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Donnerstag, 19. Januar 2017

Alles neu in 2017

Ich muss sicherlich nicht groß drauf hinweisen - hier ist einiges anders seit gestern :) Wie kam es dazu? 

Im November hatte eine meiner Bloggerfreunde den Aufruf von der FB-Seite von Frau Zauberstift geteilt, dass sie Tester für Blogspot-Templates sucht. Ab 2017 möchte sie diese in ihrem Etsy-Shop verkaufen und vorher wollte sie ausprobieren, wie das alles klappt. Ohne große Hoffnung bewarb ich mich auf einen der Testerplätze, mein zusammengewürfeltes, weil völlig ahnungsloses geht mir schon seit ewig auf den Keks ^^. Als die Antwort kam, dass ich einer der ausgewählten Tester bin - insgesamt sind es 5 aus 60 (!!) Bewerbungen -  bin ich eine Runde durch die Wohnung getanzt!

Als Quasi-Rundumschlag bot sie an, gleichzeitig ein Logo zu entwickeln, zu einem günstigeren Preis als normal. Von einem Logo träume ich auch seit mittlerweile 2 Jahren und hatte einfach keine Idee, wie man das umsetzen könnte. Wir tauschten also ungefähre Vorstellungen und wichtige Eckpunkte aus und dann hieß es warten. 

Die ersten Logoentwürfe bekam ich dann vor ca. einer Woche. 2 Tage dachte ich darüber nach, was mir an den Entwürfen gefiel und was nicht und plötzlich kam die Eingebung: Recycling-Pfeile!! Und dazu der Text "Günstiger Genuss, gutes Gewissen" den ich mir schon vor einer ganzen Weile als durchaus passend überlegt hatte. Conny setzte die Änderungen sofort um und jetzt hab ich ein Logo das zu mir passt und mit dem ich mich identifizieren kann. Ich freue mich so sehr darüber!
Das Template für den Blog haben wir dann gestern eingebaut. Ich bekam eine Vorlage und eine Anleitung wie ich das einzubauen hatte. Die Erklärung war fantastisch, einfach ein Punkt nach dem anderen abarbeiten und schon sah die Seite aus wie neu. An einigen Punkten hakte es zwar noch, aber das berichtigten wir dann abends gemeinsam - genau dafür sind Tester ja da nicht? :)

Und jetzt ist mein Blog klar, hell, einheitlich, schick und überhaupt einfach schön anzusehen! In den meisten Beiträgen ist momentan noch ein bißchen Chaos. Dadurch dass jetzt eine andere Schriftart in den Beiträgen ist, hat sich die Formatierung nämlich verschoben. Ich hoffe Ihr seht mir das nach, darum werde ich mich nach und nach kümmern. 

Abschließend einfach nochmal ein dickes Danke an Conny (Frau Zauberstift). Ich war sehr sehr gerne Deine Testerin. 


Und was sagt Ihr zum neuen Design? 
Dienstag, 17. Januar 2017

Mandarinen-Vanille-Marmelade

Heute habe ich ein Novum für Euch, es wird ein Rezept für Marmelade geben. Eigentlich bin ich ja prädistiniert für Einmachen und Einkochen jeglicher Art, schließlich muss vieles von dem was ich bekomme schnellstmöglich weg und man kann gar nicht soviel auf einmal essen. Allerdings habe ich seit mein erster Versuch "Geschenke aus der Küche" grandios gescheitert ist, Abstand davon genommen irgendwem außerhalb der Familie etwas von meinen selbst gemachten Sachen abzugeben oder Rezepte dazu zu teilen. Vielleicht wird ja 2017 mein Jahr in der Hinsicht ^^ Ich mache einen vorsichtigen Anfang und erzähle Euch von meiner Mandarinen-Vanille-Marmelade.

Diese Marmelade habe ich bereits zum zweiten Mal gekocht. Bereits im letzten Jahr habe ich die winterliche Mandarinen-Flut von der Tafel auf diese Art bekämpft und war überrascht wie lecker die Kombination ist. Normalerweise esse ich wirklich wenig Marmelade, aber diese hier habe ich quasi inhaliert und als sie leer war, bin ich sehr traurig gewesen. Wenn sie nicht so aufwändig wäre, würde ich mir einen größeren Vorrat anlegen. So bleibt mir nur die Freude über meine 3 Gläschen und die Vorfreude auf nächstes Jahr.





2 kg Mandarinen
ca. 500 g Gelierzucker 2:1

eine Menge Geduld
ein scharfes Messer


etwa 4 Gläser á 400 ml Fassungsvermögen

Die Mandarinen zu Filets verarbeiten und den Saft ausdrücken. Beides in einem Gefäß sammeln.

Dieser Schritt klingt so einfach, ist aber das nervige an der Herstellung der Marmelade. Ich hatte kurz vorher gelernt, wie man Orangenfilets macht und es ist deutlich leichter als gedacht (hier erklärt von mir in einem Video). Mandarinenfilets macht man grundsätzlich genauso, aber weil sie kleiner sind, dauert es natürlich deutlich länger. Auch habe ich an der ersten Stelle immer geschaut, ob es lohnt Filets zu schneiden. Manche Mandarinen sind zu weich dafür, die habe ich einfach so ausgepresst. Wichtig ist es, keine weißen Häutchen mit in der Filet-/Saft-Mischung zu haben, weil diese die Marmelade bitter machen. 

Die Mandarinenfilets-/Saft-Mischung abwiegen, bei mir war es ca. 1 kg (970 g). Auf 1 kg Ausgangsfrucht gehören 500 g Gelierzucker, deshalb habe ich das gesamte Päckchen genommen. Wenn Ihr mehr Frucht-Saft-Mischung herausbekommt als ich, dann benötigt Ihr natürlich auch mehr Gelierzucker, bei weniger entsprechend weniger. 

Den Gelierzucker zu der Frucht-Saft-Mischung geben. 2 Vanilleschoten halbieren, das Mark auskratzen und zu der Mischung geben, die Schoten ebenfalls dazu geben. Alles zusammen 3-4 Stunden ziehen lassen. 

Nun alles aufkochen und etwa 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Wenn die Gelierprobe positiv ist (also ein Klecks der Marmelade auf einem eisgekühlten Teller fest wird), die Vanilleschoten entfernen und die Marmelade in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen. Für 5 Minuten auf den Kopf drehen, dann zurück drehen und fertig abkühlen lassen. 



So und jetzt betone ich nochmal - es ist wirklich viel Aufwand, aber es LOHNT SICH! Also probiert es aus. Und stellt Euch diese leckere Marmelade auf einem warmen Croissant oder einem frischem Brötchen vor *träum*...
Freitag, 13. Januar 2017

Was wurde aus der Tafeltüte Januar 1?

Neues Jahr, neue Tafeltüte oder so. Ich wünsche zuerst einmal ein frohes neues Jahr und hoffe, dass Ihr alle gut gestartet seid! Auch 2017 werde ich regelmäßig die Tafelzusammenfassungen schreiben und zeigen, was ich aus den einzelnen Sachen gemacht habe. An dieser Stelle direkt die Frage: Ist die Zusammenfassung für Euch so in Ordnung wie sie ist, oder wünscht Ihr Euch manches ausführlicher/weniger ausführlich, mehr Informationen oder sonstige Änderungen? Ich freue mich sehr, wenn Ihr einen Kommentar hinterlasst ob alles so schick ist, wie ich es momentan schreibe oder manches eine "Auffrischung" vertragen könnte :)

Nun aber zur Tafeltüte:



Diesmal gab es sehr viel Joghurt und Wurst, etwas weniger Obst und Gemüse und Weihnachtssüßkram (mal sehen obs den wieder bis Ostern gibt ^^). 

Den Großteil des Joghurts habe ich weggegeben. Ich esse relativ wenig Joghurt, die Sorten waren nicht so meins, für die Kinder gar nichts und mein Freund isst noch weniger Joghurt als ich. Ebenfalls weggegangen ist der Großteil der Wurst und die Lebkuchen. Die Pfefferbeißer und Mettenden wollte ich eigentlich in einem Eintopf verarbeiten, allerdings hat Sohnemann festgestellt, dass ihm die gut schmecken. Waren also keine mehr da für Eintopf...


Einen Teil der Frühlingszwiebeln habe ich für die Forellencreme genommen. Sie sind zwar grundsätzlich nur Deko, aber man isst sie natürlich mit, wir wollen jaq nix verkommen lassen Und das Forellenfilet gab es 50 % reduziert, wegen nahendem MHD... Ebenso den Frischkäse. Dabei war beides noch top!

Joghurt und Eier aus der Tüte durften mit Limette zu diesen wundervollen Joghurtwaffeln werden. Das Rezept ist zwar von Weightwatchers, aber ich hab die Margarine durch Butter und den Magerjoghurt durch 10%igen Sahnejoghurt ersetzt. Wirklich diättauglich ist das ganze also nicht mehr *g*. Aber es schmeckt natürlich viel besser.



Diese Kombination aus Schwarzwurzel, Champignons und Tomate war zwar lecker, aber nicht wirklich fotogen. Ich hab mein bestes getan... Dafür hat es deutlich besser geschmeckt, als es ausgesehen hat. Man muss dafür aber Schwarzwurzeln wirklich mögen. 

Deutlich fotogener war da der Schokoladen-Bananen-Kuchen. Falls Ihr mal Bananen über habt und nicht wisst wohin damit BACKT UNBEDINGT DIESEN KUCHEN!! Alte Weihnachtsschokolade alternativ Osterschokolade kann man auch super drin verstecken. Und er schmeckt so verdammt gut. Dieser Kuchen ist ganz eindeutig meine liebste Verwertung für olle Bananen. 




Ein bißchen dunkel geworden ist dieses Jahr mein Dreikönigskuchen. Aber die Synchronbackaktion auf Instagram hat total Spaß gemacht! Nächstes Jahr sage ich früher Bescheid, diesmal war es wirklich sehr kurzfristig. Und der 6.1. ist nächstes Jahr ein Samstag, arbeiten zählt also als Ausrede nicht ;). 
Die Tafeleier waren damit aufgebraucht. Als nächstes kümmerte ich mich um den Kohl. Und den Lauch. Und ein paar Möhren!! Es gab eine mega leckere Kohl-Gemüse-Pfanne mit Créme Fraîche. Das Rezept muss ich mir irgendwo aufschreiben, damit ich es noch verbloggen kann. Oder einfach für mich nochmal kochen! 






Die zweite Hälfte vom Weißkohl landete mit rotem Reis aus dem Vorrat, Möhren und schrumpeliger Paprika in diesem Reistopf. Von der grundsätzlichen Zubereitung erinnert er an den veganen Reistopf, eigentlich ist nur das Gemüse ein bißchen anders. Geschmeckt hat es aber auch in dieser Version. 

Die angesammelten Mandarinen habe ich durch eine Kiste Angebotsmandarinen aufgestockt und meine Lieblingsmarmelade gekocht: Mandarine-Vanille. Die ist unglaublich gut, aber leider recht aufwändig. Das Rezept steht definitiv auf meiner Blogliste, dann könnt Ihr Euch selbst überzeugen ... Aber die Arbeit lohnt sich!


Was noch so an Gemüse da war, landete in diesem Ofengemüse. Eine bunte Mischung aus Kartoffeln, Kürbis, Aubergine, Topinampur, Tomaten, Paprika und Fetakäse. Die Kartoffeln waren leider noch nicht ganz durch, aber länger konnte es nicht drin bleiben, weil die ersten Sachen begannen zu verbrennen. Also beim nächsten Mal die Kartoffeln weglassen oder kleiner schneiden. 

Dazu hatten wir einen Frühlingszwiebel-Frischkäse-Dip. Ich hatte erst überlegt die Frühlingszwiebeln mit aufs Blech zu packen, mich dann aber dafür entschieden, sie lieber in den Dip zu packen. Der war dann überraschend so dermaßen lecker, dass ich ihn sofort verbloggen musste. Normalerweise weiß ich gar nicht wohin mit den ganzen Frühlingszwiebeln, die ich von der Tafel bekomme. Jetzt freue ich mich auf das nächste Bund!


Und zum Schluss noch ein Beitrag für das TeamKäse: Kartoffeln und Möhren + Weißwein + Sahne + Fonduekäse der noch im Kühlschrank rum lag aus einer vorherigen Tafeltüte = dieses käselastige Abendessen:


War auf jeden Fall wieder grundsätzlich sehr lecker in den letzten zwei Wochen. Mal schauen was die nächsten zwei Wochen so bringen. Welche Rezepte wollt Ihr schnellstmöglich im Blog sehen? Dann verhandel ich mal mit den Kids, dass ich Blogzeit brauche *g*

Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.
Dienstag, 10. Januar 2017

Frühlingszwiebel-Frischkäse-Dip

Gestern Abend gab es bei uns Ofengemüse. Dazu mache ich uns gern einen Dip aus Quark. Allerdings hatte ich gestern keinen mehr im Haus! Im Kühlschrank fand sich noch saure Sahne, Schlagsahne, Frischkäse und Joghurt. Auf einen Joghurtdip hatte ich keine Lust, aber mit Frischkäse habe ich ja bei der Forellencreme schon ein unglaublich leckeres Ergebnis bekommen. Also warum nicht damit noch etwas  experimentieren? Von der Tafel hatte ich noch Frühlingszwiebeln liegen, die sollten auch mit hinein. 



Für 1 Müslischale voll Dip:

200 g Frischkäse natur (Doppelrahmstufe)
100 ml Sahne
1 Bund Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer, Chilipulver



Den Frischkäse mit der Sahne vorsichtig verrühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Mit Salz, Pfeffer und wenig Chili würzen. 



Das ist wirklich wenig Aufwand, aber ein sooo leckeres Ergebnis! Ich muss unbedingt weiter mit Frischkäsevariationen herum experimentieren. 

Der Dip hat das Ofengemüse wahrlich veredelt. Es ist nichts übergeblieben. Dabei hätte ich ihn wirklich gern noch auf Brot oder zu Kartoffeln ausprobiert. Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, ich muss uns neuen machen. Beim nächsten Mal vielleicht mit Paprikagewürz oder Curry oder oder oder ... :) 



Sonntag, 1. Januar 2017

Das virtuelle Wochenbett - Zitronen-Blaubeer-Kastenkuchen

Hallo da draußen!

Heute übernehme ich hier mal kurzfristig das Ruder :) Henriette ist anderweitig beschäftigt und hat sich kurzerhand ein paar Leute eingeladen, die ein bisschen so auf ihren Blog aufpassen sollen... keine Ahnung warum sie mir da ausgerechnet vertraut, aber ok :P

Wer mich nicht kennt (werden wohl einige sein) - ich bin der Marc und blogge da hinten umme Ecke auf baketotheroots.de - wer mag darf gerne mal vorbeischauen. Beisse nicht, oder nur selten.

Als Henriette gefragt hatte, ob ich nicht was für sie bloggen möchte, musste ich kurzzeitig überlegen, was ich machen könnte - ist schon ein Weilchen her. Es gab noch überall frische Beeren, also hab ich zu ein paar Blaubeeren gegriffen. Jetzt ist ja nicht mehr wirklich Beerenzeit, aber diese kleinen blauen Kollegen machen sich ja auch gut in Gefriertruhen und können von da aus ohne Probleme für diesen Kastenkuchen verwendet werden. Das ganze Jahr über ;)

Jetzt aber mal los - genug gequatscht. Hier das Rezept.


Zutaten:

Für den Kuchen:
325g Mehl (Type 405)
60g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
180ml Milch
60ml Zitronensaft
230g weiche Butter
450g Zucker
Abrieb von 2 Zitronen
5 Eier
2 TL Vanille Extrakt
100g frische Blaubeeren

Für die Glasur:

100g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
1-2 TL Sahne

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 190°C vorheizen. Eine 30 x 12 cm Kastenform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Das Mehl mit Stärke, Backpulver, Natron und Salz vermischen und zur Seite stellen. Die Milch mit dem Zitronensaft verrühren und 5 Minuten stehen lassen, bis sie andickt.

2. Die Butter zusammen mit dem Zucker in eine große Schüssel geben und auf höchster Stufe aufschlagen, bis alles gut verbunden und luftig ist.
Den Zitronenabrieb zugeben und unterrühren.
Die Eier einzeln zugeben und jeweils gut unterrühren. Vanille Extrakt zugeben und unterrühren. Das Mehl in mehreren Portionen, abwechselnd mit der Milchmischung zur Schüssel dazugeben und jeweils nur kurz unterrühren. Die gewaschenen Blaubeeren kurz in etwas Mehl schwenken und dann vorsichtig unter den Teig heben. Alles in die Kastenform füllen, glattstreichen und für 50-65 Minuten backen. Mit einem Holzspieß testen, ob noch Teig kleben bleibt und erst herausnehmen, wenn dieser sauber herauskommt. Den Kuchen für 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herauslösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

3. Für die Glasur den Puderzucker mit Zitronensaft vermischen und dann je nach Konsistenz Sahne zugeben und unterrühren. Den Kuchen glasieren und trocknen lassen. 



Lieber Marc, natürlich hab ich Dich gefragt, weil es meinen Blog absolut veredelt, wenn Herr-bester-Backblog einen Gastbeitrag bei mir veröffentlicht :) Ich freue mich sehr, dass Du dabei bist und hatte ich eigentlich mal erwähnt, dass mein Freund total auf Zitronenkuchen steht? Deshalb doppelt Dank für dieses schöne Rezept!

Das war übrigens der letzte Beitrag für das virtuelle Wochenbett, ab jetzt muss ich den Blog wieder alleine füllen. Hab ich gleich einen guten Vorsatz für das neue Jahr ;)
Samstag, 31. Dezember 2016

Foodblogbilanz 2016 - mein Jahresrückblick

Ich finde die Idee am Jahresende noch einmal zurückzuschauen durchaus spannend. Es ist zwar nervig, wenn man an jeder Ecke damit zugeknallt wird, welche Promis das zeitliche gesegnet haben, wer Kinder bekommen (und mehr oder weniger seltsam benannt) hat, welche Katastrophen, politische Ränke und sonst was das Jahr dominiert haben... Aber sich persönlich noch einmal vor Augen führen, was das vergangene Jahr einem bedeutet hat, ist dennoch etwas besonderes. 

Bereits 2014 und 2015 habe ich resümiert, was das Jahr so gebracht hat. 2016 hat in erster Linie persönlich einiges verändert - seit November komplettiert das Babymädchen unsere Familie. In der Liebe gab es Höhen und Tiefen und ich freue mich, dass mein Partner und ich uns letztlich zusammengerauft haben. Die Nachbarn mit denen es Unstimmigkeiten gab, sind ausgezogen. Eine Krabbelgruppe hat sich aufgelöst, eine neue Gruppe ist entstanden und dadurch auch neue Freundschaften. Grundsätzlich war 2016 also ein wirklich gutes Jahr. Sieht man übrigens auch an meinen BestofNine von Instagram :

Und obwohl ich meinen Blog zeitweise wegen schwangerschaftsbedingter Probleme sehr vernachlässigt habe war es von den Zahlen her mein erfolgreichstes Blogjahr! Ich kann zwar nicht mit genauen Statistiken dienen, aber in diesem Jahr hatte ich fast 400.000 Blogaufrufe - das sind mehr als in den vorherigen 3 Jahren zusammen... 

Aber bevor ich jemanden mit den nackten Zahlen zu Tode langweile, stürze ich  mich auf die Fragen von Sabine:

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?


Diese Frage ist wirklich einfach zu beantworten - der Apfelmuskuchen hat sämtliche Rekorde gebrochen! Erschienen im Februar 2016 hat er mittlerweile knapp 220.000 Aufrufe und über 40 Kommentare (na gut, da sind ein Großteil auch Antworten von mir). 


Dennoch ist dieser Beitrag wohl der Grund für das erfolgreiche Blogjahr 2016. Ein wenig deprimierend daran finde ich, dass ich ja größtenteils Kochrezepte verblogge und dann ausgerechnet ein Backrezept so erfolgreich ist ^^. Vielleicht sollte ich mehr backen.





2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?



Eine schwierige Frage, grundsätzlich bedeutet mir nämlich jeder Blogartikel etwas ^^. Den Apfelmuskuchen muss ich an dieser Stelle allerdings hervorheben, denn ich liebe diesen Bäckerkuchen seit frühester Kindheit und habe nicht selten einen Großteil meines Taschengeldes in diesen Kuchen investiert. Seit ich ihn selbst gebacken habe, schmeckt mir der Bäckerkuchen übrigens nicht mehr... Was wirklich gut für meine Brieftasche ist!

Sehr persönlich wurde der Urlaubsrückblick, in dem ich Euch mitgenommen habe nach Polen. Seit ich mit meinem Partner zusammen bin, fahren wir auf das Grundstück seiner Familie an die polnische Ostsee. Immer wieder steht der Gedanke im Raum, das Grundstück zu verkaufen, weil die Bewirtschaftung sehr zeitintensiv ist und die Besitzerin mittlerweile auch stolze 70+ ist. Solange das nicht der Fall ist, hoffe ich, dass wir noch ein paar Erinnerungen dort sammeln können. 



Erwähnen möchte ich natürlich auch noch die zweiwöchentlichen Tafelrückblicke, die mir viel bedeuten. Es ist schön zu wissen, dass der ein oder andere gezielt an den Freitagen vorbeischaut um diese zu lesen (das sehe ich daran, dass der Beitrag Aufrufe hat, obwohl ich ihn noch nirgends "beworben" habe). 

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?


Ich habe dieses Jahr wieder kaum andere Blogs gelesen, weil ich viel zu sehr mit mir und meiner Familie beschäftigt war. Wenn ich mal gelesen habe, hat mein schwanger-/still-Hormon-verseuchtes Gehirn hat dafür gesorgt, dass ich alles vergessen habe... 

Einzig der Beitrag von Tell about it über Pinterest und speziell Tailwind ist mir im Gedächtnis geblieben und soll hier auch erwähnt werden! 


4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht - und warum?

Es wird echt langweilig, wenn ich jetzt schreibe, das war der Apfelmuskuchen (war er tatsächlich, ich glaub den gab es dieses Jahr ca. 5-6 Mal..). Deshalb nehme ich das Rezept, was schon 2015 veröffentlicht wurde - die Bandnudeln mit Ratatouille-Creme

Das gab es dieses Jahr mindestens 4 Mal, jeweils in leicht veränderten Zusammensetzungen. Das Gemüse was ich von der TafelQLB bekomme, ist ja manchmal schon etwas matschig, schrumpelig oder angeditscht. Da ist die Creme einfach perfekt, denn nach dem kochen und anpürieren interessiert es niemanden mehr, wie das Gemüse vorher aussah.


5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?


Ein wirkliches Problem hatte ich 2016 nicht, maximal zu wenig Zeit für den Blog. Geärgert hat mich, dass ich den Rezeptindex einfach nicht auf aktuell bekomme (ich arbeite weiter daran). Und ich immer noch nicht weiß, ob die Unterpunkte auf meinem Blog so ausreichen oder ich sie weiter auffächer. Mal sehen ob ich das im nächsten Jahr endlich auf die Reihe bekomme *g*.

Edit: Mir ist eingefallen, dass es doch ein "Problem" gab, was ich gelöst habe. Endlich besitze ich eine kleine Auswahl an Untergründen für meine Fotos. Allerdings bin ich momentan von allen gelangweilt, weil ich natürlich immer zu denselben greife. Der Plan also für das neue Jahr - neue Untergründe basteln :)


6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres - welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Tatsächlich ist nichts davon der Fall, aber eine große Entdeckung im "technischen" Bereich gab es. Seit diesem Jahr nutze ich nämlich endlich Pinterest und im Zusammenhang damit auch Tailwind. Mittlerweile kommen ca. 80 % aller Aufrufe über Pinterest und ich hoffe, dass der ein oder andere vielleicht auch zum Stammleser wird. Bis dahin freue ich mich einfach darüber und hoffe, dass es auch im neuen Jahr so weiter geht :).


7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Die Suchbegriffe sehen in den letzten Monaten meist so aus: Apfelmuskuchen, Apfelmuskuchen mit Decke, Apfelkuchen mit Decke vom Blech... Teilweise wird auch nach speziellen Rezepten gesucht z. B. die "Apfel mit Decke Bäcker Wendorf" *g*. Ab und zu kommt auch mal jemand mit der Frage "was ist mit Kloßteig möglich".

Mein Favorit dieses Jahr war allerdings "Ich geh für meinen Freund anschaffen". Ich fürchte, da konnte ich mit meinem Kochblog nicht wirklich weiter helfen ;). 


8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Ich wünsche mir, dass ich weiterhin die Lust am bloggen nicht verliere, viele leckere neue Sachen ausprobieren kann und meine Leser auch weiterhin Lust haben hier zu lesen ^^. Ich wünsche mir Kommentare und gern auch Feedback - egal ob positiv oder negativ. 

Vielen Dank an alle die regelmäßig bei mir reinschauen! Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr und für 2017 alles Gute :) 


Freitag, 30. Dezember 2016

Was wurde aus der Tafeltüte Dezember 2?

Habt Ihr von der Tchibo-Weihnachtsaktion gehört? Ich muss zugeben - ich nicht. Der Grundgedanke war wohl, dass Tchibo 100.000 Weihnachtspakete für Tafel-Kunden schnürte und in einem gewissen Zeitraum bei jedem Einkaufswert von 10 € weitere 20 Cent für Weihnachtspakete gesammelt wurden. Insgesamt sind es wohl fast 420.000 Pakete geworden - cool oder? Warum erzähle ich das nun? Weil wir ebenfalls was bekommen haben und das für mich total überraschend kam. 

Bereits im letzten Jahr hat unsere Tafel einen Ausflug für alle Tafelkundenkinder organisiert. Es ging nach Magdeburg ins Märchenmusical, letztes Jahr gab es "Der gestiefelte Kater" und dieses Jahr "Rumpelstielzchen". Da ich mit dem Babymädchen schlecht mitfahren konnte - die Aktion ist erst für Kids ab 3 Jahre gedacht - fuhren die beiden Großen mit ihrem Vater allein. Und als sie wieder kamen, hatten sie Geschenke dabei! Für den Großen gab es ein Hüpfrentier und eine Faltschere, für das Mittelmädchen Bücher und Holzschwimmtiere und für das Babymädchen einen (viel zu großen) Schneeanzug und ein Babygeschenkset mit Stampler, Hose und Mütze. Dazu bekam jeder noch eine Tüte Gummibärchen und ein Weihnachtsschokiset von Milka. 

Ich kann nur sagen - tolle Aktion! Die Kids haben sich unglaublich gefreut, das Hüpftier wird begeistert bespielt, die Gummibärchen haben wir geteilt und überhaupt - Daumen hoch :)

So und jetzt gehts weiter zur Tafeltüte (ich bin spät dran, die Nacht war kurz, das Babymädchen muss grad mit Papa kuscheln und ich zeig Euch fix, was es alles so gab in den letzten zwei Wochen).


Abgegeben habe ich dieses Mal den Chicoree, die Bohnen, die Radieschen, einen Teil der Äpfel und Mandarinen, den Weichspüler, die Lebkuchen, den fertigen Kuchenboden, die Backmischung, den Quark, die Wurst, einen Teil vom Joghurt und das fertige Gulasch. Der Buttermilchdrink Rhabarber-Erdbeer hat mir gar nicht geschmeckt, um den Erdbeerjoghurtdrink haben sich hingegen Mann und Kinder gestritten *seufz*. Ganz spannend fand ich die Lupinencreme, die hab ich an einem Tag fast komplett alle gemacht. Geschmacklich erinnert sie mich an Frischkäse, hat einen leicht säuerlichen Geschmack und ich habe sie als "Butterersatz" benutzt. 

Die Pilze habe ich abends gleich verarbeitet. Zusammen mit vegetarischen Köttbullar von Quorn, Sahnesauce und Nudeln war das meine Variante, für Kinder und Mann gab es die Pizzatomatensauce als Alternative ;).

Bei Instagram hatte ich ja gefragt, was ich mit der ganzen Buttermilch machen soll. Immer wieder kam der Vorschlag Buttermilchpancakes. Da hatte ich dann tatsächlich Lust drauf und ich hab welche nach dem Rezept von USA kulinarisch gemacht. Allerdings gleich die doppelte Menge und dann geschichtet mit Honig und Butter. Das war wirklich lecker - allerdings haben wir an diesem Tag kaum was anderes gegessen, es war einfach sooo viel ... 



Aus dem fertigen Pizzateig habe ich Pizzaschnecken gemacht. Keine so gute Idee, wie sich dann herausstellte. Der Pizzateig ist irgendwie zu dünn und ließ sich nicht so gut verarbeiten wie mein selbst gemachter. Auch geschmacklich mussten sich die Schnecken quasi verstecken - mit fertigem Pizzateig mache ich also keine Schnecken mehr!

Mein Freund wünschte sich den einen Tag "diese geilen Sandwiches von letztens". Das kam mir sehr entgegen, weil mir an diesem Tag nach Faul-sein war. Das Toastbrot für die Sandwiches hatte ich in der Tüte, allerdings mag ich weißes Brot lieber als dunkles... Sollen die Sandwiches einen eigenen Blogbeitrag bekommen?


Was macht man mit angeditschten Tomaten, schrumpeliger Paprika und alter Zucchini? Man macht Ratatouille-Creme draus und serviert Nudeln dazu :) Immer wieder lecker und dadurch, dass es anpüriert wird, sieht auch keiner mehr wie "schlimm" das Gemüse vorher aussah.

Aus dem Porree habe ich mir wieder mein heiß geliebtes Lauchgemüse gekocht. Dazu gab es dieses Mal "smashed Potatoes" nach dem Rezept von Lecker macht Laune. Dafür einfach Kartoffeln kochen, auf ein Backblech legen, mit einem Stampfer grob andrücken, mit Öl bepinseln und backen. Die Kombination hat vielleicht nicht ganz so gut gepasst, aber die einzelnen Komponenten waren spitze!



Für den Wirsing habe ich eigentlich das Wirsing-Untereinander überlegt gehabt, letztlich ist es aber der Kartoffel-Wirsing-Topf geworden, weil ich noch soviele Möhren im Kühlfach hatte. Für mich gab es den Frühstücksspeck aus der Tüte dazu, für Kids und Mann eine Packung Nürnberger Würstchen die noch im Kühlschrank rumflog. Letztlich hat mir mein Sohn den Speck weggemampft und ich hatte die vegane Variante ohne alles. War aber auch lecker *g*.

Erinnert Ihr Euch noch an die Ente aus der letzten Tafeltüte? Ich hab mich getraut und einen Braten daraus gemacht am 1. Weihnachtsfeiertag! 


Die Ente war mit einer Toastbrot-Zwiebel-Möhren-Mischung gefüllt, die Sauce war mit Orange und Apfel. Der Rotkohl war frisch selbst gekocht im Slowcooker und die Kartoffeln waren aus dem Hofladen. Allerdings wollte von der Ente niemand was, der Rotkohl hat meinem Freund zu rotweinlastig geschmeckt und die Kinder wollten gleich nur pure Kartoffeln... Ihr seht also quasi auf dem Bild mein Mittag + Abendessen vom 1. und 2. Weihnachtsfeiertag ^^ Die gute Nachricht: es ist bis auf einen kleinen Rest Rotkohl alles aufgegessen worden, die schlechte Nachricht: meiner Waage hat das definitiv nicht gefallen XD.


Der halbe Rotkohl den ich noch im Kühlschrank hatte, wurde dann übrigens zu Rotkohl-Hack-Pfanne (leider "nur" Bio-Hack aus dem Supermarkt, der Hofladen hat noch bis zum 10.01. geschlossen...). Und die restlichen verschrumpelten Paprika aus der Tafeltüte durften auch gleich noch mit ins Essen. Sieht keiner mehr nach dem Kochen :P 

Was jetzt fehlt in diesem Tafelbericht, ist der Likör den ich selbst gemacht habe. Da hab ich nämlich den Alpro Pfirsich Maracuja-"Joghurt" und einen weiteren kleinen Pfirsich-Joghurt drin versteckt. Insgesamt waren es fast 3 Liter Likör die ich da gebastelt hatte... Wir haben Heiligabend mit der Familie davon getrunken und ich habe 4 Flaschen verschenkt. Ich habe übrigens auch probiert und bin danach ganz schön wackelig durch die Wohnung gelaufen - ich bin nix mehr gewohnt :P Das Rezept für den Pfirsich-Maracuja-Likör will ich auf jeden Fall noch verbloggen. Dann kann ich hier auch noch ein Foto nachreichen!

Ich hoffe, dass Ihr aus der Zusammenfassung wieder die ein oder andere Inspiration mit nehmt und bedanke mich fürs Lesen.


Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.