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Samstag, 31. Dezember 2016

Foodblogbilanz 2016 - mein Jahresrückblick

Ich finde die Idee am Jahresende noch einmal zurückzuschauen durchaus spannend. Es ist zwar nervig, wenn man an jeder Ecke damit zugeknallt wird, welche Promis das zeitliche gesegnet haben, wer Kinder bekommen (und mehr oder weniger seltsam benannt) hat, welche Katastrophen, politische Ränke und sonst was das Jahr dominiert haben... Aber sich persönlich noch einmal vor Augen führen, was das vergangene Jahr einem bedeutet hat, ist dennoch etwas besonderes. 

Bereits 2014 und 2015 habe ich resümiert, was das Jahr so gebracht hat. 2016 hat in erster Linie persönlich einiges verändert - seit November komplettiert das Babymädchen unsere Familie. In der Liebe gab es Höhen und Tiefen und ich freue mich, dass mein Partner und ich uns letztlich zusammengerauft haben. Die Nachbarn mit denen es Unstimmigkeiten gab, sind ausgezogen. Eine Krabbelgruppe hat sich aufgelöst, eine neue Gruppe ist entstanden und dadurch auch neue Freundschaften. Grundsätzlich war 2016 also ein wirklich gutes Jahr. Sieht man übrigens auch an meinen BestofNine von Instagram :

Und obwohl ich meinen Blog zeitweise wegen schwangerschaftsbedingter Probleme sehr vernachlässigt habe war es von den Zahlen her mein erfolgreichstes Blogjahr! Ich kann zwar nicht mit genauen Statistiken dienen, aber in diesem Jahr hatte ich fast 400.000 Blogaufrufe - das sind mehr als in den vorherigen 3 Jahren zusammen... 

Aber bevor ich jemanden mit den nackten Zahlen zu Tode langweile, stürze ich  mich auf die Fragen von Sabine:

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?


Diese Frage ist wirklich einfach zu beantworten - der Apfelmuskuchen hat sämtliche Rekorde gebrochen! Erschienen im Februar 2016 hat er mittlerweile knapp 220.000 Aufrufe und über 40 Kommentare (na gut, da sind ein Großteil auch Antworten von mir). 


Dennoch ist dieser Beitrag wohl der Grund für das erfolgreiche Blogjahr 2016. Ein wenig deprimierend daran finde ich, dass ich ja größtenteils Kochrezepte verblogge und dann ausgerechnet ein Backrezept so erfolgreich ist ^^. Vielleicht sollte ich mehr backen.





2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?



Eine schwierige Frage, grundsätzlich bedeutet mir nämlich jeder Blogartikel etwas ^^. Den Apfelmuskuchen muss ich an dieser Stelle allerdings hervorheben, denn ich liebe diesen Bäckerkuchen seit frühester Kindheit und habe nicht selten einen Großteil meines Taschengeldes in diesen Kuchen investiert. Seit ich ihn selbst gebacken habe, schmeckt mir der Bäckerkuchen übrigens nicht mehr... Was wirklich gut für meine Brieftasche ist!

Sehr persönlich wurde der Urlaubsrückblick, in dem ich Euch mitgenommen habe nach Polen. Seit ich mit meinem Partner zusammen bin, fahren wir auf das Grundstück seiner Familie an die polnische Ostsee. Immer wieder steht der Gedanke im Raum, das Grundstück zu verkaufen, weil die Bewirtschaftung sehr zeitintensiv ist und die Besitzerin mittlerweile auch stolze 70+ ist. Solange das nicht der Fall ist, hoffe ich, dass wir noch ein paar Erinnerungen dort sammeln können. 



Erwähnen möchte ich natürlich auch noch die zweiwöchentlichen Tafelrückblicke, die mir viel bedeuten. Es ist schön zu wissen, dass der ein oder andere gezielt an den Freitagen vorbeischaut um diese zu lesen (das sehe ich daran, dass der Beitrag Aufrufe hat, obwohl ich ihn noch nirgends "beworben" habe). 

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?


Ich habe dieses Jahr wieder kaum andere Blogs gelesen, weil ich viel zu sehr mit mir und meiner Familie beschäftigt war. Wenn ich mal gelesen habe, hat mein schwanger-/still-Hormon-verseuchtes Gehirn hat dafür gesorgt, dass ich alles vergessen habe... 

Einzig der Beitrag von Tell about it über Pinterest und speziell Tailwind ist mir im Gedächtnis geblieben und soll hier auch erwähnt werden! 


4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht - und warum?

Es wird echt langweilig, wenn ich jetzt schreibe, das war der Apfelmuskuchen (war er tatsächlich, ich glaub den gab es dieses Jahr ca. 5-6 Mal..). Deshalb nehme ich das Rezept, was schon 2015 veröffentlicht wurde - die Bandnudeln mit Ratatouille-Creme

Das gab es dieses Jahr mindestens 4 Mal, jeweils in leicht veränderten Zusammensetzungen. Das Gemüse was ich von der TafelQLB bekomme, ist ja manchmal schon etwas matschig, schrumpelig oder angeditscht. Da ist die Creme einfach perfekt, denn nach dem kochen und anpürieren interessiert es niemanden mehr, wie das Gemüse vorher aussah.


5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?


Ein wirkliches Problem hatte ich 2016 nicht, maximal zu wenig Zeit für den Blog. Geärgert hat mich, dass ich den Rezeptindex einfach nicht auf aktuell bekomme (ich arbeite weiter daran). Und ich immer noch nicht weiß, ob die Unterpunkte auf meinem Blog so ausreichen oder ich sie weiter auffächer. Mal sehen ob ich das im nächsten Jahr endlich auf die Reihe bekomme *g*.

Edit: Mir ist eingefallen, dass es doch ein "Problem" gab, was ich gelöst habe. Endlich besitze ich eine kleine Auswahl an Untergründen für meine Fotos. Allerdings bin ich momentan von allen gelangweilt, weil ich natürlich immer zu denselben greife. Der Plan also für das neue Jahr - neue Untergründe basteln :)


6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres - welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Tatsächlich ist nichts davon der Fall, aber eine große Entdeckung im "technischen" Bereich gab es. Seit diesem Jahr nutze ich nämlich endlich Pinterest und im Zusammenhang damit auch Tailwind. Mittlerweile kommen ca. 80 % aller Aufrufe über Pinterest und ich hoffe, dass der ein oder andere vielleicht auch zum Stammleser wird. Bis dahin freue ich mich einfach darüber und hoffe, dass es auch im neuen Jahr so weiter geht :).


7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Die Suchbegriffe sehen in den letzten Monaten meist so aus: Apfelmuskuchen, Apfelmuskuchen mit Decke, Apfelkuchen mit Decke vom Blech... Teilweise wird auch nach speziellen Rezepten gesucht z. B. die "Apfel mit Decke Bäcker Wendorf" *g*. Ab und zu kommt auch mal jemand mit der Frage "was ist mit Kloßteig möglich".

Mein Favorit dieses Jahr war allerdings "Ich geh für meinen Freund anschaffen". Ich fürchte, da konnte ich mit meinem Kochblog nicht wirklich weiter helfen ;). 


8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Ich wünsche mir, dass ich weiterhin die Lust am bloggen nicht verliere, viele leckere neue Sachen ausprobieren kann und meine Leser auch weiterhin Lust haben hier zu lesen ^^. Ich wünsche mir Kommentare und gern auch Feedback - egal ob positiv oder negativ. 

Vielen Dank an alle die regelmäßig bei mir reinschauen! Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr und für 2017 alles Gute :) 


Freitag, 30. Dezember 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Dezember 2?

Habt Ihr von der Tchibo-Weihnachtsaktion gehört? Ich muss zugeben - ich nicht. Der Grundgedanke war wohl, dass Tchibo 100.000 Weihnachtspakete für Tafel-Kunden schnürte und in einem gewissen Zeitraum bei jedem Einkaufswert von 10 € weitere 20 Cent für Weihnachtspakete gesammelt wurden. Insgesamt sind es wohl fast 420.000 Pakete geworden - cool oder? Warum erzähle ich das nun? Weil wir ebenfalls was bekommen haben und das für mich total überraschend kam. 

Bereits im letzten Jahr hat unsere Tafel einen Ausflug für alle Tafelkundenkinder organisiert. Es ging nach Magdeburg ins Märchenmusical, letztes Jahr gab es "Der gestiefelte Kater" und dieses Jahr "Rumpelstielzchen". Da ich mit dem Babymädchen schlecht mitfahren konnte - die Aktion ist erst für Kids ab 3 Jahre gedacht - fuhren die beiden Großen mit ihrem Vater allein. Und als sie wieder kamen, hatten sie Geschenke dabei! Für den Großen gab es ein Hüpfrentier und eine Faltschere, für das Mittelmädchen Bücher und Holzschwimmtiere und für das Babymädchen einen (viel zu großen) Schneeanzug und ein Babygeschenkset mit Stampler, Hose und Mütze. Dazu bekam jeder noch eine Tüte Gummibärchen und ein Weihnachtsschokiset von Milka. 

Ich kann nur sagen - tolle Aktion! Die Kids haben sich unglaublich gefreut, das Hüpftier wird begeistert bespielt, die Gummibärchen haben wir geteilt und überhaupt - Daumen hoch :)

So und jetzt gehts weiter zur Tafeltüte (ich bin spät dran, die Nacht war kurz, das Babymädchen muss grad mit Papa kuscheln und ich zeig Euch fix, was es alles so gab in den letzten zwei Wochen).


Abgegeben habe ich dieses Mal den Chicoree, die Bohnen, die Radieschen, einen Teil der Äpfel und Mandarinen, den Weichspüler, die Lebkuchen, den fertigen Kuchenboden, die Backmischung, den Quark, die Wurst, einen Teil vom Joghurt und das fertige Gulasch. Der Buttermilchdrink Rhabarber-Erdbeer hat mir gar nicht geschmeckt, um den Erdbeerjoghurtdrink haben sich hingegen Mann und Kinder gestritten *seufz*. Ganz spannend fand ich die Lupinencreme, die hab ich an einem Tag fast komplett alle gemacht. Geschmacklich erinnert sie mich an Frischkäse, hat einen leicht säuerlichen Geschmack und ich habe sie als "Butterersatz" benutzt. 

Die Pilze habe ich abends gleich verarbeitet. Zusammen mit vegetarischen Köttbullar von Quorn, Sahnesauce und Nudeln war das meine Variante, für Kinder und Mann gab es die Pizzatomatensauce als Alternative ;).

Bei Instagram hatte ich ja gefragt, was ich mit der ganzen Buttermilch machen soll. Immer wieder kam der Vorschlag Buttermilchpancakes. Da hatte ich dann tatsächlich Lust drauf und ich hab welche nach dem Rezept von USA kulinarisch gemacht. Allerdings gleich die doppelte Menge und dann geschichtet mit Honig und Butter. Das war wirklich lecker - allerdings haben wir an diesem Tag kaum was anderes gegessen, es war einfach sooo viel ... 



Aus dem fertigen Pizzateig habe ich Pizzaschnecken gemacht. Keine so gute Idee, wie sich dann herausstellte. Der Pizzateig ist irgendwie zu dünn und ließ sich nicht so gut verarbeiten wie mein selbst gemachter. Auch geschmacklich mussten sich die Schnecken quasi verstecken - mit fertigem Pizzateig mache ich also keine Schnecken mehr!

Mein Freund wünschte sich den einen Tag "diese geilen Sandwiches von letztens". Das kam mir sehr entgegen, weil mir an diesem Tag nach Faul-sein war. Das Toastbrot für die Sandwiches hatte ich in der Tüte, allerdings mag ich weißes Brot lieber als dunkles... Sollen die Sandwiches einen eigenen Blogbeitrag bekommen?


Was macht man mit angeditschten Tomaten, schrumpeliger Paprika und alter Zucchini? Man macht Ratatouille-Creme draus und serviert Nudeln dazu :) Immer wieder lecker und dadurch, dass es anpüriert wird, sieht auch keiner mehr wie "schlimm" das Gemüse vorher aussah.

Aus dem Porree habe ich mir wieder mein heiß geliebtes Lauchgemüse gekocht. Dazu gab es dieses Mal "smashed Potatoes" nach dem Rezept von Lecker macht Laune. Dafür einfach Kartoffeln kochen, auf ein Backblech legen, mit einem Stampfer grob andrücken, mit Öl bepinseln und backen. Die Kombination hat vielleicht nicht ganz so gut gepasst, aber die einzelnen Komponenten waren spitze!



Für den Wirsing habe ich eigentlich das Wirsing-Untereinander überlegt gehabt, letztlich ist es aber der Kartoffel-Wirsing-Topf geworden, weil ich noch soviele Möhren im Kühlfach hatte. Für mich gab es den Frühstücksspeck aus der Tüte dazu, für Kids und Mann eine Packung Nürnberger Würstchen die noch im Kühlschrank rumflog. Letztlich hat mir mein Sohn den Speck weggemampft und ich hatte die vegane Variante ohne alles. War aber auch lecker *g*.

Erinnert Ihr Euch noch an die Ente aus der letzten Tafeltüte? Ich hab mich getraut und einen Braten daraus gemacht am 1. Weihnachtsfeiertag! 


Die Ente war mit einer Toastbrot-Zwiebel-Möhren-Mischung gefüllt, die Sauce war mit Orange und Apfel. Der Rotkohl war frisch selbst gekocht im Slowcooker und die Kartoffeln waren aus dem Hofladen. Allerdings wollte von der Ente niemand was, der Rotkohl hat meinem Freund zu rotweinlastig geschmeckt und die Kinder wollten gleich nur pure Kartoffeln... Ihr seht also quasi auf dem Bild mein Mittag + Abendessen vom 1. und 2. Weihnachtsfeiertag ^^ Die gute Nachricht: es ist bis auf einen kleinen Rest Rotkohl alles aufgegessen worden, die schlechte Nachricht: meiner Waage hat das definitiv nicht gefallen XD.


Der halbe Rotkohl den ich noch im Kühlschrank hatte, wurde dann übrigens zu Rotkohl-Hack-Pfanne (leider "nur" Bio-Hack aus dem Supermarkt, der Hofladen hat noch bis zum 10.01. geschlossen...). Und die restlichen verschrumpelten Paprika aus der Tafeltüte durften auch gleich noch mit ins Essen. Sieht keiner mehr nach dem Kochen :P 

Was jetzt fehlt in diesem Tafelbericht, ist der Likör den ich selbst gemacht habe. Da hab ich nämlich den Alpro Pfirsich Maracuja-"Joghurt" und einen weiteren kleinen Pfirsich-Joghurt drin versteckt. Insgesamt waren es fast 3 Liter Likör die ich da gebastelt hatte... Wir haben Heiligabend mit der Familie davon getrunken und ich habe 4 Flaschen verschenkt. Ich habe übrigens auch probiert und bin danach ganz schön wackelig durch die Wohnung gelaufen - ich bin nix mehr gewohnt :P Das Rezept für den Pfirsich-Maracuja-Likör will ich auf jeden Fall noch verbloggen. Dann kann ich hier auch noch ein Foto nachreichen!

Ich hoffe, dass Ihr aus der Zusammenfassung wieder die ein oder andere Inspiration mit nehmt und bedanke mich fürs Lesen.


Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 28. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Forellencreme

Hallo liebe Lanisleckerecke-Leser,

na, habt Ihr die Weihnachtsfeiertage schön verlebt, und war alles so, wie Ihr Euch das gewünscht habt? Bestimmt gab es bei Euch auch so viel zu essen wie bei uns. Ich, Franzi von DynamiteCakes.de feiere mit meiner Familie immer schon an Heiligabend mit Festessen und schickem Outfit. Früher gab es das erst zum 1. Weihnachtstag, doch jetzt fahren wir am 1. Weihnachtstag über 600 km zu meinen Schwiegereltern und feiern dort nochmal Weihnachten – mit Festessen und schickem Outfit. Auch wenn es jedes Jahr vom Zeitmanagement stressig ist, aber letztlich bin ich sehr dankbar, mit allen Eltern ein Weihnachtsfest zu feiern.

Apropos Zeitmanagement: Ich besitze das nicht. Nein, Zeit ist nicht mein Ding. Wenn ich doch mal richtig viel Zeit für etwas habe, dann verzettle ich mich. Weil, man hat ja so schön viel Zeit in der man so schön viele Dinge tun kann. Und zu guter Letzt wird es dann doch hektisch und alles muss schnell gehen. Aber unter Zeitdruck wiederum kann ich w underbar arbeiten. Liegt wohl eher daran, dass ich mich dann nur auf das Wesentliche konzentriere und so nicht mehr von Einhörnern und weißen Hasen mit Taschenuhren abgelenkt werden kann.

Vielleicht mag ich deswegen auch schnelle Gerichte. Alles in eine Pfanne, umrühren, fertig. Klingt doch perfekt, ne?! Die Forellencreme, die ich Euch heute mitgebracht habe, ist so eine wunderbar schnell zusammengerührte Speise – in Nullkommanix fertig. Versprochen.Kleiner Tipp am Rande: Anstatt der hellen Sojasauce geht natürlich auch dunkle Sojasauce. Dann aber erst 1 TL dunkle Sojasauce zugeben und ggf. nachwürzen. Durch die dunkle Sojasauce wird die Creme insgesamt auch etwas dunkler.


Zutaten für die Forellencreme:

250 g Forellenfilet, geräuchert100 g Frischkäse2 TL Kapern2 TL helle Sojasauce2 TL AhornsirupPfeffer, gemahlen½ - 1 Bund Frühlingszwiebeln

Zubereitung:




Sonntag, 25. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Weißes Schokotörtchen

Als Jette die frohe Nachricht verkündete, dass sie bald noch ein weiteres zuckersüßes Mäulchen zu verköstigen hat, war ich ganz aus dem Häuschen. Denn wer sie und ihre tolle Familie kennt, weiß: Das sind herzensgute Menschen. Und meinen Lieblingsmenschen wünsche ich nur das Beste!

Doch natürlich bedeutet Nachwuchs auch einiges an Stress. Und deswegen freue ich mich, dass ich Jette heute ein wenig Arbeit abnehmen kann, in dem ich euch ein Törtchen vorbeibringe: Einen Wintertraum in Weiß - ein weißes Schokotörtchen!

Würde sich unter der Creme kein Biskuitboden verstecken, könnte man auch von einem No-Bake-Cake reden. Den Ofen müsst ihr aber (leider) trotzdem anwerfen. Glaubt mir, es lohnt sich! Das Törtchen ist die Wucht - im doppelten Sinne. Schneidet die Stücke lieber klein - außer Ihr wollt ins nachweihnachtliche Schokotörtchen-Fresskoma fallen ;)


Was Ihr braucht

für den Biskuit-Boden
3 Eier
110 g Zucker
1 Prise Salz
140 g Mehl
1 TL Backpulver

für die Creme

300 g Sahne
350 g weiße Schokolade
250 g Mascarpone

außerdem:

Haselnüsse
Zimtgewürz

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Kartoffel-Mais-Chowder

Woohoo! Schmeißt Konfetti und tafelt Essen auf! Jettes Baby ist da!
Auch wenn da schon zwei große Geschwister sind, ist sowas Kleines ja doch erstmal neu und will bestaunt und bekuschelt werden. Da hat man nicht so viel Zeit für’s Kochen, braucht aber trotzdem viel Kraft und Energie. So ein kleiner Mensch noch will mitversorgt werden und die Großen sollen auch nicht hungrig bleiben. Am liebsten hätte ich Jette ja einen typisch ungarischen Wochenbettbesuch abgestattet, bei dem Tanten und anderen weibliche Verwandte mit kräftigenden Mehrgangmenüs für die ganze Familie aufschlagen: Hühnerbrühe, das gekochte Hühnerfleisch mit Meerrettich oder Sauerkirschsauce, paniertes Fleisch mit Petersilienkartoffeln und Gurkensalat oder so. Lauter leckere Sachen und die frischgebackene Mama muss sich um nichts kümmern :-) Aber leider ist Quedlinburg ein bisschen zu weit weg für so einen Spontanbesuch…

Stattdessen bringe ich das Rezept für eine milde amerikanische Mais-Kartoffelsuppe mit, die sich wunderbar im Slowcooker köcheln lässt und man somit genug Zeit für’s Babykuscheln hat, während das Gerät die Arbeit alleine macht ohne, dass man Angst haben muss, dass es anbrennt oder überkocht. Also perfekt für frische Mamis und da ich weiß, dass Jette so einen Pott hat, ab dafür! Und so eine Suppe kann sogar der Papa schnell fertig machen, das geht total einfach und schnell. Also fix die Zutaten besorgt, Tiefkühl-Mais findet sich meist in Bio-Supermärkten - die restlichen Zutaten hat Jette bestimmt im Vorratsschrank und sind auch nicht so teuer.

Zutaten für 4-6 Portionen:

500 g Kartoffeln, geschält und in mittelgroße Würfel
250 g gefrorener Mais
80 g Mehl
1 Zwiebel,  fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, feinst gewürfelt
½ TL Thymian, getrocknet
½ TL Oregano, getrocknet
1 l Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz, Pfeffer

Slowcooker: 3,5 l


1. Die Kartoffelstücke und Maiskörner in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben. Das Mehl darüber streuen und gut verrühren. Mais und Kartoffelstücke müssen gut mit Mehl bedeckt sein. Zwiebel, Knoblauch, Thymian, Oregano und Gemüsebrühe zufügen und wieder gut umrühren.

2. Deckel drauf und 4-5 Stunden auf HIGH oder 8-9 Stunden auf LOW schmurgeln, bis die Kartoffeln gar sind. Die Garzeit kann je nach Größe der Kartoffelwürfel schwanken.
3. Zum Schluss die Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort servieren.

Genießen!

Quelle: Frankemölle, G., Westphal, U. (2015): Slowcooker für 2. p 41

Liebe Jette, ich hoffe, die Suppe gefällt Dir und Du kannst sie mal nachkochen (lassen). Hab noch eine wunderschöne Wochenbettzeit mit der Kleinen und danke für die Möglichkeit, Dich wenigstens so zu unterstützen :-*


Liebste Anikó - vielen vielen Dank für diese wirklich toll klingende Suppe! Ich freue mich sehr, dass Du im virtuellen Wochenbett dabei bist - auch wenn ich mich über reale Suppe bestimmt noch ein bißchen mehr gefreut hätte ^^ Übrigens den Blog von Anikó "Paprika meets Kardamom" kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen, hier findet Ihr viele Slowcooker-Rezepte, ungarische Originale und spannende Neuinterpretationen von bekannten Gerichten. Ich flirte zum Beispiel regelmäßig mit Langos - zum selbst machen konnte ich mich allerdings noch immer nicht durchringen. Ein Besuch lohnt also allemal :)


Sonntag, 18. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Gewürzmuffins

Hallöchen ihr Lieben,

heute übernehme ich das Ruder auf Lanis Leckerecke um der lieben Henriette ein wenig Ruhe zu gönnen. Während Sie sich auf ihren Nachwuchs konzentriert bringe ich euch ein Rezept für die kalten Wintertage mit. Leckere Muffins die den Duft von Weihnachten verbreiten... mit Zimt, Vanille und Kakao - einfach herrlich. Also, schnell den Backofen anwerfen und dann mit den noch warmen Muffins, eingekuschelt in einer warmen Decke, ab aufs Sofa und einen schnulzigen Film gucken... der perfekte Winterabend.
Das braucht ihr:

50 g Zucker
100 g Butter
1 TL Zimt
1 TL Vanille
1 Sternanis
(optional 1/2 TL Cubebenpfeffer)
Prise Salz
200 g Mehl
50 g Schokolade
100 g Rotwein
3 TL Kakao
1/2 Pck. Backpulver
3 Eier (M)

Freitag, 16. Dezember 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Dezember 1?

Ihr Lieben - heute lasse ich mal keinen Gastblogger zu Wort kommen, sondern schwinge wieder selbst die Finger zum tippen. Das Baby schläft im Tuch auf Papas Bauch, die großen Geschwisterkinder schlafen bzw. schauen noch einen Film und ich nutze die ruhige Phase und schreibe die Tafelzusammenfassung der letzten zwei Wochen. Denn so langsam bin ich auch wieder regelmäßig in der Küche zu finden, meist mit Babylein im Tuch. Die Kleine ist mittlerweile übrigens schon einen Monat alt - krass wie die Zeit fliegt oder?


Sonntag, 11. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Versunkener Birnen-Marmorkuchen

 Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Karina von Karambakarina's Welt (www.karambakarina.de) und ich darf mich heute in die tolle Gastblogger-Reihe der lieben Henriette einreihen.

Gutes Essen und kochen sind meine Leidenschaft. Irgendwie dreht es sich in meinem Leben ständig um leckere Rezepte und ich finde unterschiedliche Zubereitungstechniken total spannend. Um nicht nur mein Umfeld ständig damit vollzuquatschen, habe ich irgendwann beschlossen, darüber in meinem Blog zu berichten. Seitdem veröffentliche ich in KarambaKarina's Welt alle was ich gerne esse und zubereite. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß und macht mich super glücklich. Vielleicht habt ihr ja mal Lust und schaut bei mir vorbei. Ich würde mich auf alle Fälle freuen.

Während die liebe Henriette nun also im Mama-Urlaub verweilt, versuche ich euch die Zeit mit einem leckeren versunkenen Birnen-Marmorkuchen zu versüßen.

Ich finde Marmorkuchen geht immer und in der Kombination mit Birnen ist er unschlagbar.

Er ist schnell gebacken und schmeckt verführerisch gut.



Zutaten:

(für eine 26er Springform)

400 g Birnen
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
165 g Mehl
2 EL Zitronensaft
1 Päckchen Vanillepudding
2 TL Backpulver
2 EL Kakao
2 EL Milch
1-2 EL Puderzucker
1-2 EL Paniermehl

Etwas Butter zum Ausfetten der Springform



Mittwoch, 7. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Kartoffel-Baguette

HalliHallo, ich bin die Steffi vom Blog KochTrotz.de. Bei mir im Blog dreht sich alles um den Genuss trotz Einschränkungen in der Ernährung. Aber soviel nur am Rande.

Erst einmal meine herzlichen Glückwünsche zum Nachwuchs und alles erdenklich Gute für Euch alle und natürlich ganz speziell für Mami und Baby. Genießt diese ersten Wochen ganz dolle ja? J

Ich freue mich sehr, dass ich hier dabei bin und habe überlegt, welches Rezept wohl am besten passt. Überleg, überleg, überleg ... ein Rezept soll es sein, das schnell geht, einfach ist, allen schmeckt, nicht so teuer ist und auch ein wenig wandelbar. Klar war für mich direkt, es soll ein Rezept sein, das auch eines meiner Lieblingsrezepte ist. Meine Wahl fiel auf mein RuckZuck Rezept für das Kartoffel-Baguette. Das wird mit Backpulver gebacken, hält sich trotzdem einige Zeit frisch, ist locker, saftig und hat eine nicht zu harte Kruste. Du sparst Dir hier ganz viel Zeit, da der Teig nicht gehen muss. Dieses Rezept kannst Du als Brot, Brötchen oder Brötchenbrot backen. Alles ist möglich und zudem ist es eine tolle Resteverwertung für übriggebliebene Kartoffeln. Hier lieben das Rezept alle und ich hoffe ihr bald auch J


Sonntag, 4. Dezember 2016

Das virtuelle Wochenbett - Brombeerkringel

Hallo ihr Lieben!

Ich bin heute zu Gast bei der lieben Henriette, die sich gerade hoffentlich ganz, ganz viel Ruhe gönnt und die ersten Wochen mit dem Baby so richtig genießt. Und sich dabei ganz viel leckeres Essen ans Bett bringen lässt! So gehört sich das nämlich im Wochenbett.

Währenddessen versorge ich euch hier mit einem Rezept für fruchtige Brombeer-Kringel! Macht es euch gemütlich, während der Hefeteig aufgeht und der Ofen die Kringel für euch goldbraun bäckt.

Ich blogge normalerweise unter dem Decknamen „Das Kocherl“ süße und vor allem herzhafte Gerichte. Angefangen habe ich damit im August 2014, weil mein Mann und ich es beide leid waren, dass besonders leckere Gerichte nur ein einziges Mal auf unserem Tisch landeten – denn ich bin eine „Impro-Köchin“ und koche nur äußerst selten nach Rezept. Somit war mein Standardsatz: „Genieß es, das gibt’s nur einmal!!“ Glücklicherweise sind diese Rezepte ja jetzt für mich und alle anderen auf meinem Blog konserviert. Somit kann ich auch wann immer ich möchte, auf mein Grundrezept für Hefeteig zugreifen. Nach diesem Rezept gehe ich immer vor, wenn es um Hefeteiggebäck geht und es gelingt einfach immer (in diesem Fall sollte man sich aber ans Rezept halten, Hefe mag keine Experimente!).

Brombeer-Kringel

Für den Teig:

1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
60 ml heißes Wasser
180 ml Milch
55 g Zucker
1 Ei
50 g geschmolzene Butter
480 g Mehl
1 EL Pflanzenöl

Für die Füllung:

12 EL Brombeer-Marmelade (oder jede andere)

Für die Glasur:

150 g Brombeer-Marmelade
150 g Puderzucker
3 EL Wasser


Zuerst nehmt ihr euch einen tiefen Teller und mischt den Zucker mit dem heißen Wasser (das Wasser darf nicht kochen, sonst funktioniert es nicht) und streut die Hefe darüber. Das lasst ihr 10 Minuten stehen.

In der Zwischenzeit mischt ihr Milch, Ei,  geschmolzene Butter und Zucker miteinander.
Nach Ablauf der 10 Minuten gebt ihr die Hälfte des Mehls (240g) sowie die Hefe-Wasser-Mischung dazu. Nach und nach rührt ihr dann das restliche Mehl unter.

Bevor der Teig dann 1-2 Stunden an einem warmen Ort gehen muss, knetet ihr ihn noch mal ordentlich ein paar Minuten lang mit der Hand durch und ölt ihn ein, bevor ihr ihn in einer Schüssel zudeckt.

Zum Ausrollen bemehlt ihr die Arbeitsfläche eurer Küche gut und zieht den Teig dann in eine Rechteckform und rollt ihn mit dem Nudelholz glatt aus. Nun bestreicht ihr die untere Hälfte mit der Marmelade. Dann klappt ihr ihn einmal zusammen und schneidet ihn mit einem Pizzaschneider entlang der langen Seite in 2cm breite Streifen. Diese zwirbelt ihr so fein ihr das mögt und legt die entstandene Schlange in einen Kringel. Die Enden legt ihr bloß übereinander, beim Backen verbinden sie sich von alleine.

Den Ofen heizt ihr jetzt auf 200 Grad Ober- Unterhitze vor und lasst die Kringel auf einem Backblech zugedeckt außerhalb des Ofens nochmal 30 Minuten aufgehen.

Nun backt ihr die Kringel goldbraun (15-20 Minuten). Während sie abkühlen, bereitet ihr die Glasur vor.

Dafür verflüssigt ihr die Marmelade auf dem Herd. In die flüssige Marmelade taucht ihr dann sofort die Kringel kopfüber ein und lasst sie trocknen. Für den Zuckerguss mischt ihr Puderzucker und Wasser miteinander und verteilt die Glasur auf den getrockneten Kringeln mit einem Pinsel oder einem Löffel.


Ich genieße gerade den letzten Kringel während ich diese Zeilen tippe, mhhhh... Solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, echt unglaublich lecker.  Funktioniert natürlich mit jeder beliebigen Marmeladensorte!

Viel Spaß beim Ausprobieren wünsche ich euch!
Eure Julia

Liebe Julia, dieses Rezept ist ja der Wahnsinn. Endlich habe ich eine weitere Möglichkeit meine Marmelade zu verwenden die ich fleißig einkoche und kaum jemand isst (außer zu Eierkuchen). Vielen vielen Dank für Deinen Beitrag!