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Sonntag, 9. Dezember 2018

Pikante Balkansauce

Zu besonderen Anlässen gibt es bei uns Lippische Pizza. Dieses Rezept ist schon seit Ewigkeiten im Blog (ich bin bisher nicht zu einer Aktualisierung der Bilder gekommen - die Pizza ist meist viel zu schnell aufgegessen 🙈). Aber bisher habe ich immer die Sauce dafür gekauft. Da ich aber mittlerweile immer mehr selbst mache, wollte ich austesten, ob das auch für die Sauce gilt. Und was soll ich sagen - das Ergebnis hat mich (und alle lippische-Pizza-liebenden Gäste) mehr als überzeugt. Deshalb darf es auch direkt in den Blog!



4 EL Öl
3 kleine Zwiebeln
4 Paprika (rot, gelb, grün)
100 ml weißen Balsamicoessig
100 ml Tomatensaft
4 EL Tomatenmark
1 Glas/Dose Pizzatomaten
2 EL Zucker
n. B. Salz, Pfeffer, Chili

Die Zwiebeln schälen und halbieren. Dann längs jede Hälfte 4x schneiden, sodass lange Streifen entstehen. Das Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelstreifen zugeben und auf niedriger Stufe glasig andünsten. 

Die Paprika waschen, putzen und in 2-3 cm große Würfel schneiden. Zu den Zwiebeln geben und kurz mit dünsten. Den Zucker dazu geben und unter Rühren etwas karamellisieren lassen. Mit dem Balsamicoessig und dem Tomatensaft ablöschen. Etwa 20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. 


Die Pizzatomaten und das Tomatenmark zugeben und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. 



Ich hatte selbst gemachtes scharfes Tomatenmark und scharfen Tomatensaft verwendet, weshalb ich kein weiteres Chili benutzt habe. Zu scharf darf die Sauce eh nicht sein, weil meine Schwester das nicht verträgt. Wenn Ihr es allerdings schärfer wollt, könnt Ihr natürlich mehr Chili zugeben. 

Die Sauce passt natürlich nicht nur auf die Pizza, sondern ist auch eine super Sauce zu gegrilltem Fleisch und Gemüse. Probiert es einfach mal aus 😊 
Freitag, 30. November 2018

Was wurde aus der Tafeltüte November 2?

Ich verfalle momentan regelmäßig in Panik - MORGEN IST DER ERSTE DEZEMBER! Ich habe ja bereits in der letzten Tafelzusammenfassung erzählt, dass ich noch nichts vorbereitet habe. Mittlerweile habe ich die ersten Weihnachtsgeschenke besorgt, die Kinder haben endlich Winterschuhe (also bestellt, ich warte auf die Lieferung ... ) und statt einem Adventskalender für jedes Kind, gibt es dieses Jahr einen Weihnachtswichtel, der täglich eine Kleinigkeit für die Kids vor seine Tür stellt. Das Türchen habe ich gestern aus Moosgummi, Pappe, einem Stock aus dem Garten und ein bißchen Dekokram aus dem Bastelladen zusammen gebastelt. Ich finde es ist echt gut geworden - es wird in der Vorweihnachtszeit bestimmt immer mal wieder in meiner Instagram-Story zu sehen sein, falls Ihr neugierig seid. 

Für Plätzchen haben wir einen losen Termin ausgemacht zum gemeinsamen Backen im Freundeskreis - in der Küche meiner Freundin, denn die ist größer. In meiner würde ich wahnsinnig werden, wenn da mehr als 2 Leute drin stehen und irgendwas machen wollen 🙈  Es bleibt also spannend in der Vorweihnachtszeit ... (Australien ist glaube immer noch eine Option 😆). 

Die letzte Tafeltüte konnte ich leider nicht so gut verwerten, wie erhofft. Mich hat zwischendrin eine fiese Erkältung ziemlich aus den Latschen gehauen und es ging zeitweise gar nichts mehr - da hat der Mann dann gekocht (Su...y und Mc D.....s). Ich war nicht bös drum, irgendwas mussten wir ja essen. 



Ihr seht wieder eine Menge Obst und Gemüse - die Äpfel habe ich weiter gegeben, weil ich von meiner Mum noch eine Menge habe und die Mandarinen ebenfalls, weil die hier nicht gegessen werden. Außerdem durfte die Fertigsuppe und ein Großteil der Wurst weiter ziehen - meine Freunde zu denen das geht, haben sich sehr gefreut 😊 Die Chips waren natürlich auch weiterhin sehr willkommen, sie sind wieder leer. Die Salzstangen haben sich die Kids geschnappt und komplett weg genascht und ich hab diese Kekse vernichtet. Meine Güte waren die LECKER! Ich war richtig traurig, als sie leer waren... 

Nicht von allem was ich in den letzten zwei Wochen gemacht habe, gibt es ansprechende Bilder. Das beste Beispiel ist dieser Lemon Cheesecake. Im Boden habe ich die Vollkornkekse direkt verarbeitet, in der Füllung ist eine der Zitronen drin und Ei aus der Tafeltüte ist natürlich auch mit drin! Die Füllung besteht aus selbst gemachtem Vanillefrischkäse - den hab ich genau so gemacht wie der selbst gemachte Frischkäse, allerdings aus Vanillejoghurt und ohne Salz. Das Ergebnis hat absolut überzeugt und mein Kühlschrank ist sehr dankbar aufgrund dieses Aufbrauchens... 

Der Anlass war übrigens der 2. Geburtstag unserer Tochter. Verrückt wie die Zeit rast... Zusätzlich zum Cheesecake gab es noch einen Zitronenblechkuchen im Monster-Stil. Den fand mein Sohn großartig, er hat geschätzt die Hälfte von dem Kuchen allein gegessen 😁


Zum Abendessen am Geburtstag gab es übrigens Lippische Pizza. Diese Hackfleischpizza ist ein festes Bestandteil unserer "Partygerichte". Ein schönes Foto davon zu machen, habe ich allerdings bisher noch nicht geschafft. Meist ist sie viel zu schnell aufgegessen, als das ich noch ein Foto hin bekomme 😆 (auf der Pizza ist Paprika und Tomate aus der Tafeltüte drauf).

Für die lippische Pizza habe ich eine pikante Balkansauce selbst gemacht. Zum ersten Mal! Bisher habe ich sie immer ganz faul gekauft. Sie war großartig vom Geschmack her - es gab auch keinerlei Beschwerden bei der Pizza (ganz im Gegenteil!). Das Rezept für die Sauce kommt nächste Woche endlich in den Blog! Eigentlich sollte es schon längst da sein *seufz* ... 


Nicht schön, aber lecker waren diese gratinierten Tortellini auf Gemüsesugo. Im Sugo war das Suppengrün der Sellerie und eine der Lauchstangen aus der Tafeltüte drin. Es war etwas viel Sellerie im Sugo und die Ricotta-Spinat gefüllten Tortellini waren nicht so ganz nach dem Geschmack meines Partners, deshalb ist das Gericht bei ihm total durchgefallen... 

Besser kam da diese Pizza an. Ich hatte als Grundlage die Margerita-Käse-Pizzen aus der Tafeltüte und habe fröhlich frische Zutaten drauf gelegt. Beim Mann war das Paprika, Salami, Oliven und etwas Cheddar, meine war mit Kräuterbutter, Zwiebeln und Cheddar. Von meiner gibt es leider kein Foto, deshalb muss das vom Mann genügen 😉


Hier ist es mit mir durchgegangen, anders kann ich es nicht ausdrücken. Auf dem Brot ist der Zickenkäse aus der Tafeltüte, vermischt mit Hüttenkäse, etwas Joghurt und Zwiebel, der war nämlich staubtrocken und nur so genießbar. Dazu gab es Spiegelei, Bratwurst und diese kleinen chinesischen Gemüseteigtaschen aus der Tafeltüte - die waren total lecker, ich würde sie sofort wieder essen!

Großartig geschmeckt haben auch diese Nudeln mit Curry-Pak-Choi-Sauce. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich kein vorher-Bild vom Pak Choi gemacht habe, ich versichere Euch, den hätten 99 % der Deutschen entsorgt. Na gut 90 %. Der sah echt nicht mehr schön aus - und er schmeckte dennoch spitze! Ich überlege noch, ob ich das Rezept verblogge. Besteht Interesse?


Und zum Abschluss habe ich hier noch ein Auberginenragout. Beim letzten Mal ist es mir ja etwas sehr scharf geraten, weshalb ich es unbedingt noch mal in der milden Variante kochen wollte. Das Ergebnis war mindestens genau so klasse (wenn nicht gar besser) und ich kann jetzt guten Gewissens sagen - probiert das Ragout unbedingt aus, egal ob scharf oder mild - es ist lecker! Das wird übrigens auch bestätigt durch meine Schwester, die eine Portion auf Arbeit mitgenommen hat (zum Leidwesen ihrer Kollegen die leider nichts abbekommen haben 😂). 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Donnerstag, 22. November 2018

Rosenkohl One Pot Pasta

Beim Verlassen des Hauses am Morgen kommt man mittlerweile nicht mehr drum herum es zu akzeptieren - der Winter ist da! Dafür sprechen die kalte Nase, die gefrorene Scheibe am Auto und das unbändige Verlangen sich mit einer Tasse Tee und Netflix im Bett zu verkriechen.... Aber jammern bringt ja leider nichts, also behelfe ich mir damit, die schönen Dinge an der kalten Jahreszeit zu genießen. Eines dieser Dinge ist Rosenkohl! 

Sämtliche Kohlarten gehören für mich in den Winter, denn Frühling, Sommer und Herbst haben ihre eigenen reichhaltigen Obst- und Gemüseangebote. Zurück zum Rosenkohl. Ich weiß, dass viele diese kleine grüne Knolle aufgrund ihres Geschmacks verabscheuen - das kann ich bis heute nicht nachvollziehen! Das einzige was mich am Rosenkohl stört, ist das putzen. Das dauert gefühlt immer ewig... Und damit dann das Essen schnell auf dem Tisch steht, gibt es die kleinen Röschen heute einfach mal als One Pot Pasta. 


1 kg Rosenkohl
500 g Nudeln
1 Zwiebel
1 L Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 Becher Sahne
100 g geriebener Käse (optional)

Den Rosenkohl putzen und halbieren. Die Zwiebel pellen und fein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel und die Rosenkohlhälften zugeben und beides anbraten. 

Die rohen Nudeln zugeben, die Gemüsebrühe angießen, aufkochen lassen und dann den Deckel aufsetzen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Sahne und den Käse zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig. 

Man kann das Ganze auch noch mit geriebenem Käse bestreuen, das passt auch sehr gut. 

Ich bin ja eh ein Fan von One Pot Pasta und Nudeln gehen hier sowieso immer. Aber diese Variante hier wird definitiv eines meiner liebsten Wintergerichte werden. Jetzt muss ich nur noch die Familie davon überzeugen, dass Rosenkohl lecker ist. Oder ich lade mir einfach öfter meine Schwester ein - die braucht nicht überzeugt werden, die liebt Rosenkohl nämlich jetzt schon so sehr wie ich 💕




Freitag, 16. November 2018

Was wurde aus der Tafeltüte November 1?

Wieder sind zwei Wochen herum und das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Advents- und Weihnachtszeit ragt schon drohend vor mir auf und ich möchte einfach nur den Kopf in den Sand stecken. In Gedanken spielte ich bereits kurz durch, ob die Kinder Weihnachten sehr vermissen würden und ob ein kurzfristiges Auswandern nach Australien möglich wäre... Irgendwie setzt mich alles unter Druck. Andere Eltern haben schon komplette Füllungen für die Adventskalender, ich weiß noch nicht mal, in welchem verdammten Karton die wieder befüllbaren Kalender rum oxidieren.... Andere Blogger posten die ersten Plätzchenrezepte, ich weiß noch nicht einmal, ob ich die Zeit finden werde überhaupt zu backen... Erst gestern sprach ich mit einer Dame, die bereits seit 2 Monaten ALLE WEIHNACHTSGESCHENKE HAT!! Ich weiß noch nicht mal, was es geben wird .... Fühlt Ihr den Druck auch so enorm? Sagt mir bitte, dass ich nicht alleine bin 🙈 

Nun gut, bis Weihnachten ist ja glücklicherweise noch etwas Zeit (3 Wochen bis Nikolaus, wie mir eine Freundin gestern netterweise unter die Nase rieb 😵). Deshalb wenden wir uns jetzt schöneren Dingen zu - was wurde denn nun aus der letzten Tafeltüte? 


Über die Lays haben wir uns natürlich wieder sehr gefreut - sie sind leer, wer hätte das gedacht 😋 Das Fleisch war tiefgefroren, ich habe es direkt in den Tiefkühler gepackt und da liegt es auch immer noch. Weiter gegeben habe ich nicht sehr viel, den Ayran hat meine Mum bekommen, weil sie das Zeug echt liebt. Die Rosmarinkartoffeln, die Hälfte der Smoothies, die Orangen und Rucola bekam ein guter Freund. Da sind die Sachen definitiv gut aufgehoben und dicke haben die es trotz Vollzeitarbeit auch nicht 😯 Bevor ich jetzt aber los lege, ein kurzer Hinweis - diese Zusammenfassung wird echt fleisch-lastig (keine Ahnung wie das passieren konnte 😞). 

Mittlerweile nehme ich ja kaum noch Brot mit, wir bekommen es einfach kaum verwertet. Beim letzten Mal vergaß ich es allerdings zu sagen und so landete ein dunkles Körnerbrot in meiner Tüte. Das mag ich sehr gern und so sah mein Mittagessen (und einmal das Abendessen) an einigen Tagen so aus.  Lecker!

Ihr fragt Euch, was das unter dem Gemüse ist? Meine heiß geliebte Chipotle Sauce! Chipotles sind eingelegte Chilischoten und diese Sauce ist der scharfen Sauce von meinem Lieblingsfastfoodladen Su***y nachempfunden. Drin gelandet sind übrigens die Limetten aus der Tafeltüte, wegen der kam ich überhaupt auf die Idee, die Sauce mal wieder zu machen 😏


Beim Samstagabend Rabatte shoppen, hatte ich Glück mit Freilandhühnchenfleisch - 50 % gabs darauf! Es reichte sogar für zwei Gerichte. Als erstes gab es diese Hähnchen-Brokkoli-Pfanne mit Langkornreis (Basmati wäre geiler gewesen, aber ich brauche grad Vorräte auf!). Damit war der Brokkoli aus der Tafeltüte auch gleich verarbeitet. 

Das zweite Gericht war dieses Kartoffel-Möhren-Hähnchen-Curry. Das war sowas von gut, vor allem weil ich die Kaki noch mit drunter gemogelt habe. Ich mag ja den Kontrast von salzig und süß sehr gern und das hat sehr gut gepasst. 



Diese Pizza habe ich mit dem Hefeteig aus der Tafeltüte gemacht. Ich habe einmal probiert mit so etwas Kuchen zu machen und es hat überhaupt nicht geschmeckt! Deshalb verwerte ich es lieber herzhaft. Drauf gelandet sind außerdem diese komischen eingelegten Oliven, Paprika und rote Zwiebeln. Und viel Käse! Der Mann hat trotzdem über den "kuchigen" Geschmack gemeckert.  Was solls, mir hats geschmeckt.

Ich versuche momentan ja sehr viel die Vorräte aufzubrauchen und nur das nötigste einzukaufen (die erste Woche klappte gut, die zweite leider gar nicht 😴). Ein Ergebnis dieses Vorräte aufbrauchen war dieser Gemüseauflauf mit Räuchertofu. Keine Ahnung wie lange das schon im Kühlschrank liegt, ich habe nicht drauf geachtet. Ich hatte es definitiv mal in einer Tafeltüte... Geschmeckt hat der Auflauf natürlich trotzdem. 


Natürlich gab es auch mein geliebtes Ofengemüse diese Woche. Kombiniert hatte ich es mit meinem geliebten Radieschendip. Das Ofengemüse bestand aus Kartoffeln, Möhren, Blumenkohl und einem Rest Hokkaidokürbis, der noch im Kühlschrank lag. Erwähnte ich bereits, dass Ofengemüse einfach IMMER geil ist? 

Die Grundlage für meinen Radieschendip war übrigens selbst gemachter Frischkäse. Dafür habe ich den gesammelten Naturjoghurt aus dem Kühlschrank benutzt (Vorräte und so 😏) und etwa 1,25 kg Frischkäse heraus bekommen. Da man soviel ja schlecht auf Brot essen kann, bot es sich einfach an ihn auf diese Art zu verwerten. 

Komplett aus dem Vorrat habe ich diese Tortellini-Suppe gekocht. Voran gegangen war ein Streit mit meinem Mann, dass wir im Kühlschrank nix essbares haben und er auch keinen Bock hat zu suchen. Ich verstehe ihn ja durchaus, aber ich sehe es nicht ein Dinge wegzuwerfen, die man noch ohne Probleme essen kann *seufz* Verarbeitet habe ich Tomatensauce, eingekochte Tomaten, mit Hack gefüllte Tortellini, Kidneybohnen und Paprika aus der Tafeltüte. Und einen Klecks Frischkäse 😁

Etwas ähnliches gab es zum Ende der Woche noch einmal - dieses Mal als klare Suppe mit Gemüse und mit Basilikum gefüllten Tortellini. Beide Varianten waren total lecker. 


Ein Trostessen - Kartoffeln mit Quark. Für Quark habe ich immer alles (und noch mehr) im Kühlschrank. Dieses Gericht passte also sowohl zur Stimmung, als auch zu dem Wunsch, die Kühlschrankwand mal wieder zu sehen... 

Und wo wir schon bei Kartoffeln sind - kennt Ihr die Tage, an denen ALLES schief geht? So ging es mir an mehr als einem Tag in der letzten Woche... Die Kartoffeln angebrannt, in Hundesch... getreten, einfach *seufz* Wenigstens hat mein selbst gekochtes Tomatenchutney aus grünen (und diesem Jahr auch roten) Tomaten den Tag gerettet. Ins Chutney durften die letzten Paprikas aus der Tafeltüte mit rein - so hab ich noch lange was davon 💕


Das letzte Suppengrün landete übrigens in dieser leckere Kritharaki-Nudelsuppe mit Bratwurstbällchen (Samstagabendschnäppchen). Wenn man bei Kritharakis nicht immer so aufpassen müsste, dass die nicht ansetzen, dann würde es die echt öfter geben hier ... 

Und zum Abschluss habe ich noch ein ganz feines Leckerchen für alle Nudel- und Rosenkohlfans: One Pot Pasta mit Rosenkohl! Die war sowas von lecker und ich habe den ganzen Topf ratzeputzekahl geschleckt. Das Rezept kommt spätestens nächste Woche in den Blog, ich weiß, dass ich einige Liebhaber der kleinen grünen Knolle unter meinen Lesern habe, die darauf warten 💕




 Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 11. November 2018

Grundrezept für Frischkäse

Seit Ihr eigentlich auch so kleine Hamster wie ich? Die Mindesthaltbarkeitskiste ist regelmäßig mein Untergang... Und auch von der Tafel habe ich immer mal wieder Sachen, die ein bißchen länger liegen, weil ich die Produkte grundsätzlich verwende, aber dann eine Weile nichts damit zubereitet habe. Eines dieser Produkte die ich IMMER im Kühlschrank habe, ist Naturjoghurt. Ich benutze ihn gern beim Backen, pur esse ich ihn eigentlich so gut wie nie. Allerdings kam ich nun eine Weile nicht zum Backen und der Anteil an Naturjoghurt in meinem Kühlschrank nahm dramatisch zu ... Nun bin ich gerade in einer "alles-muss-raus"-Stimmung und was soll ich nun mit dem ganzen Naturjoghurt anfangen? 

Ganz einfach - ich hab Frischkäse draus gemacht. Das ist total einfach und Frischkäse kann man ja nun wirklich fast überall verwenden... Doch erst Mal das "Rezept".


1 kg Naturjoghurt (Fettstufe egal - ich hatte gemischt von 1,5 % - 10 %)
1 TL Salz

Den Naturjoghurt mit dem Salz verrühren. Ein Sieb mit einer Mullwindel auslegen und beides zusammen in eine Schüssel stellen. Den Joghurt einfüllen und für etwa 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die abgetropfte Flüssigkeit weg kippen (achtet drauf, dass genug Platz für neue Flüssigkeit ist, evtl. müsst Ihr zwischendurch leeren). 

Je länger Ihr den Joghurt abtropfen lasst, desto fester wird der Frischkäse. Ist er zu fest geraten, könnt Ihr 1-2 EL Schlagsahne unterrühren für eine bessere Konsistenz. 


Warum nun sollte man eigentlich Frischkäse selbst machen, der kostet ja nun wirklich nicht viel? Aus verschiedenen Gründen, wie ich finde. 


  • Dieses Rezept ergibt etwa 500 g Frischkäse. Mit Markenprodukten ist man da schnell bei ungefähr 4 € für diese Menge Frischkäse. 1 kg Joghurt hingegen kostet mit Markenprodukten etwa 1-2 € - es ist also tatsächlich günstiger, den selbst herzustellen. Wenn man den Naturjoghurt dann auch noch aus der Mindesthaltbarkeitsecke hat, spart man sogar noch mehr. 
  • Statt jeder Menge Joghurt, den keiner isst, hab ich jetzt jede Menge Frischkäse, den ich persönlich LIEBE! Er ist perfekte Grundlage für diverse Dips, z. B. meinen geliebten Radieschendip oder den tollen Frühlingszwiebeldip, man kann tolle Brotaufstriche draus machen, wie beispielsweise die Forellencreme oder Sultans Freude oder ihn einfach pur auf Brot genießen. 
  • Und der letzte Punkt für mich ist, dass man gefühlt eine Menge Plastikmüll spart. Ich kann es nicht beschwören, weil natürlich auch beim Joghurtbecher Plastik anfällt, so man keinen unverpackt-Laden in der Nähe hat. Aber ich glaube der Joghurtbecher fällt nicht so sehr ins Gewicht wie die Frischkäsebecher. Was meint Ihr dazu? Gerade wenn man viel Frischkäse verwendet, beispielsweise bei einer Frischkäsetorte, stapelt sich das immer bei mir... 

Mittwoch, 7. November 2018

Chipotle Sauce

Wisst Ihr eigentlich, dass ich diesen Blog schon seit über 5 Jahren betreibe? Eine Wahnsinnszeit nicht wahr? Über 650 Beiträge habe ich seitdem verfasst. Ich habe in dieser Zeit viel gelesen um mich weiterzubilden, verglichen und natürlich durch Fail and Error gelernt. Wie krass meine Entwicklungen sind, bemerke ich dann jedes Mal, wenn ich eines meiner ersten Rezepte im Blog auspacke. Gerade in meiner Anfangszeit hatte ich einen unglaublich hohen Beitragsoutput. Pro Woche kam ich damals teilweise auf 3-5 Beiträge (!!) - ein krasser Gegensatz zu meinen gemütlichen 6 Beiträgen im Monat, bei denen ich aktuell bin und mit denen ich mich sehr wohl fühle. 

Damals bloggte ich natürlich einen Großteil meiner Lieblingsrezepte, die mussten schließlich schnellstmöglich online sein, mit den gruseligsten häßlichsten schlecht ausgeleuchtetsten Bildern die man sich vorstellen kann. "Egal wie es aussieht, Hauptsache ist doch, dass es schmeckt" - war damals mein Credo. Dass das Auge aber immer mit isst, war eine der Lektionen die ich in meiner Bloggerzeit gelernt habe... Warum ich Euch das erzähle? Weil ich immer wieder an diese Gruselfotos erinnert werde, wenn ich eines meiner alten Rezepte nach mache und Euch zeigen will. Nur um mich dann am liebsten in eine Ecke zu verkrümeln, angesichts der Fotos die ich Euch da zumute 🙈


Erst letztens ist das wieder passiert. Ich habe nämlich meine heiß geliebte Chipotle Sauce gemacht. Vielleicht kennt Ihr die scharfe Sauce von Subway? Diese Sauce schmeckt fast genauso und wie geil ist es bitte, sich damit so richtig richtig satt zu essen?? Offensichtlich bin ich nicht die einzige, die das findet, denn das Interesse an diesem Rezept war riesig. Ich finde, das schreit geradezu danach, der Sauce einen eigenen Post zu widmen! Mit (weiterhin nicht perfekten) neuen Bildern 😏

950 g Majonaise
115 g Chipotles (geröstete Jalapenos in Sauce)
55 g Dijonsenf
2-3 Limetten (60 ml Limettensaft)
30 g Knoblauch
etwas Salz

Achtung: Es wird eine Menge Sauce. Wenn Ihr unsicher seid, ob sie Euch tatsächlich schmeckt oder Ihr soviel verarbeitet bekommt, macht lieber erst einmal nur die Hälfte oder ein Viertel der Menge. Dem Geschmack tut es keinen Abbruch, wenn die Grammzahlen nicht haargenau stimmen. Wir sind hier in der Küche und nicht im Chemieunterricht!

Die Limetten halbieren und ausdrücken, 60 ml Saft abmessen. Den Knoblauch schälen und halbieren. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab gut vermischen bis eine homogene Masse entstanden ist. 



Schon fertig. Am besten schmeckt sie, wenn sie 1-2 Tage durchziehen konnte, aber auch direkt verarbeitet ist sie fantastisch. Sie hält sich ohne Probleme etwa eine Woche im Kühlschrank. Füllt sie am besten in ein verschließbares Glas um. 

Genießen könnt Ihr die Sauce zum Beispiel als Grundlage für Baguettes oder Tortillas, als Salatdressing oder als Dip für Rohkost. Baut Euch Eure eigenen Sandwiches oder schleckt sie einfach pur aus dem Glas 😏

Das sind übrigens Chipotles 😏
Und für alle die ein bißchen Lachen möchten - schaut Euch ruhig den alten Post noch mal an 🙈 .... 
Freitag, 2. November 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Oktober 2?

Die letzte Tafeltüte war sehr grüne-Bohnen-lastig - ein Problem für mich, weil ich grüne Bohnen wirklich gar nicht esse (eins der wenigen Dinge die bei mit tatsächlich auf der No-Go-Liste stehen). Die habe ich komplett weitergegeben und es wurde Bohnensuppe draus gekocht. Eine kleine Schüssel zum Probieren habe ich davon bekommen - die durfte der Mann dann essen 😛 (ich hab die Brühe aber probiert, war ok. Aber hat extrem nach grünen Bohnen geschmeckt...).

Ansonsten gab die Tüte nicht viel her an Gemüse, seht selbst:



Die Samba-Schokoküsse und die Chips existieren natürlich nicht mehr 😃 Bei den Froops hat sogar mein Mann zugeschlagen, obwohl das MHD überschritten war (er hat sich da oft zimperlicher als ich...). Die Wurst im Glas ist nahezu leer, meine Mum war einen Tag zum Frühstück da und wir mussten feststellen, dass die Wurst sehr lecker mit meinem selbstgemachtem Tomatenmark schmeckt. Das Sushi haben mein Partner und ich uns geteilt. 


Die Paprika landete in diesem vegetarischen Bauerntopf. Aus der letzten Brandnooz Coolbox hatte ich noch vegetarisches Hack da, außerdem jede Menge Tomaten die weg mussten (vom Markt) und Kartoffeln hab ich eh immer im Haus. Letztlich hab ich mein normales Bauerntopf Rezept als Grundlage genommen und nur die Gemüsebrühe durch passierte Tomaten und das normale Hack durch die Veggieversion ersetzt. War übrigens sehr lecker!

Die Rinderbeinscheibe landete zusammen mit einmal Suppengrün in dieser Gaisburger Marsch. Ich hab es frei Schnauze und ohne Rezept gekocht, dabei hab ich es sogar schon mal verbloggt 😋 Die Kombination von Kartoffeln und Spätzle ist echt toll, probiert es mal aus!




Die zweite Packung Suppengrün landete in diesem Reistopf. Ich hab mir das so vorgestellt, dass die orangen Karotten und der grüne Lauch aus dem Reis herausleuchten - tja Pustekuchen! Der schwarze Reis färbt so krass, dass es einheitlich dunkellila geworden ist. Nicht sehr ansprechend und deshalb auch nicht auf Instagram gelandet XD

Mehr Glück hatte ich da mit meiner spontanen Kreation einer Nudelsauce aus roter Bete (eine Knolle war aus der Tafeltüte Oktober 1, der Rest aus eigenem Anbau). Die Sauce schmeckte warm auf Nudeln und kalt auf Brot so gut, dass ich sie direkt verbloggt habe!




Ganz ansprechend und lecker waren diese Bratwurstspieße mit Kartoffel-Kürbis-Püree. Allerdings hab ich mich gestern echt zu blöd angestellt die ordentlich zu fotografieren. Deshalb bleibt es jetzt bei diesem grenzwertigen Foto... Vielleicht mache ich die nochmal und kann sie dann besser in Szene setzen. Geschmeckt haben sie nämlich klasse. Und 2 kg Bratwurst hab ich auch noch im Kühlschrank 😀

Übrigens haben wir endlich mal wieder ein Mädelsfrühstück hinbekommen. Zur Feier des Tages wollten die Damen TORTE!!! Erzählten sie mir Mittwoch (Feiertag bei uns!). Ich hab mich mit dieser leckeren Pfannkuchentorte aus der Affäre gezogen - statt mit frischen Beeren gefüllt mit Marmelade (Mango-Maracuja-Apfel) und Schlagsahne, dekoriert mit frischer Mango. Wurde abgenickt und aufgegessen 👌



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.