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Mittwoch, 15. August 2018

Kartoffelwedges mit Schmorgurken und Tomatensauce

Ich schwelge momentan in leckerstem Gemüse - mein eigenes kleines Reich im Gewächshaus gedeiht prächtig, der Wochenmarkt geizt nicht mit aromatischen Tomaten, Zwiebeln und Co. und selbst die Tafeltüte ist voll mit frischem Gemüse (ich glaube, dass das teilweise von Privatpersonen gespendet wurde, die es nicht verarbeitet bekommen). Doch diese Vielfalt hat natürlich auch eine negative Seite, die Sachen müssen schließlich verarbeitet und gegessen werden, damit sie nicht schlecht werden. Gerade bei den aktuellen Temperaturen verderben Sachen ja deutlich schneller als normalerweise. 

So hatte ich in der letzten Tafeltüte eine Menge kleine Schmorgurken und viele viele angeditschte Tomaten. Die Tomaten haben roh leider überhaupt nicht geschmeckt, zumindest nicht, wenn man im Vergleich eine selbst gezogene aus dem Gewächshaus probiert... Deshalb kamen die alle klein geschnitten in einen Topf, wurden ca. 30 Minuten gekocht, dann passiert und stehen jetzt als passierte Tomaten im Kühlschrank. Um sie zu verwenden überlegte ich, ob sie irgendwie mit den Gurken kombinierbar wären. Mir fiel mein Rezept für Chili-Schmorgurken mit Kartoffelwedges und Avocadodip ein. Das finde ich sehr sehr lecker, gab es aber erst vor kurzem. Deshalb wollte ich es etwas abwandeln und herausgekommen ist dieses Gericht. Und weil die Variation auch mega lecker war, bekommt sie einen eigenen Post. 


800 g Kartoffeln
500 g Schmorgurken
2 Knoblauchzehen
1 festen Fetakäse (ich kaufe immer den im Lidl in der Blechdose - der ist perfekt dafür)
1 EL Paprikapulver
5 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 Packung passierte Tomaten
2 Zwiebeln
etwas Zucker

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Spalten schneiden (ich halbiere sie und schneide dann jede Hälfte in 3 schräge Teile, wenn sie zu groß sind, halbiere ich die Spalten noch mal). Die Spalten mit Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mischen und dann auf einem tiefen Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen für 20 Minuten bei 200°C backen. 

Die Gurken schälen, mit einem Löffel entkernen und dann in Scheiben oder Würfel schneiden. Den Knoblauch pellen, in dünne Scheiben schneiden und mit den Gurken vermischen. Den Fetakäse in mundgerechte Würfel schneiden. Das Blech mit den Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, die Gurken-Knoblauch-Mischung dazugeben und alles vermischen. Dann die Fetawürfel dazu geben und alles noch einmal für 15 Minuten backen. 

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln dazugeben, mit einer Prise Zucker bestreuen und bei geringer Hitze andünsten. Mit den passierten Tomaten ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. 

Die Sauce mit auf den Tisch stellen, sodass sich jeder nach Bedarf nehmen kann. 


Diese Variante ist definitiv für alle Knoblauchfans der Hit. Die feinen dünnen Knoblauchscheibchen waren für mich ja wirklich der Kracher! Normalerweise ist der Knoblauch bei mir gehackt oder gepresst - da hat man dieses intensive Aroma nicht. 
Sonntag, 5. August 2018

Ofengebackene Tomatensauce - Konservierter Sommer

Seit zwei Jahren gehe ich, so es Zeit und Geldbeutel zulassen, mittwochs und samstags auf unseren Wochenmarkt, um Obst und Gemüse zu kaufen. Eine feste Anlaufstelle ist dabei der "Tomatenstand" (natürlich haben die auch noch ganz viel anderes leckeres Obst und Gemüse im Angebot, die Tomaten bauen sie aber selber an - sie sind ungespritzt, regional und höchst aromatisch - ein Traum sag ich Euch!). Im letzten Jahr stolperte ich dann über das Angebot 1 kg Tomaten für 0,50 € und fragte erstaunt, was damit los ist. Die Antwort war, dass die Tomaten kleine Risse haben und das so ja keiner mehr kauft. Ich zögerte nicht, erstand komplett alle Tomaten die in der Preisklasse noch da waren und zog glücklich ab nach Hause. 

Erst dort schaute ich dann, was ich damit machen könnte, um im Winter noch etwas von diesen leckeren Tomätchen zu haben (glücklicherweise hatte ich etwa zeitgleich im Kaufland die reduzierten Weck- und Schnappdeckelgläser nahezu aufgekauft 😉). Bei Karambakarina fand ich ein Rezept für ofengebackene Tomatensauce. 

Das kann doch nicht so schwer sein - dachte ich ... 


Ich versuchte mich sofort daran, die Tomaten im Ofen zu backen. Allerdings fehlte mir ein Passiersieb und deshalb strich ich sie einfach durch ein normales Sieb. Das war 1. zeitaufwändig, 2. echt anstrengend und 3. war das Ergebnis nicht annähernd so, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar lecker, aber so dünn, dass es mehr an Suppe, denn an Sauce erinnerte. 

Beim zweiten Versuch - Tomatennachschub holte ich wieder Mittwochs, diesmal fragte ich allerdings direkt nach der B-Ware - schenkte ich mir dann das "durch ein Sieb streichen". Die Sauce schmeckte bombastisch, aber die kleinen Häutchen von den Tomaten nervten doch ziemlich. 

Beim dritten Versuch - diesmal hatte ich Tomaten von einer Freundin bekommen, die mit dem Verarbeiten nicht hinterher kam - war ich gerüstet. Ich hatte mir einen Passieraufsatz für meine Küchenmaschine besorgt! Und was soll ich sagen ENDLICH war die Sauce genau so, wie ich sie wollte 😍 Hier also nun mein leicht abgewandeltes Rezept für konservierten Sommer:


1,5 kg reife Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL getrockneter Oregano
1 EL getrockneter Thymian
1 TL Meersalz, evtl. etwas mehr
ca. 75 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer 
optional: Blaubeeren, Chili, Nektarine - siehe Ergänzung unter dem Rezept

Die Tomaten waschen, halbieren und mit der Schnittkante nach oben auf ein tiefes Backblech legen. Die Zwiebel putzen und grob vierteln, die Knoblauchzehe abziehen und komplett dazu legen. Die Schnittkanten der Tomaten mit grobem Meersalz bestreuen, die getrockneten Gewürze (frische gehen natürlich auch) darüber streuen, alles großzügig mit dem Olivenöl begießen.

Im vorgeheizten Backofen für 30 Minuten bei 180°C Umluft backen. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Dann in einen Standmixer füllen und klein pürieren, alternativ in ein hohes Gefäß abfüllen und mit dem Zauberstab durchpürieren. Die Sauce durch die flotte Lotte oder einen Passieraufsatz passieren.

Nun alles in einen großen Topf geben und noch einmal abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Sauce aufkochen und in heiß ausgespülte (Weck-)Gläser einfüllen. Wer ganz sicher gehen möchte, kocht die Sauce noch für 30 Minuten bei 100 Grad ein. 



Tatsächlich hat dieses Rezept ein ganzes Jahr im Blog als Entwurf gewartet. Nun ist die Tomatensaison im vollen Gange und natürlich bin ich regelmäßig auf dem Markt. Am Mittwoch wurde ich dann begrüßt mit "ich habe was zurück gelegt!" - und schwupps hatte ich 3 kg feinste Tomaten für 2 €. Es wurde also definitiv Zeit das Rezept rauszusuchen und zu veröffentlichen. 

Zum Schluss noch ein paar Tipps von mir


Man kann dieses Rezept super ergänzen. Ich habe bisher schon Varianten mit Blaubeeren (ca. 10 - 15 Stück), Brombeeren (5 Stück), Nektarine (eine Frucht pro Blech) und Chili (1 - mit Kernen, abhängig vom Schärfegrad der Chili!) gemacht. Einfach das Obst bzw. die Chilischote mit rösten lassen. Das Obst gibt eine süße Note, die wunderbar zu den aromatischen Tomaten passt, die Chili hinterlässt eine angenehme Schärfe. 

Zum Thema Passieren noch ein Hinweis: Ich habe letztes Jahr einen Passieraufsatz für meine Kenwood-Küchenmaschine für ungefähr 80 € gekauft. Allerdings wurde dieser Aufsatz meinen Recherchen nach eingestellt, es kommt aber wohl ein Nachfolgermodell. Für die KitchenAid gibt es keinen vergleichbar guten Aufsatz. Da es aber wirklich wichtig ist zu passieren, solltet Ihr vielleicht im Zweifel in eine Flotte Lotte investieren und das in Handarbeit machen. Es lohnt sich auf jeden Fall! 
Dienstag, 17. Juli 2018

Closed for Summer

Ihr Lieben - ich gönne mir mit meiner Familie nochmal eine kleine Auszeit bevor es richtig stressig wird bei uns. Im August steht die Einschulung vom Großen an, der Mann geht auf Jobsuche und aktuell wissen wir noch nicht, wie es so wirklich weiter geht. Einfach mal den Kopf frei kriegen ist deshalb der aktuelle Plan. Wir sehen uns bald wieder - mit leckeren Rezepten, tollen Inspirationen und jeder Menge Spaß 😏 Bis bald!


Freitag, 13. Juli 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Juli 1?

Die letzten zwei Wochen waren anstrengend. Sehr anstrengend. Mein Partner ist auf Fortbildung in Berlin und ich bin quasi alleinerziehend. Ich ziehe meinen Hut vor allen Mamis, die das täglich wuppen und niemanden haben, der sie zumindest stundenweise entlasten kann. Manchmal würden auch schon ein paar Minuten Ruhe genügen. Aber selbst das ist ja nur selten möglich - man kann die Kids ja schlecht allein in der Wohnung lassen und mal fix ´ne Runde um den Block gehen. 

Jetzt am Wochenende kommt mein Mann endlich für zwei Tage heim und nächste Woche fahren wir dann voraussichtlich zu Babu (die polnische Oma meines Partners) - die Kinder sind schon ganz aufgeregt, sie lieben ihre Babu sehr 💕 (obwohl es natürlich ihre Prababcia ist, also Urgroßmutter 😏). Diese Entscheidung war relativ spontan. Im August wird unser Großer eingeschult und wir wollen die letzten Tage vorher einfach noch mal genießen. Versteht dies ruhig als Ankündigung, dass es im Blog die nächsten zwei Wochen ruhig bleibt! 

Und nun zur aktuellen Tafelzusammenfassung. 


Wie Ihr seht, war die letzte Tafeltüte richtig richtig voll. Von dem ganzen Süßkram habe ich nur die Duplo White, die Mini-Schaumküsse und 2 Schokohasen behalten. Der Rest wurde bei meinen liebsten Schokoholikern verteilt 😉 Über das viele Gemüse habe ich mich sehr gefreut, weggegeben habe ich hier eigentlich nur die Bananen, die Melone und die grünen Bohnen. Von der Wurst durfte alles weiterziehen, was wir nicht essen (Sachen in Aspik zB. guckt hier niemand an) und auch vom Joghurt hab ich einiges weiter gegeben. So richtig richtig lecker fand ich übrigens diese Puddings oben links. Da hab ich sogar gegoogelt, wo man die kaufen kann - und blieb verwirrt zurück. Aldi Süd haben wir hier nämlich gar nicht 😟 Und obwohl Ihr mir total viele tolle Vorschläge für die Kichererbsen gemacht habt - ich hab die Dose (noch) nicht geöffnet. Es war einfach zu viel anderes da, was erst einmal verarbeitet werden musste, sodass ich die länger haltbare Dose erst einmal in die Vorratskammer gestellt habe. Ihr Tag wird kommen, die Kichererbsen-Ideen-Liste will schließlich irgendwann abgearbeitet werden! 

Direkt umgesetzt, hatte ich übrigens den Vorschlag "Grüner Salat mit gegrillten Aprikosen". Gut, ich hab sie halbiert und im Ofen gebacken, aber das kommt ja aufs Gleiche raus. Mitspielen durften außerdem Mozzarella, Tomaten und rote Zwiebel, dazu gabs Balsamico-Dressing. Die Aprikosen haben mich leider nicht überzeugt, sie waren bitter. Ich schätze aber, dass das an den Früchten und nicht der Zubereitungsart lag...

Die Radieschen und ein Bund Frühlingszwiebeln habe ich wieder zu Radieschendip verarbeitet. Diesmal wieder mit Crostini aus alten, trockenen Brötchen. Meine Schwester hatte übrigens auch wieder eine kleine Portion, den Rest Dip aus 5 Bund Radieschen (!!) hab ich nahezu allein weggenascht 🙈


 Den schon leicht gelb verfärbten Brokkoli habe ich in einem Brokkoli-Nudel-Gratin versteckt. Ordentlich Cheddar drüber und keiner merkt mehr, dass der Brokkoli vielleicht nicht mehr ganz so frisch wahr. Geschmeckt hat er aber immer noch gut, aber wenn die Optik nicht mehr passt, kauft es halt keiner mehr ne? 

Ja es gab oft Nudeln in den letzten zwei Wochen. Wohl zu oft, weil mein Sohn sich irgendwann Kartoffeln gewünscht hat. Während die Kids ihre Tüffeln pur gegessen haben, hatte ich meine Portion mit einem Dip aus Fetakäse (MHD 12/2017), Joghurt (Tafeltüte) und Frühlingszwiebeln (Tafeltüte) verspeist 😏


Für meine liebste Franzi von Dynamite Cakes habe ich diesen sommerlichen Nudelsalat gebastelt. Mit leckeren Wochenmarkttomaten und Tafelnektarinen, dazu Mozzarella, etwas Ingwer und viele Nudeln. Ich war selbst überrascht wie toll diese Kombination ist. Früchte und Gemüse zusammen sind ein echter Geheimtipp. 

Die restlichen Nudeln landeten in diesem Hühner-Nudel-Suppen-Topf. Ich muss zugeben, dass ich überlegt habe, ob ich das Hühnchen von der Tafel noch benutze. Das Verbrauchsdatum ist etwas anderes als das Mindesthaltbarkeitsdatum und sollte eingehalten werden. Dieses war um 3 Tage verpasst. Allerdings roch das Huhn noch gut und deshalb habe ich es einfach verarbeitet. Mit Möhrchen und Porree aus der Tafeltüte ergab das ein wirklich leckeres Abendessen. Übrigens lebe ich noch, war also nicht so schlimm 🙈


Der zweite Kopf Brokkoli ist mit Kartoffeln und Zwiebeln zu dieser Suppe geworden. Allerdings war an dem Tag eine Menge los, die Kids mies drauf, ich mies drauf und müde... Das Ende vom Lied war, dass ich kein Foto mehr gemacht habe und Ihr mit diesem miesen Küchenfoto vorlieb nehmen müsst 😉

Mehr Erfolg hatte ich da mit diesen Haselnuss-Birnen-Muffins. Die hatte ich für den Spielplatz gebacken, weil sich da Muffins durchaus bewährt haben. Die waren zwar so schnell weg, dass ich fast nicht zum fotografieren kam, aber weil meine Tochter ein begabtes Handmodel ist, entstand dieser Schnappschuss. 


Hier seht Ihr einen Versuch "gebackener Camembert im Blätterteig" 😂 Irgendwie war das etwas anders geplant, aber der Blätterteig ist recht trocken gewesen und beim Ausrollen gerissen. Dadurch ist der Käse überall rausgelaufen. Geschmeckt hat es durchaus, aber es war schon sehr sättigend. Dazu gab es einen Honig-Senf-Dip. Blätterteig, Käse und Dip war alles aus dieser oder der vorherigen Tafeltüte. 

Ein Großteil der Paprika, die Auberginen, eine Mini-Schrumpel-Zucchini und alle Tomaten aus der Tüte habe ich übrigens in diesem Ratatouille verarbeitet. Dazu gab es Reis. Und ich wurde wieder daran erinnert, warum ich dieses Gericht so sehr liebe 💕


Zum Abschluss habe ich hier noch ein Gratin mit Tortellini (fragt nicht wie lange die schon in meinem Kühlschrank liegen..), Bratwurstbrätbällchen (Tafeltüte), Zucchini (selbst gekauft), Schrumpelpaprikasauce (größtenteils Tafeltüte) und ordentlich Cheddar (muhahaha sowas von selbstgekauft!!). So ganz hat die Kombination nicht überzeugt (was vor allem an den ollen Tortellini lag), aber das Foto ist echt schön geworden 😝


Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 11. Juli 2018

Scharfer Couscoussalat

Geht Euch das eigentlich auch so, dass Ihr kochen regelrecht zelebriert? Meistens freue ich mich schon richtig drauf, in die Küche zu gehen und mit meinen eigenen Händen etwas zu machen. Aus unscheinbaren Zutaten wird ein geschmackliches Meisterwerk. Die einzelnen Schritte sind nötig für das Gesamtkunstwerk und egal wie viel Zeit dafür drauf geht - am Ende hat es sich auf jeden Fall gelohnt. 

Und dann gibt es die anderen Tage. An denen mir sowieso schon alles zu viel ist und nichts gelingt und sowieso alles Mist ist. An diesen Tagen kann es in der Küche gar nicht schnell genug gehen, damit ich mich ins Bett packen kann und die Decke über den Kopf ziehen (im übertragenden Sinne, als ob die Kids mich da in Ruhe lassen würden 😝). An solchen Tagen ist Couscous eine super Sache. Das ist quasi die 5-Minuten-Terrine der Selberkocher. Und nun ja, der Tag an dem dieser Couscoussalat entstand, war eindeutig kein guter... Aber der Salat war ein Lichtblick, weshalb das Rezept auch in den Blog darf 😏


250 g Couscous
100 g Kichererbsen
100 g Kidneybohnen
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 EL Paprikamark (bekommt man im türkischen Lebensmittelladen, alternativ Tomatenmark)
3 EL neutrales Öl
1 1/2 EL weißer Balsamicoessig
1 TL Harissapaste
2 EL TK-Petersilie
Salz und Pfeffer

Den Couscous in eine Schüssel wiegen, 1/2 TL Salz dazu und 300 ml kochendes Wasser dazugießen. Alles umrühren, abdecken und ca. 10 Minuten stehen lassen. Dann mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen. 

Die Bohnen und die Kichererbsen abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. 

Den Couscous mit dem Paprikamark, der Harissa, dem Öl und dem Essig verrühren. Das abgetropfte Gemüse, die Petersilie und die Frühlingszwiebeln unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Und weil ich den Salat so pur als etwas trocken empfand, gab es noch ein fixes Joghurtdressing dazu. 

1 Becher Joghurt (250 g) mit 1 Becher Créme Fraîche (200 g) verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und TK-Kräuter nach Wahl unterrühren (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill). 


Dieser Salat holt den Geschmack von 1001 Nacht auf den Tisch. Dazu ist er echt schnell gemacht. Natürlich schmeckt er durchgezogen noch besser, aber für die oben benannten Tage, ist er auch ganz direkt und noch leicht warm perfekt 😏
Mittwoch, 4. Juli 2018

Sommerlicher Nudelsalat

Nudelsalate habe ich mittlerweile ja schon einige verbloggt, z. B. unseren Allzeitfavoriten den Tomate-Mozzarella-Nudelsalat, diese Tex-Mex-Variante oder den Männernudelsalat. Deshalb fand ich die Idee des Blogevents "AllKindsofNUDELSALAT" bei meiner lieben Dynamite Cakes zwar echt klasse, aber ich hatte keine Idee was ich ihr denn für eine Variante mitbringen sollte - unsere Favoriten sind halt alle schon im Blog. 

Lange habe ich überlegt, was ich denn nun mache. Eigentlich hatte ich an etwas mit Kritharaki, Hack und Feta gedacht. Gestern kam ich dann in die Küche, im Hinterkopf das Nudelsalatevent und da stand meine Gemüseschale - mit wundervoll aromatischen Tomaten vom Markt und direkt daneben eine Schüssel mit Nektarinen von der Tafel die dringend verarbeitet werden wollten. In meinem Kopf formte sich ein Bild. Die roten Zwiebeln (ebenfalls vom Markt) dazu und etwas Mozzarella, das konnte doch nur gut werden!


Ich machte mich frisch ans Werk und das Ergebnis war richtig lecker! Ich schreib Euch jetzt erst mal auf, wie ich ihn tatsächlich gemacht habe, danach kommen aber noch ein paar Anmerkungen was man abwandeln könnte. 

350 g Nudeln, z. B. Spirelli
4 Nektarinen
10 mittlere Tomaten (je aromatischer, desto besser)
2 rote Zwiebeln
ein kleines Stück Ingwer (ca. 1 cm) 
2 Kugeln Mozzarella
3 EL Öl ( hier Sonnenblume)
Salz, Pfeffer und Chili

Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen, abtropfen lassen und zur Seite stellen zum abkühlen. 

Die Nektarinen und die Tomaten waschen. Die Nektarinen halbieren, den Kern entfernen und achteln. Die Tomaten halbieren, den Strunk abschneiden und ebenfalls achteln. Die Zwiebeln pellen und fein würfeln. Den Mozzarella abgießen und klein schneiden. Den Ingwer schälen und ganz fein würfeln oder alternativ klein reiben. Alles in einer großen Schüssel vermischen. 

Die Nudeln unterrühren, das Öl dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. 


Ich fand den wirklich klasse. Allerdings wollte ich eigentlich noch Curry und eventuell Joghurt dazugeben, das habe ich aber irgendwie vergessen, weil die Kiddies mich in dem Moment gefordert haben und dann das berühmt-berüchtigte Dreikugelsystem zugeschlagen hat 😜 

Den Ingwer darin fand ich persönlich sehr lecker, der gibt eine schöne frische Note. Allerdings sollte man den nur rein machen, wenn man Ingwer auch wirklich mag. Ansonsten könnte das zu extrem sein. Beim Chili habe ich Pulver genutzt, ich denke aber, dass auch frische Chili hier tolle Akzente setzen kann. 

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Nudelsalat. Das Zusammenspiel von süß, salzig und scharf ist toll und wird sicherlich nicht nur mich überzeugen. Zum Grillen kann ich mir den sehr gut vorstellen oder halt einfach so abends auf der Couch (wie bei mir) 😁







Freitag, 29. Juni 2018

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 3?

Ok der Titel ist heute etwas irreführend. Aber folgerichtig wäre jetzt die Tafeltüte Juli 1 - und wir haben ja noch nicht einmal Juli. Dadurch, dass wir einen 2-Wochen-Rhythmus mit der Tafel haben, die Monate aber teilweise mehr als 4 Freitage haben, geht es irgendwann nicht mehr auf. Entweder lasse ich dann eine Zusammenfassung ausfallen - bisher habe ich das immer im Urlaub gemacht - oder ich muss mir was anderes einfallen lassen. Da bisher nicht klar ist, ob wir dieses Jahr überhaupt Urlaub machen, löse ich das jetzt einfach erst einmal so und hoffe, dass Ihr nicht zu verwirrt seid 😝




Soviel Süßkram nur für uns? Natürlich nicht. 


Weggegeben habe ich dieses Mal den Biskuitboden, den Kloßteig (ich habe noch welchen im Kühlschrank), die Schokolade (bist auf die Duplo White, die mag ich einfach selbst zu gern), einen Teil der Wurst, einen Teil vom Obst und etwas vom Joghurt. Mein Schwester hat sich darüber gefreut 😉 Der Mann hat sich sehr über die Müsli-Riegel gefreut, die sind nämlich echt lecker, leider aber auch recht preisintensiv... Eine witzige Geschichte hab ich noch für Euch - mir war nämlich klar, dass weder mein Partner noch die Kids die scharfe Salami essen würden. Ich fand sie allerdings interessant und wollte zumindest probieren bevor ich sie weggebe. Letztlich habe ich dann die ganze Packung ohne Brot weggenascht. Die war einfach zu lecker 🙈


Vielleicht habt Ihr ja die riesige Menge Radieschen entdeckt? Gerade noch hatte ich gesagt, nie wieder geb ich Radieschen weg, weil der Radieschendip so lecker ist. Und dann hab ich geschlagene 11 (!!!) Bund in meiner Tafeltüte. Ich hab natürlich eine riesige Portion Dip gemacht, dazu gab es dieses Mal allerdings Pellkartoffeln. Diese Kombination fand ich genauso lecker wie mit den Crostinis. Ein paar Radieschen hab ich dann doch weitergegeben. Und eine Portion Dip hat meine Schwester auch noch bekommen 😁

Momentan recht regelmäßig muss ich den Tomate-Mozzarella-Nudelsalat machen. Teilweise zweimal an einem Wochenende... Aber endlich hab ich mal anständige Bilder gemacht und werde demnächst mal im Rezept Fotos ändern/ergänzen!




Die Paprikaschoten hab ich sehr günstig abends im Kaufland geschossen (39 Cent das Kilo!), ich hab sie mitgenommen ohne zu wissen was ich damit mache. Letztlich sind es noch mal die vegetarisch gefüllten Paprikas geworden. Und die Packung Reibekäse die schon länger im Kühlschrank liegt konnte ich darin super verarbeiten. 

Den Rhabarber habe ich übrigens mit frisch gekauften Erdbeeren verarbeitet (die Erdbeeren aus der Tafeltüte haben mal wieder den Freitag nicht überlebt 😂). Das Rhabarber-Erdbeer-Kompott durfte bei dieser Buttercremetorte mit spielen. Es sollte ein bißchen Frucht hinein bringen. So ganz geklappt hat das nicht, es hätte gern intensiver sein dürfen. 




Überhaupt nicht gut angekommen ist bei meiner Familie diese Komposition - Kohlrabischnitzel mit Kloßteigbratlingen. Als ich das auf Instagram erwähnte, habe ich unzählige Kommentare bekommen. Gemotze scheinen die meisten von Euch zu gut zu kennen - vielen Dank fürs wieder aufbauen. Es kann nicht alles immer ein Volltreffer sein, um so mehr kann man die tatsächlichen Volltreffer dann genießen!

Schnelle Küche habe ich mit diesem Käse-Kräuter-Brot mit Tomatensalat fabriziert. Das Baguette war ein Aufbackbaguette aus der letzten Tafeltüte und ist völlig auseinander gefallen beim auspacken. Ich hab trotzdem Kräuterbutter und Käse drüber geworfen und das Ganze gebacken. Es war überraschend lecker. Und der Tomatensalat mit den geilen Markt-Tomaten sowieso 😍



















































Diese Linguine mit Möhren-Lauch-Sauce haben es gar nicht auf Instagram geschafft. Irgendwie war ich nämlich durch die aktuellen Entwicklungen (Stichwort Werbekennzeichnung 😧) extrem instamüde. Ich hoffe die aktuelle Panik wird sich wieder etwas legen... Nun ja, die Nudeln waren auf jeden Fall ganz lecker. 

Genauso wie dieser Wurzelgemüseauflauf mit Kohlrabi, Kartoffeln und Cheddar. Der es übrigens aus demselben Grund wie die Nudeln nicht auf Insta geschafft hat. Ich habe gerade mal nachgeschaut, normalweise poste ich jeden Tag ein Bild - in den letzten zwei Wochen waren es gerade mal 7 Bilder insgesamt... 




Und zum Abschluss ein Wunschessen...


nämlich Eierkuchen. Die hat sich nämlich mein Großer gewünscht. Dazu gab es die geile Erdbeer-Mango-Marmelade, die ich aus den Mangos der Tafeltüte und frisch gekauften Erdbeeren vom Markt gekocht habe. 4 Gläser voll sind es geworden und die kommt so gut an, dass das erste Glas bereits leer ist. Ich hoffe ja quasi noch einmal auf Mangos in der Tafeltüte, damit ich mehr Vorrat kochen kann 😀




Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel - hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.