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Freitag, 8. März 2019

Was wurde aus der Tafeltüte März 1?

Momentan regiert bei uns ein wenig der Frust. Arbeit, Essen, Haushalt, Blog, Freizeitgestaltung - nichts davon läuft rund. Dazu noch kranke Kinder (erst die Mittlere mit Fieber und Husten, mittlerweile ist das Fieber weg, dafür hat sie Ohrenschmerzen - zusätzlich noch die Kleine mit fiesem Husten und schlecht schlafend) - das Chaos und die angespannte Atmosphäre ist perfekt *seufzt*. Aber jammern hilft ja nun auch nicht weiter, also in die Hände gespuckt, 90er Jahre Dance-Playlist an und weiter gehts. Besser ist es eh, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren: Mein Sohn läuft seit 2 Tagen von der Schule allein nach Hause. Auf eigenen Wunsch! Ich bin so stolz auf ihn 💖 

Und nun zur aktuellen Tafelzusammenfassung: 


 Ich fand diese Tüte war wieder wundervoll gemischt. Schön viel Obst und Gemüse, interessante Milchprodukte, Brot und Brötchen und natürlich Süßkram. Den Süßkram habe ich großteils verschenkt, an meine Schwester und meinen Papa, die Arbeitskollegen meiner Schwester und einen guten Freund mit Familie. Es hatten also einige Leute was davon 😅 Auch vom Obst habe ich was abgegeben und einen Beutel Spinat. Das Sushi hat sich mein Partner direkt geschnappt und verputzt, die Berliner haben die Kinder vernichtet. Ich hatte mich sehr über die Milchreis gefreut, war allerdings sehr enttäuscht vom Geschmack. Ich würde die nicht kaufen, dann lieber selbst gemachten Milchreis... Diesen Schokoschneemann haben wir aufgemacht als Besuch da war. Er hat schrecklich geschmeckt XD Die Schokolade war irgendwie mit Vanille aromatisiert und das war sowas von unlecker. Am Besten waren wohl noch der Hut und die Knöpfe (Zartbitterschokolade). Ich hatte mehr erwartet, vor allem wenn man bedenkt, dass der Schneemann im Laden wohl um die 12 € kostet 🙈 Aber das ist natürlich meckern auf sehr hohem Niveau. Oder eine Warnung, falls ihr den mal seht und denkt, das könnte ein tolles Geschenk sein. Lasst es besser!

Gleich vorweg - zwei Gerichte haben es dieses Mal nicht aufs Foto geschafft. Mit der Milch habe ich nämlich leckeren Grießbrei gekocht und der war ratzfatz aufgegessen (meine Kinder lieben Grießbrei 💓) und die Kohlrabi und ein Teil vom Porree landeten in einem Gemüseeintopf. Weil wir aber Besuch hatten, hatte ich null Bock auf Fotos machen 😅

Aber wo wir schon bei Besuch sind: Instagram verbindet Menschen. Erst letzte Woche hat mich eine meiner längsten Followerinnen besucht. Mit ihrem Mann und der gemeinsamen (so süßen 😍) Tochter. Zur Feier des Tages gab es Käse-Streusel-Kuchen (Backmischung aus der Tafeltüte) und abends Pizza. 

Der Teig für die Pizza war zufällig in der letzten Tafeltüte drin gewesen. Normalerweise mache ich lieber selber Teig, aber das gemeinsame Abendessen ergab sich spontan und bevor man lange kocht, kann man ja auf solche Sachen zurück bleiben. Geschmeckt hat die Pizza wunderbar - nur die Zwiebeln wurden runter gepopelt. Kann halt nicht jeder so gern Zwiebeln essen wie ich... 


 Um den Spinat haltbar zu machen, habe ich spontan ein Pesto draus gemacht. Allerdings ist es vieeeeeeeel zu salzig geworden. In Kombination mit Mozzarella und Tomaten bzw. mit wenig Salz gekochten Nudeln war es dennoch soooooo lecker! Ich werde auf jeden Fall nochmal am Spinat-Walnuss-Pesto basteln - das muss definitiv in den Blog 😍!

Auch in den Blog muss dieses Gemüsecouscous mit Nüssen und Joghurtdip. Es ist eine Kombination aus Ofengemüse (dafür bin ich ja immer zu haben), Couscous (JAAAAA!) und Joghurtverwertung (hab ich immer da). Süßlich durch Kürbis, Möhren und Cashewnüsse, mit einem herzhaften Gegenspieler durch Aubergine und Knoblauch im Dip. Einfach hammer!


Was wir in der letzten Woche oft gegessen haben, war Salat. Mit Rucola bzw. Feldsalat, Tomaten, Gurken, Paprika und ein wenig Zwiebeln. Dazu gab es ganz Low Carb kein Brot sondern Schweineschnitzel. Das hatte ich abends günstig in der Fleischtheke bekommen (50 % Rabatt). Gegessen haben es meine Schwiegermutter, der kleine Bruder meines Partners und ich zum Mittag. 

Ebenfalls abends günstiger eingekauft habe ich die Kalbsleber. Die habe ich allerdings nur mit der Katze und meiner Jüngsten geteilt. Die Katze steht total auf Leber und meine Kleine wollte unbedingt probieren (sie ist dann aber doch eher bei Gurke und Mozzarella geblieben). 



 Einen Schönheitspreis gewinnt dieses Foto eher nicht, aber ich liebe die Ratatouillecreme immer wieder sehr! Das Rezept ist schon ewig im Blog und ich nutze es regelmäßig um schrumpelige Paprika bzw. Auberine, angedischte Tomaten und unschöne Zucchini zu verarbeiten. Da das Ganze eh püriert wird, sieht das am Ende nämlich keiner mehr.

Und zum Schluss noch der Aufreger der Woche. Die Linsenbolognese. Nein, damit konnte ich niemanden hier überzeugen. Ich gebe zu, das Kochen mit Linsen muss ich noch üben. Die Bolognese war etwas trocken, weil ich zu wenig Flüssigkeit verwendet hab und die roten Linsen waren auch noch etwas sehr bißfest. Aber sie rundheraus abzulehnen, nur weil Linsen drin sind? Kann man machen, führt aber dazu, dass ich mich echt doof fühle. Danke für die lieben Worte auf Instagram. Mal schauen, ob das Essen in den nächsten zwei Wochen wieder überzeugender für meine Familie ist... 


 Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.



Mittwoch, 27. Februar 2019

Buttermilch-Burger-Buns

Ich habe schon viel ausprobiert beim Thema Burger Buns, also Burgerbrötchen. Das Ergebnis ist immer ganz gut gewesen, aber so Kleinigkeiten haben mich immer mal gestört. Das ging vom zu klebrigen Teig, über zu fade bis hin zu Konsistenz passt nicht so ganz. Doch jetzt endlich habe ich das perfekte Rezept für mich gefunden! Na gut, eigentlich schon im Dezember, aber ich schaffe es jetzt erst sie zu verbloggen, weil ich beim ersten Mal keine Fotos gemacht habe 🙈 Und wahrscheinlich würde ich das verbloggen immer noch vor mir herschieben, wenn ich nicht regelmäßig daran erinnert werden würde, dass ich Euch das Rezept noch schuldig bin 😅


Also Vorhang auf für wundervoll aromatische und leckere Burgerbrötchen:

Das Rezept reicht für ungefähr 10-12 Brötchen.

500 g Weizenmehl T 550
4 TL Zucker
1 TL Salz
35 g frische Hefe
60 g Butter
200 ml Buttermilch (am besten lauwarm)
2 TL Honig
2 Eier

außerdem 
1 Ei
optional Sesam oder ähnliches zum drüber streuen

Die Hefe in der Buttermilch auflösen. Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. 

Das Ei mit Mehl, Zucker, Salz, Honig und der geschmolzenen Butter in die Hefe-Buttermilch-Mischung geben und anschließend für etwa 20 Minuten kneten (am besten in der Küchenmaschine auf niedriger Stufe). Nach dem Kneten ist der Teig nur noch minimal klebrig. 


Den fertigen Teig für etwa 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich etwa verdoppelt hat. Dann den Teig in 12 gleich große Teile aufteilen. Die einzelnen Portionen zu runden Buns formen. 


Die fertigen Buns auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Backofen auf 40 Grad aufheizen (dafür reicht meist das Licht anzuschalten) und noch mal für 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen stellen. 


Nach den 30 Minuten den Backofen auf 140 Grad Umluft aufheizen, die Brötchen bleiben dabei im Ofen. Nach 10 Minuten das Backblech mit den Brötchen herausnehmen und den Ofen auf 200 Grad Umluft hoch stellen. 


Ein Ei verquirlen und die Buns damit bestreichen. Mit Topping nach Wahl, z. B. Sesam, Käse oder Kräuter bestreuen und ein letztes Mal in den Ofen schieben. Nach ungefähr 6-7 Minuten sind die Buns fertig. Achtet unbedingt auf sie, die Buns sollten am Ende leicht gebräunt sein.


Wir hatten die Burger Buns mit leckerem selbst gemachtem Pulled Pork. Aber natürlich schmecken dazu auch Hackfleisch- oder Veggiepatties 😋 Die Möglichkeiten einen Burger zu belegen sind ja quasi unendlich. Aber ohne gutes Burger Brötchen macht das natürlich nur halb so viel Spaß. 


Freitag, 22. Februar 2019

Was wurde aus der Tafeltüte Februar 2?

Hey gute Nachrichten - ich bin wieder da. Wollt Ihr wissen was passiert ist? Sicher wollt Ihr das ... Mein Partner hat sich einen neuen PC gekauft. Und hat mir seinen alten vermacht (weil er deutlich leistungsstärker als mein Rechner war). Umzug und Neueinrichtung hat soweit gut geklappt, aber eine Sache ging total schief: die Sicherung der Passwörter 🙈 Sind wir mal ehrlich, ich glaube niemand gibt jedes Mal seine Passwörter neu ein, wenn er sich auf einer Seite einloggt. Tja und genau das ist mir nun zum Verhängnis geworden. Find mal alle gefühlt 36000 verschiedenen Passwörter für alle Seiten wieder raus ... 😰 Ihr wollt nicht wissen, wie oft ich die Passwörter falsch eingegeben habe. Tatsache war nun, dass ich in meinen Blog auch nicht rein kam 🙈🙈 Aber jetzt endlich hab ich es geschafft und bin wieder da! Pünktlich zur Tafelzusammenfassung:


Ja die Schokolade fällt diesmal arg ins Auge! Es waren nicht weniger als 24 Schokoweihnachtsmänner. Hätte man eigentlich weglegen können und Dezember 2019 als Adventskalender nutzen 😅 Aber ich hab sie lieber im Freundes- und Familienkreis verteilt. Mein Vater und meine Schwester sind bekennende Schokoholiker und welche Form die Schokolade da hat, ist eindeutig zweitrangig. Über die Cheese & Onion Chips habe ich mich gefreut (und sie ganz allein vernichtet), die Flips musste ich leider wieder mit den Kids teilen. Von den ganzen Orangen und Mandarinen habe ich auch wieder einen Großteil weiter gegeben und nur eine Handvoll hier behalten. Alles wo man nicht einfach reinbeißen kann, wird hier leider nur gegessen, wenn sich jemand (MAMA!) hinstellt und schält/schneidet/putzt... 

Die Tomaten und die Aufbackbaguettes landeten direkt in diesen Baguettes a la Wirbelwind. Immer noch meine liebstes vegetarisches "Sandwich" - ich muss aber eindeutig neues Pesto besorgen/machen. Bei der letzten Brot-schmier-Aktion ist das leider leer geworden und ich hab noch keinen Nachschub besorgt oO 

Was schnell weg musste, war der Spinat. Der ist ja nicht mehr der frischeste, wenn ich ihn von der Tafel bekomme (er ist ja nicht grundlos dort...) und man hat nur 2-3 Tage um ihn zu verbrauchen. Deshalb gab es gefühlt 3 Tage hintereinander Spinat. Und obwohl es mega gute Ideen auf Instagram dafür gab, hat am Ende die Faulheit gewonnen und ich hab einfach ne Nudelsauce draus gemacht. 


An einem Tag gab es wundervolles weiches Ei dazu (das ich am Ende noch mit meinen nicht-Eier-essenden Kindern teilen musste). Die andere Version kam mit Chashewnüssen und Fetakäse daher. Das war auch sehr gut - und der Spinat war verarbeitet und aufgegessen 😊

Richtig doll gefreut habe ich mich über den Lauch. Ich mag Porree wirklich sehr gern. Und dann hat mir noch jemand bei Instagram den Floh mit Lauchgemüse ins Ohr gesetzt... Ich konnte also gar nicht anders und musste Lauchgemüse machen. Es war wieder SOWAS VON LECKER!! 





Im Kühlschrank lag aus der letzten Tafeltüte noch eine Packung Gnocchi, die mussten so langsam mal weg. Ich habe sie mit dem Suppengrün aus der Tafeltüte kombiniert und leckere gratinierte Gnocchi auf Gemüsesugo gemacht 💓 Leider waren die Gnocchis nicht so lecker wie gedacht, die Sorte würde ich nicht kaufen. 

Gemeinsam mit meiner lieben Franzi von Dynamite Cakes habe ich Euch letztes Wochenende zum gemeinsamen Pizza backen eingeladen. Das Echo war zwar verhalten, aber wir hatten mega leckere Pizza. Und glücklicherweise waren in der Tafeltüte rote Zwiebeln drin - gibt nichts leckereres auf der Pizza als Zwiebeln. Vor allem Rote 😍


Curry gab es schon viel zu lange nicht bei uns. Ich persönlich mag die Kombination von Blumenkohl und Möhre im Curry. Diesmal hab ich auch noch rote Zwiebeln und die Süßkartoffel aus der letzten Tafeltüte drin verarbeitet. Ich hatte eine Kombination von zwei Currypulvern genutzt und eines davon war etwas sehr scharf. Beim nächsten Mal also weniger nehmen *g*

Kartoffeln haben sich dieses Mal öfter im Speiseplan gefunden. Das lag vor allem an dem Sack Mini-Kartoffeln in der letzten Tafeltüte. Die boten sich einfach so für Pellkartoffeln an. Und warum nicht einen Tag einfach mit Quark bzw. Butter/Salz kombinieren? Die einfachsten Sachen sind doch eh die besten!


Und dann waren da ja noch die Pilze... Die habe ich in einer Käse-Lauch-Suppe verarbeitet. Auf die hatte ich eh schon eine Weile Lust und wie mich die Pilze da so anlachten, war klar die MUSS einfach sein. 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Freitag, 8. Februar 2019

Was wurde aus der Tafeltüte Februar 1?

Ihr habt sicher mitbekommen, dass ich wieder nur ein Rezept zwischen den Zusammenfassungen verbloggt habe, nicht wahr? Mich hat in der letzten Woche die Mitteilung, dass Google+ gelöscht wird, völlig aus der Bahn geworfen. Mein Blog läuft über blogspot, ebenfalls ein Unternehmen von Google. Und mit der Löschung von Google + werden alle Kommentare die jemals in meinem Blog mit einem solchen Konto erstellt wurden, mit gelöscht. Das dürften mehr als 3/4 aller Kommentare im Blog sein. Mich ärgert das. Aus diesem Grund bin ich aktuell am gucken, wie ich am besten meinen Blog auf einen eigenen Server umziehen kann und mit Wordpress statt Blogspot neu durchstarte. Der Server steht schon, die Domain ist gesichert, an der Umsetzung werde ich aber wohl noch etwas sitzen, weil ich ein absoluter Technik-Noob bin und von Programmieren, Hosten und Co. überhaupt keine Ahnung habe *seufz* Es kann aber nur besser werden - und dann bin ich deutlich unabhängiger 😁

Die letzte Tafeltüte war wieder schön bunt gemischt:



Weiter gegeben habe ich einen Großteil vom Süßkram (ich habe ihn an 3 verschiedene Leute verteilt und noch was bei meiner Schwester auf Arbeit gelassen 🙈), behalten hab ich nur die Chips, das Studentenfutter, einmal Spekulatius und die Weihnachtskalender. Außerdem durften der fertige Kartoffelsalat und die Wurst weiter. Für die Cremes habe ich liebe Menschen gefunden, die sich darüber gefreut haben und ein Großteil vom Obst habe ich an meinen Kumpel weiter gegeben (Mandarinen und Orangen werden hier echt selten gegessen, weil man die ja schälen muss 😯, Apfel geht da schon deutlich besser). 

Die Bananen habe ich behalten, weil unsere Jüngste die momentan sehr gern isst. Allerdings lagen sie dann doch nur rum und wurden dunkler und dunkler... Im Endeffekt habe ich sie - zusammen mit ein paar selbst gekauften Bananen - ganz knapp vor der Mülltonne gerettet. Der Mann hatte sie schon in der Hand!! Glücklicherweise hatte ich total Bock auf Bananenbrot. Verarbeitet habe ich dann gleich noch ein paar Spekulatiuskekse und schwupps - plötzlich essen alle braune Bananen. In Kuchenform sind die einfach viel attraktiver 😏

Aus dem Spinat habe ich für mich und meine Schwester den leckeren Quinao-Spinat-Topf gemacht. Dazu ein leckeres weiches Ei - perfekt. Leider waren die Eier etwas lange im Wasser und sie waren mit Augen zudrücken vielleicht gerade noch wachsweich ... 🙈




Wo wir schon bei Eiern sind: ein Teil der Eier ist auch in diesen fluffigen Pancakes mit Ahornsirup gelandet. Was man halt so macht, wenn man Sonntags aufsteht, kein Brot im Haus hat, niemand Lust hat zum Bäcker zu laufen und alles für Pancakes im Haus ist. Macht doch jeder so, nicht wahr?

Dieses Bild hat einige Diskussionen bei Instagram ausgelöst - gehört in Chili con Carne Möhre oder nicht? Ich hab damit mal angefangen, weil ich im Chili sin Carne auch gerne Möhren verwende. Es gibt günstig mehr Masse und gibt dem Gericht eine angenehme Süße die toll mit der leichten Schärfe und dem Salz harmoniert. Probiert es unbedingt mal aus und gönnt Eurem Chili auch Möhren 💕 (im Chili sind übrigens die Tomaten aus der Tafeltüte gelandet!).




Einmal süß habe ich noch - es gab wieder leckeren Milchreis! Dieses Mal im Frühlingslook an Osterglocken (meine Lieblingsblumen). Dazu ordentlich Zimt-Zucker und eine große Menge Apfelmus (selbstgekocht, nicht im Bild 😛) und fertig ist das leckere Mittagessen mit dem ich meine Schwester garantiert glücklich mache 💕

Rosenkohl spaltet ja die Gesellschaft (gefühlt). Es gibt nur Rosenkohlliebhaber oder Rosenkohlhasser - nichts dazwischen. Dementsprechend konnte ich mit diesem Rosenkohlragout mit Kartoffelrösti nur ungefähr bei der Hälfte meiner Familie positive Reaktionen hervorlocken... Wenigstens wurden die Rösti gerne vernichtet.





Und dann waren da noch diese wahnsinnig leckeren Burger Brötchen. Im Dezember habe ich sie schon einmal gebacken und war begeistert wie schön fluffig und weich die Buns geworden sind. Allerdings hatte ich es versäumt sie zu fotografieren. 

Da mein Tiefkühlschrank gleichzeitig aus allen Nähten platzt, habe ich die Gunst der Stunde genutzt, die eine Packung marinierte Schweinesteaks zu verarbeiten. 

Die Marinade habe ich abgewaschen, dann die Steaks abgetrocknet, selbst mariniert und Pulled Pork draus gekocht. Dazu die tollen Burgerbrötchen gebacken und Schwupp - zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen 😏



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Sonntag, 3. Februar 2019

Grünkohl

Zur Winterzeit gehört für mich fest der Grünkohl. Zwar könnte ich den eigentlich das ganze Jahr über machen, weil ich sowieso zu 99 % gefrorenen Grünkohl dafür verwende, aber nur im Winter schmecken herzhafte seelenwärmende Kohlgerichte so gut! Als Kind habe ich Grünkohl übrigens verabscheut! Erst in meinen Teenie-Jahren habe ich Grünkohl (von Mutti gekocht!) probiert und festgestellt, dass der echt mega lecker ist. In meiner Blauäugigkeit bin ich dann davon ausgegangen, dass Grünkohl also immer gut schmeckt. Ein festliches Weihnachtsessen bei einem meiner Ex-Freunde belehrte mich eines besseren... Stolz erzählte der Koch, wie viel Schmalz er verarbeitet hat. Das Ergebnis war eine mindestens 2 cm dicke Fettschicht auf dem Grünkohl 😶. Dieses Essen hat mich nachhaltig geprägt in Bezug auf Grünkohl, es gibt nur noch selbst gekochten von mir oder Mutti 😀



Für ungefähr 6 Portionen:

1 1/2 kg TK-Grünkohl
6 Zwiebeln
1 kg Kassler
5 EL Senf
1/2 Stück Schmalz
Gemüsebrühe n. B. ca. 1 - 1 1/2 Liter 

1 Handvoll Perlgraupen

Die Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Das Schmalz im Topf schmelzen, die gewürfelten Zwiebeln zugeben und glasig andünsten. Den Grünkohl zugeben und mit der Brühe soweit aufgießen, dass der Kohl gerade so bedeckt ist. 

Den Senf unterrühren und den Kassler reinlegen. Einmal aufkochen lassen, dann runterschalten und für 2-3 Stunden auf niedriger Stufe köcheln lassen. Lasst unbedingt den Deckel drauf - Grünkohl neigt zum spritzen. Zwischendurch ab und zu umrühren. 

Eine Hand voll Perlgraupen zugeben und mit kochen bis diese weich sind. Abschließend noch einmal mit Salz und Senf abschmecken. Optional kann man auch noch ein paar Mettenden zum Ende zu hin zugeben und warm werden lassen. 




Grünkohl schmeckt aufgewärmt übrigens noch besser als direkt gegessen. Dann ist er richtig schön durchgezogen und perfekt. Meist koche ich ihn daher schon am Abend vorher. Beim aufwärmen muss man nur aufpassen, dass der ganze Spaß nicht anbrennt. Also am besten daneben stehen bleiben und regelmäßig umrühren.

Freitag, 25. Januar 2019

Was wurde aus der Tafeltüte Januar 2?

Das war eine aufregende letzte Woche für meine Mittlere. Sie hatte Geburtstag und konnte schon seit Tagen (ich will nicht Wochen sagen, eigentlich hat sie seit vor Weihnachten gehibbelt 🙈) nicht richtig schlafen, weil sie SO AUFGEREGT war 😀 Nun habe ich also eine Fünfjährige im Haus. Und nächstes Jahr dann zwei Schulkinder. Die Zeit rast echt... Ich habe mir deshalb zwischendurch Momente gegönnt, in denen ich ganz bewusst auf meine Kids achte - so klein sind sie nie wieder und schneller als man wahrscheinlich möchte, sind sie aus dem Haus und machen ihr eigenes Ding. Meine Mittlere wird da höchstwahrscheinlich ganz vorn mit dabei sein, sie hat jetzt schon ihren eigenen Kopf, in den sie sich weder reingucken noch reinreden lässt.

Doch genug Sentimentalität - eine Tafeltüte wartet!


Ich finde, das war eine schöne Tüte. Die Chips haben die Kids und ich vernichtet, die Spekulatius liegen hier noch und die Mini-Stollen findet man aktuell auf meiner Hüfte (das wars wert 💕). Die Fertig-Eintöpfe habe ich weitergegeben, ebenfalls einen Teil vom Obst und vom Joghurt. Die kleinen Yakult-Fläschchen sind alle leer (Mann und Kinder haben sich da nicht sonderlich angestrengt) und was ich mit der Götterspeise mache, weiß ich noch überhaupt nicht. Das ist eine 1 kg-Packung, welche für ungefähr 25 Liter Götterspeise in Tropic-Geschmack reicht oO Vielleicht lade ich einfach mal ganz Quedlinburg auf Götterspeise ein oder so 🙈

Am Tafeltag direkt war ich abends arbeiten (so wie heute auch wieder). Nach dem Heimkommen habe ich mir Brote belegt - das Brötchen und das Subway-Baguette kurz aufgebacken im Ofen und das Brötchen mit der Zwiebelmettwurst belegt, das Baguette mit Gemüse, Käse und verschiedenen Saucen aus dem Kühlschrank. Glücklicherweise habe ich etwas mehr gemacht, ich durfte nicht allein aufessen....

Am nächsten Tag gab es das "Wirbelwindbaguette" direkt noch mal, es schmeckt einfach sowas von gut in dieser Kombination. Allerdings verwendete ich diesmal die Aufback-Steinofenbaguettes. 


In dieser leckeren Kartoffelsuppe habe ich das Suppengrün aus der Tafeltüte verwendet. Außerdem war sie die perfekte Resteverwertung für meine Rest-Kohlköpfe von den Kohlrouladen... Dazu gab es die Chili-Würstchen aus der Tafeltüte (die übrigens sehr lecker sind!). 

Und natürlich sollte es keine Tafelzusammenfassung (mehr) ohne Ofengemüse geben. In dieser Variante hatte ich Rosenkohl (vor Ewigkeiten mal blanchiert und eingefroren), Kartoffeln, Möhren (Tafeltüte) und kleine Hackbällchen. Dazu gab es einen Knoblauchdip. Mich mochte zwar an diesem Tag aus Gründen keiner mehr, aber ich würde es sofort wieder tun essen.


Süßes gabs natürlich auch, in erster Linie deshalb, weil mein Mini rumgekränkelt hat und weinte, weil er die Eierkuchen in der Schulkantine verpasst. Eierkuchen... Ob er jetzt wieder weiß, dass die bei Mama eh viel besser schmecken? Verwendet hab ich Milch und Eier aus der Tafeltüte. 

Und nochmal Milch aus der Tafeltüte - diesmal für Milchreis (mein Kopf schrieb grad Grießbrei, ich glaube, dass war ein Freud´scher Verschreiber - ich hab echt Lust auf Grießbrei. Leider isst den meine Schwester nicht, mit der ich versuche Mittwochs Zeit zu verbringen bei Mittagessen und Filmchen gucken...). Dazu gab es selbst gemachtes Apfelmus und natürlich Zimtzucker. 


Und wenn wir schon bei süß sind - was sagt Ihr zu der Geburtstagstorte vom Mittelmädchen? Die Ganache habe ich mit der ganzen angesammelten Weihnachtsschokolade zubereitet. Der Quark in der Erdbeer-Quark-Schicht war auch schon mindestens einen Monat über dem MHD und die Eier waren auch aus der Tafeltüte. Ganz ehrlich - sieht man dem Kuchen nicht an und schmeckte man natürlich auch nicht. 

Er war sehr sehr lecker und ich bin sehr stolz auf mich, dass zum ersten Mal so ein Naked Cake einigermaßen geklappt hat bei mir. Gefallen hat mir das Endergebnis leider nicht so gut, meine Tochter war allerdings sehr begeistert!


Das Fleisch für dieses Gulasch habe ich beim Aufräumen in meinem Tiefkühlschrank gefunden. Und weil da dringend mal ein paar Sachen raus müssen, habe ich das direkt zum Anlass genommen um leckeres Szegediner Gulasch zu kochen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Zum Ausgleich waren die Kartoffeln dann aus der Tafeltüte 😁

Den Abschluss macht heute ein gestern spontan zubereiteter Tortellini-Auflauf mit Paprika und Mais. Der war in erster Linie gedacht, um die den Kühlschrank belagernden Tortellinis wegzubekommen. Glücklicherweise hat das Ergebnis dann auch noch echt gut geschmeckt (trotz Unfähigkeit meinerseits das Rezept richtig zu lesen und einem daraus resultierendem doofen Fehler XD). 


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 23. Januar 2019

Kohlrouladen

Der Winter ist für mich absolute Kohlzeit. Rosenkohl, Rotkohl, Grünkohl, Weißkohl - ich liebe sie alle! Meine Familie leider weniger... Was ich allerdings immer auf den Tisch bringen kann, sind Kohlrouladen! Wenn die kleinen Dinger nur nicht immer so einen Aufwand machen würden 😭 Aber so alle Jubeljahre (maximal 1-2 mal im Jahr) tue ich mir die Arbeit an und stehe stundenlang in der Küche um leckere Kohlrouladen zu machen. Der Plan ist dann eigentlich ein paar auf Vorrat zu machen und sie einzufrieren. Die Realität sieht dann aber so aus, dass ich Angst habe, jemand könnte zu kurz kommen, alle zubereite und dann gibt es 3 Tage Kohlrouladen am Stück und Freunde und Familie bekommen auch noch was ab 😌

Als Grundrezept nehme ich das Rezept meiner Mutter. Dieses kann aber beliebig ergänzt werden, mit beispielsweise Ketchup, Tomatenmark, Paprika, Zwiebeln... Erlaubt ist, was schmeckt. Wichtig ist nur, dass die Masse nicht zu dünn wird, im Zweifel müsstet Ihr also etwas mehr Paniermehl nutzen. 


Grundrezept: 

1 Kohlkopf (es empfiehlt sich Weißkohl, funktionert aber auch mit Rotkohl oder Wirsing)
1 kg Hackfleisch
1 TL Senf
1/2 Tasse Semmelmehl
1/2 Tasse Milch
1 Ei
1 Zwiebel

Außerdem

Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Tomate
1 Paprika
Mehlschwitze (1 EL Butter, 2 EL Mehl)
1 Becher saure Sahne

Küchengarn

Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Die äußeren Blätter vom Kohlkopf entfernen und entsorgen. Den restlichen Kohlkopf in den Topf legen und köcheln lassen. Nach 2-3 Minuten herausnehmen, die garen Blätter abschneiden und in kaltes Wasser legen, den Kohlkopf zurücklegen und so weiter verfahren, bis alle "großen Blätter" ab sind. 

Hinweis: Ich rechne pro Kohlroulade mit 2 Blättern und 100 g Hackfleisch. Man benötigt für die Menge an Hackfleisch ungefähr 24 Kohlblätter. 

Von den Kohlblättern die dicke Blattrippe runterschneiden (also angleichen, dass alles dieselbe Höhe hat). 

Das Hackfleisch mit Senf, Semmelmehl, Milch, Ei und der geschälten und klein gewürfelten Zwiebel vermengen. 

Ein kleines Kohlblatt nehmen. Etwa 100 g Hackfleischmasse hineingeben und einrollen. Ein größeres Blatt nehmen, die kleine Roulade hineinlegen und ebenfalls aufwickeln. Zum fixieren mit Küchengarn festbinden. 

Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Kohlrouladen von allen 4 Seiten scharf anbraten. Es kann ruhig etwas ansetzen oder auch schon zu dunkel aussehen. Solange die Rouladen nicht schwarz werden, ist alles gut. Bratet maximal soviele gleichzeitig an, dass der Boden des Topfes bedeckt ist. Rühren ist nicht, denn dabei würden die Kohlrouladen nur kaputt gehen. Die fertig angebratenen Rouladen zur Seite stellen, bis alle fertig sind. 

Dann etwas Wasser (am besten das Kochwasser vom Kohl!) hinzugeben und den Bodensatz lösen. Danach die Kohlrouladen in den Topf schichten. Eine Zwiebel, eine Tomate und eine Paprika putzen, alles klein würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Alles mit Wasser (ich verweise noch mal auf das Kohlkochwasser 😏) auffüllen, bis alles gerade bedeckt ist. Je nach Wassermenge Gemüsebrühpulver zugeben, bei mir waren es ungefähr 1 1/2 Liter und dementsprechend 3 EL Brühpulver. 

Alles aufkochen, runterschalten und 2-3 Stunden auf niedriger Stufe köcheln lassen. Die Rouladen aus der Sauce nehmen und zur Seite stellen. Die Sauce durch ein Sieb passieren. Aus Butter und Mehl eine Mehlschwitze zubereiten und die passierte Sauce damit andicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und einen Becher saure Sahne unterrühren. Die Kohlrouladen wieder in die Sauce geben und servieren. Dazu passen Salzkartoffeln.

Am besten schmecken Kohlrouladen, wenn man sie noch mal aufwärmt. Ich habe sie einen Tag vorher zubereitet und am nächsten Tag noch einmal aufgekocht. Sie lagen also einen Tag in der Sauce und konnten schön durchziehen. 

Ach ja - ich bin der Typ so wenig wie möglich Füllung, so viel wie möglich Kohl. Ihr müsst für Euch ausprobieren, ob die Roulade in der Gewichtung für Euch passt, oder Ihr lieber mehr Füllung und weniger Kohlblatt nehmen möchtet.