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Mittwoch, 18. Dezember 2013

Kürbischutney

Glücklicherweise sind Kürbisse sehr gut lagerfähig. Im Sommer habe ich von einem Bekannten diverse Kürbisse geschenkt bekommen, die meine Familie irgendwann nicht mehr essen wollte (angeblich gab es wochenlang nichts anderes...). Also lag hier noch ein riesiger Gartenkürbis herum, den ich mich nicht mehr getraut habe zu verarbeiten. Glücklicherweise ist mir auf der Suche nach "Geschenken aus der Küche" dieses Rezept von Amor & Kartoffelsack über den Weg gelaufen. Also auf zum Einkaufen und dann ging es auch schon los. Wundert euch nicht über die krummen Zutatenzahlen ich hab nur die Hälfte vom Originalrezept gemacht!




0,625 kg Gartenkürbis geschält
375 g Apfel (zB. Boscoop)
250 g Zwiebel weiß
36,5 g Ingwerwurzel geschält
3 frische rote Chilischoten
2 EL Senfkörner (gelb)
0,75 l Apfelessig
150 g Zucker
1/2 EL Salz
250 g Gelierzucker 2:1












Den Kürbis und die Äpfel in etwa 0,5 x 0,5 cm große Würfel schneiden, die Zwiebel halbieren und in feiner Streifen schneiden. Die Ingwerwurzel ebenfalls in feiner Streifen schneiden, die Chilischoten entkernen und in dünne Streifen schneiden. 

Alle Zutaten (bis auf den Zucker und das Salz) in einen großen Topf geben, vermischen und zum Kochen bringen. Bei schwacher Hitze etwa 20-25 Minuten köcheln lassen, so dass der Kürbis knapp weich geworden ist. Dann Zucker und Salz hinzufügen, nochmals unter Rühren aufkochen und anschließend die Masse ganz kurz pürieren, so dass sie etwas homogener ist, aber noch stückig. 

Auf niedriger Stufe die Masse noch mal für etwa eine Stunde köcheln lassen, dabei oft umrühren, damit nichts anbrennt. Zwischenzeitlich die Gläser sterilisieren. 

Die Masse nun in die vorbereiteten Gläser füllen (etwa 1-2 cm Platz zum Rand lassen), verschließen und umgedreht stehen lassen, bis alles komplett erkaltet ist. 

Das Chutney sollte etwa 4 Wochen ziehen, vorm ersten Probieren. Es ist etwa 2 Jahre haltbar. 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Chutney selbst noch nicht probiert habe. Der Essiggeruch in der Küche hat mir jeglichen Appetit in dem Moment verdorben. Deshalb habe ich meiner Mama das Chutney gegeben, was in kein Glas mehr gepasst hat. Sie hat es weggemampft wie Marmelade und am Ende bedauert, dass es bereits alle ist. Deshalb habe ich ihr ein Glas mit gegeben, welches sie nun in Ehren hält und das erst Weihnachten geöffnet wird ;) 

Übrigens laut Amor & Kartoffelsack passt das Chutney hervorragend zu kurzgebratenem Fleisch, schmeckt hervorragend mit gekochtem Reis, auf Käse ... Den Anwendungsmöglichkeiten sind quasi keine Grenzen gesetzt, da heißt es ausprobieren! 





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