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Freitag, 31. Juli 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Juli 2?

Die Tafeltüte von vor zwei Wochen war wieder reichlich gefüllt, vor allem mit sehr viel Obst und Gemüse:


Man sieht da ist alles dabei was das Herz begehrt - Pilze, Paprika, Suppengrün, Mangold, Erdbeeren, Bananen, Pfirsiche, Papaya, Mango, Äpfel... und Radieschen. Schon wieder. Und weil sich mit den Radieschen jetzt doch so einige Rezepte angesammelt haben (ich hatte ja vor einem Monat bereits sehr viele Radieschen) habe ich ein LeckerEckeSpezial ins Leben gerufen. Hier dreht sich alles um Radieschen - ein paar Informationen zu Inhaltsstoffen, Saison, Lagerung und natürlich (erprobte) Rezepte. Ihr seid herzlich eingeladen, die Liste in den Kommentaren zu ergänzen *g* Ich hoffe, es wird nicht das letzte Spezial bleiben, die ein oder andere Idee habe ich noch im Hinterkopf...

Direkt gegessen habe ich den Tomatensalat und die (nicht so gut erkennbaren) Antipasti. Gut die Oliven hab ich an meinen Freund weitergegeben, aber die mit Frischkäse gefüllten Peperoni - geil! Von den 16 Paula-Joghurts hab ich ein paar im Freundeskreis weiter gegeben. Das sind eindeutig zuviele gewesen für meine Kids. Den Twix-Joghurt hab ich meinem Sohn übrigens nicht gegönnt und wollte ihn ganz heimlich allein essen. Was soll ich sagen - er hat mich erwischt. Dann musste ich teilen. Beim nächsten Mal stelle ich das schlauer an... ^^



Aus den Erdbeeren, dem 1-kg-Eimer Erdbeerjoghurt (nicht im Bild, weil völlig verpeilt dazu zu stellen...) und ein paar unschuldiger Lindt-Osterhasen aus einer der vorherigen Tüten, habe ich diese wirklich leckeren Erdbeer-Schoko-Schnitten für den Hundeplatz gebacken. 

Obwohl ich an dem Rezept noch ein wenig rumfeilen werde (gerade was Gelatine und Tortenguss angeht) waren alle Mitesser begeistert. Vor allem freue ich mich unglaublich, dass ich die Erdbeeren dieses Mal nicht einfach nur in gezuckerter Form in meinen Freund gefüllt habe ^^.




Spontan in die Pfanne geworfen - asiatisch angehauchte Gemüsepfanne (Blumenkohl, Paprika, Möhren, Zwiebel) auf Reis. 

Interessanter aber war das nächste Gericht. Das ganze Obst musste ja verbraucht werden. Deshalb habe ich die Mango, Pfirsiche und die Papaya geschält und klein geschnitten. Außerdem 2 Bananen in Scheiben geschnitten (insgesamt hatte ich etwa 1 kg Obst), alles in eine gefettete Auflaufform und eine Streuselmasse aus 300 g Mehl, 150 g Zucker und 150 g Butter drüber. Ab in den Ofen und fertig war das exotische Crumble. Die Banane war übrigens am Ende zu matschig...



Die kleinen Tomaten und die Eier habe ich in einem Rührei türkischer Art (Menemen) verarbeitet. Vorher hatte ich mit meinem Freund übrigens eine Diskussion ob die Mini-Tomaten noch genießbar sind. Eine war nämlich aufgeplatzt und schimmlig, der Rest war allerdings noch in Ordnung. Er war für komplett wegwerfen, ich hab mich für die schimmlige aussortieren und den Rest verkochen entschieden. Ihr seht also, den härtesten Kritiker habe ich quasi in den eigenen Reihen sitzen..

Für die One-Pot-Pasta von Jankes Soulfood hatte ich witzigerweise alle Zutaten in meiner Tüte - außer den Erbsen und den Spaghetti. Kein Problem, die hab ich immer im Haus. Lecker wars :)




Einige der Paprika habe ich zu einem Bauerntopf verarbeitet. Mit etwas weniger Hack als in meinem eigenen Rezept von 2013, war mir aber egal. Es ist Bio-Hackfleisch gewesen, das nicht im Angebot war. Gekauft nur, damit mein Freund "endlich mal wieder Fleisch" bekommt... Jaja der arme - so oft wie ich in letzter Zeit vegan/vegetarisch koche :P

Von meiner Freundin hatte ich Möhrchen und Mairübchen bekommen, die kombinierte ich  mit Kohlrabi zu dem Frühlingsgemüseauflauf. Allerdings gepimpt mit Knoblauch und Zwiebel - und mit normaler Sahne statt Alpro Soja :)






Am nächsten Tag hat sich  mein Freund Spaghetti mit Ketchup gemacht, weil ich einfach extrem fertig war (Behördengänge etc). Ich habe mir einen Teil Nudeln stibitzt und mit den Resten vom Frühlingsgemüseauflauf kombiniert. War deutlich besser als erwartet - könnte man noch ausbauen :).

Übrigens gab es diese Woche auch wieder Grießbrei. Die Milch war nämlich kurz vorm kippen und das ein oder andere Äpfelchen musste auch unbedingt weg. Kombiniert mit dem tollen Zimt von der Gewürzkampagne - ein Traum <3.







Die Verarbeitung der Radieschen habe ich recht lange vor mir hergeschoben. Ich hatte sie zwar sofort geputzt - also das Grün abgemacht und sie zweimal gewaschen, und sie dann direkt in feuchte Tücher verpackt in das Gemüsefach meines Kühlschranks gesteckt. 

Erst als ich bei Katha Kocht auf Instagram ein Bild von einem Salat mit Radieschen gesehen habe, nahm ich mich der roten Knollen an. Ohne Rezept - aber witzigerweise fast genauso wie sie es gemacht hat. Mein Rezept findet Ihr im Radieschen Spezial, ihr Rezept findet ihr hier *klick*.


Den Mangold habe ich zu einem Mangold-Sahne-Gemüse verarbeitet. Ähnlich wie im Rezept Spätzle mit Mangold kam das Gemüse mit Zwiebeln und Knoblauch daher - nur gab es dieses Mal Kartoffeln und Nürnberger Rostbratwürstchen in Bioqualität dazu (gabs runtergesetzt im Kaufland). 

Ganz geschafft haben wir das Mangoldgemüse allerdings nicht, weshalb ein Rest am nächsten Tag in der Schupfnudelpfanne "alles was noch so da ist" landete. Außerdem fanden sich darin Speck, Champignongs und Möhren. Die Kombination war nicht optimal, aber einmal daneben greifen wird ja wohl auch erlaubt sein :)





Einen Großteil der Radieschen sind übrigens einem kulinarischen Experiment zum Opfer gefallen - den Radieschenpuffern. Dazu gab es einen Dip aus Kräuter-Créme-Fraîche und Ziegenjoghurt (nicht so gut ^^). Auch dieses Rezept findet Ihr im Radieschen Spezial. Die Puffer waren übrigens überraschend gut :)

Die restlichen Radieschen habe ich angebraten als Topping für eine Spiegelei-Stulle genommen. Quasi Strammer Max neu interpretiert ^^ Mir war danach ein bißchen schlecht - das lag aber bestimmt an den vielen Kalorien XDD




So das war es auch schon wieder. Die nächsten zwei Wochen werden sehr spannend, weil ich ein wenig unterwegs sein werde. Unter anderem werde ich ein paar gute Freunde besuchen und evtl. fahren wir auch noch ein paar Tage zur Familie meines Lebensgefährten nach Polen. Ganz raus ist das noch nicht. Ich kann also nicht versprechen, dass es in 2 Wochen eine Tafelzusammenfassung gibt, ich tue aber mein bestes. 

Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

LeckerEcke Spezial: Radieschen

Radieschen sind super! Leicht scharf, knackig, lecker und, da sie größtenteils aus Wasser bestehen, sehr figurfreundlich. Bei uns sind meist nur die roten Radieschen bekannt, es gibt aber auch weiße, gelbe, hellrosa und violette Sorten. 

Natürlich sind Radieschen auch unglaublich gesund. Neben Senfölen, die antibakteriell und antimykotisch wirken (und angeblich sogar vor Krebs schützen sollen), enthalten sie jede Menge Vitamin C, Selen (Anti-Aging-Wirkung), Folsäure, Eisen und Phosphor.

Sie haben von März bis November Saison, sind also fast das ganze Jahr frisch verfügbar. Einzig die Lagerung ist ein kleines Problem. Sobald man sie abgeerntet hat, sind sie nicht allzu lange haltbar. Am besten macht man das Grün ab (beim Kauf sollte es noch frisch sein), wickelt die Radieschen dann in feuchte Tücher ein und legt sie ins Gemüsefach des Kühlschranks. 

Allerdings kann ich jetzt aus Erfahrung sagen, dass es nicht so schlimm ist, wenn die Radieschen nicht mehr so knackig sind. Man kann sie in Wasser legen, dann werden sie wieder rund, bilden allerdings Hohlräume im Inneren. Man kann sie trotzdem essen. 

Im Folgenden habe ich eine Auswahl an von mir ausprobierter Rezepte mit Radieschen zusammengestellt:

Dienstag, 28. Juli 2015

Krabbelgruppen-Brötchen

Jeden Mittwochabend lasse ich von meiner Küchenmaschine einen Teig zusammen kneten, forme daraus Brötchen, lass die über Nacht im Kühlschrank gehen und stehe jeden Donnerstag gegen 7  Uhr auf, damit ich frisch gebackene, noch warme Brötchen mitnehmen kann zur Krabbelgruppe. Warum ich das mache? Ganz einfach - die Discounterbrötchen schmecken mir nicht und einen guten Bäcker kann ich leider nicht bezahlen :( Also bleibt nur die Möglichkeit selbst zu backen oder jemand anderen Brötchen holen zu lassen. Ich habe mich für ersteres entschieden - ich freue mich nämlich einfach total darüber, dass sie jede Woche so gut ankommen ^^ Das Rezept habe ich von Cakes, Cookies and more - allerdings hat mir die erste Version nicht so ganz gefallen und deshalb musste ich daran noch etwas herum probieren. 

Für ungefähr 10 Brötchen:

500 g Mehl T550
1 TL Salz
1 TL Zucker
20 g Frischhefe
60 g Butter, zimmerwarm
320 g Milch, zimmerwarm






Sonntag, 26. Juli 2015

Erdbeer-Schoko-Schnitten

Noch ist die Erdbeersaison nicht ganz vorbei - deshalb gab es bei er Tafel beim letzten Mal wieder zwei Schalen Erdbeeren. Und diesmal habe ich sie meinem Freund nicht in gezuckerter Form gegönnt. Wenigstens einen Erdbeerkuchen wollte ich diese Saison backen. Gleichzeitig gibt es in meiner Vorratskammer noch genug Sachen die so nach und nach verarbeitet werden wollen. Unter anderem Gelatine, weil ich in Zukunft lieber mit Agar-Agar arbeiten möchte und Tortenguss. Also frisch ans Werk.

Für den Boden: 

125 g Zucker
2 Eier
75 ml neutrales Pflanzenöl
175 ml Milch
150 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver
150 g Schokolade

Außerdem:

1 kg Erdbeerjoghurt 
9 Blatt Gelatine (alternativ Agar-Agar)
1 kg Erdbeeren
2 x Tortenguss klar


Zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und leicht abkühlen lassen. Die Eier aufschlagen, den Zucker einrieseln lassen und gut verrühren. Dann das Öl und die Milch zugeben. Mehl mit Backpulver vermischen. Die geschmolzene Schokolade einrühren und zum Schluss die trockenen Zutaten. Eine eckige Backform mit Backpapier auslegen (oder fetten), den Teig zugeben, glatt rühren und bei 180°C 20 Minuten backen. 

Die Gelatine in einer Schüssel kaltes Wasser etwa 5 Minuten liegen lassen. Dann ausdrücken und im Wasserbad erwärmen. Etwas Erdbeerjoghurt zugeben, dann nach und nach den Rest Joghurt. Die Joghurtmasse dann auf den Schokoladenkuchen und mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen (oder über Nacht). 

Die Erdbeeren putzen und vierteln. Nach Geschmack süßen und auf die Erdbeerjoghurtschicht geben. Den Tortenguss nach Packungsanleitung anrühren und darüber geben. Nochmal kühl stellen. 



Nach meinem Debakel für Daniela was rosanes hinzubekommen, habe ich eher zuviel als zu wenig Gelatine benutzt. Ich denke fast, etwas weniger (6 Blatt) hätten auch gereicht, ich wollte aber auf Nummer sicher gehen. Grundsätzlich werde ich aber in Zukunft versuchen solche Sachen mit Agar-Agar zu machen - da muss ich mich aber erst reinfuchsen. 

Zum Thema Tortenguss - ich hatte noch welchen in meiner Vorratskammer liegen und habe erst beim rausholen gesehen, dass das Zeug auf Carrageen beruht. Nachdem ich gehört habe, dass Carrageen im Verdacht steht krebserregend zu sein, habe ich für mich entschieden die Vorräte noch aufzubrauchen und dann Alternativen zu nutzen. Beispielsweise Fruchtsaft und Agar-Agar. Wenn das klappt, werdet Ihr das an dieser Stelle zu lesen bekommen :)

Übrigens als Schokolade habe ich 2 Lindt-Schokohasis genommen. Langsam aber sicher schmelzen die Vorräte an Süßkram. Ich krieg das noch alle *g*

Die Schnitten sind bei uns übrigens kaum süß gewesen, weil die Erdbeeren recht sauer waren und ich auf zusätzliches süßen verzichtet habe. Da es aber SEHR warm war als wir die Schnitten gegessen haben, kam uns das gerade recht ;) Das kann ja glücklicherweise jeder selbst entscheiden ob noch extra Zucker dazu kommt oder nicht.  

Dies ist übrigens mein Beitrag zum Knuspersommer vom Knusperstübchen <3



Mittwoch, 22. Juli 2015

Gemüse-Nudel-Süppchen

Kennt Ihr das, wenn Ihr nach Hause kommt und keinen Hunger habt? Aber irgendwie sone Kleinigkeit würdet Ihr doch ganz gern noch essen? So ging es uns letztens. Ich war voll, mein Freund war voll, aber O-Ton: "Ein Süppchen könnte ich mir gut vorstellen". Ok mein Freund isst nicht oft Suppe (er lässt das flüssige am liebsten auf dem Teller) und das aus seinem Mund zu hören, führte dann dazu, dass mein Gehirn sofort los legte und den Kühlschrank auseinander nahm um zu sehen was für ein Süppchen ich denn zaubern könnte... Dank der Tafel ist auch genug Gemüse da und ich legte los - und weil ich bei Instagram gefragt habe, ob Interesse am genauen Rezept besteht (auch wenn das jetzt schon wieder 8 Wochen her ist), bekommt Ihr das nun: 





3 Möhren
1 1/2 L Wasser
3/4 EL Salz
Pfeffer
1 Stück Knollensellerie
1 Zwiebel
1 Bund Frühlingszwiebeln
300 g Spaghetti
1 EL Petersilie, klein gehackt





Freitag, 17. Juli 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Juli 1?

Die Zeit verfliegt wieder wie im Fluge. Gerade eben noch habe ich mich über einige der Kommentare geärgert, die ich in einer Facebookgruppe zur letzten Zusammenfassung bekommen habe, da ist es schon wieder Zeit für die nächste. Ich möchte mich an dieser Stelle übrigens mal bei allen bedanken, die das gut finden, was ich hier mache, mich verteidigen gegenüber ignoranten, unhöflichen Menschen, liebe Worte und Ideen für mich haben! Ich freue mich wirklich sehr über Euch!




Zuerst einmal ich finds immer super, wenn ich Toastbrot in der Tüte habe. Sohnemann isst wahnsinnig gern "heißes Brot" und bisher habe ich mich noch nicht an Toastbrot backen rangetraut. 

Das warme Wetter war übrigens überhaupt nicht gut für den Inhalt der Tafeltüte. Der Innocent-Saft hat geprickelt auf der Zunge (ich glaube das soll er nicht tun), die zwei Früchtekuchen-Stücke hatten bereits kleine Schimmelstellen, die Bananen haben teilweise schon gesuppt und sehr unangenehm fand ich auch die Eier.


Wie man sieht waren in der Packung zwei kaputte Eier, die wirklich nicht mehr gut gerochen haben. Das hieß dann erst einmal die "guten" Eier rausnehmen und abwaschen, der Rest kam in den Müll. 

Ich will damit einfach nur mal drauf hinweisen, dass ich am Tafeltag meist erst einmal ne Menge zu tun habe mit Sortieren und Verarbeiten. Das scheinen viele nicht zu sehen bzw. denken einfach nicht daran....



Bei den Bananen war ich mir echt unsicher was ich damit machen soll. Viele Vorschläge bekam ich bei Instagram, unter anderem Nana-Eis, Smoothies, gebackene Banane, Marmelade, Kuchen ... 

Vorweg - die gebackene Banane ist eine geile Idee, aber dafür waren diese Exemplare hier schon zu matschig. Letztlich habe ich den Großteil zu Kirsch-Bananen-Marmelade verarbeitet (die Kirschen waren aus dem Garten meiner Freundin). Dafür habe ich einfach 1:1 Kirschen und Bananen genommen, mit ganz wenig Wasser aufgekocht, durchpüriert und entsprechend Gelierzucker 2:1 dazugenommen (auf 1 kg Früchte waren das 500 g Zucker). Das alles in Gläsern versteckt und die ersten zwei Gläser sind bereits leer...

Dann habe ich noch einen Kirsch-Bananen-Kuchen gebacken und die restlichen Bananen habe ich in Scheiben geschnitten und eingefroren. Mittlerweile ist der Großteil davon ebenfalls zu KiBa-Marmelade verarbeitet worden ^^.



Am Tafeltag abends gab es für mich Brötchen mit Heringssalat. Gerade bei Fisch bin ich sehr sehr vorsichtig - auch wenn ich ihn normal im Laden gekauft habe. Aber ich hab dran gerochen, ich hab ihn probiert und er schmeckte super. Allgemein fand ich den wirklich lecker. Am nächsten Tag habe ich mir zum Frühstück dann auch nochmal Brötchen aufgebacken und mit richtig dick Heringssalat bestrichen. Wann hat man schon mal die Möglichkeit so richtig zu übertreiben mit Aufstrich? ^^

Alle Brötchen haben wir allerdings nicht aufgebraucht. Ich habe sie einfach draußen liegen gelassen, damit sie hart werden ohne Schimmel anzusetzen. Was daraus geworden ist, seht Ihr später. 




Die Erdbeeren durfte ich übrigens nicht verarbeiten. Also keine Marmelade, Grütze, Kuchen oder sonstwas - nein mein Freund wollte sie einfach gezuckert essen. So richtig zum überfressen viel hatten wir am Ende ^^ Wird wohl das einzige Mal sein diese Erdbeersaison, also sei es ihm gegönnt. 




Dieses Gericht habe ich beim durchstöbern meines eigenen Blogs "wiedergefunden". Diese Balkanpfanne ist wirklich schön an warmen Tagen. Und das Schicksal wollte wohl, dass ich sie noch einmal koche - Bio-Hackfleisch im Angebot (Verbrauchsdatum fast erreicht), Zucchini im Angebot, Zwiebeln, Joghurt und Schmand noch im Kühlschrank - perfekt. 

Alles richtig gemacht würde ich sagen, es war nämlich genau so gut wie in Erinnerung :)




In dieser Tafeltüte hatte ich eine Packung getrocknete Aprikosen drin. In dem Moment wo ich sie gesehen habe, hatte ich Bock auf Hähnchenschmortopf mit Aprikosen und Mandeln. Das Rezept ist schon ewig auf dem Blog, hat schon mal neue Fotos bekommen und ich esse es immer wieder gern. 

Wie der Zufall es will, gab es beim Einkauf nicht nur Bio-Hackfleisch im Angebot sondern auch Fairtrade-Hähnchenkeulen aus demselben Grund. Ich hab mit den Keulen eine Hühnerbrühe gekocht, dann das Fleisch abgepopelt und quasi wie Frikassee verarbeitet. Schmeckt genau so gut wie mit Filets!



So erinnert Ihr Euch an die übrig gebliebenen Brötchen die ich hart werden lies? Die sind in diesem Gericht gelandet. Eigentlich sollte da ja frisches Aufback-Ciabatta und Champignons rein. Ich hab die hart gewordenen Brötchen und Mozzarella genommen. Das Rezept dazu findet Ihr hier - es ist das erste Mal, dass ich nach einem Video gekocht habe :) 

Momentan überlege ich noch, ob ich das Rezept auf den Blog bringe oder eher nicht. Geschmeckt hat es auf jeden Fall sehr gut, das Brot hatte die Flüssigkeit super aufgenommen, war unten etwas matschig, oben aber toll getoastet. 



Diesen schiefen Turm von Pancakes habe ich mit den Eiern und der Milch von der Tafel gemacht. An dieser Stelle muss ich mich übrigens bei lactosefreier Milch entschuldigen. Beim letzten Mal hatte ich Landliebe bekommen, die war echt widerlich süß. Dieses Mal war die Milch von VivaVital und die ist deutlich besser gewesen. Man konnte sie sogar pur trinken ohne brechen zu wollen ^^ 

Sicherheitshalber habe ich trotzdem etwas weniger Zucker als im Rezept angegeben genommen. Und zum Schluss kam dann noch ordentlich Honig drüber XD 



Die restlichen Eier und ein guter Teil von der Osterschokolade sind in diesen Sauerkirsch-Brownies gelandet. In letzter Zeit gab es bei uns eindeutig zu oft Rührkuchen und deshalb schaue ich jetzt oft nach Alternativen. Wenn mir die Sachen nämlich selbst nicht so gut schmecken, empfinde ich es als große Lüge Euch die Rezepte hier aufzuschreiben. Ich würde es ja selbst nicht so gern nochmal machen und kann dann nicht guten Gewissens davon schwärmen wie toll das Essen war. Bei den Brownies allerdings braucht Ihr keine Angst haben, die waren superlecker <3 Schade das es dieses Jahr keine Sauerkirschen mehr im Garten meiner Freundin geben wird :(




















Zum Mittagessen gab es mal die Mini-Semmelknödel. Dazu eine Fertigsauce (hat ich halt noch rumstehen) und ein schnelles Pilzgemüse. Hat satt gemacht und ging schnell - mehr Pilzgemüse hätte ich machen sollen :P


Bei den Rüben aus der Tüte war ich lange Zeit unsicher was ich damit mache und ich schob es immer länger vor mir her... Letztendlich habe ich daraus mal wieder einen Gemüseeintopf Freestyle gekocht, nur mit Rübe statt Lauch. Man glaubt gar nicht wie gut die Kombination Wurzelgemüse mit Kidneybohnen ist <3 Überhaupt sind Kidneybohnen einfach geil XD

Die Paprika habe ich leider so lange liegen gelassen das 1 von 3 Schoten bereits angeschimmelt war, die anderen beiden waren schon ordentlich verschrumpelt. Deshalb hab ich sie mit Zwiebel, Feta und Gartenkräuterdressing im Nudelsalat versteckt. 



So das war es auch schon wieder mit der Zusammenfassung. Komplette Gerichte aus der Tafeltüte waren diesmal nicht möglich, weil es recht mau aussah mit Gemüse. Das ist zwar schade, aber kann man nicht ändern.  Dafür hatte ich geilen Joghurt drin - der dunkle Schoko Marmorette war nämlich echt lecker <3 


Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Mittwoch, 15. Juli 2015

Vom Versuch was rosanes für Ullatrulla zu fabrizieren...

Kennt Ihr die liebe Daniela und ihren Blog Ullatrullabacktundbastelt? Ich mag sie sehr gern, folge ihr auf Instagram schon ewig und lese auch regelmäßig auf ihrem Blog mit. Momentan läuft bei ihr ein Blogevent - Thema "Pink, pink, pink sind alle meine Törtchen". Ich liebe rosa wirklich sehr und dachte mir, Hey was für ein schönes und einfaches Thema für mich! Hab ich am Anfang noch im Spaß gepostet, dass ich die Restemuffins mit Kartoffelbrei und Buttergemüse verblogge (wegen der rosa Muffinförmchen, siehe nebenstehendes Bild), überlegte ich zwischendurch echt, das wahr zu machen. 

Denn das was ich eigentlich geplant hatte, ist ein einziges Desaster geworden. Ein Unfallkuchen Deluxe quasi :((

Freitag, 3. Juli 2015

Was wurde aus der Tafeltüte Juni 2?

Ich muss gestehen, dass ich mich wirklich darüber freue, wie gut die Zusammenfassung der Tafeltüte bei Euch ankommt. Ich muss jetzt aber nochmal auf etwas hinweisen - ich bin unglaublich vergesslich ^^ Wenn Ihr ein Rezept (unbedingt, auf jeden Fall, dringend) auf dem Blog sehen wollt, dann erinnert mich bitte daran (zur Not auch mehr als einmal ^^). So jetzt gehts aber los mit der Zusammenfassung: