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Dienstag, 17. Juli 2018

Closed for Summer

Ihr Lieben - ich gönne mir mit meiner Familie nochmal eine kleine Auszeit bevor es richtig stressig wird bei uns. Im August steht die Einschulung vom Großen an, der Mann geht auf Jobsuche und aktuell wissen wir noch nicht, wie es so wirklich weiter geht. Einfach mal den Kopf frei kriegen ist deshalb der aktuelle Plan. Wir sehen uns bald wieder - mit leckeren Rezepten, tollen Inspirationen und jeder Menge Spaß 😏 Bis bald!


Freitag, 13. Juli 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Juli 1?

Die letzten zwei Wochen waren anstrengend. Sehr anstrengend. Mein Partner ist auf Fortbildung in Berlin und ich bin quasi alleinerziehend. Ich ziehe meinen Hut vor allen Mamis, die das täglich wuppen und niemanden haben, der sie zumindest stundenweise entlasten kann. Manchmal würden auch schon ein paar Minuten Ruhe genügen. Aber selbst das ist ja nur selten möglich - man kann die Kids ja schlecht allein in der Wohnung lassen und mal fix ´ne Runde um den Block gehen. 

Jetzt am Wochenende kommt mein Mann endlich für zwei Tage heim und nächste Woche fahren wir dann voraussichtlich zu Babu (die polnische Oma meines Partners) - die Kinder sind schon ganz aufgeregt, sie lieben ihre Babu sehr 💕 (obwohl es natürlich ihre Prababcia ist, also Urgroßmutter 😏). Diese Entscheidung war relativ spontan. Im August wird unser Großer eingeschult und wir wollen die letzten Tage vorher einfach noch mal genießen. Versteht dies ruhig als Ankündigung, dass es im Blog die nächsten zwei Wochen ruhig bleibt! 

Und nun zur aktuellen Tafelzusammenfassung. 


Wie Ihr seht, war die letzte Tafeltüte richtig richtig voll. Von dem ganzen Süßkram habe ich nur die Duplo White, die Mini-Schaumküsse und 2 Schokohasen behalten. Der Rest wurde bei meinen liebsten Schokoholikern verteilt 😉 Über das viele Gemüse habe ich mich sehr gefreut, weggegeben habe ich hier eigentlich nur die Bananen, die Melone und die grünen Bohnen. Von der Wurst durfte alles weiterziehen, was wir nicht essen (Sachen in Aspik zB. guckt hier niemand an) und auch vom Joghurt hab ich einiges weiter gegeben. So richtig richtig lecker fand ich übrigens diese Puddings oben links. Da hab ich sogar gegoogelt, wo man die kaufen kann - und blieb verwirrt zurück. Aldi Süd haben wir hier nämlich gar nicht 😟 Und obwohl Ihr mir total viele tolle Vorschläge für die Kichererbsen gemacht habt - ich hab die Dose (noch) nicht geöffnet. Es war einfach zu viel anderes da, was erst einmal verarbeitet werden musste, sodass ich die länger haltbare Dose erst einmal in die Vorratskammer gestellt habe. Ihr Tag wird kommen, die Kichererbsen-Ideen-Liste will schließlich irgendwann abgearbeitet werden! 

Direkt umgesetzt, hatte ich übrigens den Vorschlag "Grüner Salat mit gegrillten Aprikosen". Gut, ich hab sie halbiert und im Ofen gebacken, aber das kommt ja aufs Gleiche raus. Mitspielen durften außerdem Mozzarella, Tomaten und rote Zwiebel, dazu gabs Balsamico-Dressing. Die Aprikosen haben mich leider nicht überzeugt, sie waren bitter. Ich schätze aber, dass das an den Früchten und nicht der Zubereitungsart lag...

Die Radieschen und ein Bund Frühlingszwiebeln habe ich wieder zu Radieschendip verarbeitet. Diesmal wieder mit Crostini aus alten, trockenen Brötchen. Meine Schwester hatte übrigens auch wieder eine kleine Portion, den Rest Dip aus 5 Bund Radieschen (!!) hab ich nahezu allein weggenascht 🙈


 Den schon leicht gelb verfärbten Brokkoli habe ich in einem Brokkoli-Nudel-Gratin versteckt. Ordentlich Cheddar drüber und keiner merkt mehr, dass der Brokkoli vielleicht nicht mehr ganz so frisch wahr. Geschmeckt hat er aber immer noch gut, aber wenn die Optik nicht mehr passt, kauft es halt keiner mehr ne? 

Ja es gab oft Nudeln in den letzten zwei Wochen. Wohl zu oft, weil mein Sohn sich irgendwann Kartoffeln gewünscht hat. Während die Kids ihre Tüffeln pur gegessen haben, hatte ich meine Portion mit einem Dip aus Fetakäse (MHD 12/2017), Joghurt (Tafeltüte) und Frühlingszwiebeln (Tafeltüte) verspeist 😏


Für meine liebste Franzi von Dynamite Cakes habe ich diesen sommerlichen Nudelsalat gebastelt. Mit leckeren Wochenmarkttomaten und Tafelnektarinen, dazu Mozzarella, etwas Ingwer und viele Nudeln. Ich war selbst überrascht wie toll diese Kombination ist. Früchte und Gemüse zusammen sind ein echter Geheimtipp. 

Die restlichen Nudeln landeten in diesem Hühner-Nudel-Suppen-Topf. Ich muss zugeben, dass ich überlegt habe, ob ich das Hühnchen von der Tafel noch benutze. Das Verbrauchsdatum ist etwas anderes als das Mindesthaltbarkeitsdatum und sollte eingehalten werden. Dieses war um 3 Tage verpasst. Allerdings roch das Huhn noch gut und deshalb habe ich es einfach verarbeitet. Mit Möhrchen und Porree aus der Tafeltüte ergab das ein wirklich leckeres Abendessen. Übrigens lebe ich noch, war also nicht so schlimm 🙈


Der zweite Kopf Brokkoli ist mit Kartoffeln und Zwiebeln zu dieser Suppe geworden. Allerdings war an dem Tag eine Menge los, die Kids mies drauf, ich mies drauf und müde... Das Ende vom Lied war, dass ich kein Foto mehr gemacht habe und Ihr mit diesem miesen Küchenfoto vorlieb nehmen müsst 😉

Mehr Erfolg hatte ich da mit diesen Haselnuss-Birnen-Muffins. Die hatte ich für den Spielplatz gebacken, weil sich da Muffins durchaus bewährt haben. Die waren zwar so schnell weg, dass ich fast nicht zum fotografieren kam, aber weil meine Tochter ein begabtes Handmodel ist, entstand dieser Schnappschuss. 


Hier seht Ihr einen Versuch "gebackener Camembert im Blätterteig" 😂 Irgendwie war das etwas anders geplant, aber der Blätterteig ist recht trocken gewesen und beim Ausrollen gerissen. Dadurch ist der Käse überall rausgelaufen. Geschmeckt hat es durchaus, aber es war schon sehr sättigend. Dazu gab es einen Honig-Senf-Dip. Blätterteig, Käse und Dip war alles aus dieser oder der vorherigen Tafeltüte. 

Ein Großteil der Paprika, die Auberginen, eine Mini-Schrumpel-Zucchini und alle Tomaten aus der Tüte habe ich übrigens in diesem Ratatouille verarbeitet. Dazu gab es Reis. Und ich wurde wieder daran erinnert, warum ich dieses Gericht so sehr liebe 💕


Zum Abschluss habe ich hier noch ein Gratin mit Tortellini (fragt nicht wie lange die schon in meinem Kühlschrank liegen..), Bratwurstbrätbällchen (Tafeltüte), Zucchini (selbst gekauft), Schrumpelpaprikasauce (größtenteils Tafeltüte) und ordentlich Cheddar (muhahaha sowas von selbstgekauft!!). So ganz hat die Kombination nicht überzeugt (was vor allem an den ollen Tortellini lag), aber das Foto ist echt schön geworden 😝


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 11. Juli 2018

Scharfer Couscoussalat

Geht Euch das eigentlich auch so, dass Ihr kochen regelrecht zelebriert? Meistens freue ich mich schon richtig drauf, in die Küche zu gehen und mit meinen eigenen Händen etwas zu machen. Aus unscheinbaren Zutaten wird ein geschmackliches Meisterwerk. Die einzelnen Schritte sind nötig für das Gesamtkunstwerk und egal wie viel Zeit dafür drauf geht - am Ende hat es sich auf jeden Fall gelohnt. 

Und dann gibt es die anderen Tage. An denen mir sowieso schon alles zu viel ist und nichts gelingt und sowieso alles Mist ist. An diesen Tagen kann es in der Küche gar nicht schnell genug gehen, damit ich mich ins Bett packen kann und die Decke über den Kopf ziehen (im übertragenden Sinne, als ob die Kids mich da in Ruhe lassen würden 😝). An solchen Tagen ist Couscous eine super Sache. Das ist quasi die 5-Minuten-Terrine der Selberkocher. Und nun ja, der Tag an dem dieser Couscoussalat entstand, war eindeutig kein guter... Aber der Salat war ein Lichtblick, weshalb das Rezept auch in den Blog darf 😏


250 g Couscous
100 g Kichererbsen
100 g Kidneybohnen
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 EL Paprikamark (bekommt man im türkischen Lebensmittelladen, alternativ Tomatenmark)
3 EL neutrales Öl
1 1/2 EL weißer Balsamicoessig
1 TL Harissapaste
2 EL TK-Petersilie
Salz und Pfeffer

Den Couscous in eine Schüssel wiegen, 1/2 TL Salz dazu und 300 ml kochendes Wasser dazugießen. Alles umrühren, abdecken und ca. 10 Minuten stehen lassen. Dann mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen. 

Die Bohnen und die Kichererbsen abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. 

Den Couscous mit dem Paprikamark, der Harissa, dem Öl und dem Essig verrühren. Das abgetropfte Gemüse, die Petersilie und die Frühlingszwiebeln unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Und weil ich den Salat so pur als etwas trocken empfand, gab es noch ein fixes Joghurtdressing dazu. 

1 Becher Joghurt (250 g) mit 1 Becher Créme Fraîche (200 g) verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und TK-Kräuter nach Wahl unterrühren (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill). 


Dieser Salat holt den Geschmack von 1001 Nacht auf den Tisch. Dazu ist er echt schnell gemacht. Natürlich schmeckt er durchgezogen noch besser, aber für die oben benannten Tage, ist er auch ganz direkt und noch leicht warm perfekt 😏
Mittwoch, 4. Juli 2018

Sommerlicher Nudelsalat

Nudelsalate habe ich mittlerweile ja schon einige verbloggt, z. B. unseren Allzeitfavoriten den Tomate-Mozzarella-Nudelsalat, diese Tex-Mex-Variante oder den Männernudelsalat. Deshalb fand ich die Idee des Blogevents "AllKindsofNUDELSALAT" bei meiner lieben Dynamite Cakes zwar echt klasse, aber ich hatte keine Idee was ich ihr denn für eine Variante mitbringen sollte - unsere Favoriten sind halt alle schon im Blog. 

Lange habe ich überlegt, was ich denn nun mache. Eigentlich hatte ich an etwas mit Kritharaki, Hack und Feta gedacht. Gestern kam ich dann in die Küche, im Hinterkopf das Nudelsalatevent und da stand meine Gemüseschale - mit wundervoll aromatischen Tomaten vom Markt und direkt daneben eine Schüssel mit Nektarinen von der Tafel die dringend verarbeitet werden wollten. In meinem Kopf formte sich ein Bild. Die roten Zwiebeln (ebenfalls vom Markt) dazu und etwas Mozzarella, das konnte doch nur gut werden!


Ich machte mich frisch ans Werk und das Ergebnis war richtig lecker! Ich schreib Euch jetzt erst mal auf, wie ich ihn tatsächlich gemacht habe, danach kommen aber noch ein paar Anmerkungen was man abwandeln könnte. 

350 g Nudeln, z. B. Spirelli
4 Nektarinen
10 mittlere Tomaten (je aromatischer, desto besser)
2 rote Zwiebeln
ein kleines Stück Ingwer (ca. 1 cm) 
2 Kugeln Mozzarella
3 EL Öl ( hier Sonnenblume)
Salz, Pfeffer und Chili

Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen, abtropfen lassen und zur Seite stellen zum abkühlen. 

Die Nektarinen und die Tomaten waschen. Die Nektarinen halbieren, den Kern entfernen und achteln. Die Tomaten halbieren, den Strunk abschneiden und ebenfalls achteln. Die Zwiebeln pellen und fein würfeln. Den Mozzarella abgießen und klein schneiden. Den Ingwer schälen und ganz fein würfeln oder alternativ klein reiben. Alles in einer großen Schüssel vermischen. 

Die Nudeln unterrühren, das Öl dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. 


Ich fand den wirklich klasse. Allerdings wollte ich eigentlich noch Curry und eventuell Joghurt dazugeben, das habe ich aber irgendwie vergessen, weil die Kiddies mich in dem Moment gefordert haben und dann das berühmt-berüchtigte Dreikugelsystem zugeschlagen hat 😜 

Den Ingwer darin fand ich persönlich sehr lecker, der gibt eine schöne frische Note. Allerdings sollte man den nur rein machen, wenn man Ingwer auch wirklich mag. Ansonsten könnte das zu extrem sein. Beim Chili habe ich Pulver genutzt, ich denke aber, dass auch frische Chili hier tolle Akzente setzen kann. 

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Nudelsalat. Das Zusammenspiel von süß, salzig und scharf ist toll und wird sicherlich nicht nur mich überzeugen. Zum Grillen kann ich mir den sehr gut vorstellen oder halt einfach so abends auf der Couch (wie bei mir) 😁







Freitag, 29. Juni 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 3?

Ok der Titel ist heute etwas irreführend. Aber folgerichtig wäre jetzt die Tafeltüte Juli 1 - und wir haben ja noch nicht einmal Juli. Dadurch, dass wir einen 2-Wochen-Rhythmus mit der Tafel haben, die Monate aber teilweise mehr als 4 Freitage haben, geht es irgendwann nicht mehr auf. Entweder lasse ich dann eine Zusammenfassung ausfallen - bisher habe ich das immer im Urlaub gemacht - oder ich muss mir was anderes einfallen lassen. Da bisher nicht klar ist, ob wir dieses Jahr überhaupt Urlaub machen, löse ich das jetzt einfach erst einmal so und hoffe, dass Ihr nicht zu verwirrt seid 😝




Soviel Süßkram nur für uns? Natürlich nicht. 


Weggegeben habe ich dieses Mal den Biskuitboden, den Kloßteig (ich habe noch welchen im Kühlschrank), die Schokolade (bist auf die Duplo White, die mag ich einfach selbst zu gern), einen Teil der Wurst, einen Teil vom Obst und etwas vom Joghurt. Mein Schwester hat sich darüber gefreut 😉 Der Mann hat sich sehr über die Müsli-Riegel gefreut, die sind nämlich echt lecker, leider aber auch recht preisintensiv... Eine witzige Geschichte hab ich noch für Euch - mir war nämlich klar, dass weder mein Partner noch die Kids die scharfe Salami essen würden. Ich fand sie allerdings interessant und wollte zumindest probieren bevor ich sie weggebe. Letztlich habe ich dann die ganze Packung ohne Brot weggenascht. Die war einfach zu lecker 🙈


Vielleicht habt Ihr ja die riesige Menge Radieschen entdeckt? Gerade noch hatte ich gesagt, nie wieder geb ich Radieschen weg, weil der Radieschendip so lecker ist. Und dann hab ich geschlagene 11 (!!!) Bund in meiner Tafeltüte. Ich hab natürlich eine riesige Portion Dip gemacht, dazu gab es dieses Mal allerdings Pellkartoffeln. Diese Kombination fand ich genauso lecker wie mit den Crostinis. Ein paar Radieschen hab ich dann doch weitergegeben. Und eine Portion Dip hat meine Schwester auch noch bekommen 😁

Momentan recht regelmäßig muss ich den Tomate-Mozzarella-Nudelsalat machen. Teilweise zweimal an einem Wochenende... Aber endlich hab ich mal anständige Bilder gemacht und werde demnächst mal im Rezept Fotos ändern/ergänzen!




Die Paprikaschoten hab ich sehr günstig abends im Kaufland geschossen (39 Cent das Kilo!), ich hab sie mitgenommen ohne zu wissen was ich damit mache. Letztlich sind es noch mal die vegetarisch gefüllten Paprikas geworden. Und die Packung Reibekäse die schon länger im Kühlschrank liegt konnte ich darin super verarbeiten. 

Den Rhabarber habe ich übrigens mit frisch gekauften Erdbeeren verarbeitet (die Erdbeeren aus der Tafeltüte haben mal wieder den Freitag nicht überlebt 😂). Das Rhabarber-Erdbeer-Kompott durfte bei dieser Buttercremetorte mit spielen. Es sollte ein bißchen Frucht hinein bringen. So ganz geklappt hat das nicht, es hätte gern intensiver sein dürfen. 




Überhaupt nicht gut angekommen ist bei meiner Familie diese Komposition - Kohlrabischnitzel mit Kloßteigbratlingen. Als ich das auf Instagram erwähnte, habe ich unzählige Kommentare bekommen. Gemotze scheinen die meisten von Euch zu gut zu kennen - vielen Dank fürs wieder aufbauen. Es kann nicht alles immer ein Volltreffer sein, um so mehr kann man die tatsächlichen Volltreffer dann genießen!

Schnelle Küche habe ich mit diesem Käse-Kräuter-Brot mit Tomatensalat fabriziert. Das Baguette war ein Aufbackbaguette aus der letzten Tafeltüte und ist völlig auseinander gefallen beim auspacken. Ich hab trotzdem Kräuterbutter und Käse drüber geworfen und das Ganze gebacken. Es war überraschend lecker. Und der Tomatensalat mit den geilen Markt-Tomaten sowieso 😍



















































Diese Linguine mit Möhren-Lauch-Sauce haben es gar nicht auf Instagram geschafft. Irgendwie war ich nämlich durch die aktuellen Entwicklungen (Stichwort Werbekennzeichnung 😧) extrem instamüde. Ich hoffe die aktuelle Panik wird sich wieder etwas legen... Nun ja, die Nudeln waren auf jeden Fall ganz lecker. 

Genauso wie dieser Wurzelgemüseauflauf mit Kohlrabi, Kartoffeln und Cheddar. Der es übrigens aus demselben Grund wie die Nudeln nicht auf Insta geschafft hat. Ich habe gerade mal nachgeschaut, normalweise poste ich jeden Tag ein Bild - in den letzten zwei Wochen waren es gerade mal 7 Bilder insgesamt... 




Und zum Abschluss ein Wunschessen...


nämlich Eierkuchen. Die hat sich nämlich mein Großer gewünscht. Dazu gab es die geile Erdbeer-Mango-Marmelade, die ich aus den Mangos der Tafeltüte und frisch gekauften Erdbeeren vom Markt gekocht habe. 4 Gläser voll sind es geworden und die kommt so gut an, dass das erste Glas bereits leer ist. Ich hoffe ja quasi noch einmal auf Mangos in der Tafeltüte, damit ich mehr Vorrat kochen kann 😀




Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

Sonntag, 24. Juni 2018

Buttercremetorte

Ich bin mit einer Geschichte über Buttercremetorte aufgewachsen. Als meine Mama nämlich schwanger mit mir war, LIEBTE sie Buttercremetorte. Nahezu täglich vernichtete sie ein ordentliches Stück und konnte gar nicht genug bekommen davon. Noch am Tag vor meiner Geburt gab es leckere Buttercremetorte - als meine Oma nach meiner Geburt allerdings mit einem großen Stück gratulieren wollte, da war der Hype vorbei. Meiner Mutter war sofort schlecht und über 30 Jahre war an Buttercremetorte nicht zu denken... 

Bis ich anfing zu backen. Und natürlich sieht sie, was ich so für Sachen bastel. Im letzten Jahr war da auch mal eine Buttercremetorte dabei. Meine erste, ein Versuch, mit Buttercreme aus selbst gekochtem Pudding. Seitdem war die Antwort auf meine Frage, was ich mitbringen soll zum Kaffee fast immer "Buttercremetorte" 😏 Fragt mich nicht warum ich dann bei gefühlten 30 Grad im Schatten auf die Idee gekommen bin, eine solche vorzubereiten, Tatsache ist - der Hieper ist gestillt! 


Der Aufwand für die Torte war natürlich etwas größer, als wenn ich einfach einen Blechkuchen zusammen gezimmert hätte. Aber ich gehe davon aus, dass das jedem klar sein sollte. Für Euch habe ich das Rezept aufgeschrieben, was ich eventuell anders machen würde, schreibe ich Euch dazu. 

Die Buttercreme


Das wichtigste an einer Buttercremetorte ist natürlich die Buttercreme. Ich hatte einen Vanillepudding vorbereitet. Beim nächsten Mal würde ich allerdings einen Teil der Milch durch Saft oder püriertes Kompott ersetzen, damit die Buttercreme fruchtiger wird. So fand ich sie fast etwas langweilig. 

500 ml Milch (Vorschlag: zum Teil oder komplett durch Saft ersetzen)
90 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
45 g Stärke
3 Eigelbe
320 g weiche Butter

Von der Milch etwa 200 ml abnehmen und mit der Stärke und dem Zucker verrühren. Die Eigelbe unterrühren und zur Seite stellen. 

Den Rest der Flüssigkeit mit dem Salz und dem Vanilleextrakt in einem Topf aufkochen. Die Hitze reduzieren und vorsichtig unter Rühren die Milch-Stärke-Ei-Mischung zugeben. So lange weiterrühren, bis der Pudding dick wird. 

Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen und abkühlen lassen. Ohne die Frischhaltefolie bildet sich eine Haut - ihr kennt das sicher 😉 Der Pudding kann auch gut einen Tag vorher vorbereitet werden und im Kühlschrank auf seinen Einsatz warten. 

Die weiche Butter weiß aufschlagen. Das geht am besten mit einer Küchenmaschine mit dem Flachrührer, es dauert aber ca. 5-10 Minuten. Dann Esslöffelweise den kalten Pudding zugeben und unterrühren. Nach Belieben kann die Buttercreme auch noch eingefärbt werden (bei mir hat sie einen rosa Touch bekommen, weil ich Lust drauf hatte). 

Der Mürbeteigboden


Die Kombination von Mürbeteig und Biskuitteig liebe ich sehr. Bei unserem Bäcker gibt es eine wahnsinnig leckere Himbeerschnitte, bei dem die Kombination einfach umwerfend ist. Ich habe den Mürbeteig blind gebacken - was in meiner Vorstellung definitiv einfacher und besser aussehend war - und danach den Biskuitteig. Erst dann habe ich sie zusammen gesetzt. 

Mich würde interessieren, ob man den Mürbeteig mit dem Biskuitteig auch direkt zusammen backen kann. Da muss ich auf jeden Fall noch mal ran und testen. Da diese Variante hier funktioniert hat, schreibe ich sie erst einmal so auf. Ihr könnt dann ja auch selber rumprobieren, wie das eventuell passt und funktioniert. 

250 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
125 g kalte Butter

Mehl und Zucker mischen und als Häufchen auf die Arbeitsfläche packen. Eine Kuhle in die Mitte drücken, das Ei hineingeben und die kalte Butter in Flöckchen dazu. Mit den Händen schnell zu einem Teig verarbeiten und zu einer Kugel rollen. Mit Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Den Teig in 2 Hälften teilen. Einen Tortenring auf 26 cm einstellen, die erste Hälfte ausrollen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und im Tortenring bei 175 Grad für etwa 15 Minuten backen. Damit der Teig keine Blasen wirft, kann man mit zB. getrockneten Erbsen beschweren. 

Das mit den Erbsen hab ich übrigens gemacht. Allerdings war mein Teig wohl etwas zu dick ausgerollt. Ich musste nach dem Backen überall die Erbsen aus dem Teig popeln. Das war nicht witzig. Und mein Mürbeteig sah aus wie Filinchen... 


Die zweite Hälfte vom Mürbeteig ebenfalls ausrollen und wie bei Teil 1 backen. Beide Böden abkühlen lassen.  

Der Biskuitboden


Beim Biskuit bin ich bei meinem bewährten Rezept geblieben. Ich brauchte allerdings zwei Böden, da ich ja auch zwei Mürbeteigböden hatte. Entweder wiegt man nach, wieviel Teig genau man herstellt, damit man etwa gleich dicke Böden erhält. Oder man rührt von vornherein zweimal den Teig an (so habe ich es gemacht). 

Für einen Boden braucht man:

150 g Butter (am besten zimmerwarm)
150 g Zucker
3 Eier
150 g Mehl
1 Prise Salz 1 TL Backpulver

Die Butter mit dem Zucker verrühren, bis die Masse schön schaumig ist. Die Eier einzeln zugeben und jeweils ca. 30-60 Sekunden rühren. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen und unterrühren. 

Bei 180°C für etwa 15-20 Minuten backen lassen. 

Wie gesagt, Ihr braucht 2 Böden. Oder Ihr backt nur einen und teilt ihn in der Mitte vorsichtig, dann habt Ihr eine deutlich niedrigere Torte am Ende. Das bleibt also vollkommen Euch überlassen. 

Der Zusammenbau


Damit die ganze Geschichte nicht zu trocken wird, habe ich noch selbst gekochtes Erdbeer-Rhabarber-Kompott mitspielen lassen. 

Zuerst habe ich auf meine Tortenplatte etwas Buttercreme gegeben, damit meine Torte am Ende nicht verrutscht. Darauf kam der erste Mürbeteigboden, darauf der erste Biskuitboden. Den Biskuitboden habe ich mit einem Holzstäbchen diverse Male eingestochen (ist das schon ein Poke-Cake?) und dann mit dem Erdbeer-Rhabarber-Kompott bestrichen. 

Natürlich war mein Kompott mit relativ großen Stückchen. Vielleicht wäre es besser gewesen es zu pürieren für den Kuchen? Oder man hätte direkt Saft genommen? Oder mein Biskuit war doch zu dick. Leider hat das mit dem Kompott nämlich nicht so gut geklappt, der Biskuit war doch teilweise etwas zu trocken 😶

Auf das Kompott kam dann eine Schicht Buttercreme, darauf dann der zweite Mürbeteigboden und der zweite Biskuitboden, den ich wieder eingestochen und mit Kompott bestrichen habe. Oben drauf kam wieder Buttercreme und schließlich auch drumherum. Danach habe ich die Buttercreme glatt gestrichen und die Torte in den Kühlschrank gestellt. Eine Nacht durfte sie durchziehen und am nächsten Tag haben wir sie dann gegessen. 

Das Fazit


Die Torte war zwar sehr mächtig, aber durchaus lecker. Ich habe eine Menge davon gegessen, was ich rückblickend etwas bereue - bei den Unmengen an verarbeiteter Butter, wisst Ihr sicher weshalb... 😁 Auch wenn nicht alles so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, ist die Torte durchaus gut angekommen.  






Sonntag, 17. Juni 2018

One-Pot-Spinat-Gnocchi

Eines der Gerichte aus der letzten Kühlschrank-leer-koch-Aktion fand ich so gut, dass ich es für Euch (und natürlich auch mich) aufschreiben muss. Entstanden ist es aus einer Laune heraus. Ich liebe nämlich Spinat und Ei sehr, frisches Gemüse war kaum noch im Haus, im Tiefkühler lagen allerdings noch zwei angefangene Packungen TK-Spinat und im Kühlschrank lagen noch 2 Packungen Gnocchi. Ich dachte mir, was mit Kartoffeln gut schmeckt und was mit Nudeln gut schmeckt, dass muss mit Gnocchi (also Kartoffel-Nudeln 😊) einfach nur famos sein. Gleichzeitig spart man natürlich Abwasch, weil es eine One-Pot-Geschichte werden sollte. 



Für 3-4 Personen: 

2 Zwiebeln
1 dicke Knoblauchzehe
500 g TK-Spinat
1 Becher Sahne
200 ml Brühe
Salz, Pfeffer, evtl. etwas Chili

800 g fertige Gnocchi (entweder Kühltheke oder selbstgemachte)

Die Zwiebeln und den Knoblauch pellen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, die Würfel und eine Prise Zucker dazu geben und auf niedriger Temperatur 3-4 Minuten unter Rühren anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und den Spinat zugeben. Bei mittlerer Hitze schmelzen lassen und kurz aufkochen. 

Die Sahne zugießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken (auch etwas Chili passt hier sehr gut) und aufkochen. Dann die Gnocchi zugeben und unter Rühren ca. 5 Minuten warm werden lassen. Das Rühren auf keinen Fall vergessen, die Gnocchis setzen sonst unten am Topfboden an (Erfahrungswerte auf die man verzichten kann 😩...). 

Das war es schon. Ein schnelles Rezept, was aber wirklich lecker, günstig und sättigend ist. Ich denke dazu passt bestimmt ein weich gekochtes Ei/Spiegelei/Rührei sehr gut, allerdings hab ich es diesmal einfach so genossen. Beim nächsten Mal probiere ich die Kombination dann aus - aber vielleicht seid Ihr ja schneller als ich. Dann bitte ich um einen Kommentar wie das ist 😏