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Samstag, 22. April 2017

Was wurde aus der Tafeltüte April 2?

Ihr habt es sicher mitbekommen - ich habe eine spontane kleine Blogpause eingelegt. Das war so nicht beabsichtigt, normalerweise möchte ich mindestens 2-3 Rezepte veröffentlichen zwischen den Tafelzusammenfassungen. Aber die letzten zwei Wochen waren einfach voll. Direkt am Wochenende 8./9./10. April waren wir in Berlin, 2 Tage war ich zum Urban Gardening Workshop vom Foodiemeetup und einen Tag haben wir noch Ferien dran gehängt (glücklicherweise haben wir die Möglichkeit bei Verwandten zu schlafen). Die Woche waren die Kids dann Zuhause, das machen wir fast immer während der Schulferien. Dann kam schon das Osterwochenende, dass wir gammelnd, aufräumend, vorbereitend und feiernd mit meiner Familie verbrachten. Schwupps, da waren wir schon in der kurzen Woche in der mein Geburtstag (Donnerstag) anstand mit eingeladenen Freunden und Familie und da war auch diese Woche schon vorbei. Ich muss zugeben, die Dynamik dieser zwei Wochen hat mich sehr erschreckt, die Zeit rannte wirklich an mir vorbei. Aber es war einfach toll und ich möchte sie nicht missen. Und ich denke Ihr verzeiht es mir auch, dass Leben 1.0 gerade einfach mal vorging 😊


Ein paar der Sachen habe ich übrigens mitgenommen nach Berlin zu Freunden und Familie. Schließlich sind viele Sachen zum Sofortverzehr gedacht und wenn ich das erste Wochenende nicht da bin, ist das schwierig. Außerdem waren meine sonstigen Abnehmer selbst verreist. Einige Sachen habe ich aber noch liegen, wie zB. die Tortillas, das Kebab Brot und den Blumenkohl. Die tauchen dann einfach in der nächsten Zusammenfassung auf 😁

Über die TicTacs und die Eiswaffeln haben sich die Kids sehr gefreut, sie lieben beides. Die kleinen Muffins habe ich zu meinem Geburtstag mit auf den Kaffeetisch gestellt und war ein bißchen beleidigt, dass Kuchen über blieb, die Muffins allerdings am Ende leer waren. Die Pizzen haben wir uns ohne Foto einfach so mal zum Abendessen gemacht (ich popelte die Salami runter, mein Sohn die Paprika und meine Tochter alles 😆). 

Schwierig fand ich die frische Schälrippe. Da meine sonstigen Abnehmer ja wie gesagt nicht kommen konnten, musste ich sie gleich verarbeiten oder wegwerfen (mir fällt grad ein, einfrieren wäre ja auch gegangen. Bin ich in dem Moment echt nicht drauf gekommen). Wegwerfen kam für mich natürlich nicht in Frage. Also habe ich sie in einer Honig-Senf-Marinade asiatisch angehaucht eingelegt und mitgenommen nach Berlin. Abends kam der in die Auflaufform und zack - Abendessen fertig. Schade, dass es sonst keiner probieren wollte, die Rippchen waren nämlich wirklich lecker. Die Marinade muss ich unbedingt noch einmal machen. 

Um die Bananen zu verwerten, habe ich am Freitag noch schnell einen Schokoladen-Bananen-Kuchen gebacken und mitgenommen zu den Omas. Am meisten gefreut haben sich seltsamerweise die Kinder, die ungefähr den halben Kuchen allein aßen - innerhalb von 3 Tagen. Das wunderte mich, denn bisher wurde dieser Kuchen von ihnen mit Nichtachtung gestraft. Da sich dieses Phänomen allerdings auch wiederholte, als ich den Kuchen zu meinem Geburtstag noch einmal buk, scheinen sie dem Schokoladen-Bananen-Kuchen nun ebenso verfallen zu sein wie ich!



Die Möhrchen aus der Tafeltüte wurden zu einer Fischstäbchenbeilage. Kombiniert mit Kohlrabi den ich noch liegen hatte, und Kartoffelbrei aus den schrumpeligen Kartoffeln in der Vorratskammer ein perfektes Abendessen. Ihr wisst ja, bei Fischstäbchen meckert hier niemand... 😏 Das Gemüse habe ich übrigens wie beim Wurzelgemüse in Sahnesauce zu bereitet.

Der Porree, die Champignons und Créme Fraîche aus einer vorherigen Tüte durften mit Hofladenhackfleisch als Käse-Lauch-Suppe unseren Gaumen erfreuen. Ernsthaft, ich liebe diese Variante der Käsesuppe. Auch wenn sie ewig viele Kalorien hat, es lohnt sich einfach. Am besten Brot und so weglassen, dann ist es Low Carb und bestimmt nicht ganz so schlimm.


Am Ostersonntag haben wir mit meiner Familie gebruncht. Dabei habe ich einiges von der eingefrorenen Hefe aufgebraucht. Es gab ein Bärlauch-Monkeybread und Krabbelgruppenbrötchen.  























Außerdem einen Osterzopf und Würstchentornados (die nicht nur bei den Kindern super ankamen). 



Völlig übertrieben habe ich dann noch mit lecker Quarkbällchen. Da hatte sich schon wieder einiges an Quark im Kühlschrank angesammelt und ich habe eigentlich nur auf eine Gelegenheit gewartet mal wieder welche zu machen - das Frittieren hat allerdings einige Zeit in Anspruch genommen. Und zu ungeduldig war ich auch, teilweise waren sie noch roh in der Mitte. Gestört hat das aber wohl niemanden, zumindest gab es keine negativen Rückmeldungen. Ich hab mich auf jeden Fall ziemlich überfressen an den Dingern (und ich bereue nichts 😀). 


Ein schönes Schnäppchen habe ich übrigens am Ostersamstag gemacht, als ich abends noch fix was vergessenes einkaufen wollte. In der Fischtheke lag küchenfertiger Thunfisch, Verbrauchsdatum 18.4. für 50 % rabattiert. Da habe ich mich nicht lange bitten lassen und schon lagen beide vorrätigen Packungen in meinem Einkaufskorb. Ich habe ihn von allen Seiten angebraten, dann bei 150 Grad für 10 Minuten in den Ofen, gebratene rote Zwiebeln dazu und diesmal habe ich noch die Burgerbrötchen von der Tafel mit aufgebacken. So wurde da also ein ganz fixer Thunfischburger draus. Hat unglaublich gut geschmeckt und dafür gesorgt, dass ich gewiss wieder auf der Suche nach Schnöppchen um die Fischtruhe herumschleichen werde...


Die mittlerweile arg schrumpeligen Paprika habe ich mit der Zucchini und ein paar Tomaten zu einer ratatouilleartigen Sauce verkocht, da drin habe ich gekühlte Fertig-Tortellinis warm gemacht, für mich noch etwas angebratenen Speck dazu - fertig war ein fixes Abendessen. 

Und dann war auch schon mein Geburtstag ran. Bis zuletzt war ich unentschlossen ob ich überhaupt feiern werde, oder ob ich es einfach unter den Tisch fallen lasse. Allerdings finde ich es einfach schön mit Freunden und Familie diesen Tag zu genießen. Und obwohl meine Einladung sehr spontan war (nicht mal 24 Stunden vorher) war ich an diesem Tag nicht allein. Das fand ich toll!


Gebacken hatte ich wie oben schon erwähnt nochmal den Bananen-Schokoladen-Kuchen, einen Birnen-Mohn-Schmand-Kuchen und diesen Rhabarber-Haselnuss-Kuchen

Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Freitag, 7. April 2017

Was wurde aus der Tafeltüte April 1?

Beim letzten Tafelgang gab es eine kleine Änderung zu sonst - ich habe die Tüte nicht allein abgeholt. Ich war an diesem Tafelfreitag nämlich mit meiner Schwester auf der Buchmesse. Es ging kein anderer Tag, wir fahren seit Jahren regelmäßig hin und am Wochenende gehe ich nicht auf die Messe. Schon gar nicht mit dem Babymädchen dabei! Aus diesem Grund habe ich Bekannte mit demselben Tafeltag gefragt, ob sie meine Tüte mit abholen könnten. Das Geld, eine Vollmacht, meine Tafelkarte und einen Bestechungskuchen 😀 hatte ich rechtzeitig vorher hingebracht und alles abgesprochen. Am Samstag fuhren wir dann hin und holten die Tüten ab. Einfach toll, dass das so gut geklappt hat!



Die Tüte diesmal war im Vergleich zu sonst wenig. Auf Instagram wurde ich für diese Aussage kritisiert, sie ist aber nicht negativ sondern einfach objektiv gemeint. Wenn die Tüte nicht so voll ist, ist es nämlich klar, dass ich nicht soviel daraus gekocht habe. Und von dem was drin war, habe ich auch wieder was weggegeben - die Wurst, einen Teil vom Obst, die Mango-Currysauce (wir haben noch eine fast volle Packung), die Fruchtbuttermilch ... Weggeworfen habe ich den grünen Spargel, weil er unten komplett verschimmelt war. Da wollte ich nichts riskieren (ein Foto erspare ich Euch).

Die Pizza gab es direkt am Abend, sie waren durch die Nacht ohne Tiefkühlung schon aufgetaut und wieder einfrieren geht ja nicht. Ein Foto habe ich aus akuter Unlust zu dem Zeitpunkt nicht gemacht (ich lag stillend auf dem Sofa und war froh, dass mein Freund die Pizza vorm Verbrennen gerettet hat - an Fotos war da nicht zu denken 😏 ).


Ein Großteil des Gemüses wie Paprika und Rucola landete in Salaten wie diesem hier. Mein Freund macht das ernst mit dem "etwas gesünder essen" und geschnippelt schmeckt gesundes halt deutlich besser... Also Salatteller und Daily Salat gehen weiterhin gut.

Die Aufbackbrote wurden nach und nach alle weggegessen. Spezielle Fotos gab es dazu nicht, ein Brot mit Salami und Käse drauf ist nicht so interessant finde ich. Allerdings war die Version mit selbstgemachtem Bärlauchpesto, Mozzarella und Tomate so lecker und fotogen, dass ich Euch das zeige. Diese Kombination gab es in den letzten 2 Wochen öfter. 




In den letzten zwei Wochen habe ich übrigens festgestellt, dass ich mit meinem Liebsten mal "ich mag das nicht" durchdiskutieren muss. Er mag keinen Bärlauch - und mampfte mir obige Bärlauchpestobrote und selbstgemachte Bärlauchbutter weg. Und Frischkäse mag er auch nicht, deshalb hat er die Schüssel Frühlingszwiebel-Frischkäse-Dip ebenfalls fast allein weggedrückt *g*. 

Ebenfalls glücklich gemacht habe ich letzte Woche die Mamas (und Kiddies in der Krabbelgruppe. Ich habe einen ganzes Blech Zupfkuchen gebacken, so dass nach Herzenslust geschlemmt werden konnte. Und dazu gab es noch Schokoladenmuffins mit flüssigem Kern - die Weihnachtsschokolade die hier rum lag ist jetzt drastisch weniger geworden. 





Alle bisher gezeigten Gerichte waren aus der ersten Woche, am Freitag erwischte uns nämlich Magen-Darm und ich kochte kaum noch etwas. Gestern schaute ich dann, was aus der Tafeltüte überhaupt noch da ist und bis auf den Lauch und ein Aufbackbrot habe ich gar nichts mehr gefunden. Den Lauch gab es abends dann als Lauchgemüse mit selbstgemachten Pizzabrötchen dazu. 



Ich könnte jetzt noch verzweifelt versuchen diese Zusammenfassung etwas länger zu gestalten (es gab wieder Brot und auch Brötchen mit der eingefrorenen Hefe), allerdings verschone ich Euch heute damit und sage es ist wie es ist, die Tafeltüte war einfach leerer als sonst. Mal sehen wie das heute ist und was ich Euch dann in zwei Wochen für eine Zusammenfassung präsentiere 😊

Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Dienstag, 4. April 2017

Yogurtlu Erişte

Nudeln und Hackfleisch, das geht bei uns immer. Egal wie maulig Kinder oder Mann sind, egal wie schlecht die Laune ist - sobald Nudeln auf dem Tisch stehen und es dazu etwas mit Hackfleisch gibt, sind alle wieder glücklich. Diese Liebe zum Hackfleisch bekommt jetzt einen eigenen Feiertag - 

ALL YOU NEED IS HACK!



Und damit dieser Tag gebührend gefeiert werden kann, war ich am Wochenende wieder im Hofladen und habe Hackschub ähm Nachschub geholt. Doch was sollte ich daraus machen? Mein Blick fiel auf meinen üppigen Knoblauchvorrat (Im Laden: "ich müsste mal wieder Knoblauch kaufen" gesagt, getan. Zuhause: "Oh das dachte ich mir letzte Woche auch schon." - kennt Ihr sicher 🙈) und es war klar, viel Knoblauch muss mit dran. 

Mir fiel das Yogurtlu Erişte ein, dass ich schon vor Ewigkeiten mal gekocht hatte. Übersetzt heißt das wahrscheinlich soviel wie Joghurtnudeln (korrigiert mich, falls ich falsch liege). Dazu gibt es eine Hackfleischsauce - ein perfektes Hackliebefeiertagsessen also. 



Für 4 Personen:

500 g Hackfleisch
3 EL Tomatenmark
1 Dose Pizzatomaten natur
1 TL Kreuzkümmel
2 Zwiebeln
1/2 Packung TK-Petersilie

500 g Nudeln
400 g Joghurt (hier 3,5 % Fett)
4 Knoblauchzehen

außerdem Salz, Pfeffer, Chili

Die Zwiebeln schälen, fein würfeln und mit etwas Zucker in Öl glasig andünsten. Das Hackfleisch zugeben und krümelig braten. Das Tomatenmark unterrühren und dann mit der Dose Pizzatomaten ablöschen. 200 ml Wasser unterrühren, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und wenn gewünscht 1/2 TL Chili zugeben. Den Deckel aufsetzen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln in Salzwasser bißfest garen und abgießen. Die Knoblauchzehen schälen und in den Joghurt pressen (alternativ sehr fein schneiden oder reiben). Mit Salz abschmecken und dann mit den Nudeln vermischen. 

Die Petersilie in die Sauce rühren, noch einmal abschmecken und dann mit den Knoblauchjoghurtnudeln genießen. 


So holt man sich Fernweh auf den Teller. Ein wenig Kreuzkümmel und Knoblauch und schwupps... Als riesiger Türkeifan (Türkei! Nicht Erdogan. Die politische Situation beobachte ich ehrlicherweise mit Sorge 😟) ist so ein wunderbares Essen fast wie ein kleiner Urlaub. 

Und jetzt Ihr - mögt Ihr Hackfleisch? Dann habe ich noch eine kleine Überraschung. Der Hackfeiertag wurde von Stefanie und Sonja ins Leben gerufen und mehr als 30 Blogger sind ihrem Aufruf gefolgt. Falls Ihr also Lust auf die Verarbeitung von Hack habt, hier sind eine Menge Rezepte zur Inspiration: 


  1. Bake to the Roots - Fladenbrot mit Hackfleisch

  1. Gernekochen - Filet Americain

  1. Kleiner Kuriositätenladen - Meatball Subs

  1. Lebkuchennest - Beef Bowl

  1. Experimente aus meiner Küche - Überbackene Lasagnerollen

  1. happy plate - Kalbsbouletten

  1. Cuisine Violette - Albóndigas en salsa

  1. Schnin’s Kitchen - Hackbällchen Toscana
  1. USA kulinarisch - Taco Cups
  1. Jankes*Soulfood - Bolognese-Crespelle
  1. Paprika meets Kardamom - Hackbällchen in Letscho
  1. Cookie und Co -  Spaghetti-Pizza            
  1. S-Küche - Ragù alla Bolognese           
  1. Was du nicht kennst…- Rigatoni al forno
  1. Zauberhaftes Küchenvergnügen - mediterraner Hackbraten
  2. Ofengeflüster - Hackfleisch-Brötchen-Sonne
  1. Karambakarina’s Welt - Chili Cheese Fries
  2. Cakes, Cookies and more - Hackfleischmuffins mit Kartoffelhaube
  3. Haut Gôut – Tatar vom Reh
  4. moey’s kitchen - Schwedische Köttbullar
  5. Geschmeidige Köstlichkeiten - Blattspinat mit Hackknöderl
  6. lecker macht laune - Hackfleisch-Spinat-Quiche
  1. Allerbester Kram - Beeftea
  2. Amor&Kartoffelsack - Big Mac Pizza          





Sonntag, 2. April 2017

Russischer Zupfkuchen vom Blech

Ich liebe Zupfkuchen. Russischer Zupfkuchen ist einer der ersten Beiträge die ich im Blog hochgeladen habe, mittlerweile hab ich dem Rezept sogar neue Fotos spendiert und die arg häßlichen rausgeworfen. Regelmäßig wird der hier gebacken und bis auf das letzte Krümelchen aufgegessen. Als Variante hatte ich sogar mal Muffins gebacken, allerdings mit Vanillepuddingpulver 😶 Daran merkt man eindeutig, dass dieses Rezept schon laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange im Blog ist - ich benutze heute kein Pulver mehr! 



Diese Zupfkuchenliebe führte allerdings dazu, dass ich sofort aufhorchte, als ich den Zupfkuchen vom Blech bei Springlane sah. Ein ganzes Blech Zupfkuchen?? Geil! Aber wer soll das bitte hier aufessen? Deshalb führte ich mal wieder die Krabbelgruppe in Versuchung 😁 

Für 1 normales tiefes Backblech:

Für den Teig
420 g Mehl
200 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
3 TL Backpulver
40 g Backkakao
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Butter

Für die Füllung
375 g Butter
4 Eier
1000 g Quark
250 g Zucker
2 TL Vanilleextrakt
70 g Stärke
optional 1 TL Zitronenschalenabrieb

Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Backkakao, Salz und Backpulver mischen. Die Eier und die Butter in Stücken zugeben und alles miteinander verkneten. Das Backblech mit Backpapier auskleiden und dann 2/3 des Teiges auf dem Boden ausrollen (ich mach das immer mit den Händen - klebt zwar ein bißchen, aber ist mir lieber als mit einem Nudelholz).

Die Butter für die Füllung schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Quark, dem Zucker, dem Vanilleextrakt und der Stärke (+ Zitrone falls gewünscht) glatt rühren, die geschmolzene Butter unterrühren und alles auf dem ausgerollten Boden verteilen und glatt streichen. 

Den restlichen Teig in Stücke zupfen und auf der Quarkmasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 45 Minuten backen. 



Als ich mit meinem riesigen Blech Zupfkuchen den Raum betrat, wurde ich freudestrahlend empfangen. Und als ich erzählte, was ich da mitgebracht hatte, vergaßen ungefähr 2/3 ihre aktuelle Diät 🙈 Leer ist er leider nicht geworden, das könnte aber an den Schokomuffins mit flüssigem Kern die ich zusätzlich noch gemacht hatte und an den herzhaften Kleinigkeiten die meine Freundin vorbereitet hatte, liegen. 


Nachmittags haben wir uns dann nochmal alle auf dem Spielplatz getroffen und die Reste vernichtet - also absolute Empfehlung für diesen mega leckeren Blechkuchen! Ich habe übrigens 500 g Quark durch 500 g Schichtkäse ersetzt, weil ich den noch da hatte. Kann man machen, muss man aber nicht, geschmeckt hat es aber 😏 



Dienstag, 28. März 2017

Balkongarten 2.0 (Werbung eBay home & garden)

Ich muss Euch heute was gestehen - ich bin ein Erdschwein. Meine Freundin hat mich vor zwei Jahren so betitelt, weil ich so wahnsinnig gerne in ihrem Garten in den Beeten saß und das Unkraut ohne Werkzeug heraus buddelte. Ein eigener Garten wäre wirklich toll, allerdings ist meine Faulheit da sehr problematisch. Ich liebe es im Garten zu arbeiten, bekomme aber den Hintern nicht hoch, um zum Garten hin zu fahren. Das Beste für mich wäre eigentlich eine Erdgeschosswohnung bzw. ein Haus mit Garten hinten dran. Die Kids bekommen einen Sandkasten, eine Schaukel und/oder ein Trampolin und ich könnte stundenlang in der Erde wühlen 😍 . Schade, dass das vorerst ein Traum bleiben wird...

Im letzten Jahr versuchte ich trotz Wohnung in der vierten Etage zumindest ein wenig von diesem Traum in die Realität umzusetzen. Glücklicherweise haben wir einen "Balkon" . Na gut, eigentlich ist es nur das Dach vom Anbau, welcher im Geschoss unter unserer Wohnung endet. Aber keine Sorge, unser Vermieter hat die Statik prüfen lassen, da seinerseits die Idee im Raum steht, eine Dachterrasse dort hinzubauen und die Wohnung so aufzuwerten. Bis dahin bleibt es eine Kletterpartie.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere von Euch daran, dass ich immer wieder von meinem "Balkongarten" berichtet habe? Auf Facebook und Instagram habe ich regelmäßig Bilder gezeigt. Ich hatte Tomaten, Gurken, Zucchini, Möhren, Erbsen, Zwiebeln, Salat und ein paar Kräuter angepflanzt. Und obwohl es am Anfang recht gut aussah, war mein gärtnerischer Versuch nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Doch eins nach dem anderen. 

Ich bin Anfänger beim Thema "Urban Gardening" und habe überhaupt keine Ahnung. Deshalb hatte ich die meisten Sachen in großen Emailleschüsseln angepflanzt, die ich auf dem Dachboden gefunden hatte. Diese hatten recht viel Fassungsvermögen und Zucchini, Tomate, Gurke, Erbse und Salat wuchsen gut an darin. 



Erste Blüten und Früchte wurden von mir regelmäßig mit Freude begrüßt und sofort geteilt. Ich lernte, dass es weibliche und männliche Zucchiniblüten gibt, dass man Zucchiniblüten (vor allem die männlichen) füllen und braten bzw. frittieren kann. Aber ich lernte auch, dass ein Fruchtansatz nicht unbedingt heißt, dass man am Ende auch etwas ernten kann. Leider habe ich insgesamt nur etwa 3 handgroße Zucchini ernten können.. Alle anderen Blüten waren entweder männlich oder die Frucht ist recht schnell eingegangen. 



Besser lief es da mit meinen Tomaten. Obwohl ich nicht ausgegeizt habe und die Stauden nur mehr schlecht als recht zusammen gebunden hatte, konnte ich gut und gerne 50 Cocktailtomaten ernten. Allerdings merkte ich sehr gut, dass die Emaillewanne den Tomaten eigentlich zu klein war. Dieses Jahr überlege ich daher größere, bzw. tiefere Pflanzkübel zu besorgen. Ich habe mich dafür auf eBay umgesehen und inspirieren lassen. Ich denke, ich werde mir dieses Jahr große Pflanzkübel aus Kunststoff besorgen - wenn dann eine ganze Reihe Kübel wie diese hier auf dem Balkon stehen, dann dürften die Nachbarn sicherlich neidisch herüber schauen, oder? 




Aber zurück zu meinen notdürftigen Ernten. Das größte Problem war eindeutig, dass ich letztlich nur Erde in die Schüsseln gegeben hatte und es teilweise sehr starke Regenfälle gab. Das Wasser sammelte sich in meinen Behältern und konnte nicht ablaufen. Abdecken ging nicht und einzig die Pflanzen direkt vorm Fenster waren ein wenig geschützt. Ich bin noch auf der Suche nach guten Büchern zum Thema Urban Gardening, weil ich mir erhoffe, dass dort Tipps drin sind. Könnt Ihr mir welche empfehlen? Die Auswahl ist ja doch etwas erschlagend...

Momentan ist der Plan die Pflanzkübel mit Blähton und Gartenvlies zu füllen, Erde drauf zu schichten und dann erst die Pflanzen einzubringen. Allerdings kann der Blähton auch nur eine gewisse Menge Wasser aufnehmen und bei starken Regengüssen würde sich dennoch wieder Wasser in den Kübeln sammeln. Ich überlege daher unten Löcher hineinzubohren als Ablaufschutz. Was meint Ihr dazu? 

Irgendwie muss ich es schaffen, dass es nicht zu Staunässe kommt. Meine Möhren und Erbsen sind mir letztes Jahr regelrecht ertrunken. Fragt nicht wie oft ich das überstehende Wasser abgegossen habe... Und geholfen hat es dann doch nichts. 

Abschließend noch eine Sache die ich im Zusammenhang mit dem Balkongarten superspannend finde: Wurmboxen. Man packt oben Biomüll hinein und die Würmer darin verdauen das organische Material. Unten kommt dann biologischer Flüssigdünger heraus. Ich finde die Idee einfach genial, sowohl zur Müllreduzierung, als auch, weil man sich dann den Kauf von Dünger spart. Ich bin bei dem Thema aber noch am Einlesen - hat von Euch jemand Erfahrung mit solchen Boxen? Es ist ja wirklich eine finanzielle Investition die nicht ohne ist. An selber bauen traue ich mich nicht heran, das ist also keine Option. 




So viele Fragen... Ich hoffe auf Eure Erfahrungen und Tipps! Damit ich dieses Jahr mehr ernte als 10 Gurken, 50 Tomaten und 3 Mini-Zucchini ... 😉



Zum Schluss noch ein Hinweis: Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit eBay entstanden. Bekannt geworden ist eBay zwar mit den Auktionen, allerdings sind heute 80 % der verkauften Artikel dort Neuware. Hier sind viele Shops unter einem Dach vereint und der Großteil der Shops verschickt sogar versandkostenfrei!
Samstag, 25. März 2017

Was wurde aus der Tafeltüte März 2?

Die letzten zwei Wochen haben keine Besserung beim Kochen gebracht - im Gegenteil, irgendwie ist es nochmal weniger geworden, was ich in der Küche so gebastelt habe... Ich weiß nicht genau woran es liegt, möglicherweise daran, dass mir momentan oftmals drin die Decke auf den Kopf fällt und dann die Kids zu laut sind, der Fernseher zu nervig, die Räume zu klein. So schnapp ich mir die Kids und gehe raus auf den Spielplatz oder spazieren oder besuche Freunde. Und wenn wir dann abends nach Hause kommen, ist die Lust auf großartige Kochorgien eher gering. Und falls ich doch was koche, mag es keiner Essen - alles schon gehabt :/ Ihr merkt schon, das Frustlevel in dem Bereich ist momentan eher hoch... Ich hoffe sehr, dass sich das in nächster Zeit legt - das geht mir nämlich schon selbst total auf den Senkel 😉

Wie jedes Mal ging wieder einiges weg - unter anderem die Kokosmakronenbackmischung, der Marzipankalender und die Lebkuchen, das Fixzeug, ein Teil der Wurst, das Shampoo und die Grillsaucen. 



Vieles was ich aus den Sachen gemacht habe, wurde nicht fotografiert - verzeiht mir das. Beispielsweise habe ich die Erdbeeren wieder gesäubert, klein geschnitten und gezuckert - schwupps waren sie aufgegessen... Die Melone hab ich für mich und die Kids aufgeschnitten und zack dasselbe Schicksal wie die Erdbeeren 😉 Die Paprika habe ich ebenfalls auf einen Snackteller gepackt, die Pizza habe ich nicht fotografiert und meine Brote mit dem Frischkäse ebenfalls nicht.

 Aber eine Sache muss ich Euch erzählen. Mein Sohn steht ja total auf Sojamilch in der Geschmacksrichtung Vanille. Normalerweise habe ich immer die Version von DM Bio im Haus, die ihm auch gut schmeckt. Nun war in dieser Tüte eine Packung Vanillesoja von Alpro (runtergefallen, Dellen, MHD Ende 2017). Ich gieß sie meinem Sohn ein und er meint direkt : "Mama die schmeckt ein bißchen besser als die andere!" *seufz* Wenn da nur nicht der Preisunterschied von fast 2 € wäre ...




Zeigen kann ich Euch aber die Stromboli, die ich gemacht habe. Genommen habe ich meinen Pizzateig (gemacht mit meiner Tafel-TK-Hefe), von der Menge die Hälfte verwendet und zwei Stromboli geformt. Die Füllung bestand aus der Zucchini, Hackfleisch das weg musste, Schafskäse und etwas Bärlauchpesto

Aus der anderen Hälfte vom Pizzateig wurde dann das Monkeybread mit Bärlauchpesto, das ich virtuell auf den Geburtstagsbrunchtisch der Rettungstruppe gestellt habe. Real wurde es von der Krabbelgruppe restlos vernichtet. 







Außerdem hatte ich für die Krabbelgruppe diesen Apfelkuchen Upside Down gebacken - ich wollte die Bilder schöner gestalten im Beitrag. Das Blöde war dann nur, dass der Kuchen mißlang. Ich weiß jetzt, dass es keine gute Idee ist bei diesem Kuchen Backpapier in die Form zu legen... Das Karamell läuft dann nämlich aus der Form und ist überall zu finden - nur leider nicht mehr auf dem Kuchen. Geschmeckt hat er trotzdem, aber für neue Bilder muss ich da nochmal ran. 

Der Chinakohl ist in einer spontanen "alles-was-da-ist-und-passen-könnte"-Aktion zu einer asiatisch angehauchten veganen Gemüsepfanne geworden. Ein paar Frühlingszwiebeln als Deko und Basmatireis dazu - alle satt und glücklich 😁 






Diesen Marzipanpudding-Apfelkuchen habe ich gebacken, als ich Freunde besuchen gefahren bin. Ich finde es immer nett, etwas mitzubringen. So waren die restlichen Äpfel die noch rumlagen weg und wir hatten einen sehr leckeren Kuchen. Sollte ich den verbloggen, müsste ich aber nochmal ran. Die Fotos die ich habe gefallen mir nicht so wirklich 😞

Einen Tag später bekam ich dann Besuch und wieder habe ich gebacken *g*. Dieses Mal den bewährten Schokoladen-Bananen-Kuchen. Und die Schokolade die von der Tafel hier liegt, geht deshalb langsam dem Ende entgegen. Ich finde das gut, kommt ja bald Ostern nicht wahr? ...



Zum Schluss habe ich noch einmal Pizza für Euch. Da drauf habe ich die Sauce von den Barilla-Nudeln geschmiert - ich hatte keine Lust auf selber kochen. Ich würde vom probieren her, diese Sauce übrigens nicht kaufen. Sie ist viel zu salzig (und das sage ich als bekennender Salzfan!). Die Sauce ist auch am nächsten Tag auf den Pizzaschnecken die ich für die Buchmesse gemacht habe, gelandet. Davon gibt es aber leider kein Foto, grundsätzlich wisst Ihr ja aber wie meine Pizzaschnecken aussehen *g*



Und jetzt dürft Ihr mir in den Kommentaren gern in den Arsch treten (sorry für die Wortwahl), damit ich in den nächsten zwei Wochen mal wieder ein bißchen mehr koche! Solch kurze Zusammenfassungen sind ja fast schon unspektakulär ne?

Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Freitag, 17. März 2017

Bärlauchpesto und Monkeybread zum Geburtstag

"Happy Birthday to you, happy Birthday to you, happy Birthday liebe Rettungstruppe, happy Birthday to you! "



Gut, das mit dem Singen sollte ich wahrscheinlich besser lassen. Allerdings freue ich mich so sehr mit Sina und Susi, dass ihr "Baby" - die Rettungstruppe - heute 3 Jahre alt wird! Seit 2014 zeigen die beiden zusammen mit anderen engagierten Bloggern, dass selbstgemachtes meist viel besser schmeckt als Industrieprodukte und der Aufwand zum "nur warm machen" sich in Grenzen hält. 

Und weil ein Geburtstag nun einmal gefeiert werden muss, haben wir einen virtuellen Brunch vorbereitet. Mit Brunch ist natürlich nicht der bekannte Frischkäse gemeint, sondern ein ausgiebiges spätes Frühstück mit kalten und warmen Elementen. Bei einem Brunch ist erlaubt was gefällt - von Brötchen, über Marmelade, Brotaufstriche, Rührei und Kuchen kann man sich da frei austoben. Und wenn man es drauf anlegt, könnte dieser Brunch komplett im nächsten Supermarkt gekauft werden. Fertige Salate, Aufbackbrötchen, fertige Kuchen aus der Plastik-Aroma-Verpackung, Kekse die "nur noch" fertig gebacken werden müssen, sogar fertig hart-gekochte Eier kann man im Laden kaufen...

Aber ist es nicht total traurig, wenn man einen festlichen Anlass wie einen Geburtstag hat und dann seinen Gästen nur Fertigzeug hinstellt? Deshalb gibt es heute von mir eine 2-in-1-Idee für einen Brunch im Frühling. Und bei meinen Mitrettern noch jede Menge andere Vorschläge zum Thema (die Links findet Ihr ganz unten).




Zurück zu meiner 2-in-1-Idee. Ich habe Euch heute ein Bärlauchpesto mitgebracht. Das kann man entweder einfach so hinstellen, es passt nämlich super als Brotaufstrich, schmeckt aber beispielsweise auch gut zu Rührei. Oder man verarbeitet es noch zu einem herzhaften Monkeybread weiter - und das solltet Ihr wirklich ausprobieren!

Zuerst wird das Pesto hergestellt:

50 g frische Bärlauchblätter
1/2 TL Salz
150 ml Olivenöl
50 g Cashewnüsse
50 g Parmesan 

Den frischen Bärlauch gut waschen, das ist vor allem bei selbst gesammeltem Bärlauch sehr wichtig. 

Die Blätter etwas klein schneiden und dann mit dem Salz und dem Olivenöl fein pürieren. Die Nüsse und den Käse zugeben und ebenfalls klein pürieren (stückiger oder feiner, je nach Belieben). 

Das fertige Pesto in ein sauberes, verschließbares Glas umfüllen, mit einer dünnen Schicht Olivenöl begießen und in den Kühlschrank stellen. 

Dieses Rezept für Bärlauchpesto ist recht wandelbar. Möchte man ein veganes Pesto, dann ersetzt man den Käse einfach durch Haferflocken, soll es vegetarisch sein, dann bietet sich zum Beispiel Ziegenkäse an. Auch bei den Nüssen ist erlaubt was schmeckt. Ich bin ein Riesenfan von Cashewnüssen, allerdings passen hier sicherlich auch Pinienkerne, Sonnenblumenkerne oder Walnüsse. 



Aber nun weiter zu meiner versprochenen zweiten Idee - dem Monkeybread. Ich habe dafür Pizzateig angesetzt mit 1 Kilo Mehl und die Hälfte hierfür verwendet. Die andere Hälfte kann man zum Beispiel in Würstchentornados oder Pizzaschnecken verarbeiten, die kommen sicherlich auch super auf einem Buffet. 

Für den Pizzateig:

1 kg Mehl (hier T 550)
10 g frische Hefe
600 ml kaltes Wasser
16 g Salz

Für das Monkeybread:

2 EL Bärlauchpesto evtl. etwas mehr
1/2 Kugel Mozzarella

Die Hefe im Wasser auflösen, das Mehl mit dem Salz mischen und dann die Hefelösung dazu gießen. Per Hand oder mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Luftdicht verschließen und für etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen. 

Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und halbieren. Eine Hälfte anderweitig verarbeiten oder in einem großen, verschließbaren Gefäß in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag verarbeiten. 

Eine Kastenform fetten. Das Pesto in eine Schüssel füllen und den Mozzarella fein würfeln. Vom Pizzateig jetzt kleine etwa 1-2 cm große Stückchen abreißen und zu kleinen Kugeln formen, diese Kugeln müssen NICHT gleichmäßig sein! Die Kugeln jetzt im Pesto rollen, sodass sie rundherum bedeckt sind und dann in die gefettete Form werfen. Sobald der Boden nahezu bedeckt ist mit Kugeln, wird der Mozzarella darauf verteilt. Danach den restlichen Teig zu pestobedeckten Kugeln verarbeiten und auf dem Mozzarella verteilen. Die Form sollte jetzt ungefähr zur Hälfte gefüllt sein. 

Das vorbereitete Monkeybread noch einmal eine Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und dann für 30-35 Minuten backen lassen. Kurz auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen, solange der Mozzarella noch geschmolzen ist. Sobald das Monkeybread zu sehr ausgekühlt ist, bekommt man ihn kaum noch aus der Form (ist mir passiert *g*). Es schmeckte aber auch direkt aus der Form ;).




Ich habe das Bärlauchpesto-Monkeybread für unsere Krabbelgruppe gebacken und es wurde mir quasi aus den Händen gerissen. Von der ganzen Kastenform habe ich 1 kleines Bällchen abbekommen. Das zweite Bällchen was ich mir genommen hatte, musste ich an die 10 Monate alte kleine M. abtreten. Sie hat so süß geschaut, danach gegriffen und es hingebungsvoll aufgemampft... *seufz*. Dieses Rezept ist also krabbelgruppengetestet und wirklich empfehlenswert für ein Buffet - es macht nämlich sowohl warm als auch kalt eine gute Figur. 

Und hier wie versprochen noch jede Menge weitere Brunchideen: