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Dienstag, 31. Dezember 2013

Blooming Onion Bread

Vor einiger Zeit habe ich mal ein Bild von Blooming Onion Bread gesehen, das war irgendwo auf Facebook glaube ich. Dann gab es diverse Leute, die es nach gemacht haben und darüber gebloggt oder zumindest Fotos gezeigt haben. Als ich nun bei Köstlich und Konsorten wieder ein Bild davon sah - mit Blogbericht - musste ich mir das einfach abspeichern, damit ich es wieder finde. Silvester sollte es nun soweit sein, Fingerfood mal anders. Das war übrigens auch der Grund weshalb wir bei meinem Vater waren - er hat einen funktionierenden Backofen ;).



1 helles Brot (gekauft oder selbst gebacken)

1 Packung Gouda am Stück
2 Rollen Kräuterbutter 

oder
1 Packung geriebenen Käse
1 Packung Butter
Frühlingszwiebeln
Knoblauch
Petersilie
Salz





Das Brot sollte am Besten bereits etwa einen Tag alt sein, damit es sich leichter aufschneiden lässt. 

Wenn die Kräuterbutter selbst gemacht wird: 

Die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden, Kräuter hacken, Knoblauch pressen und alles unter die weiche Butter rühren. Geriebenen Käse unterrühren und nach Geschmack salzen. 

Bei gekaufter Kräuterbutter:

Die Kräuterbutter in Scheiben schneiden, den Gouda ebenfalls in Scheiben. 

Nun bei beiden Varianten weiter:

Das Brot erst längs, dann quer einschneiden, aber nicht bis zum Boden durch schneiden!

Butter und Käse bzw. Butter-Käse-Mischung in die Ritzen schmieren, es muss nicht ordentlich aussehen ;). Das Brot in Alufolie wickeln.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für etwa 15 Minuten mit Alufolie backen, dann noch einmal etwa 15-20 Minuten ohne Alufolie. 


So sah unser Brot vor dem Backen aus - das erklärt warum ich die Backzeit etwas nach hinten ausgereizt habe ;). Aber auch mit dicken Käsescheiben wird es etwas, vor allem fand ich es relativ leicht, das Brot zu "bestücken". Schließlich hat man Käse- und Kräuterbutterscheiben, das kann man einfach in die Ritzen stecken. 

Vorteil der Butter-Käse-Mischung ist, dass man sie nach Bedarf salzen kann. Der einzige Kritikpunkt war nämlich, dass unser Brot etwas salzig war... Wie man es letztlich aber macht, bleibt jedem selbst überlassen. 


Nach dem Backen - wie man sieht ist der Käse schön geschmolzen, das Brot kross getoastet. Wir hatten trotz der Tatsache, dass es Fingerfood ist, Gabeln benutzt, weil sich die Brotstücke am Anfang relativ schwer lösen ließen. Mein Vater hatte auch angemerkt ob das 1250 g Brot nicht vielleicht etwas viel ist für uns 5 1/2 Personen... Übrig geblieben ist ausschließlich der Boden, den letztlich die Hunde bekommen haben - bei uns ging nix mehr rein *g*. 

Ein schönes "Essfoto" habe ich übrigens nicht gemacht, weil 1. das Licht zu schlecht war und 2. ich mit Essen beschäftigt war ;) Ich hoffe ihr könnt mir das nachsehen.  

Kommentare:

  1. oh, das hört sich sehr lecker an... und das kurz vor dem Mittagessen...
    Habt ihr das als Hauptmahlzeit gegessen? So quasi als Käsefondue für Faule ;o) ? Oder wie muss ich mir das vorstellen?
    Liebe Grüße
    Natalja

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    1. Das war die komplette Mahlzeit ja - ich denke das man aber auch noch Gürkchen etc. dazu stellen könnte. Man muss ja bedenken das der Käse ordentlich stopft und das Brot auch *g* Übrigens "Käsefondue für Faule" finde ich eine geniale Zusammenfassung ;)

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  2. Cool, du hast es auch gemacht! Habe gar keine Benachrichtigung über die Verlinkung bekommen, danke dafür (jetzt erst über Küchenplausch mitbekommen). Freut mich, dass es euch auch so gut geschmeckt hat! Würde beim nächsten Mal auch noch ein paar frische Sachen dazustellen - es ist echt mächtig, aber lecker. :-)

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    1. Ich habe ja nur auf eine passende Gelegenheit gewartet ;) Die frischen Sachen kommen beim - definitiv geplanten - nächsten Mal auf jeden Fall dazu. Ich hatte aber drauf verzichtet, weil wir wegen Silvester noch Unmengen an Pfannkuchen und Mini-Berlinern gekauft hatten, die ebenfalls noch vernichtet werden wollten XD

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  3. Sieht köstlich aus! Und Käse Fondue für Faule gefällt mir auch sehr gut 😁

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