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Freitag, 15. Juni 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 2?

Die letzten zwei Wochen waren sehr anstrengend. Mein Partner hatte die letzten Abschlussprüfungen und wir wissen ja alle wie stressig die Lernzeit davor ist, wie man mit den Nerven am Ende ist und überhaupt ... Gleichzeitig habe ich versucht meinen wirklich extrem vollen Kühlschrank leer zu bekommen und habe versucht kaum zuzukaufen (hat nicht so ganz geklappt, wenn ich überlege, was ich allein in Energydrinks investiert habe 🙈 was tut man nicht alles um den Mann zu unterstützen). 

Aber die zwei Wochen haben sich gelohnt: Mein Partner hat seine Prüfungen alle bestanden!!! Und mein Kühlschrank ist deutlich leerer 😛 (ja ich weiß selbst, dass die bestandene Prüfung viel viel viel cooler ist. Ich freue mich auch so sehr für ihn!). 



Weiter gegeben habe ich diesmal den Süßkram nahezu komplett, außerdem den Milka Schoki-Aufstrich, den veganen Aufschnitt, einen Teil der Wurst, einiges vom Joghurt - wobei meine Tochter mit Begeisterung den Großteil der Dany Sahne allein verputzt hat 😉 - und die Hälfte der Radieschen habe ich auch weggegeben. Großer Fehler wie sich später herausstellte...


Direkt verarbeitet habe ich die Tomaten, weil die erfahrungsgemäß schnell schimmeln, wenn ich sie von der Tafel bekomme. Mit Nudeln und dem Mozzarella aus der Tüte, ergänzt mit ein paar Blättchen von Mr. Basilikum - ein perfekter Tomate-Mozzarella-Nudelsalat. Mr. Basilikum ist übrigens mein gepäppelter Basilikum aus der Tafeltüte vor 6 Wochen (glaube ich). Dem gehts nämlich nach wie vor prächtig 😍

Kommen wir zu den Radieschen. Nach meinem Radieschentrauma von 2015 wollte ich vorbeugen und habe direkt Radieschen abgegeben. Und dann habe ich auf Anraten meiner Instagramcommunity diesen Radieschendip mit Creme Fraiche und Frischkäse gemacht. DER IST GEIL! Nie wieder Angst vor Radieschen! Und die Crostini waren eine klasse Sache um das altbackene Baguette aus der Tafeltüte zu verarbeiten. 



Zu den Crostinis gab es noch einen Salat mit gebratenem Spargel und den restlichen Tomaten. Der Spargel war diesmal übrigens nicht wirklich toll, er hatte schon einige schimmlige Stellen die ich großzügig weggeschnitten habe. Mein Freund war sehr begeistert und hat die ganze Schüssel fast allein weggemampft. 

Da der Spargel wirklich weg musste - er wurde ja nicht besser durchs im Kühlschrank liegen - gab es den Rest Spargel als Gratin. Allerdings habe ich noch mit einem Bund grünem Spargel ergänzt. Sonst hätte man den Spargel darin wohl suchen müssen 😆 Weil das Ergebnis absolut überzeugt hat, ist auch das Gnocchi-Spargel-Gratin mit Paprika-Rahm-Sauce schon im Blog. Und natürlich habe ich in der Paprika-Sauce ganz schön angeschrumpelte Tafelpaprika verarbeitet. 




Ein absolutes Kühlschrank-leer-Gericht war das hier. Pilze, gefüllte Tortellini und ein paar angebratene Würstchen und ein bißchen Creme Fraiche. Es war nicht unbedingt eines der besten Gerichte die ich jemals gekocht habe. Eigentlich rangiert es sogar recht weit unten. Aber wir waren satt und ich weiß, dass ich das so nicht noch mal kochen würde. Aus Fehlern lernt man ne?

Im Gegensatz dazu waren diese Nudeln mit "scharfer" Möhrencreme so richtig richtig lecker. Nur halt nicht scharf, weil ich viel zu vorsichtig mit der Harissa gewürzt habe. Was solls - es war auch in der milden Variante super. Und schmeckte übrigens auch einem bekennenden Möhrenhasser 😉




Dieses Gericht war ein absolutes "Boah ich hab keine Lust mehr zu kochen und es ist schon so spät!". Also fix Kartoffeln geschnippelt, mit Gewürzen in den Ofen geworfen und 30 Minuten später mit fertigem Dip verspeist. Positiv überrascht hat mich hier der Knobi-Dip von Popp. Den hatte ich in der Tafeltüte, der hat echt nicht wenig Kalorien, aber er war echt geil mit den Ofenkartoffeln!

Mehr Lust auf Kochen hatte ich bei diesem Bauerntopf. Er war quasi das Belohnungsessen für meinen Freund, nachdem er seine Angstprüfung Anatomie gerockt hat 👌 Das Hackfleisch war ich extra im Hofladen kaufen und es war so lecker sag ich Euch. 

Ich weiß, der Brotauflauf sieht alles andere als appetitlich aus. Aber die äußere Unappetitlichkeit macht er mit inneren Werten wett - er hat nämlich großartig geschmeckt. Ein zuviel gekauftes Baguette, Debreziner-Würstchen aus der vorletzten Tafeltüte, eine Ei-Parmesan-Basilikum-Mischung und natürlich Käse harmonierten ganz wunderbar miteinander. Und das Beste: Das Ganze schmeckte am nächsten Tag aufgebraten auch noch gut. 

Ich muss zugeben, wenn man nicht großartig einkauft, dann wird es zum Ende hin recht kreativ in der Küche. Ich bin selbst ganz erstaunt, was ich da noch für leckere Sachen zurecht gezaubert habe. Wie z. B. diesen geilen Couscoussalat mit Joghurt-Kräuter-Dip. Die Kichererbsen hatte ich vor ewig mal in der Tafeltüte, die Frühlingszwiebeln waren aus der aktuellen Tüte und der Joghurt aus der letzten Tüte glaube ich ^^ Das Rezept kommt demnächst noch für Euch in den Blog. 




Warum zeige ich Euch jetzt eigentlich die One-Pot-Spinat-Gnocchis? Na weil da Zwiebeln drin sind, genauer gesagt die letzten von den Tafelzwiebeln. Zwiebeln benutze ich ja fast für jedes Gericht, deshalb hatte ich da gar nicht gezögert und mir gut welche mitgenommen. 

Nicht schön, aber selten ist der heutige Abschluss der Zusammenfassung: ein Kirschgrütze-Joghurt-Kuchen. Die Grundlage bildete ein Biskuit, darauf eine mit Gelatine fest gemachte Joghurt-Schicht und darüber eine - ebenfalls mit Gelatine verfestigte - Schicht Kirschgrütze. Die Grütze habe ich nach dem Rezept von Herzelieb aus selbst geernteten Süßkirschen gekocht. Der Kuchen war sowas von gut - dabei wäre es fast ein Fehlschlag geworden. Mein Backpulver war nämlich alle und ich wollte durch Natron ersetzen. Leider hatte ich viel zu viel Natron drin - der Biskuit war zu salzig. Deshalb hab ich ihn abgemacht so gut es ging und noch einen Boden mit neu gekauftem Backpulver gebacken. Den muss ich unbedingt noch mal Backen!



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Crostini mit Radieschen-Dip

Ich erinnere mich heute noch mit leichtem Grauen an vor zwei Jahren, als ich in jeder Tafeltüte ca. 4-6 Bund Radieschen hatte. Grundsätzlich mag ich die recht gerne, aber irgendwann konnte ich sie einfach nicht mehr sehen. Ich habe mich zwar damit auseinander gesetzt, was man noch so damit anstellen kann (und es sind wirklich leckere Sachen dabei herausgekommen, siehe hier), aber am allerliebsten knabbere ich sie einfach so und freue mich drüber. 

Nun fängt es aber gefühlt schon wieder an, dass ich ewig viele Radieschen bekomme. In der aktuellen Tafeltüte waren 5 Bund drin! Aus Angst, dass ich sie wieder irgendwann über habe, sind 3 Bund zu Freunden und Familie gegangen... Allerdings hatte ich die Rechnung ohne meine tollen Instagramfollower gemacht. Es kamen so viele tolle Anregungen, was ich mit den kleinen scharfen Knollen noch so anfangen kann... Jetzt tut es mir fast Leid, dass ich sie weggegeben habe. 

Eines dieser Rezepte wurde sogar bereits ausprobiert und es hat auf ganzer Linie bestanden. Ich konnte gar nicht genug bekommen von den Crostinis mit Radieschen-Dip und habe am Ende Schüssel ausleckend am Tisch gesessen 😁

1 Baguette (vom Vortag)
1 Bund Radieschen
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
100 g Frischkäse natur
150 g Créme Fraîche
Salz und Pfeffer

Das Baguette in dünne Scheiben schneiden, auf ein Rost legen und bei 200°C im vorgeheizten Ofen für etwa 5 Minuten anrösten. 

Die Radieschen klein raspeln (geht super in der Küchenmaschine mit Raspelaufsatz). Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Den Frischkäse mit der Créme Fraîche in einer Schüssel verrühren, die geraspelten Radieschen und die Frühlingszwiebelringe unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Den Radieschen-Dip auf die angerösteten Baguettescheiben geben und genießen. 


Das ist ein rundherum tolles Rezept. Die Radieschen sind wunderbar verwertet und das leicht harte Baguette vom Vortag hat auch ein besseres Ende als im Mülleimer gefunden. 

Zu den Crostinis hatten wir noch einen einfachen Salat mit angebratenem Spargel und leichtem Essig-Öl-Dressing. Perfekt. Das Gute ist doch oftmals ganz einfach zu haben 💕
Sonntag, 10. Juni 2018

Gnocchi-Spargel-Gratin mit Paprika-Rahm-Sauce

Irgendwie vergeht die Spargelsaison immer viel zu schnell oder? Am Anfang warte ich immer bis die Preise akzeptabel werden. Dann gehen die endlich und nach einmal zwinkern ist der Spargel schon wieder aus den Regalen verschwunden 😒 Deshalb bekommt Ihr jetzt noch kurz vor knapp noch ein leckeres Spargelrezept - bis nächstes Jahr hätte ich das nämlich längst vergessen und dafür ist es leider viel zu lecker gewesen. 



2 rote Paprika 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Mehl
250 ml Brühe
100 ml Sahne
2 Bund Spargel (hier 1x weiß und 1x grün)
400 g Gnocchi
Salz und Pfeffer
150 g Cheddar

Die Paprika putzen und klein würfeln. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen ebenfalls putzen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und alles darin mit etwas Zucker ca. 3 Minuten auf niedriger Stufe andünsten. Mit der Brühe und der Sahne ablöschen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. 

Den weißen Spargel schälen, das holzige Ende abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden. Den grünen Spargel waschen und die Enden abbrechen. Ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Darin den Spargel mit einer Prise Zucker anbraten. Nach etwa 5 Minuten die Gnocchi zugeben und alles weitere 5-7 Minuten braten bis der Spargel bißfest ist (regelmässig umrühren, damit nichts anbrennt und die Temperatur nicht zu hoch wählen!). 

Die Paprikasauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und klein pürieren. Die Gnocchi-Spargel-Mischung in eine Auflaufform füllen, mit der Paprikasauce bedecken und mit dem Käse bestreuen. Bei 200°C für 20 Minuten überbacken. 



Wir hatten Gnocchi dazu, weil ich die kurz vorher sehr günstig in meiner geliebten Mindesthaltbarkeitsecke bekommen hab (70 % Rabatt - noch Fragen? 🙈). Dazu würden aber meiner Meinung nach auch Schupfnudeln oder ganz normale gekochte Nudeln passen, vielleicht wären auch Kartoffeln eine gute Idee. Ich bin gespannt, was Ihr ausprobiert und welche Varianten von Euch umgesetzt werden. 



Sonntag, 3. Juni 2018

Nektarinen-Joghurt-Muffins

Hach was liebe ich die faule Küche. Je einfacher ein Rezept ist, desto besser. Für unser Mädelsdonnerstags-Frühstück hatten wir letztens ein Spielplatzdate ausgemacht. Und da machen sich Brötchen und Co. nicht so gut. Deshalb war es mal wieder Zeit für Muffins. Wie bei den Rhabarber-Erdbeer-Muffins bereits erwähnt, ist das einfach super praktisch. Die Hände können schmutzig sein, man braucht keine Teller oder Besteck dafür und die Portionen sind nicht so groß. 

Nun aber zurück zu meiner Faulheit. Einfacher geht ein Rezept nämlich fast nicht mehr - bei diesen Muffins ist eine Zutat Naturjoghurt, in meinem Fall ein 150 g Becher. Diesen Becher habe ich als Grundlage genommen für alle weiteren Zutaten (Öl, Zucker, Mehl). Das hat wunderbar funktioniert. Bei einem größeren Becher würde ich evtl. noch ein Ei mehr benutzen. Wenn also mal keine Küchenwaage in der Nähe ist, oder ihr keinen Bock auf abwiegen habt, bekommt Ihr hier das perfekte Rezept.


Für ungefähr 14-16 Stück

1 Becher Naturjoghurt (150 g)
1 Becher Öl
2 Becher Zucker
3 Becher Mehl 
2 Eier
3 Nektarinen
1 Päckchen Backpulver (hier 1/2 Backpulver, 1/2 Natron)
1 Päckchen Vanillezucker

Den Naturjoghurt mit Öl, Zucker, Vanillezucker und Eiern verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unterrühren. 

Die Nektarinen waschen, halbieren, klein würfeln und unter den Teig heben. 

Eine Muffinform fetten oder mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen (nicht zu voll machen, die Muffins gehen noch auf beim backen). 

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C für etwa 20 Minuten backen. 

Kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren. 


Statt Vanillezucker habe ich einen Rest Vanillesaucenpulver benutzt, das noch angefangen in der Küche herum lag. Ich dachte mir, bevor ich es weg werfe, kann ich es auch in den Muffins verstecken. Es passte gut, aber da ich sowas normalerweise nicht kaufe/benutze habe ich Euch direkt eine Alternative aufgeschrieben. 

Der Teig hat bei mir für 12 Muffins und eine kleine Kuchen-Backform gereicht. Die Muffins habe ich mitgenommen zum Spielplatz, den Kuchen gabs dann später zuhause. 

Geschmeckt haben die Muffins fantastisch. Überhaupt nicht trocken oder krümelig, sondern wundervoll saftig, nicht zu süß und richtig lecker mit den Nektarinen darin. Das Rezept musste daher unbedingt in den Blog - ich werde es nämlich selbst ganz sicher noch einmal backen! 😉


Freitag, 1. Juni 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 1?

Mich hat es letzte Woche aus den Latschen gehauen - Husten, Schnupfen, Kopfweh, Gliederschmerzen... Ich hasse krank sein. Alles ist zu laut, der Haushalt bleibt liegen und mein armer kleiner Blog kommt viel zu kurz. Normalerweise will ich mindestens 2 bis 3 Rezepte zwischen den Tafelzusammenfassungen verbloggen. Das habe ich natürlich nicht hinbekommen. Hätte ich es versucht, wäre wahrscheinlich ein von Fehlern überquellender Text entstanden, der weder Euch etwas gebracht hätte noch mit dem ich zufrieden gewesen wäre 🙈 Wenigstens die Falafelbratlinge habe ich geschafft im Blog unterzubringen, habt Ihr sie schon gesehen? 


Die letzte Tafeltüte war wieder schön gemischt. Viel Gemüse, viel Joghurt und überhaupt sehr tolle Sachen. Weggegeben habe ich die Pilze, einen Teil der Wurst, den Kartoffelsalat und das Müsli. Wir waren an dem Wochenende nach der Tafeltüte unterwegs und gerade die Pilze waren schon sehr verarbeitungsnötig (gibt es dieses Wort überhaupt?). Im Kühlschrank habe ich immer noch den Kloßteig und die Veggie-Fischstäbchen. Ich kam einfach noch nicht dazu, sie zuzubereiten. 

Spontan hatte ich die Idee umgesetzt Pancakes mit Banane zu machen. Die Zutaten dafür sind Bananen, Haferflocken und Ei. Statt Haferflocken habe ich allerdings Haferkleie genommen und das Ergebnis war nicht so toll. Ich musste sie allein essen... 

Falls Ihr denkt, dass Ihr dieses Bild schon kennt - ja ich habe wieder Bruschetta gemacht. Das ist so wundervoll einfach und schnell gemacht. Basilikum habe ich ja immer da (der Topf war in dieser Tüte drin und lebt mittlerweile seit 4 Wochen hier!), das Brot aus der Tafeltüte kam weg und Tomaten und Zwiebeln waren ja diesmal auch drin. 


Ein absoluter All-Time-Favorite bei uns sind Nudeln mit Ratatouille-Sauce. Dabei ist es nämlich absolut egal, ob das Gemüse schon schrumpelig ist oder andere Schönheitsfehler hat. Es ist sogar relativ egal wieviel man vom Gemüse dazu packt - ich habe diesmal zB. noch die Aubergine von der Tafel dazu gemogelt und eine angetrocknete Zucchini war auch mit dabei. Und fragt nicht, wie die Paprika aussahen 😏 

Und wo wir schon bei Paprika sind... Irgendwie waren das extrem viele die da rumlagen. Also gab es noch gefüllte Paprika. Allerdings die Version ohne Hackfleisch oder Reis. Auf die Weise konnte ich nämlich auch noch gleich das Vollkorntoast verarbeiten, was hier mit dem A... nicht angeschaut wurde. Zwei Fliegen mit einer Klappe und die gefüllten Veggie-Paprikas sind absolut zu empfehlen. 


Das wir wieder Spargel in der Tafeltüte hatten, wurde direkt mit einem leckeren Kartoffel-Spargel-Gratin gefeiert. Es war mindestens so lecker wie beim letzten Mal. Wenn nicht gar noch besser. Ich würde es uns immer wieder kochen, schade, dass das Ende der Spargelzeit ja schon in Sicht ist *schnief*. 

Übrigens habe ich wieder mal ein schönes Schnäppchen gemacht. Frischer Spinat für 0,49 € - wer kann da schon nein sagen. Ich konnte also meine Quinoa-Vorräte wieder etwas dezimieren, dank des leckeren Quinoa-Spinat-Topfes. Und meine Schwester hat sich auch wieder eine Portion abgeholt, sie liebt das Gericht nämlich genau so sehr wie ich. 


Dieser veggie-Schupfnudel-Topf war auch mal wieder Ausdruck von Faulheit. Die Schupfnudeln habe ich angebraten, danach Möhren, Zwiebeln, Lauch und ein paar Pilze dazu gegeben, alles gar kochen lassen und ein wenig Brühe und Créme Fraîche dazu. Kaum Aufwand und lecker war es dennoch. So mag ich das. 

Mein Favorit der letzten zwei Wochen waren allerdings diese Falafelbratlinge. Das Kichererbsenmehl hatte ich in der letzten Tafeltüte und jetzt kam ich dazu es zu benutzen. Zu den Bratlingen gab es einen Joghurtdip und einen Salat. Das Rezept habe ich auch sofort gebloggt. Das sagt ja glaube alles nicht wahr? 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 30. Mai 2018

Falafelbratlinge

Ich liebe Falafel! Ich habe auch schon mehrmals welche selber gemacht, einmal aus getrockneten Kichererbsen, einmal aus Kichererbsen aus der Dose und einmal mit einem Falafel-Fertigmix aus der Tüte. Die erste Variante hat wunderbar geschmeckt, ich habe sie sogar verbloggt als Falafelburger, aber sind wir mal ehrlich - es ist ein sch... Aufwand! Die zweite Variante hat mal so gar nicht funktioniert. Meine Falafelmasse ist beim braten einfach auseinander gefallen... Und die dritte Variante hat mir leider nicht so gut geschmeckt. 

Nun hatte ich in einer der letzten Tafeltüten eine Packung Kichererbsenmehl und auf der Packungsrückseite gab es das Rezept für "Falafelbratlinge". Die wurden sofort ausprobiert. 



Für ca. 20 Bratlinge, ausreichend für 3-4 Personen

250 g Kartoffeln (ungeschält)
200 g Kichererbsenmehl
400 ml Gemüsebrühe (alternativ 1 EL Gemüsebrühpulver + Wasser)
2 Eier
100 g Quark
20 g Butter
1 TL TK-Petersilie
2 Knoblauchzehen
10 ml Sesamöl
Salz, Pfeffer, Ras El Hanout
20 g Paniermehl + Paniermehl zum wälzen

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen lassen. Abgießen und zum abkühlen zur Seite stellen. 

Die Gemüsebrühe aufkochen. Das Kichererbsenmehl in eine Schüssel abwiegen. Die kochende Gemüsebrühe mit einem Schneebesen einrühren und zugedeckt etwa 5 Minuten stehen lassen. (Ich hatte mein Kichererbsenmehl mit dem Brühpulver vermischt und das kochende Wasser dazu gegeben). 

Die abgekühlten Kartoffeln zerdrücken und in die Schüssel zum Falafelgrundteig geben. Den Knoblauch pellen, fein pressen und ebenfalls dazu geben. Außerdem Quark, Butter, Petersilie, Eier, Sesamöl und Paniermehl zugeben. Mit 2 Msp. Ras El Hanout, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Pfeffer würzen und alles verkneten. 

Auf einem Teller Paniermehl bereit stellen. Von der Falafelmasse nun mit einem Esslöffel Teig abstechen und zum Paniermehl geben, den Bratling von allen Seiten mit Paniermehl bedecken und wahlweise rund formen oder platt drücken. In einer Pfanne großzügig Öl erhitzen und die Bratlinge darin von beiden Seiten goldbraun braten (Die Falafel ziehen viel Fett, evtl. muss zwischendurch nochmal Öl nachgefüllt werden). 




Dazu hatten wir einen schnellen Joghurtdip mit Zitrone und Kräutern - 

150 g Joghurt und 150 g Quark verrühren, 1 TL Salz zugeben, den Saft von 1/2 Zitrone unterrühren und Kräuter nach Wahl drunter geben - ich hatte eine italienische TK-Kräuter-Mischung. 

und einen fixen Bauernsalat aus Feldsalat, Tomate, Gurke und Fetakäse. Das Dressing bestand aus Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und etwas Zucker. Also ganz einfach. 



Ich kann Euch nur ans Herz legen, das auszuprobieren. Es ist zwar teilweise eine echt klebrige Angelegenheit, aber es lohnt sich absolut. Für faule Köche für mich ist diese Falafelversion einfach perfekt. 




Freitag, 18. Mai 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Mai 2?

Hui die letzten zwei Wochen waren wirklich Wahnsinn! In der letzten Tafelzusammenfassung habe ich Euch noch erzählt, dass ein Filmteam beim Tafelgang dabei war und man waren die SCHNELL! Am Freitag gefilmt und am Dienstag danach wurde der Beitrag schon ausgestrahlt 😁 (hier könnt Ihr Euch den Beitrag noch mal anschauen, falls Ihr ihn nicht gesehen habt *klick*). Danach explodierte erst Mal mein Handy - Nachrichten, Likes, Kommentare ... Ich verbrachte den gesamten Abend und noch einen Teil des nächsten Tages damit zu versuchen allen zu antworten (ich hoffe ich habe niemanden übersehen). Zwei weitere Male lief der Beitrag danach noch und jedes Mal kamen ein paar Leute dazu. In Zahlen: Knapp 6000 Leute kamen auf Instagram dazu, ungefähr 1000 auf meiner FB-Seite und die Kommentare habe ich nicht gezählt. Ich sage an dieser Stelle noch einmal DANKE für die vielen lieben Worte die ich bekommen habe! 

Und jetzt genug Vorworte - wir haben noch eine aktuelle Tafelzusammenfassung 😏 !



Weggegeben habe ich aus dieser Tüte relativ wenig, die Bananen, ein wenig Wurst, die Quarkriegel und ein bißchen Joghurt. Spannend finde ich, dass der Basilikum noch immer lebt - er bekommt voraussichtlich heute noch einen größeren Topf und dann schau ich mal, ob ich den noch länger durch kriege. Normalerweise hat Basilikum eine Halbwertszeit von 4 Tagen bei mir, dann wächst er nur noch knusprig 😂

Direkt gekocht habe ich die One-Pot-Pasta mit Möhre und Brokkoli (schon spannend zu kochen, wenn man dabei gefilmt wird 😎). Ich glaube die Entscheidung war goldrichtig, mittlerweile haben mich einige Nachrichten erreicht, dass sie nachgekocht wurde und sie geschmeckt hat. 

Das Brot zeige ich ja nie - ich möchte es nicht auf den Boden legen. Dabei waren letztes Mal allerdings 2 Baguettes. Eines davon habe ich aufgeschnitten, aus den Tomaten einen Salat mit Zwiebeln gemacht und alles zusammen zu wundervollen Bruschetta verarbeitet. Das war sowas von lecker, ich hoffe direkt, wir haben heute wieder Baguettes dabei 😏 




Das andere Baguette (und die Brötchen die wir nicht geschafft haben), habe ich zu Paniermehl verarbeitet. Ich habe sie einfach gut trocknen lassen, etwas zerkleinert und dann durch die feine Reibe meiner Küchenmaschine gejagt. Die Brösel waren etwas größer als erwartet, aber als Panade waren sie perfekt. Wir hatten nämlich zur Feier von Papas Geburtstag ein 3-Gänge-Menü. Der Blumenkohl aus der Tafeltüte hat da auch eine Rolle gespielt - er ist in der Vorsuppe gelandet... 

Als Hauptgang hatten wir dann gerösteten Blumenkohl, Kartoffeln und Schnitzel. Die Schnitzel waren mit dem eben erwähnten selbst herstellten Paniermehl paniert. Was waren die lecker! 



Zum Nachtisch gab es dann noch kleine Schokoküchlein mit flüssigem Kern. Aber irgendwie hatten die nicht so ganz hingehauen, die waren noch etwas sehr flüssig... Ob ich die nun zu kurz gebacken hatte oder ob die Tafelschokolade die ich drin versteckt hatte schuld war - wer weiß das schon 😂

Besser waren da auf jeden Fall diese Erdbeer-Rhabarber-Muffins die ich für den Spielplatz gebacken hatte. Den Rhabarber hatte ich im Angebot gekauft und die Erdbeeren waren aus der Tafeltüte und mussten dringend verarbeitet werden... Geschmeckt haben die Muffins so gut, dass ich sie direkt verbloggt habe. 



Den grünen Spargel aus der Tüte hatte ich etwas lange liegen lassen. Er war dann schon recht matschig und teilweise war auch schon Schimmel erkennbar. Statt ihn zu entsorgen habe ich die Stellen großzügig abgeschnitten, den Spargel klein geschnitten und mit Hack, Tomaten und Nudeln ein Essen draus gekocht. 😏

Der kleine Weißkohl landete in dieser veganen Kohlpfanne. Drauf gekommen bin ich, weil eine Leserin meinte, sie hatte eine solche Inspiration mal bei mir gesehen und gönnt sich das jetzt regelmäßig. Eigentlich gehört noch Créme Fraîche dazu, die hab ich aber schlichtweg vergessen. Es schmeckt aber auch so sehr gut. 




In diesem Salat habe ich ein paar der nicht mehr so knackigen Paprikaschoten aus der Tafeltüte versteckt. Durch die knackigen Gurken und die frischen Tomaten hat man das aber gar nicht so wirklich mitbekommen. Mir hats geschmeckt und sonst hat auch keiner gemeckert. 

Richtig gut fand ich ja die Kabanossi-Suppe. Pur isst die hier niemand und ich dachte "was hab ich zu verlieren". Das Ergebnis war dann aber sowas von lecker, dass ich kaum teilen wollte. Und verbloggt habe ich das ganze auch direkt. Hat die eigentlich schon jemand nachgekocht? 





Recht unspektakulär sieht dieser Auflauf aus. Drin versteckt sind Kartoffeln, Kohlrabi und Möhren, eine Frischkäsesauce und überbacken ist das ganze mit Cheddar. Als Grundlage habe ich mein Rezept für Kartoffel-Wurzelgemüseauflauf. Allerdings überlege ich seitdem, ob das nicht eigentlich schon wieder ein eigenes Rezept ist bei den ganzen Änderungen. Was meint Ihr?

Auch im vom Mann heiß geliebten Kritharakisalat mit Hackfleisch habe ich ein paar der nicht mehr so knackigen Paprika verwendet. Ganz ehrlich - das merkte man null. Ich habe aber gemischt mit ein paar frisch gekauften. 




Und zum Abschluss habe ich noch mal den Basilikum beerntet (wie gesagt, der lebt ja noch ✌) und den Tomate-Mozzarella-Nudelsalat mit frischem Basilikum zubereitet. Und weil die Balsamicocreme leer war, habe ich einen hochwertigen Balsamicessig genommen, den ich mal in irgendeiner Genussbox hatte. Man war der Salat lecker 😍 Ich schätze, im Rezept werde ich demnächst auch noch eines der Bilder ergänzen. Die finde ich echt gut geworden. 



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.