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Mittwoch, 31. Dezember 2014

2014 - ein Rückblick

So Ihr Lieben! Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, die meisten sind wahrscheinlich gerade in der Küche/Wohnung beschäftigt mit Vorbereitungen oder auf dem Weg zu Freunden/Familie um gemeinsam den Jahreswechsel zu verbringen. Für mich ist es Zeit einmal das Jahr 2014 blogtechnisch zu resümieren - es ist ja schließlich einiges passiert :) 

Ich nutze dabei die Fragen die in einer Foodblogger-Facebook-Gruppe für die Bilanz vorgeschlagen wurde - über den Hashtag #foodblogbilanz14 solltet Ihr noch mehr solche Zusammenfassungen finden!

1. Was war 2014 dein erfolgreichster Blogartikel?

Die meisten Zugriffe hatte ich auf mein Blogevent "Sommer, Sonne, Erntezeit" - das zählt jetzt aber mal einfach nicht ^^. Der zweithäufigst geklickte Beitrag ist "Behind the Scenes - der Blick in meine Küche" - ich weiß nicht ob das an der Bekanntheit vom Kuriositätenladen liegt oder an der grundsätzlich vorhandenen Neugier beim Menschen ^^. 

Bei den Rezepten ist das am häufigsten geklickte Rezept die Leberkäse-Nudel-Pfanne, dicht gefolgt von Apfelkuchen Upside Down und Alexandertorte. Die Leberkäse-Nudel-Pfanne hat mich überhaupt nicht überzeugt, dafür muss ich die beiden Kuchen unbedingt mal wieder machen :)

2. Welche drei Blogartikel aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Der für mich am wichtigste Artikel ist eindeutig eine Blogreihe - und zwar das Experiment von Franzi (Wo gehts zum Gemüseregal?) in dem sie mit 20 € über eine ganze Woche kommen wollte. Ursprünglich wollte sie herausfinden wieviel bio für das Geld drin ist, das Fazit fiel dann aber sehr ernüchternd aus. Für mich hat dieser Beitrag einige spürbare Konsequenzen gehabt - sie Frage 3 :)

Sehr interessant fand ich auch den Besuch vom Wurstsack im Burger King. Der entsprechende Blogbericht ist sehr lesenswert!

Erwähnen möchte ich noch die liebe Yvonne von Experimente aus meiner Küche. Sie hat mich dieses Jahr dazu überredet ein Instagram-Profil anzulegen. Nach anfänglicher Skepsis (das ist doch voll der Hipster-Scheiß??) bin ich mittlerweile arg süchtig nach dieser App. Begeistert zeige ich viele ausprobierte Rezepte lange bevor sie es auf den Blog schaffen. Auf meine 400 Däumchen dort bin ich auch wahnsinnig stolz *-* Und wer es noch nicht weiß - der Blog von Yvonne ist immer einen Besuch wert. Wir ticken nämlich recht ähnlich vom Geschmack her^^

Sonntag, 21. Dezember 2014

Nachgekocht - Blumenkohl in Saint-Albrey-Sauce

Kohltechnisch werde ich aktuell von der Speisekammer sehr gut versorgt... Es ist gar nicht so einfach relativ abwechslungsreich zu kochen, wenn das Ausgangsmaterial oftmals dasselbe ist ^^ Als ich nun letztens einen tollen Blumenkohl liegen hatte und keine Ahnung was ich damit anfangen sollte, kam meine Lieblingsseite in so einer Situation zum Einsatz: Rezepte finden! Der Unterschied zur Google-Suche ist, dass Rezepte finden Blogs durchstöbert und Google einfach Chefkoch, Küchengötter, wikipedia etc. aufführt. Die Vorschläge waren durchaus alle interessant, ich hatte aber mal Lust auf was komplett unbekanntes und nahm das uralte Rezept von Alice im kulinarischen Wunderland. Das Rezept ist übrigens so alt, dass die gute Alice sich selbst kaum noch dran erinnern konnte es einmal verbloggt zu haben :)



1 Blumenkohlkopf
1 Pkg. Saint Albray (200 g)
200 ml Sahne
1 Prise Muskat
Salz und Pfeffer
50 g Haselnüsse, gehackt








Weihnachtsbäckerei: Haselnusstaler

In der Dezemberausgabe der Nido gibt es einen witzigen Artikel über "maximal effiziente (Plätzchen-)Rezepte". Ganz davon abgesehen, dass es wirklich witzig ist zu lesen wie die Autorin Mareen Linnartz (und ihr Sohn) sich beim Backen so anstellen, machen auch die Rezepte durchaus was her. Gut die "einfachsten Plätzchen der Welt", bestehend aus Bananen und Haferflocken schmecken mir nicht (die hab ich schonmal ausprobiert und sie sind durchgefallen!). Aber die "Lebkuchenwürfel" und die "Haselnusstaler" haben durchaus Potential. Da ich keinen Lebkuchen mag, hab ich letzteres Rezept ausprobiert. 


Für etwa 80 Stück: 

500 g Zucker
750 g Mehl
250 g Haselnüsse gemahlen
4 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
500 g Butter

zum Verzieren 
200 g Kuvertüre und/oder
1 Pkg. gehackte Haselnüsse

Die Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen, nicht kochen! Die trockenen Zutaten in eine Schüssel abwiegen, die Eier zugeben und unterrühren. Die abgekühlte Butter zugeben und alles mit dem Handmixer gut vermischen. Den Teig für 2 Stunden kalt stellen. 

Kleine Stücke abstechen, daraus Kugeln rollen und diese platt drücken. Auf einem kleinen Teller gehackte Haselnüsse ausbreiten. Das Plätzchen reindrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das volle Blech bei 180°C etwa 15 Minuten backen lassen. Auskühlen lassen. Evtl. mit geschmolzener Schokolade verzieren. 

Die Variante mit den gehackten Haselnüssen ist von mir, weil ich keine Schokolade mag. Ich denke aber, dass man auch beides machen könnte - wenn man denn möchte :)

Diese Plätzchen sind echt obermegahammerlecker und super einfach! Es dauert zwar einiges an Zeit, weil es einfach ne Menge Teig ist. Wenn ich aber sehe das meine 4 Backbleche schon wieder fast aufgenascht sind, könnte ich heulen. Deshalb habe ich gestern gemahlene Haselnüsse gekauft (zum Spottpreis von fast 3 € für 200 g - die schlechte Haselnussernte macht sich bemerkbar :/ ). Bin dann mal in der Küche *g*.



Dienstag, 16. Dezember 2014

Brandnooz Box November

Aktuell weiß ich gar nicht wo vorne und hinten ist. Gefühlt stapelt sich die Arbeit und ich komme zu nichts. Deshalb fehlt auch noch die Brandnooz Box von November (und das obwohl die Dezemberbox bald ausgeliefert wird). Von der Vorstellung der Sonderboxen sehe ich sowieso direkt ab - 1. haben die mich nicht wirklich überzeugt und 2. wäre mir das momentan zuviel Arbeit. 



Was auf jeden Fall direkt auffällt, ist die neue Verpackung. Die Box kostet ja seit November 2,00 € mehr, die in Verpackung und Versand gesteckt werden. 

Ausgeglichen werden soll das mit einem höheren Wert des Inhalts der Box. Statt wie bisher ungefähr 14 € Inhaltswert sollen es jetzt immer um die 16 € werden. 

Die neue Verpackung finde ich übrigens sehr gelungen. Flaschen und Gläser können so besser weggeräumt werden und die Gefahr das was kaputt geht, ist nicht mehr so groß. 




Freitag, 12. Dezember 2014

*Werbung* Gewinnspiel mit Photobox BEENDET!

Hallo Ihr Lieben! Ehrlicherweise weiß ich nicht so wirklich, wie ich diesen Beitrag beginnen soll.Vor knapp zwei Monaten stellte eine Bloggerin den Kontakt zu einer Agentur her, die für Photobox Foodblogger suchte. Die Idee war ein weihnachtliches Koch-/Backbuch zu gestalten - und mich hat diese Idee von der ersten Minute an gefesselt. 

Für mich stand auch sofort fest, dass ich den tollen Schokoladen-Guiness-Kuchen, den ich beim Kuriositätenladen gefunden hatte, dafür backen und schön in Szene setzen wollte. Gesagt, getan - Backen war nicht das Problem aber die Fotos... Ich bin ja nun einmal sehr selbstkritisch und ich habe ungefähr 100+ Fotos in verschiedenen Arrangements gemacht. So wirklich überzeugt hat mich dann doch keines, aber sie waren auch nicht so schlecht. hier könnt Ihr selber noch einmal schauen *klick*.

Am Ende dieses recht frustrierenden Tages habe ich die Bilder alle durchgeschaut und mich dann für die meiner Meinung nach am besten gelungen entschieden, habe den Text verfasst und alles verschickt. Dann kam das erste Layout und irgendwie hatte ich mir mehr erhofft. Mittlerweile liegt mir das Büchlein in gedruckter Form vor und der Eindruck hat sich verstärkt. 

Das Buch kommt in einem Querformat daher. Das Problem ist, dass die meisten Foodfotos im Hochformat geschossen werden, weil das einfach besser wirkt. Damit nun die Fotos in das Büchlein passen wurden diese beschnitten und dem Text angepasst. Ich denke im Hochformat hätte das Buch ganz anders gewirkt. 

Leider konnte man das nicht mehr umstellen und nun ist das Buch so wie es ist. Von der Grundidee bin ich immer noch überzeugt und die Rezepte im Buch sind wirklich toll! Außer mir findet Ihr Ideen für die Weihnachtsbäckerei von z. B. Experimente aus meiner Küche, MissBlueberrymuffin und What Ina Loves. Auch der Kontakt zur Agentur war wirklich freundlich und engagiert. 

Von Photobox an sich bin ich schon seit Jahren überzeugt. Nach der Geburt vom Mini habe ich dort ein Fotoalbum bestellt, was ich noch heute gern in die Hand nehme. Also lasst Euch nicht durch die negativen Töne verunsichern - das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! 

So nun genug des Vorgeplänkels - hier ist das fertige Werk:



Und der Clou ist, Ihr könnt genau hier und jetzt anlässlich des 3. Advents 3 x 1 Exemplar des fertigen Buches gewinnen!

Teilnehmen dürfen alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland die mindestens 18 Jahre alt sind. Eine Mehrfachteilnahme ist nicht möglich. Teilnahmeschluss ist der 14.12.2014 um 23:59 Uhr.

Teilnehmen könnt Ihr ganz einfach in dem Ihr mir hier einen Kommentar hinterlasst (bitte mit gültiger Email-Adresse damit ich Euch im Gewinnfall benachrichtigen kann). Wenn alles ganz schnell abläuft, liegen die Bücher dann bei Euch unterm Weihnachtsbaum :)





Die Verlosung ist beendet und wir haben drei Gewinner. Da es nur 4 Teilnehmer gab, tut es mir echt Leid für Sonja die leider nicht gezogen wurden. Glück hatten dagegen Kerstin Tischlich, Alexandra (Schokoladenfee) und Mila He - Herzlichen Glückwunsch!
Montag, 1. Dezember 2014

Bratapfelmuffins

Der November war irgendwie sehr voll mit Blogevents. Oder vielleicht kam mir das auch nur so vor, weil ich die Events alle zum Ende hin erst "abgearbeitet" habe? Ich weiß es nicht... Eines was noch aussteht ist das "Nachgekocht"-Event von der Herzensköchin. Glücklicherweise hat man bei ihr Zeit bis zum 01.12. um sein nachgekochtes/nachgebackenes Rezept einzureichen und naja ich habs ja mit dem auf den letzten Drücker nicht wahr? ^^

Als ich die Planung für die Events gemacht habe, war ich übrigens auf ihrer Seite und habe mir die Rezepte mal durchgeschaut. Liebe Karola in diesem Zusammenhang muss ich Dich leider darauf hinweisen, dass Dein Vorrat an Wintergemüserezepten - speziell Wirsing, Kohlrübe, China- und Rosenkohl - sehr mager ist. Alle 4 Sachen hatte ich nämlich hier liegen und konnte nichts davon mit einem Deiner Rezepte verarbeiten (das einzige Rosenkohlrezept ist rausgefallen, weil mein Papa keine Nudeln mag :/).

Letztlich habe ich mich für die Bratapfelmuffins entschieden, einfach weil ich noch Äpfel herumliegen hatte die weg mussten und die Muffins sehr verführerisch klangen. 

Für 12 - 14 Stück

100 ml naturtrüben Apfelsaft
50 g Rosinen
75 g gehackte Mandeln 
3 Äpfel
2 Eier
100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 TL Zimt
1 Vanilleschote
200 g Mehl

evtl. Puderzucker zum Bestäuben




Den Apfelsaft in einem Topf kurz aufkochen lassen, die Rosinen dazu geben und ca, 30 Minuten lang einweichen lassen. Die Äpfel waschen, (evtl. schälen), entkernen und würfeln. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Aus der Pfanne nehmen, dann Fett in die Pfanne geben und die Äpfel darin goldbraun braten. 

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann Zimt und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote dazugeben. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen und alles gut vermischen. Zum Schluss die Milch vorsichtig (!!!) zugeben, sodass man einen glatten Teig erhält. 

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen, ein Muffinblech fetten oder mit Förmchen auslegen. 

Die Rosinen abtropfen. Die Hälfte der abgetropften Rosinen, der Mandeln und der Äpfel unter den Teig heben. Den Teig nun in die Förmchen geben und zum Abschluss die restlichen Rosinen/Mandeln/Äpfel auf den Muffins verteilen. Für 25-30 Minuten im Ofen backen. Zum Schluss evtl. mit Puderzucker bestäuben.




Was für eine leckere Art, alte Äpfel loszuwerden ^^ Vielen Dank für die Anregung, ich bin ganz entzückt von diesen leckeren Mini-Kuchen!