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Mittwoch, 28. Januar 2015

Rosenkohlsuppe mit Kokosmilch

Vor etwa einer Woche habe ich ein Rosenkohl-Kartoffel-Gulasch gemacht. Da ich dafür mehr Rosenkohl brauchte als im Haus war, bat ich meinen Freund (der eh grad unterwegs war) noch ein Netz mitzubringen. Es wurde später und später und als er schließlich Heim kam, hatte ich statt mehr Rosenkohl mehr Kartoffeln ins Essen gemacht. Also lag ein Netz hier rum und ein zweites bekam ich dann noch aus meiner Speisekammertüte. Was nun damit anfangen? Mir fiel das Rezept ein, wegen dem ich die aktuelle Ausgabe der "Einfach Hausgemacht" gekauft hatte 'Rosenkohlsuppe mit Kokosmilch'.





Für 4 Personen:

800 g Rosenkohl (geputzt)
2 Zwiebeln
4 TL Curry
800 ml Gemüsebrühe 
1 Dose Kokosmilch
Salz & Pfeffer
getrockneten Ingwer
2 EL Pistazien (oder Erdnüsse)



Montag, 26. Januar 2015

Rezepte für einen italienischen Sommer

Das Thema Rezensionen habe ich seit der letzten JTEB-Woche ordentlich schleifen lassen. Allerdings hat sich deshalb hier ein ganzer Stapel Rezensionsexemplare angesammelt, die eine ordentliche Besprechung verdienen! Neues Jahr, neue gute Vorsätze - für mich steht jetzt fest: Die Bücher müssen weg (also von meinem Rezensionsexemplarstapel auf dem Schreibtisch^^). Den Anfang macht Rezepte für einen italienischen Sommer. 

Das Buch habe ich schon wirklich lange hier liegen - merkt man zum Beispiel daran, dass wir bereits tiefsten Winter haben... Vielleicht kennt der ein oder andere das Buch "Der Silberlöffel - die Bibel der italienischen Küche". Rezepte für einen italienischen Sommer ist der offizielle Nachfolger vom Silberlöffel. Ich kenne den Vorgänger nicht, bei der Beschreibung war die Erwartung aber schon relativ hoch. 

Sonntag, 25. Januar 2015

Saure-Sahne-Obst-Kuchen vom Blech

Die liebe Yvonne von Experimente aus meiner Küche ist eindeutig nicht gut für meine Figur. Letztens hat sie einen Kirsch-Schmand-Kuchen gebacken und mich voll mit akuter Kirschlust angesteckt. Ich habe mich gewehrt, so sehr! Aber als ich dann im Rewe stand, sind meine Füße irgendwie ganz allein in die Konservenabteilung gelaufen, meine Hände griffen einfach so ein Glas Sauerkirschen und ich stand daneben und dachte mir "wenn ich so weiter mache, kann ich meinen Blog gleich umbenennen in 'hat bei Yvonne auch geklappt' grmpf" ... 



2 Gläser Obst (Kirschen, Pfirsiche, Mandarinen...)
175 g Zucker 
5 Eier
1 Pkg Vanillezucker
200 g weiche Butter
2 Becher saure Sahne (alternativ Schmand oder Joghurt)
400 g Mehl
1 Prise Salz
1 Pkg Backpulver 




Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die saure Sahne und die Butter unterrühren. Das Mehl mit Salz und Backpulver mischen und zugeben. Alles zu einem glatten Teig verrühren. 

Ein Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig einfüllen und mit dem abgetropften Obst belegen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad für 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). 

Aus 50 g Puderzucker und etwas Wasser oder Zitronensaft einen dicken Zuckerguss anrühren und auf dem Kuchen verteilen. Genießen.


Ja er ist sehr sehr lecker. Ja er ist total einfach zu machen. Und ja ich nenne ihn Grummelkuchen, weil ich nämlich in letzter Zeit soviel von Yvonne nachgemacht habe, dass ich mich schon fast wie ein Plagiator fühle und deshalb den Kuchen total grummelig nachgebacken habe :)
Montag, 19. Januar 2015

Rosenkohl-Hack-Flammkuchen

Die aktuelle "Meine Familie und ich"-Ausgabe (1/2015) lag letztens im Kaufland und ich konnte einfach nicht widerstehen :/ Diese Kochzeitschriften hat irgendwie ein magisches "Kauf-mich-Feature" ... Wie auch immer. Die Titelgerichte - Ofenhits mit Hack - klangen durchaus interessant. Und dann stolperte ich über den Winterflammkuchen mit Hack. Ein selbst gemachter Boden, garniert mit Kürbiscreme, Wirsing und Hack. Allerdings mag mein Freund ja nun einmal keinen Kürbis und für Flammkuchenboden habe ich bereits ein Rezept. Die Anregung allerdings, die blieb und als das nächste Mal Rosenkohl in der Speisekammer-Tüte war, wusste ich genau was daraus werden sollte!


Für 3 Personen:

Für den Boden:

200 g Mehl
100 ml lauwarmes Wasser
2 EL Öl
1/2 TL Salz

Für den Belag:

1/2 Netz Rosenkohl
1 Becher Schmand
250 g Hackfleisch
Salz und Pfeffer



Samstag, 17. Januar 2015

Chinakohlgemüse mit Basmatireis


Das die momentane Saison mir viel Kohl in den Tüten der Speisekammer beschert, habe ich ja schon an der einen oder anderen Stelle thematisiert... Diese Woche war es ein Chinakohl der weg musste. Momentan stecke ich aber bereits viel in Umzugsgedanken - Mitte Februar geht es dann wohl richtig los - es muss so einiges geplant, besorgt und aussortiert werden. Aus dem Grund habe ich wieder mal meine Lieblingsrezeptsuchmaschine befragt und gefunden habe ich ein Rezept von "The Veg(etari)an Diaries". Also schrieb ich mir schnell Brokkoli, Möhren und Erdnüsse auf meinen Einkaufszettel und stiefelte los. Und wurde enttäuscht... Brokkoli gab es aber Möhren waren aus O_o Mitgenommen habe ich also 2 Packungen Buttergemüse. 




1 Brokkoli
1 Chinakohl
1 Zwiebel
1 Paprika
2 Packungen Buttergemüse
1 Dose Kokosmilch
3 EL gesalzene Erdnüsse
1 EL Zucker
2 TL asiatische Gewürze
(Kreuzkümmel, Knoblauch, Koriander, Zimt, Paprika ... wie man mag)



Freitag, 9. Januar 2015

Wirsing-Schinken-Tarte

Langsam habe ich das Gefühl, dass Wirsing nicht so gern gegessen wird wie z. B. Weißkohl. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich so gut wie jede Woche einen Wirsing in meiner Speisekammer-Tüte habe. Es ist schon echt schwierig den irgendwie so zu servieren, dass nicht die ganze Familie sofort anfängt zu motzen. Weil ich zusätzlich auch extrem viel saure Sahne im Kühlschrank habe (8 oder 9 Becher...) habe ich Inspiration bei Rezepte finden gesucht. Heraus kam die Idee einer Wirsing-Schinken-Tarte von Pas de deux.

Für 1 Tarte oder 6 Tartelettes

Boden:

300 g Mehl
200 g Butter
1 Prise Salz
2 Eier

Belag:

1 kleiner Wirsing
1 Packung Schinkenwürfel
4 Eier
250 g saure Sahne
100 g Joghurt
50 ml Sahne oder Milch
4 EL geriebener Käse
Salz
Pfeffer
Muskat

Donnerstag, 8. Januar 2015

Dreikönigskuchen

Im letzten Jahr sind mir auf diversen Blogs diese wunderschönen Dreikönigskuchen aufgefallen. Bei uns in Sachsen-Anhalt ist an den heiligen drei Königen zwar Feiertag, aber wirklich etwas verbinden tue ich nicht damit. Aus diesem Grund fand ich es total interessant, dass es in der Schweiz - die Blogs kamen nämlich fast alle aus der Schweiz - Tradition ist, einen Dreikönigskuchen zu backen oder kaufen. Der Clou daran ist, dass in einem Stück eine Mandel oder kleine Porzellanfigur versteckt ist. Wer den "König" drin hat, ist für den restlichen Tag der König. Es wird also Zeit eine neue Tradition zu initiieren. Das Rezept habe ich übrigens von Fool for Food!


Für einen Kuchen:

500 g Mehl
5 g Salz
100 g Zucker
20 g Hefe
225 ml Milch
60 g Butter
1 Ei
evtl. 50 g Rosinen oder Schokostücke

Außerdem:

etwas Mehl
1 Mandel oder Porzellanfigur
1 Ei
1 EL Mandelblättchen
1 EL Hagelzucker

Dienstag, 6. Januar 2015

Finger weg - ich mach das allein!

Ich bin grad sauer, so richtig sauer! Und weil mein Partner noch den Schlaf der Gerechten schläft, muss das jetzt anderweitig raus. Es geht um meine Küche - worum auch sonst. 

Ich habe einen Geschirrspüler. Den wollte ich damals unbedingt haben, weil ich mich in der WG-Zeit sehr an die Komfortabilität gewöhnt habe. Zum Handabwasch wollte ich nicht zurückkehren... Nun ist es so, dass man so gut wie alles in den Geschirrspüler packen kann. Aber halt nur so gut wie alles. Es gibt Dinge die gehören einfach nicht da rein! 

Holzlöffel und andere Küchengeräte mit Holz

Lange Zeit habe ich meine sämtlichen Holzlöffel - die wirklich viel in Benutzung sind - in den Geschirrspüler getan. Erst durch die Turbohausfrau habe ich gelernt, dass die da nicht reingehören! Zitat: "Holz gehört nicht in den Geschirrspüler! Niemals. Auch Messer mit Holzgriffen nicht. Abgesehen davon, dass das Wasser das Holz aufweicht und kaputt macht: Die Lauge dringt ins Holz ein und man isst die Überreste mit. *wurgs*"

Davon mal ganz abgesehen, pflege ich meine Holzsachen regelmäßig mit Öl. Und das wäscht der Geschirrspüler einfach ab. Das Holz wird rissig, franst aus und ist letztlich nur noch ein Fall für die Mülltonne. 

Teflonbeschichtete Küchengeräte

Aus leidvoller Erfahrung habe ich gelernt, dass Töpfe, Pfannen und Backformen mit Teflonbeschichtung auf gar keinen Fall in den Geschirrspüler dürfen. Die Teflonbeschichtung löst sich nämlich und man hat dann Teile der Beschichtung im Essen. Die Geräte sind meist ein Fall für den Mülleimer. Die Beschichtung schützt nämlich vor Rost - in dem Moment wo die Beschichtung ab ist, fangen die Sachen meistens an zu rosten. Deshalb in teflonbeschichteten Geräten auch nie mit spitzen Gegenständen herum hantieren, ein Holzlöffel (alternativ Plastik) muss ausreichen.

Scharfe Klingen

Messer mit scharfen Klingen werden im Geschirrspüler stumpf. Der eine Grund ist, dass sie durch den Wasserdruck mit anderen Besteckteilen zusammen schlagen. Der andere Grund sind die Tabs die voller Säuren, Salze und Laugen stecken. Diese reagieren mit den Metallen und führen zur Rost. Auch "rostfreie" Klingen reagieren auf diese Weise, denn eigentlich sind sie nur rostträge. Durch den Rost verbreitert sich die Klinge, sie wird poröser und breiter - und schneidet nicht mehr scharf. Hier kann man das noch einmal nachlesen.

Küchengeräte aus Aluminium

Eine Knoblauchpresse hat wahrscheinlich jeder im Haus. Die meisten genau wie ich die superbillige Version für 2,99 € aus Aluminium. Nachdem ich eine solche wegwerfen durfte, nachdem ich ihn in den Geschirrspüler gesteckt hatte, steht fest - Aluminium und Geschirrspüler passen nicht zusammen! Es bildet sich eine schwarze, schmierige Schicht (Aluminiumoxid), die sich kontinuierlich ablöst. Man kann also wischen soviel man möchte, es ist ständig neuer "Dreck" da. Erst letztens hat mein Freund den Geschirrspüler beladen und meine nicht mehr ganz neue, aber bis dahin nicht geschirrgespülte, Knoblauchpresse reingetan. Ich habe jetzt eine aus Edelstahl (in den Geschirrspüler kommt die trotzdem nicht!).

Bedrucktes Geschirr

Was ich mir aus der "schön gedeckter Tisch"-Session beim Foodblogcamp in Berlin mitgenommen habe, war die Aussage, dass buntes Geschirr nicht in den Geschirrspüler gehört - zumindest nicht wenn man lange Freude daran haben möchte. Die Tabs sind so aggressiv, dass sie die Farben ausbleichen. Noch schlimmer ist es bei Kindertellern aus Melamin. Hier löst sich die Schutzschicht über den Bildern nach ein paar Mal waschen. Es dringt Wasser ein und das ist schon wirklich eklig. Allein die Vorstellung... 

Und warum jetzt mein Ärger? Weil mein Freund gestern den Geschirrspüler gestartet hat und ich heute beim ausräumen festgestellt habe, dass sowohl mein Lieblingsholzlöffel, als auch mein Lieblingsmesser von Wüsthof drin gewesen sind. Glücklicherweise war kein Platz mehr für die große Pfanne... 

Es ist einfach frustrierend. Statt mich einfach bedanken zu können, bin ich sauer. Ich habe ihm schon mehrmals gesagt was nicht in den Geschirrspüler soll und er vergisst es immer wieder :/. 

So jetzt habe ich mir den Ärger ein wenig von der Seele geschrieben. Habe ich etwas vergessen, dass Eurer Meinung nach auch nicht in die Spülmaschine gehört? Kennt Ihr ähnlichen Frust? Bitte sagt mir, dass ich nicht allein damit bin...
Sonntag, 4. Januar 2015

Rotkohl-Hack-Pfanne

Die liebe Yvonne von Experimente aus meiner Küche hatte letztes Jahr das Glück von Kühne eingeladen worden zu sein. Sie durfte sich mit anderen Bloggern die Rotkohlfelder und die Herstellung von Rotkohl im Glas anschauen. Und damit der Bericht dazu nicht völlig "nackt" daher kommt, gibt es noch ein Rezept für eine Rotkohl-Hack-Pfanne

Hmm dachte ich mir beim lesen, das klingt doch eigentlich gar nicht mal so schlecht. Und als ich beim nächsten Speisekammerbesuch wieder einen Rotkohl in der Tüte hatte, war mir sofort klar, was ich damit anfangen werde. Nur halt mit ein paar Änderungen - Foodblogger halt ^^.

Für 4-6 Personen:

1 kleiner Rotkohl (frisch)
2 Paprikaschoten
2 Zwiebeln
1 kg gemischtes Hackfleisch
1 Dose Pizzatomaten
4 EL Sojasauce
1 EL Balsamico-Creme
500 ml Rotwein
Salz und Pfeffer