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Dienstag, 24. November 2015

Das Hähnchencurry und die perfekten Gewürze

Heute möchte ich Euch mal in die Welt meiner Gewürze mitnehmen. Ganz am Anfang habe ich mit Tütenfix gekocht (Asche auf mein Haupt) aber man wächst ja mit seinen Aufgaben nicht wahr? Der nächste Schritt war nun also selber würzen. Was besorgt man sich also? Gewürze aus dem Supermarkt. Sind ok, schmecken nach Gewürz, man hat keine Ahnung wo sie herkommen und ganz billig sind sie auch nicht. Auf diesem Stand war ich, als ich 2014 die Next Organic besucht habe. Dort habe ich mich zum ersten Mal mit den Leuten von der Gewürzkampagne* unterhalten. Diese Jungs haben eine Leidenschaft für Gewürze und sie zeigen sie. Vor Ort durfte ich ein Curry probieren, dass mit Supermarktware mal so gar nichts gemeinsam hatte! Zimt, Knoblauch, Ingwer - ein Fest an Aromen sag ich Euch!

Netterweise schickten die Jungs mir ein Probepaket mit Curry und Paprika (musste ich mich auch direkt drüber freuen - siehe hier). Mittlerweile ist wieder eine Menge Zeit ins Land gezogen, aber es hat sich was getan. Ich hab mir nämlich was gegönnt - die komplette Produktpalette der Gewürzkampagne (zumindest bisher, sie wird demnächst erweitert, dazu später mehr). 

Sonntag, 22. November 2015

Apfelkuchen mit Marzipan-Mandel-Haube

Ich glaube ich habe einen neuen Rekord im "Auf den letzten Drücker mitmachen bei Blogevents" erreicht. Eigentlich ist dieses Event nämlich bereits am letzten Sonntag abgelaufen... Aufgrund der unbeschreiblichen Vorgänge in Paris (ich finde einfach keine Worte für diese Gräueltaten!) hat Nadine von Sweet Pie das Ende allerdings um eine Woche verlängert. Das kam mir sehr entgegen, denn nach den Attentaten bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Ich denke, ich bin nicht die Einzige, die die Bilder kaum verarbeiten konnte und die Bloggen in diesem Moment als extrem unwichtig empfand. Ich habe mich mittlerweile wieder ein wenig gefangen (was gutes Essen und schöne Filme so ausmachen können!) und deshalb wird nun auch der Beitrag nachgereicht :)


Für den Teig:

220 g Mehl
75 g Zucker
110 g weiche Butter
1 Ei
1 Pck Vanillezucker
1 TL Backpulver

Für die Füllung:

750 g Äpfel
100 g Marzipan-Rohmasse
4 EL Apfelsaft
75 g weiche Butter
75 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
150 g Joghurt 
100 g gehobelte Mandeln


Freitag, 20. November 2015

Was wurde aus der Tafeltüte November 2?

In dieser Tafelzusammenfassung werdet Ihr ziemlich häufig auf die Zutat Joghurt treffen. Bei mir hat sich nämlich einiges angesammelt. Das "Problem" ist, dass wir gar nicht soviel Joghurt (pur) essen, wie ich bei der Tafel bekomme. Glücklicherweise ist der ja deutlich länger haltbar, als auf der Packung meist angegeben. Ich hab schon Joghurt verarbeitet, der mehr als 2 Monate "drüber" war ;) Aber es hatten sich nun über 5 kg in meinem Kühlschrank angesammelt und ich MUSSTE etwas dagegen tun. Deshalb fragte ich bei Instagram welche - vorrangig herzhaften - Ideen zur Verarbeitung es gibt. Und es war wieder soviel, dass ich gar nicht alles umsetzen konnte. Das ein oder andere findet sich aber in dieser Zusammenfassung wieder ;)


Freitag, 13. November 2015

Eine heimliche Affäre

Ich muss Euch heute etwas beichten. Ich hatte eine Affäre. Genauer - eine kulinarische Affäre. Er ist Schweizer und hat mich vom ersten Moment an völlig von sich eingenommen. Unsere Liason begann an einem Dienstagmorgen. Nichts ahnend öffnete ich meinem Verführer die Tür und dann gab es kein zurück mehr. Nicht das ich mich groß gewehrt hätte... 

Seid Ihr neugierig, mit wem ich  mich da eingelassen habe? Er heißt L´Etivaz AOP, ist wie gesagt Schweizer und ein fantastisch würziger Alpkäse <3 Ich habe ihn an allen möglichen Orten genossen - pur in der Küche, gerieben über Nudeln, als Chip zum Fernsehabend. Aber unser persönliches Highlight war, als wir gemeinsam ein Schweizer Nationalgericht kochten - Älplermagronen!

4 Zwiebeln
320 g festkochende Kartoffeln 
(geschält und 1 cm groß gewürfelt)
320 g kurze Makkaroni
650 ml Gemüsebrühe
160 g Käse zB. L´Etivaz AOP
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer









Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe darin auf niedriger Temperatur (optional mit einem TL Zucker) dunkel andünsten. Das dauert eine ganze Weile (mind. 10 Minuten). Wichtig ist den richtigen Zeitpunkt abzupassen, die Ringe sollen dunkelbraun aber nicht schwarz werden! Wenn man möchte, kann man einen Teil der Ringe beiseite stellen für die Deko. Nun die Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mit braten. 

Die Makkaroni und die Brühe zugeben, aufkochen und bei mittlerer Temperatur etwa 12-14 Minuten kochen. Dabei regelmäßig umrühren und darauf achten, dass noch Flüssigkeit vorhanden ist. Am Ende besteht Anbrenngefahr, zur Not lieber noch etwas Brühe nachgießen. 

Die Sahne zugießen, noch einmal aufkochen und den geriebenen Käse unterrühren. Wenn der Käse geschmolzen ist mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. 



Dieser Abend wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Es hat so wunderbar geschmeckt -  gedanklich sah ich uns auf einer Skihütte in der Schweiz sitzen <3 Nach einem langen Tag im Schnee ist dieses Gericht (wohl) genau das Richtige!

Doch nun hat er mich wieder verlassen. Er musste wieder heim in die Schweiz. Und ich sitze hier mit Sehnsucht und weiß nicht, ob ich ihn jemals wieder sehen werde. Momentan bleibt mir nur die Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit und die Hoffnung, dass es noch nicht ganz vorbei ist...  



Denn eine Chance ihn wiederzusehen gibt es. Beim momentanen Blogevent von Herzfutter gibt es eine Reise in die Schweiz zu gewinnen, inklusive garantiertem Wiedersehen mit dem L´Etivaz AOP und einigen seiner verführerischen Freunde. Also drückt mir bitte die Daumen :)



Freitag, 6. November 2015

Was wurde aus der Tafeltüte November 1?

Oh man die letzten zwei Wochen sind wieder wie im Flug vergangen. Und ich war faul - teilweise unglaublich faul .... Kennt Ihr das, wenn Ihr in ein Projekt unglaublich viel Zeit und Energie steckt und Euch dann erst regenerieren müsst, bevor Ihr wieder richtig funktioniert? So geht es mir momentan leider - vielleicht hat ja der ein oder andere bei Instagram die Torte für meine Mama und Ihren Freund zum 50. Geburtstag gesehen. Das war mein Zeit-/Energieräuber ^^ Nun aber zur Tafeltüte:



Montag, 2. November 2015

Rote-Beete Quiche

Die rote Beete und ich sind keine Freunde. Noch nie gewesen! Und deshalb machte ich zumeist einen großen Bogen um sie. Bis ich zwei Netze rote Beete in meiner Tafeltüte hatte... Getreu meinem Motto "alles hat eine zweite Chance verdient" fragte ich also meine Instagramfollower, was ich damit anfangen könnte. Immer wieder kam der Vorschlag von Schokoladenkuchen mit roter Beete. Die Idee gefällt mir sehr gut, aber ich hatte bisher nicht die Gelegenheit zu backen. Ein andere Vorschlag war die Beete zu zerkleinern und entweder in den Guss für eine Quiche zu rühren oder einen Brotaufstrich daraus zu machen. Das Versprechen: pinke Quiche bzw. pinker Brotaufstrich. Das hat mich überzeugt :) Im Netz habe ich nur leider kein einziges Rezept für eine pinke Quiche gefunden, also habe ich mir selber was zusammen gebastelt.

Für den Boden:

100 g weiche Butter
200 g Mehl
50 g gemahlene Braunhirse
(alternativ Mandeln o. Haselnüsse)
1 Ei

Für den Guss:

4 Eier
250 g Sahne
2 kleine rote Beeten

Außerdem:

1 kg Kartoffeln 
2 Zwiebeln
Salz & Pfeffer


Zuerst aus Butter, Mehl, Braunhirse und dem Ei einen Teig kneten. Eine gefettete Quicheform damit auskleiden und für eine halbe Stunde kalt stellen. 

Nun die Kartoffeln schälen und in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben darin etwa 10-15 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Nochmals Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit etwas Zucker glasig dünsten. 

Die Quicheform aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen. Zuerst die karamellisierten Zwiebeln in der Form verteilen, dann die Kartoffelscheiben einschichten. 

Für den Guss die rote Beete schälen und in einem Mixer klein pürieren. Die Eier und die Sahne dazugeben und alles vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Kartoffelscheiben gießen und bei 150°C etwa 50 Minuten backen. 



Dazu gab es einen Salat "Carpaccio-Art" aus 2 x Rote Beete und 1 Zwiebel die ganz hauchfein gehobelt wurden, dazu eine Handvoll Haselnüsse die ich kurz in der Pfanne geröstet habe und ein Senf-Honig-Dressing (hier unter Radieschen-Apfel-Salat zu finden). 

Ich kann mich echt nicht entscheiden was besser geschmeckt hat *-* Also vielen lieben Dank an Mops_Mutti für diese genialen Anregungen :-*



Und weil soviel Farbe absolut gegen Herbstdepressionen hilft, ist dies mein zweiter Beitrag für das Event der Kochmädchen "Rezepte gegen den Herbstblues".