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Mittwoch, 30. April 2014

Atlas Küchen Blogparade - Backformen

Wie in jedem Monat ruft Küchenatlas zur Blogparade auf. Und wie jedes Mal bin ich arg spät dran, meist lasse ich es dann bleiben mit der Teilnahme... Aber diese Blogparade hat das Thema BACKFORMEN! Diese günstige Gelegenheit meine ganzen Schätze vorzustellen, kommt so schnell nicht wieder. Also kommt hier auf den letzten Drücker noch mein Beitrag: 


 So da sind die ersten Backformen. Die Herzform habe ich mir im letzten Jahr gekauft, weil ich einer Freundin die Hochzeitstorte gemacht habe und diese unbedingt herzförmig sein sollte. Die Sternform habe ich mir im Dezember im Paybackshop gekauft. Sie war runter gesetzt was Paybackpunkte angeht, allerdings bin ich unsicher, ob ich wirklich was gespart habe. Bisher habe ich erst einen Kuchen darin gebacken, weil die Form doch motivtechnisch sehr speziell ist. 

Die 26er Springform und die Guglhupfform sind aus einem Set. Nötig geworden ist eine neue Springform, weil ich meine alte immer arglos in den Geschirrspüler gesteckt habe. Das hat zu ner Menge Rost und einer neuen Form geführt - es tut mir leid... :/ 



Hier die kastenförmigen Backformen. Die linke ist von Tchibo. Der Deckel da drauf ist echt genial! die daneben ist auch aus dem Backformenset von Zenker :) Die letzten beiden Formen habe ich zum Geburtstag bekommen und sie wurden noch nicht ausgetestet. 



Meine Tarte/-Quicheformen. Auf dem Bild nicht zu sehen ist die große weiße Tarteform die ich meiner Mutti stibitzt habe und die Tartletteförmchen von Tchibo die ich mir noch gekauft habe. Ich musste feststellen, dass diese Formen eindeutig zu bevorzugen sind, wenn sie einen herausnehmbaren Boden haben. Ist der Boden fest, kann man sich noch so viel Mühe geben, das Ergebnis erinnert immer an eine mittelschwere Katastrophe...

Die große rote Form ist übrigens ebenfalls von Tchibo. Ich glaube sie hat 8,95 € gekostet und ich bin rundum zufrieden damit! 



Hier sieht man nun meine Mini-Gugl-Formen. Die mussten einfach sein, soviel wie andere Leute gugln. Ich finde allerdings, dass der Aufwand sehr hoch ist. Und mal ehrlich, Mini-Gugl sind wirklich schnell aufgegessen, das ist doch doof :/ 

Die rosa Springform ist wieder von Tchibo, Durchmesser glaube 20 cm. Das finde ich klasse, weil ich so oft Kuchen weggeben oder gar weg werfen muss, weil ihn keiner mehr will. Da ist ein kleinerer Kuchen doch toll. Allerdings blöd, weil man jedes Rezept erst mal umrechnen muss... 

Die Schuhform und die Rosenform sind beide von Birkmann und ich habe beides noch nicht ausprobiert. Sie warten quasi auf eine gute Gelegenheit. Die Bärchenformen habe ich von der Mutter eines Freundes geschenkt bekommen, als Dankeschön für weiter gegebenen Kuchen^^.



 Und hier sind die am häufigsten verwendeten Backformen aus meiner Küche - die Muffinbleche. Ich glaube im Keller habe ich auch noch welche, das war mir aber zuviel. Ich bin ein großer Fan von Muffins, weil sie super portionierbar sind, ich dafür immer alles im Haus habe und man fröhlich austauschen und Reste aufbrauchen kann. 

Eine Backform fehlt jetzt komplett, die Backblechform mit Deckel von Tchibo. Die steht leider noch bei meiner Freundin herum, der ich letztes Wochenende eine Papageienkuchen gebacken habe. Da ich zu Samstag wieder backen muss/soll/darf sollte sie die aber bald herausrücken ;)

So das war es auch schon mit meinen Backformen. Ich habe kaum Platz dafür und würde dennoch keine einzige davon weggeben. Auch wenn ich unterwegs bin, lächeln mit Backformen immer wieder an, dabei weiß ich doch, dass ich die wichtigen Formen alle zuhause habe...

Das einzige was mich jetzt an der Blogparade stört, ist das was man gewinnen kann. Ganz ehrlich, wer genug Backformen hat um darüber zu schreiben, der braucht nicht noch mehr Backformen XD Ich hätte statt dessen lieber einen neuen Einbauherd, damit ich wieder backen kann. Mein *hier beliebigen Fluch einsetzen* Ofen ist ja schon wieder kaputt, nachdem ich ihn erst im Januar habe reparieren lassen. Er wird zu heiß und verbrennt mir alles. Dh. auf deutlich niedrigerer Temperatur backen und trotzdem davor sitzen und rausholen wenn es zu dunkel wird. Das ist so unglaublich nervig, deprimierend und .... Ach was solls, genug gejammert. Irgendwann bin ich reich und kauf mir einen neuen Ofen und dann wird jede einzelne Backform verwendet um das zu feiern :).




Brandnooz BBQ Box

Bevor die aktuelle Aprilbox hier ankommt (verschickt ist sie bereits...) möchte ich Euch noch die BBQ Box von Brandnooz vorstellen. Bei dieser Sonderbox habe ich lange überlegt ob ich sie tatsächlich bestelle, ich bin einfach kein großer Grillfan. Schließlich meinte meine Freundin, dass wir uns die Box doch einfach teilen können. Hälfte/Hälfte des Geldes und alles was bei uns nicht gegessen wird, gebe ich bei ihr ab. Das fand ich eine gute Idee und zack Box bestellt ^^.

Mittwoch, 23. April 2014

Blogger schenken Lesefreude 2014

Es ist soweit - heute ist Welttag des Buches! Ich bin eine absolute Leseratte, mit sehr gut gefüllten Bücherregalen. Neben Koch- und Backbüchern habe ich auch eine gute Sammlung an historischen Romanen, Fantasy- und Romantic Fantasy-Büchern, Krimis und vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeelem mehr ;) Aktuell lese ich beispielsweise "Das Lied von Eis und Feuer" von George R. R. Martin. Und zwar auf Deutsch obwohl die englische Version deutlich günstiger ist. Mir egal, so!

Ich hoffe jetzt natürlich, dass Ihr genau solche Leseratten wie ich seid, denn zum Welttag des Buches mache ich bei der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" mit. Ich verlose ein Buch, dass mich wirklich beeindruckt hat: 



Nigel Slaters Buch Tender|Gemüse kann man einfach nur genießen - eine ausführliche Rezension findet Ihr hier

Wenn Ihr teilnehmen wollt, dann geht das ganz einfach, indem ihr diesen Beitrag kommentiert. Hinterlasst mir auch eine Email-Adresse, damit ich Euch im Gewinnfall kontaktieren kann. 

Teilnahmebedingungen: 

Das Gewinnspiel läuft vom 23.04.2014 bis zum 30.04.2014. Die Gewinnauslosung findet voraussichtlich am 01.05.2014 per random.org statt. Der Gewinner wird per Email kontaktiert und hat 1 Woche Zeit um seinen Gewinn in Anspruch zu nehmen. 

Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein, über eine Wohnanschrift in Deutschland, Österreich oder der Schweiz verfügen und eine funktionierende Email-Adresse haben. 

Ich behalte mir vor, dass Gewinnspiel aus wichtigen Gründen vorzeitig zu beenden! 


Ich danke dem Dumont-Buchverlag für die Zuverfügungstellung des Gewinnexemplares von Tender|Gemüse. 


Montag, 21. April 2014

Unser Oster-Geburtstags-Brunch

Zum zweiten Mal in meinem Leben hatte ich nun bereits das Pech auf Ostersonntag Geburtstag zu haben. Ich fühle mit denen, die an Weihnachten ihren Namenstag feiern...

Zur Feier des Tages habe ich ein Brunch geplant. Letztlich war es vieeeeeeeeel zu viel, aber es war gut! Die Vorbereitungen haben einiges an Zeit gekostet - und ohne meinen Freund wäre es mal wieder nicht möglich gewesen - aber der Aufwand hat sich gelohnt. 

Ein Gesamtfoto kann ich leider nicht präsentieren, ich war zu sehr mit Geschenke auspacken beschäftigt *schäm*. Allerdings habe ich den Großteil einzeln fotografiert. 


Mein erster Osterzopf ist leider etwas dunkel geworden - ich fürchte mein Backofen ist schon wieder kaputt. Ich werde morgen mal wieder den Kundendienst anrufen. Die Backzeit war noch nicht durch und unten war er schon schwarz. Innen allerdings unglaublich lecker!



Als Brötchen hatte ich wieder die Morgenbrötchen nach Lutz Geißler gebacken. Nach meinem fast verbrannten Osterzopf habe ich die Brötchen lieber etwas früher raus geholt, deshalb sind sie noch etwas hell. 

Neben Wurst, Käse und Frischkäse hatte ich ein selbstgekochtes Erdbeermus serviert. Das Grundrezept war 1 kg Erdbeeren und 125 g Zucker, ich hatte 500 g und entsprechend 62,5 g Zucker - einfach die Erdbeeren klein schneiden, mit dem Zucker mischen und auf niedriger Flamme für etwa 25 Minuten köcheln. Hält sich gekühlt wohl mehrere Tage - hatte allerdings keine Chance, weil es so unglaublich gut geschmeckt hat in Verbindung mit dem Osterzopf! Für diese Woche ist definitiv noch einmal Erdbeermus geplant und dazu gibt es dann Eierkuchen <3.



Der Zuckerschock auf der Ostertafel waren diese Haselnussmuffins mit Vollmilchganache und Hasenpopos bzw. Schokoeiern. Mehr als einer meinte, dass Ganache und Verzierung zuviel waren - aber ohne hätte es halt nur halb so gut ausgesehen ;). 


Tja und meine Geburtstagstorte wurde letztlich gar nicht angerührt, weil alle bis oben hin voll waren. Dies ist eine dreischichtige Ganachetorte. Megasüß, voller Kalorien - und trotz das sie lecker ist, mehr als ein Stück schafft man nicht...

Eine Pfanne Rührei hatte ich auch noch gemacht und eine große Schüssel gekaufter Schokoeier etc. Letztlich sind alle nach Hause gerollt ;)

Es war ein wirklich schöner Brunch und meine Geschenke waren toll - vielleicht zeige ich euch das noch ^^.


Sonntag, 20. April 2014

Hasenpopos

Im letzten Jahr hatte ich diese süßen Hasenpopos plötzlich überall gesehen. Auf Cupcakes, als ganze Torte, im "Matsch", im "Gras" ... Für mich stand fest, dass ich sie dieses Jahr definitiv auch machen möchte. Als Vorlage hatte ich  mir die Hasenpopos von lilaplätzchen abgespeichert (wahrscheinlich hat sich Kristina über die ganzen Aufrufe gewundert, aber ich musste halt öfter nachgucken^^). 




Als Grundlage habe ich Haselnussmuffins gebacken. 



Für 12 Muffins:

125 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
3 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
150 g Mehl
125 ml Milch
125 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Haselnüsse 




Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier zugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren, die Milch zugießen und abschließend die Haselnüsse unterrühren. Eine Muffinform mit Backförmchen auslegen und den Teig einfüllen. Im Backofen bei 180°C etwa 20-25 Minuten backen. 

Allein diese Muffins sind schon sehr lecker (ich backe sie nächste Woche wieder, wenn meine Schwester ihren letzten Tag auf Arbeit hat^^). Und die Profissimo Backförmchen sind toll. Man sieht nach dem Backen noch die originale Farbe und sie verlieren die Form nicht. Da habe ich schon ganz anderes erlebt, obwohl es Marke war...

Damit die Hasenpopos auf den Muffins halten, braucht man ein Medium. Genau wie lilaplätzchen habe ich eine Vollmilchganache genommen. Dafür 300 g Vollmilchschokolade in 200 g Sahne auflösen. Die Temperatur nicht zu hoch stellen dabei! Wenn alles aufgelöst ist, die Schoko-Sahne-Mischung in einen Behälter umfüllen und kühl stellen, am besten über Nacht. 

Jetzt kommt das wichtigste - die Hasenpopos. Ich habe sie aus Fondant gemacht. Die einzige Vorlage für mich waren die Fotos von lilaplätzchen. 



Ich habe 6 Muffins mit Hasenpopos gemacht und 6 mit Schokoeiern :) Einfach weißes Fondant in "Po-Form" bringen, eine weiße Kugel rollen und mit einer Schere mehrmals oberflächig einschneiden. Dann zwei Kugeln länglich formen für die Pfoten, 3 kleine Kugeln in weiß auf die Pfote setzen, auf die weißen Kugeln kleinere in rosa setzen und alles flach arbeiten. Eine größere weiße Kugel und entsprechend rosa als Hacke einarbeiten. 

Das klingt eigentlich nach nicht soviel Aufwand, ist allerdings  eine richtige Fitzelarbeit, gerade weil die kleinen Kugeln kaum zu greifen waren^^ 


Die Haselnussmuffins habe ich dann mit der Ganache bestrichen und die Hasenpopops bzw. die Eier reingesteckt. Bis zum tatsächlichen Essen war die Ganache dann wieder fest und die Popos sind nicht verrutscht. Für einen noch besseren Effekt würde ich noch Kakaopulver auf die Ganache streuen (habe ich leider vergessen :/ ). 



So und weil das ganze doch wirklich österlich war, nehme ich damit am Osterevent von Küchenplausch teil ;)



Dreischichtige Ganachetorte

Das perfekte Dinner bei VOX - wer kennt es nicht? Im Februar hatte Mara von lifeisfullofgoodies mitgekocht und als Nachtisch eine Dreischichtige Ganachetorte serviert. Diese fand ich so unglaublich ansprechend, dass ich mir gesagt habe "DAS ist meine Geburtstagstorte". Natürlich war das dann alles wieder nicht so einfach wie gedacht...

Die Torte ist relativ einfach herzustellen, man muss nur etwas Zeit und Geduld mitbringen. Und ein heiler Ofen ist auch von Vorteil ;)




Für den Kuchen:
2 Eier 
125 g Zucker
125 g Butter 
70 g weiße Schokolade
60 g Mehl

Für die dunkle Ganache:
200 g Zartbitter Schokolade
200 g Sahne

Für die helle Ganache:
200 g Sahne
70 g weiße Schokolade

Die erste Schicht ist ein weißer Schokoladenkuchen. Hierfür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Butter und die weiße Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen. Anschließend die Eiermasse vorsichtig unter Rühren hinzugeben. Das Mehl einrühren und alles vermengen. 

Eine Springform fetten und den Teig einfüllen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen und dann auskühlen lassen. 

Die zweite Schicht besteht aus dunkler Ganache. Dafür die Schlagsahne in einen Topf geben, die Schokolade rein brechen und langsam erwärmen bis die Schokolade komplett aufgelöst ist. Über den kalten Kuchenboden geben und kalt werden lassen (beispielsweise über Nacht). 

Die dritte Schicht ist eine weiße Ganacheschicht. Die Ganache wird aus Schlagsahne und der weißen Schokolade hergestellt. Genau wie bei der dunklen Ganache unter rühren die Schokolade in der Sahne auflösen. Abschließend über die dunkle Schicht geben und wieder kalt werden lassen. 



So und nun zu dem was alles nicht geklappt hat... Als erstes ist mir nämlich der erste Schokoladenkuchenversuch komplett angebrannt. Also durfte ich den noch einmal machen. Ich bin immer noch unsicher ob das an meinem Ofen lag, an der Temperatur oder vielleicht an der falschen Springform? Im gesamten Post von Mara wird nämlich nirgends erwähnt welche Größe ihre Form hat. 

Anhand der Angaben und des Fotos habe ich auf eine gängige 26er Form verwendet und denke, dass es auch so gedacht ist. Allerdings ist die Form nicht mal bis zur Hälfte gefüllt und ich überlege seitdem, ob man eventuell mit denselben Mengen eine 18er Form befüllen könnte und die dann voll wäre. 

Ein Problem gäbe es allerdings bei der geballten 18er-Variante: Der Kuchen ist UNGLAUBLICH süß! Mehr als ein Stück kann man davon definitiv nicht essen. Die Jungs meiner Freundin haben ihn direkt ignoriert, meine Freundin selbst hat ihr eines auch nur zu 3/4 aufgegessen. Nicht mal meine Schokoholic-Schwester hat mehr als ein Stück geschafft und das will einiges heißen ;). 

Fazit: was zum Angeben mit relativ wenig Aufwand, allerdings sollte man noch eine Alternative stehen haben *g*.

Denkt dran, bis Mittwoch könnt ihr noch bei meinem Gewinnspiel zum Welttag des Buches mit machen, bei man ein Exemplar Tender|Gemüse von Nigel Slater gewinnen kann. 
Übrigens gibt es auch noch diverse andere (Food-)Blogger bei denen Ihr Lesefreude gewinnen könnt, z. B. Löffelgenuss, GermanAbendbrot, Feedmeupbeforeyougogo, wallygusto, Leckermachtlaune, SandrasTortenträumereien, FromSnuggsKitchen, MoeysKitchen und viele viele mehr!

Osterzopf

Ich weiß nicht mehr in welcher Gruppe ich davon gelesen habe, aber in der aktuellen Ausgabe der deli soll ein Rezept für einen Osterzopf sein. Es hatte jemand nachgebacken und der Zopf sah sooo gut aus, dass ich ihn unbedingt auf meinem Osterbrunch haben wollte. Die Zeitschrift selbst habe ich allerdings bei mir noch nirgendwo gesehen (sollte sie mir noch über den Weg laufen, nehme ich sie selbstverfreilich mit!). Glücklicherweise hat deli das Rezept im Internet veröffentlicht!



Für einen Zopf:


250 ml Milch
20 g Frischhefe
75 g Zucker
1 Ei
1 1/2 TL Salz
500 g Mehl
75 g weiche Butter

Mehl zum Bearbeiten
2 EL Hagelzucker


Die Hefe in eine Schüssel bröckeln, den Zucker dazu und beides mit etwas lauwarmer Milch glatt rühren. Das Ei verquirlen, 3 EL davon abnehmen und kalt stellen. Das restliche Ei, die restliche Milch, das Salz und das Mehl zu der Hefemischung geben und mit den Knethaken der Küchenmaschine bei niedriger Geschwindigkeit 3 Minuten kneten. Das Tempo erhöhen, weitere 5 Minuten kneten. Die Butter würfeln und nach und nach unter den Teig kneten. Bei hohem Tempo noch einmal 5 Minuten kneten, bis ein glatter Teig entsteht. 

Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. Den Teig dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten, dritteln und nochmals zugedeckt für 10 Minuten gehen lassen. 

3 Stränge von je 40 cm Länge ausrollen und locker flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, zudecken und 45 Minuten gehen lassen. 

Den Zopf mit dem gekühlten Ei bestreichen, den Hagelzucker drüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten backen. Die letzten 10 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken. 

Mein Zopf ist trotz abdecken mit Alufolie sehr dunkel geworden, von unten sogar verbrannt. Ich vermute allerdings, das mein Backofen schon wieder defekt ist. Ich kann mir das nicht anders erklären, mir sind nämlich in letzter Zeit auch 3 Kuchen angebrannt/verbrannt, obwohl ich mich an die Zeiten gehalten habe... Das ist unglaublich schade, weil ja doch eine Menge Zeit drin steckt. Unabhängig davon würde ich auch mit heilem Ofen mit Alufolie abdecken ;)



Auch wenn es Abzug in der Gesamtnote fürs Angebrannte gibt, war der Geschmack TOLL - ich kann es nicht anders sagen. Nach dem Brunch war noch ein Viertezopf über, den habe ich mir zum Abendbrot ganz allein gegönnt. Göttlich <3



Dazu kann ich übrigens das Erdbeermus empfehlen, welches ich gemacht hatte. Dafür 500 g Erdbeeren klein schneiden und mit 62,5 g Zucker mischen (auf 1 kg entsprechend 125 g), aufkochen und etwa 25 Minuten köcheln lassen. 

Das Mus ist nicht zu süß, schmeckt angenehm erdbeerig und die Fruchtstückchen drin sind super! Ein Foto folgt bald, ich werde es definitiv bald wieder machen *g*

So und auch dieses Gericht ist so österlich, dass ich es bei Küchenplausch fürs Osterevent einreiche^^.




*edit: Ich habe die deli gefunden! In einem Kiosk im Kaufland habe ich sie heute am 22.04.2014 gekauft - und das erste durchblättern war so anregend! Mal sehen was ich daraus noch nachkoche!

Montag, 14. April 2014

Nigel Slater - Gemüse


Es ist mal wieder Zeit für eine Rezension - schließlich muss ich in Form bleiben, bald ist wieder "Jeden Tag ein Buch"-Woche. Vorstellen möchte ich Euch heute das 624 Seiten starke Buch Tender|Gemüse* von Nigel Slater. 

Schon mal vorweg - ich liebe es! So ein schönes Buch bekommt man nur selten in die Hände.

Nigel Slater ist Foodjournalist aus Leidenschaft. Seit 20 Jahren schreibt er eine Kolumne für den Observer. Außerdem hat er bereits mehrere Bücher veröffentlicht zum Thema Essen, beispielsweise "Real Fast Food", "Real Cooking" und "The Kitchen Diarys". 

Außer Tender|Gemüse gibt es noch Tender|Obst - beide Bücher zusammen sind quasi das Lebenswerk von Nigel Slater :).


Sonntag, 13. April 2014

Mangold-Lachs-Quiche

Simone von der S-Küche ruft zum frühlingsfrischen Event mit möglichst regionalen und definitiv saisonalem Gemüse! Der Saisonkalender empfiehlt für April den Rhabarber und den Spinat. Beim Rhabarber warte ich allerdings auf den im Garten und beim Spinat habe ich das Problem, dass wir seit meiner Grundschulzeit ein ambivalentes Verhältnis haben. Ich liebe ihn mit Blubb, allerdings hat es mich nachhaltig geprägt, dass meine Mutti den im Schulgarten selbst gezogenen Spinat weggeworfen hat, weil sie keine Lust auf die Verarbeitung hatte... 

Nun wollte ich dem Spinat eine zweite Chance geben, ich habe mir ein Rezept rausgesucht und bin am Samstag losgezogen um auf dem Wochenmarkt frischen Spinat zu kaufen. Ich war leider etwas spät dran und es gab keinen mehr. Allerdings hatte die Dame am Demeter-Stand noch Mangold im Angebot. Weil das quasi die feinere Version vom Spinat ist, habe ich also Mangold gekauft. Und natürlich Lachs aus MSC-Fang ;).

Für den Teig:
125 g kalte Butter
150 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1 Tl Salz
1 Ei

Für den Belag:
500 g Spinat oder Mangold
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer & Muskat
600 g Lachsfilet
200 g Schmand
3 Eier
25 g italienische Kräuter


Samstag, 12. April 2014

Spargelvariationen nach Nigel Slater

Ich habe dieses wunderbare Buch Tender|Gemüse zur Rezension bekommen und bin begeistert. Lange habe ich überlegt was ich als erstes nachkochen soll und bin immer wieder beim Spargel hängen geblieben. Zwar sind die Vorschläge unter Grünspargel zu finden, ich empfinde den Unterschied zwischen weißem und grünem Spargel aber als nicht so gravierend. 

Eigentlich wollte ich Spargel auf dem Markt kaufen gehen. Die Dame am Demeterstand erklärte mir allerdings, dass es in unserer Region keinen Biospargel gibt. Lediglich in Süddeutschland wird solcher angebaut. Naja und bis der hier ist, kann man ihn dann auch vergessen. Also "normale" Qualität, dafür vom Bauern um die Ecke frisch gestochen. Die Buden stehen ja bereits seit einiger Zeit :) Wie immer waren auch Erdbeeren im Angebot, denen traue ich allerdings noch nicht wirklich, da warte ich lieber noch etwas. 

Sonntag, 6. April 2014

Zitronen-Joghurt-Schichtdessert

In meinem Obstkorb in der Küche ganz hinten unter den Äpfeln liegen seit einiger Zeit ein paar mittlerweile echt jämmerlich aussehende Zitronen. Im Kühlschrank brauch ich auch unbedingt mal wieder Platz, also raus mit dem Joghurt und der Créme Fraîche (beides aus der Speisekammer). Und Tadaa - ein richtig gut aussehender Nachtisch.


Für das Lemon Curd:

150 ml Zitronensaft
125 g Zucker
20 g Speisestärke
2 EL Wasser
1 Ei & 2 Eigelb
75 g Butter

Für die Joghurtcreme:

300 g Joghurt
200 g Créme Fraîche oder Schmand
200 g Schlagsahne
40 g Zucker





Hühnerfrikassee

Dieses Wochenende sind meine Großeltern zu Besuch um das kleine Mäuschen endlich mal in Augenschein zu nehmen. Die Anfahrt ist sehr weit, knapp 400 km und mindestens 3 1/2 Stunden Autofahrt sind kein Pappenstiel. Ich freu mich natürlich riesig, dass die beiden den Weg auf sich genommen haben (beide sind 70+). Ins Schlingern gekommen bin ich wegen des sonntäglichen Mittagessens. Sie sollten es essen, es sollte nicht allzuviel Aufwand machen und natürlich gut schmecken. Am Ende ist es das Hühnerfrikassee geworden. 


Samstag, 5. April 2014

Alexandertorte

Als Preis für mein Wochenbettevent hatte ich das DDR-Backbuch* besorgt. Weil ich mich aber ganz schwer von Koch- und Backbüchern trennen kann, habe ich mir das Buch direkt auch gekauft. Meine Mutti hat beim Durchblättern sofort bei der Alexandertorte gesagt "Die kannst du mir mal machen!". Jetzt am Wochenende mit dem Besuch meiner Großeltern hatte ich endlich den Anlass, mich mal heranzuwagen...


Für den Teig:

250 g kalte Butter
450 g Mehl
50 g Zucker
1 Ei

Außerdem:

1 Glas Himbeermarmelade (etwa 350 g)
250 g Puderzucker
2 TL Zitronensaft



Dienstag, 1. April 2014

Was tun mit wenig Spargel?

In den Supermärkten ist der Frühling ausgebrochen: Bärlauch, Spargel, Erdbeeren - alles findet sich bereits in den Regalen (wenn auch aus Peru und sonst woher importiert...). Kaufen würde ich die Sachen nicht, Spargel und Erdbeeren deshalb nicht, weil ich auf die Saison warte und Bärlauch nicht, weil im Nachbarort ein RIESIGES Bärlauchfeld ist, dem ich demnächst einen Besuch abstatten möchte ;).