 % Rabatt gekauft). Dazu gab es einmal leckere Buttermilch-Burger-Buns (ratet mal, woher die Buttermilch kam 😅) und einmal mit Brötchen. Dazu Rotkohl-Krautsalat und Salatblättchen aus der Tafeltüte. 



Und zum Abschluss - ja das war es dann wirklich schon - habe ich noch diese leckeren Spaghetti mit Kürbissauce. Die Sauce habe ich aus Zwiebel, Knoblauch, 1/2 Hokkaidokürbis, Gemüsebrühe und Creme Fraiche gemacht, der Mann hat sich eingeweckte Bolognesesauce warm gemacht (warm machen lassen) und die Kinder hatten direkt nackte Nudeln. Tja nu, wer nicht will, der hat schon. 


Ich hoffe Euch hat die - echt kurze - Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.








Freitag, 14. Dezember 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Dezember 1?

Wisst Ihr was ich total schön finde? Dass die Tafel nicht nur die Essensausgabe ist, sondern darüber hinaus immer wieder Aktionen organisiert werden, die ein schönes Miteinander auch mit wenig Geld fördern. Zur Einschulung gab es für die Schulkinder eine Zuckertüte, zu Ostern kleine Körbchen, rund ums Jahr kleine Feiern Hüpfburg und Bratwurst zu kleinem Preis und dieses Jahr gibt es auch wieder eine Weihnachtsfahrt für die Kinder. Im letzten Jahr musste die leider ausfallen, weil ein Sponsor ausgefallen ist, um so schöner, dass sie dieses Jahr wieder statt finden kann 💕 Am Sonntag geht es los, wir werden das Kindermusical Rotkäppchen in Magdeburg gucken fahren und ich bin schon sehr gespannt, wie die Kinder es finden werden 😏 Definitiv genießen werden sie bestimmt die Fahrt mit dem Bus - das war im vorletzten  Jahr schon das Highlight für die Zwerge...


Ich glaube, ich hatte noch nie so wenig Milchprodukte in einer Tafeltüte. Schlimm ist das allerdings nicht, Joghurt wird hier ja eh stiefmütterlich behandelt. Gefreut habe ich mich über die Schokorosinen. Ich habe echt eine Leidenschaft für die kleinen Dinger, aber ich kaufe sie mir eigentlich nie. Meist lande ich doch eher bei Gummibärchen. Das die Rosinen keine lange Lebensdauer hier hatten, dürfte klar sein, ne? ^^ Die Radieschen hab ich diesmal einfach so weg geknabbert - na gut, ein Bund hab ich weiter gegeben. Außerdem sind bei meiner befreundeten Familie ein Teil vom Süßkram, die Mandarinen und Äpfel, die Bananen, Rettich und die Kekse gelandet. 

Vor eine Herausforderung gestellt hat mich die 2 (?) kg Midori. Einfrieren war keine Option, weil sie angetaut war, dh. sie war eingefroren bevor ich sie bekam. Midori ist ein Fleischersatzprodukt auf Erbsproteinbasis. Es ist durchaus lecker, aber nach drei Tagen am Stück kam mir das Zeug aus den Ohren wieder heraus 😂 

Letztlich habe ich noch zwei große Portionen an Freundinnen weiter gegeben. Mittlerweile habe ich mich wieder erholt und würde es sofort wieder essen 😁 Angebraten mit frischem Gemüse und etwas Brot ist das Midori nämlich echt lecker. Ich hatte die Sorte Knoblauch & Thymian, wie andere Geschmacksrichtungen sind, kann ich leider nicht sagen. 



Auch ansonsten gab es in den letzten zwei Wochen öfter kalte Küche oder lustig zusammengestellte "Snackteller". In diesem Fall waren es eine Dose Bohnen in Tomatensauce (günstiger wegen Beulen), Leber (günstiger wegen Abend) und lecker Brot mit Hüttenkäse und Zwiebeln (aus der Tafeltüte!). Aus dem Grund kann ich Euch gar nicht soviel gekochtes zeigen. 

Sehr lecker war natürlich die Rotkohl-Hack-Pfanne mit Mini-Klößen. Statt Wein habe ich die Weintrauben aus der Tafeltüte entsaftet und als Flüssigkeit zugegeben. Das war zwar etwas mehr Aufwand, aber das Ergebnis hat absolut überzeugt. 





Ganz wundervoll geschmeckt hat natürlich auch das Hühnerfrikassee - drin sind Möhrchen von der Tafel und eine Packung von dem Hühnerfleisch habe ich noch mit reingemogelt (die hatte ich direkt eingefroren). Und ja ich weiß, dass die Sauce nicht so hell ist, wie sie sein soll. Da verzichtet man einmal auf die Mehlschwitze und bindet nur mit Sahne und Eigelb ab und schwupp brennt gleich das Internet... 

Kommen wir lieber zum Kritharaki-Hack-Salat - der ist genau so gut wie er ist. Wobei mir bei Instagram einige interessante Vorschläge gemacht wurden. Die Ergänzung mit Fetakäse klingt spannend, Tzaziki dazu zu machen ist eine klasse Idee und das Ganze mit Käse zu überbacken ist ja wohl das Nonplusultra! Da muss definitiv noch einiges ausprobiert werden! Wenn mal was überbleibt, der Mann liebt diesen Salat ja extrem 😏


Das war es tatsächlich auch schon mit der Zusammenfassung. Zum Schluss habe ich noch eine leckere One-Pot-Pasta mit Blumenkohl und Curry in der ich zwei Bund Frühlingszwiebeln aus der Tafeltüte verarbeitet habe. Die war sehr lecker und wird demnächst noch verbloggt. 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 12. Dezember 2018

Nudeln mit Pak-Choi-Currysauce

Mich hat es am letzten Wochenende gesundheitlich völlig entschärft. Mit Müh und Not hat uns der Mann des Hauses mit Tiefkühlpizza, Nudeln mit eingekochter Sauce und anderem Fast Food über die Zeit gebracht. So wirklich das Wahre, ist es allerdings nicht gewesen 🙈. Ich war deshalb sehr erfreut, als ich wieder einigermaßen aufrecht stehen konnte und in die Küche zurück kehren. Da ich am Anfang nicht übertreiben wollte - und schnellstmöglich wieder auf die Couch zurückkehren - sollte es etwas einfaches geben. Gleichzeitig schrie der Pak Choi von der Tafel danach verarbeitet zu werden. Eine Kombination von beidem war also kein schlechter Gedanke 😉



300 g Nudeln
1 Packung Pak Choi
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Becher Sahne
1 Paprikaschote
1 gestrichener TL (mildes) Currypulver
Salz, Pfeffer, Chilipulver (optional)
evtl. etwas frischen Ingwer

Zuerst das Gemüse waschen und klein schneiden. Beim Pak Choi den Strunk entfernen, die weißen Stellen in dünne Streifen und die Blätter in dickere Streifen schneiden. Die Paprika entkernen und grob würfeln, die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden. 

Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen. 

Währenddessen Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln zufügen und auf niedriger Stufe mit einer Prise Zucker glasig andünsten. Dann das restliche Gemüse (bis auf die Pak Choi Blätter!) zugeben und kurz mit braten. Das Currypulver darüber verteilen und alles mit der Sahne ablöschen. Alles aufkochen und kurz köcheln lassen. Die Pak Choi Blätter zugeben und alles mit den Gewürzen abschmecken. Mit den abgetropften Nudeln vermischen und genießen. 

Das war so GUT! Ja die Kinder haben nackte Nudeln vorgezogen und der Mann war auch eher semi-begeistert, aber so war mehr für mich da! Beim Currypulver muss man für sich entscheiden, wie scharf man das Ganze haben möchte. Da der Mann hier gerade bei der geringsten Schärfe rum jammert, habe ich das mildeste Curry genommen, was ich im Haus hatte. Dafür hab ich das Ganze für mich dann noch mit etwas frischem Ingwer aufgepeppt - der ist ja eh gut für das Immunsystem 😁 Geschmacklich passt es super zusammen, also alles richtig gemacht finde ich. 


Sonntag, 9. Dezember 2018

Pikante Balkansauce

Zu besonderen Anlässen gibt es bei uns Lippische Pizza. Dieses Rezept ist schon seit Ewigkeiten im Blog (ich bin bisher nicht zu einer Aktualisierung der Bilder gekommen - die Pizza ist meist viel zu schnell aufgegessen 🙈). Aber bisher habe ich immer die Sauce dafür gekauft. Da ich aber mittlerweile immer mehr selbst mache, wollte ich austesten, ob das auch für die Sauce gilt. Und was soll ich sagen - das Ergebnis hat mich (und alle lippische-Pizza-liebenden Gäste) mehr als überzeugt. Deshalb darf es auch direkt in den Blog!



4 EL Öl
3 kleine Zwiebeln
4 Paprika (rot, gelb, grün)
100 ml weißen Balsamicoessig
100 ml Tomatensaft
4 EL Tomatenmark
1 Glas/Dose Pizzatomaten
2 EL Zucker
n. B. Salz, Pfeffer, Chili

Die Zwiebeln schälen und halbieren. Dann längs jede Hälfte 4x schneiden, sodass lange Streifen entstehen. Das Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelstreifen zugeben und auf niedriger Stufe glasig andünsten. 

Die Paprika waschen, putzen und in 2-3 cm große Würfel schneiden. Zu den Zwiebeln geben und kurz mit dünsten. Den Zucker dazu geben und unter Rühren etwas karamellisieren lassen. Mit dem Balsamicoessig und dem Tomatensaft ablöschen. Etwa 20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. 


Die Pizzatomaten und das Tomatenmark zugeben und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. 




Ich hatte selbst gemachtes scharfes Tomatenmark und scharfen Tomatensaft verwendet, weshalb ich kein weiteres Chili benutzt habe. Zu scharf darf die Sauce eh nicht sein, weil meine Schwester das nicht verträgt. Wenn Ihr es allerdings schärfer wollt, könnt Ihr natürlich mehr Chili zugeben. 

Die Sauce passt natürlich nicht nur auf die Pizza, sondern ist auch eine super Sauce zu gegrilltem Fleisch und Gemüse. Probiert es einfach mal aus 😊 
Freitag, 30. November 2018

Was wurde aus der Tafeltüte November 2?

Ich verfalle momentan regelmäßig in Panik - MORGEN IST DER ERSTE DEZEMBER! Ich habe ja bereits in der letzten Tafelzusammenfassung erzählt, dass ich noch nichts vorbereitet habe. Mittlerweile habe ich die ersten Weihnachtsgeschenke besorgt, die Kinder haben endlich Winterschuhe (also bestellt, ich warte auf die Lieferung ... ) und statt einem Adventskalender für jedes Kind, gibt es dieses Jahr einen Weihnachtswichtel, der täglich eine Kleinigkeit für die Kids vor seine Tür stellt. Das Türchen habe ich gestern aus Moosgummi, Pappe, einem Stock aus dem Garten und ein bißchen Dekokram aus dem Bastelladen zusammen gebastelt. Ich finde es ist echt gut geworden - es wird in der Vorweihnachtszeit bestimmt immer mal wieder in meiner Instagram-Story zu sehen sein, falls Ihr neugierig seid. 

Für Plätzchen haben wir einen losen Termin ausgemacht zum gemeinsamen Backen im Freundeskreis - in der Küche meiner Freundin, denn die ist größer. In meiner würde ich wahnsinnig werden, wenn da mehr als 2 Leute drin stehen und irgendwas machen wollen 🙈  Es bleibt also spannend in der Vorweihnachtszeit ... (Australien ist glaube immer noch eine Option 😆). 

Die letzte Tafeltüte konnte ich leider nicht so gut verwerten, wie erhofft. Mich hat zwischendrin eine fiese Erkältung ziemlich aus den Latschen gehauen und es ging zeitweise gar nichts mehr - da hat der Mann dann gekocht (Su...y und Mc D.....s). Ich war nicht bös drum, irgendwas mussten wir ja essen. 




Ihr seht wieder eine Menge Obst und Gemüse - die Äpfel habe ich weiter gegeben, weil ich von meiner Mum noch eine Menge habe und die Mandarinen ebenfalls, weil die hier nicht gegessen werden. Außerdem durfte die Fertigsuppe und ein Großteil der Wurst weiter ziehen - meine Freunde zu denen das geht, haben sich sehr gefreut 😊 Die Chips waren natürlich auch weiterhin sehr willkommen, sie sind wieder leer. Die Salzstangen haben sich die Kids geschnappt und komplett weg genascht und ich hab diese Kekse vernichtet. Meine Güte waren die LECKER! Ich war richtig traurig, als sie leer waren... 


Nicht von allem was ich in den letzten zwei Wochen gemacht habe, gibt es ansprechende Bilder. Das beste Beispiel ist dieser Lemon Cheesecake. Im Boden habe ich die Vollkornkekse direkt verarbeitet, in der Füllung ist eine der Zitronen drin und Ei aus der Tafeltüte ist natürlich auch mit drin! Die Füllung besteht aus selbst gemachtem Vanillefrischkäse - den hab ich genau so gemacht wie der selbst gemachte Frischkäse, allerdings aus Vanillejoghurt und ohne Salz. Das Ergebnis hat absolut überzeugt und mein Kühlschrank ist sehr dankbar aufgrund dieses Aufbrauchens... 

Der Anlass war übrigens der 2. Geburtstag unserer Tochter. Verrückt wie die Zeit rast... Zusätzlich zum Cheesecake gab es noch einen Zitronenblechkuchen im Monster-Stil. Den fand mein Sohn großartig, er hat geschätzt die Hälfte von dem Kuchen allein gegessen 😁




Zum Abendessen am Geburtstag gab es übrigens Lippische Pizza. Diese Hackfleischpizza ist ein festes Bestandteil unserer "Partygerichte". Ein schönes Foto davon zu machen, habe ich allerdings bisher noch nicht geschafft. Meist ist sie viel zu schnell aufgegessen, als das ich noch ein Foto hin bekomme 😆 (auf der Pizza ist Paprika und Tomate aus der Tafeltüte drauf).

Für die lippische Pizza habe ich eine pikante Balkansauce selbst gemacht. Zum ersten Mal! Bisher habe ich sie immer ganz faul gekauft. Sie war großartig vom Geschmack her - es gab auch keinerlei Beschwerden bei der Pizza (ganz im Gegenteil!). Das Rezept für die Sauce kommt nächste Woche endlich in den Blog! Eigentlich sollte es schon längst da sein *seufz* ... 




Nicht schön, aber lecker waren diese gratinierten Tortellini auf Gemüsesugo. Im Sugo war das Suppengrün der Sellerie und eine der Lauchstangen aus der Tafeltüte drin. Es war etwas viel Sellerie im Sugo und die Ricotta-Spinat gefüllten Tortellini waren nicht so ganz nach dem Geschmack meines Partners, deshalb ist das Gericht bei ihm total durchgefallen... 

Besser kam da diese Pizza an. Ich hatte als Grundlage die Margerita-Käse-Pizzen aus der Tafeltüte und habe fröhlich frische Zutaten drauf gelegt. Beim Mann war das Paprika, Salami, Oliven und etwas Cheddar, meine war mit Kräuterbutter, Zwiebeln und Cheddar. Von meiner gibt es leider kein Foto, deshalb muss das vom Mann genügen 😉




Hier ist es mit mir durchgegangen, anders kann ich es nicht ausdrücken. Auf dem Brot ist der Zickenkäse aus der Tafeltüte, vermischt mit Hüttenkäse, etwas Joghurt und Zwiebel, der war nämlich staubtrocken und nur so genießbar. Dazu gab es Spiegelei, Bratwurst und diese kleinen chinesischen Gemüseteigtaschen aus der Tafeltüte - die waren total lecker, ich würde sie sofort wieder essen!

Großartig geschmeckt haben auch diese Nudeln mit Curry-Pak-Choi-Sauce. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich kein vorher-Bild vom Pak Choi gemacht habe, ich versichere Euch, den hätten 99 % der Deutschen entsorgt. Na gut 90 %. Der sah echt nicht mehr schön aus - und er schmeckte dennoch spitze! 




Und zum Abschluss habe ich hier noch ein Auberginenragout. Beim letzten Mal ist es mir ja etwas sehr scharf geraten, weshalb ich es unbedingt noch mal in der milden Variante kochen wollte. Das Ergebnis war mindestens genau so klasse (wenn nicht gar besser) und ich kann jetzt guten Gewissens sagen - probiert das Ragout unbedingt aus, egal ob scharf oder mild - es ist lecker! Das wird übrigens auch bestätigt durch meine Schwester, die eine Portion auf Arbeit mitgenommen hat (zum Leidwesen ihrer Kollegen die leider nichts abbekommen haben 😂). 



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.