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Freitag, 29. Januar 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Januar 2?

Die letzte verbloggte Tafeltüte ist ja schon eine ganze Weile her, aber jetzt gehts wieder frisch ans Werk. Erst mal sind keine Feiertage, akute Blogunlust oder ähnliches in Sicht :)

Die letzte Tüte die ich bekommen habe, war unglaublich voll! Ich vermute, dass das noch ein "Überhang" von den Feiertagen ist. An jedem Tag soll alles verfügbar sein und weil dann geschlossen ist, landet mehr als sonst bei den Tafeln (und im Müll). Zumindest ist das meine Theorie. Ob die so stimmt, kann ich nicht sagen. Klingt aber ganz logisch oder?

Jetzt erst mal die Tüte:



Grundsätzlich erst mal wieder eine gute Mischung, Obst, Gemüse, Brot, Joghurt, Süßkram und eine MENGE Wurst (ernsthaft soviel Wurst hatte ich noch nie in einer Tafeltüte!). Die dicke Rippe hab ich direkt in die Tiefkühlung gelegt, weil ich dafür grad überhaupt keine Verwendung hatte, das werde ich jedoch demnächst mal in Angriff nehmen. 

Festgestellt habe ich übrigens, dass meine Kids Dany Sahne mögen. Ich kaufe das nicht, wollte aber - weil nunmal im Haus - den einen Tag zum Frühstück gemütlich einen Becher leer löffeln. Pustekuchen. Beide Kinder gierten mir den weg und wollten dann noch einen eigenen Becher. Ist es nicht schön Mama zu sein? ^^

Einiges vom Süßkram habe ich an die Familie weiter gegeben, die Chips haben wir uns abends auf der Couch schmecken lassen (waren gut) und bei der Verwertung der Wurst hab ich mir alle Mühe gegeben. Ich glaube da waren allein 4 Packungen Leberwurst bei... Wir haben auf jeden Fall öfter gefrühstückt als sonst. Toasties, Toast und Brötchen waren ja da.


Ausprobiert habe ich aber auch kreativere Wurstverwertung wie zum Beispiel diese optisch nicht gerade ansprechende "Brotsuppe mit Leberwurst". Geschmacklich ok, aber nicht umwerfend. Und eine Packung Leberwurst weniger im Kühlschrank. 

Lieber konzentriere ich mich da auf die leckeren Dinge des Lebens, wie zum Beispiel Äpfel. Die sind nämlich der heimliche Star in diesem Apfelmuskuchen den es zur Feier des 2. Geburtstages meines Töchterchens für die Mamas der Krabbelgruppe gab. Der war soooo lecker, ich möchte ihn unbedingt bald wieder backen! 




Und wo wir schon bei dem Geburtstag von der Kleinen sind - ich hatte meine Familie zum Abendessen eingeladen. Bis kurz vorher wusste ich nicht, was es denn nun eigentlich geben wird. Am Ende haben mich die Blumenkohlköpfe aber so angelächelt, dass es ein vegetarisches Blumenkohlcurry mit Reis geworden ist. 

Meine Mama hat uns übrigens an diesem Tag Grünkohl mitgebracht. Ich liebe den Grünkohl meiner Mama. Ich kann den zwar auch selber kochen, aber so gehts natürlich auch. Witzigerweise hatte ich vorher tatsächlich überlegt selber welchen zu kochen, weil ich Bregenwurst (die ich noch nie gegessen habe) in der Tüte hatte. So musste ich allerdings nur aufwärmen - viel praktischer!




Ich steh total auf Rosenkohl und wollte unbedingt das Rezept "cremiger Rosenkohl" aus dem Buch "Türkei vegetarisch*" ausprobieren. Dazu wurde frisches Brot empfohlen. Ich habe allerdings die böhmischen Knödel aufgebraten und dazu gereicht. So esse ich böhmische Knödel übrigens am liebsten ^^ Sollte man aber nicht zu oft machen, das ist eine wahre Kalorienbombe ...

Aber auch der Rosenkohl war richtig lecker, ich werde das bald noch einmal probieren. Für meinen Geschmack war zwar etwas viel Zitrone drin, aber da kann ich beim nächsten Mal noch etwas variieren. 

Auf jeden Fall ist das Buch eine Fundgrube an interessanten vegetarischen Gerichten. Und da ich mich mit Zutaten eingedeckt habe, gab es gleich noch ein Gericht daraus. Ein Börek! Im Buch bestand die Füllung aus Kürbis, Fetakäse, Dill und Walnüssen. Ich habe allerdings lieber eine der Süßkartoffeln verarbeitet und statt der Walnüsse Cashewnüsse verwendet. 

Geschmeckt hat mir das Börek wirklich gut, nur meinem Freund hat die Sauce gefehlt. Deshalb ist einiges übrig geblieben... Aber im Rezept stand drin, dass es auch kalt schmeckt. Deshalb hab ich die Reste zur Krabbelgruppe mitgenommen. Was soll ich sagen - die Mädels konnten es mehr würdigen als meine Familie *g*.


Am letzten Tag vor der neuen Tafeltüte versuche ich dann immer so gut wie möglich alle übrigens "Reste" zu verarbeiten um Platz in Kühlschrank und Vorratskammer zu schaffen. In diesem Fall waren das Möhren, Lauch und Frühlingszwiebeln. Dazu kamen dann noch Hackfleisch (Mini-Hackbällchen), Kritharaki (kleine Nudeln), TK-Erbsen und ganz spontan noch eine Packung Sahneschmelzkäse. Das Ergebnis hat wirklich überzeugt. Schnell gekocht und mega lecker - das Rezept findet ihr hier *klick*.



Das war es auch schon wieder mit dieser Tafeltüte. Es ist zwar noch das ein oder andere da, was nicht verarbeitet wurde - unter anderem ein paar Süßkartoffeln, einiges an Wurst (unter anderem die benannte dicke Rippe) und Joghurt, aber wir werden auch in den nächsten zwei Wochen Hunger haben *g*. 



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Sonntag, 24. Januar 2016

Apfelmuskuchen

Kennt Ihr diesen obermegageilen Apfelkuchen mit Decke und Zuckerguss vom Bäcker? Ich liebe ihn, nein ich LIEBE ihn! Wann immer ich die Möglichkeit - und das Kleingeld - dafür habe, muss ein Stück mit. Nun geht das ja auf Dauer dann doch ein wenig ins Geld und die Möglichkeit sich damit einfach mal vollzustopfen gibt es auch nicht. Also hab ich anlässlich des 2. Geburtstages meiner Minidame für die Mädels der Krabbelgruppe ein Rezept ausprobiert. Und ich verrate nur soviel - es kam unglaublich gut an!


2 Eier
250 g Zucker
250 g Butter
500 g Mehl
1 Prise Salz
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
750 g Apfelmus

außerdem 

Mehl zum Arbeiten
200 g Puderzucker
etwas Wasser


Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, eine Mulde hinein drücken, Zucker, Salz, Vanillezucker, Backpulver und die Eier hinein geben. Die Butter in Flöckchen drum herum und dann alles schnell zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Halbieren und in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Die erste Hälfte vom Teig auf Backpapier ausrollen (etwas bemehlen vorher) und dann in ein tiefes, rechteckiges Backblech heben (meines ist 28 x 37 cm groß). Den Apfelmus gleichmäßig drauf verteilen. Die zweite Hälfte ausrollen und auf dem Apfelmus blechfüllend verteilen. 

Mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 180°C für 20-30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen (Ober- und Unterhitze). Herausnehmen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen den Puderzucker mit soviel Wasser verrühren, dass ein nicht zu flüssiger Zuckerguss entsteht. Auf dem Kuchen verteilen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen zum Durchziehen.


Wie gesagt, der Kuchen war klasse. Leider waren wir nur zu viert an diesem Krabbelgruppenmorgen. Allerdings wurde gut was gegessen. Dann ließ ich meiner Freundin noch ein paar Stückchen da und eine andere Freundin erzählte, dass sie nachmittags Besuch erwartet und eigentlich Kuchen kaufen wollte. Da aber noch ein wenig Apfeldecke über war, fragte sie ob sie diesen stattdessen für nachmittags haben könnte - na klar! Mit nach Hause nahm ich dann noch 3 kleine Stückchen (welche meine Mum dann vernichtete - mit dem Kommentar "Besser als beim Bäcker oO). 




Anmerken möchte ich noch, dass ich kein gekauftes Apfelmus benutzt habe, sondern selbst gekochtes. Das verwendete Apfelmus darf nicht zu feucht sein, deshalb wenn ihr selber kocht bitte ohne zusätzliche Flüssigkeit (750 g Äpfel mit 2 EL Zucker für etwa 20 Minuten kochen, dann pürieren). 

Gefunden habe ich das Rezept übrigens auf "Erichserbe" einer Seite mit lauter "Ossirezepten". Da werde ich mich noch ein bißchen genauer umschauen, mal sehen was man dort noch so für feine Ideen findet :)


Mittwoch, 20. Januar 2016

#wirrettenwaszurettenist Selbstgemachte Schupfnudeln

Wir lieben Schupfnudeln. Das ist eine Tatsache. Unumstößlich! Auf meinem Blog gibt es auch schon diverse Rezepte mit Schupfnudeln zB. mit Möhren-Pilz-Ragout, Sauerkraut und einigem mehr. Gemeinsam haben sie alle eins, verarbeitet wurden gekaufte Schupfnudeln aus der Kühlabteilung. Die sind günstig, geschmacklich ok und es geht schnell. ABER natürlich kann man sie selbst machen. Die Frage war jetzt für mich - wie schwer ist das und macht es geschmacklich etwas aus? 

Nun habe ich mich ganz neu der Rettungstruppe angeschlossen. Eine wachsende Menge an Bloggerinnen zeigen dabei, wie unnötig viele Produkte aus dem Supermarkt sind, weil sie selbstgemacht 1. besser schmecken, 2. man weiß was drin ist und 3. der zeitliche Aufwand nur unmerklich größer ist. Einmal pro Monat wird gerettet was das Zeug hält und im Januar geht es um die Kartoffel. Und die hat es wirklich nötig gerettet zu werden! 

Schaut Euch mal im Supermarkt um, was es alles an verarbeiteten Kartoffelprodukten zu kaufen gibt. Die Schupfnudeln aus dem Kühlregal sind da nur die Spitze des Eisbergs. Von TK-Röstis, über fertige Bratkartoffeln aus der Kühlung bis hin zu geschälten Kartoffeln im Glas - es gibt nichts was es nicht gibt. Die Krönung waren letztens fertige Rosmarinkartoffeln in der Kühlung - für 1,99 € die 250 g Packung. Die waren einfach geschält, gekocht, bissel Öl dazu und ein paar Rosmarinnadeln klebten dran. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das nicht so oft gekauft wird... 

Zurück zu den Schupfnudeln. Nachdem ich vor einiger Zeit beim Versuch Gnocchi selbst zu machen grandios gescheitert bin (ich hatte ganz tolles Gnocchi-Wasser ...), hatte ich entsprechend Respekt davor. Die Scheu genommen hat mir eine gute Freundin, die mit mir zusammen das Rezept von der Turbohausfrau ausprobiert hat. Es hat wunderbar funktioniert und deshalb traute ich mich auch allein ran. So wirds gemacht:


Für 2 Personen:

300 g mehlig kochende Kartoffeln
(geschält und gekocht)
100 g Mehl T 550
40 g Hartweizengrieß
20 g Butter
2 Eigelb
Salz, Muskatnuss


Außerdem:

Wasser 
Salz
Mehl zum Arbeiten
Butter zum Anbraten




Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, das Wasser abgießen und die Kartoffeln klein stampfen (alternativ durch die Kartoffelpresse drücken). Abkühlen lassen! Dann die übrigens Zutaten zugeben und alles verkneten. Zwei Rollen formen und diese auf eine bemehlte Unterlage legen. Den Teig in gleichmäßige Stücke schneiden. Die Stücke dann zwischen den Handflächen rollen, um die typische Form zu erhalten. Die fertigen Schupfnudeln auf einer bemehlten Fläche "lagern". 

In einem breiten Topf Salzwasser erhitzen. Die Schupfnudeln portionsweise hineingeben. Das Wasser darf nicht kochen! Die Schupfnudeln solange ziehen lassen, bis sie nach oben steigen (am besten zwischendurch mal am Topf rütteln oder vorsichtig umrühren, damit sie nicht am Boden festkleben). Durchschnittlich dauert es ca. 2-4 Minuten bis die Schupfnudeln fertig sind. In einem Sieb abtropfen. Sie können nun beliebig weiter verarbeitet werden, z. B. - meine Lieblingsvariante - angebraten in Butter oder als Auflauf oder oder oder. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 





So und nun das Fazit. Schupfnudeln dauern  ihre Zeit, das kann man nicht weg reden. Kartoffeln schälen und kochen (ca. 30 Minuten), abkühlen lassen, formen (ca. 20 Minuten) und portionsweise ziehen lassen (nochmal ca. 20 Minuten) - da kommt etwas mehr als eine Stunde zusammen. Wenn man - so wie ich - auch noch völlig übertreibt und die doppelte Menge macht, dauert es sogar noch länger. Und wenn man - ebenfalls so wie ich - noch vergißt Butter zu kaufen und dann zwischendurch noch schnell in den Supermarkt rennen musst - dann werden es ganz schnell auch mal 2 Stunden XD 



Aber sie schmecken so GUT! Man sollte sie vorzugsweise etwas kleiner machen als meine waren, dann sind sie schneller durchgekocht. Also es lohnt sich durchaus sie selbst zu machen. Ich werde demnächst nochmal ausprobieren, ob man sie einfrieren kann bzw. wie die wieder aufgetauten Schupfnudeln dann sind. Sollte das klappen, kann man sich ja welche auf Vorrat machen und einfrieren :) 

Und wenn Ihr jetzt noch herausfinden was außer Schupfnudeln noch so alles gerettet wurde, dann bringt ein wenig Zeit mit. Hier sind nämlich alle weiteren Retter und ihre Kartoffelgerichte (ich hoffe ich habe niemanden vergessen...):


Barbaras Spielwiese - Kartoffelpuffer 

Obers trifft Sahne - Kartoffelchips

Feinschmeckerle.de - Das perfekte Kartoffelgratin (für mich)

giftigeblonde - Erdäpfel-Speck Rösti

kebo homing - Kartoffelblattlen

Küchenliebelei - Kartoffelpuffer

Cuisine Violette - Kartoffelstampf

Sakriköstlich - Country Potatoes

magentratzerl - Ofenkartoffeln mit Guacamole und Kichererbsencreme

Food for Angels and Devils - Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln - https://angelanddevilsfood.wordpress.com/2016/01/20/kartoffelknodel


Kochen mit Herzchen - einfache Kartoffelsuppe

Aus meinem Kochtopf - Tartiflette mit Reblochon. Ein Kartoffelauflauf

Prostmahlzeit - Erdäpfelknödel mit Fleischfülle

Genial lecker - Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

Jankes*Soulfood - Selbstgemachte Kroketten

Friederike vom Fliederbaum - Mohnstrudel aus Erdäpfelteig

Nadine von SweetPie - Pastinaken Gnocchi - http://sweetpie.de/2016/01/pastinaken-gnocchi/

Kleine Chaosküche - Kartoffelwaffeln

widmatt- aus meiner Schweizer Küche Ofenrösti mit Rüebli

Anna Antonia - Bratkartoffeln

Paprika meets Kardamom - Simples und vielfältiges Kartoffelgratin


German Abendbrot - Kartoffelpürree und ein Best of Kartoffel

multikulinarisches - Schupfnudeln mit geröstetem Fenchelsamen

Das Mädel vom Land - Vollkornerdäpfelbutterteigkrapferl

1x umrühren bitte aka kochtopf - Kartoffelwedges

Sandra von from-snuggs-kitchen - Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

Sabine von Bonjour Alsace - Kartoffelauflauf mit Sauerkraut

Alexandra von Meins! Mit Liebe selbstgemacht - Kartoffelmuffins mit Bärlauchpesto

Dynamite Cakes - Kartoffelkekse in süß & salzig



Samstag, 16. Januar 2016

Bock auf Bagels

Da hatte ich letztens total Bock auf Bagels, aber absolute Einkaufunlust. Nun ja selbst ist die Bloggerin, also Rezept rausgesucht und Vorräte gecheckt. Perfekt ich hatte alles dafür im Haus. Einzig den Räucherlachs für den späteren Belag musste mir mein Freund noch kaufen gehen (war aber kein Problem, er war eh noch unterwegs und der Laden lag aufm Weg). 




Für 8 Bagels:

500 g Mehl
25 g Hefe
1,5 EL Zucker
1 TL Salz
2 EL Öl
300 ml Wasser

Außerdem:
1 EL Honig
1 Ei, verquirlt
Sesam (nach Bedarf)











Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Öl und Wasser mischen und gut durchkneten bis ein homogener Teig entstanden ist. Mit einem Tuch abdecken und etwa eine Stunde gehen lassen. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Mehl bestäuben. Mit bemehlten Fingern kleine Kugeln aus dem Teig formen (der Teig ist recht klebrig!), jede Kugel sollte so um die 110 g haben. Die Kugeln platt drücken und mit einem bemehlten Kochlöffelstiel ein Loch in die Mitte bohren. Dann mit kreisenden Bewegungen das Loch vergrößern auf etwa 4 cm Durchmesser. Die Bagels mit ausreichend Abstand auf ein Backblech legen - sie gehen noch weiter auf - mit einem Tuch abdecken und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen. 

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. In einem weiten Topf etwa 10 cm hoch Wasser zum kochen bringen. 1 EL Honig darin auflösen. Nun 2 Bagels in das Wasser legen und etwa 30 Sekunden ziehen lassen, umdrehen und von der anderen Seite ebenfalls 30 Sekunden ziehen lassen. Auf ein Abtropfgitter legen und kurz abtropfen lassen. Dann auf ein Backblech legen, mit Ei bestreichen und mit Sesam bestreuen.  
















Im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen. Am besten dabei bleiben, damit sie nicht zu dunkel werden.

Das Rezept ist wirklich einfach - wenn man den etwas zickigen Hefeteig außer acht lässt - und schnell gemacht. Na gut etwas Vorplanung ist nötig, weil der Teig ja gehen muss, aber grundsätzlich geht das doch recht spontan. Gelernt habe ich dank Instagram direkt, dass man eigentlich kein zusätzliches Ei auf den Bagels braucht - das Honigwasser sorgt bereits für eine schöne braune Kruste. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, mach ich dann beim nächsten Mal und berichte vom Ergebnis :)

Belegt habe ich meinen Bagel mit Frischkäse, Kopfsalat, Räucherlachs und Meerrettich. Ein Gedicht sage ich Euch. Genau darauf hatte ich Bock. Schön wenn eine spontane Idee zu so einem guten Ergebnis kommt! Und vielen Dank an Ela von TransglobalPanParty, bei der ich die Vorlage für das Rezept gefunden habe. 

PS: Mit Chilikäse, Frischkäse und Salat schmecken die Bagels ebenso genial :) 



Dienstag, 5. Januar 2016

Foodblogbilanz 2015

Bereits im letzten Jahr gab es eine Foodblogbilanz - bei der ich sehr gerne mitgemacht habe - und Sina hatte die Idee daraus eine "Tradition" zu machen. Seit Weihnachten habe ich eine kleine unangekündigte Blog-/Social-Media-Pause gemacht und was passt also besser als die Bilanz des letzten Jahres als Start für dieses Jahr zu nehmen? 


1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?

Rein von den Klickzahlen sind es meine Krabbelgruppenbrötchen (1400). Das könnte daran liegen, dass ich sie fast jede Woche für die Krabbelgruppe backe und bei Instagram zeige ^^ Vielen Dank übrigens an alle, die die Brötchen bereits nachgebacken haben. 


2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Mir persönlich gefällt ja immer noch der Beitrag "Finger weg! Ich mach das allein" von Januar 2015. Entstanden ist er aus der Wut heraus, dass mein Partner meine guten Messer und meine tollen Holzlöffel in den Geschirrspüler gesteckt hat. Ich konnte sie retten, aber der Frust musste irgendwohin ^^.

Und wo wir schon bei Frust sind. Davon habe ich mir auch ein zweites Mal eine Menge von der Seele geschrieben. Unter "Von Hoffnung und geplatzten Träumen" habe ich nämlich über die Ungerechtigkeiten bei einem gewissen Award geschrieben. Mittlerweile habe ich viel darüber nachgedacht, einige Dinge überdacht und hab meinen Ärger überwunden. Ich bin gespannt, ob es in diesem Jahr ein paar Änderungen in den Teilnahmebedingungen geben wird ...